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Beiträge von LauraFK

  • Wie viele Einsendeaufgaben pro Monat sind realistisch – und wie hole ich einen Rückstand wieder auf?

    • LauraFK
    • 6. September 2026 um 20:40

    Erstmal: Damit bist du absolut nicht allein, das ist bei fast jedem irgendwann der Punkt. Und vorweg das Wichtigste, weil es den Druck sofort halbiert: Schau nach, wie lange deine Betreuungszeit noch läuft. Die Regelstudienzeit ist bei Fernschulen fast immer kürzer als die Betreuungszeit, und viele Anbieter verlängern darüber hinaus noch einmal kostenlos. Ruf in der Studienbetreuung an und lass dir dein tatsächliches Enddatum nennen – oft ist der „Rückstand“ objektiv gar keiner.

    Zur Zahl: Bei mir sind zwei Einsendeaufgaben im Monat neben Vollzeit der realistische Dauerwert. Drei gehen in guten Monaten, aber wenn ich drei zum Plan mache, scheitere ich und werfe hin.

    Was den Unterschied gemacht hat, war weg vom Monatsziel hin zum festen Wochen-Slot: zwei Abende und ein Samstagvormittag, im Kalender eingetragen wie ein Termin. Ich plane nicht mehr „Heft 6 fertig bis Monatsende“, sondern „Dienstag 19–21 Uhr Studium“. Der Fortschritt ergibt sich dann von selbst, und ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn eine Woche mal ausfällt.

    Kleiner Rechentrick für deinen Plan: verbleibende Hefte ÷ verbleibende Monate = Soll pro Monat. Kommt da mehr als 3 raus, ist nicht deine Disziplin das Problem, sondern die Laufzeit – dann lieber gleich verlängern, statt monatelang mit schlechtem Gewissen zu lernen.

  • Einlinien-, Stablinien- oder Matrixorganisation – wie beantworte ich die Vor-/Nachteile-Frage, ohne nur Stichpunkte aufzuzählen?

    • LauraFK
    • 5. September 2026 um 16:10

    Hallo ihr Lieben,

    im aktuellen Heft geht es um Aufbauorganisation, und ich habe brav alle Systeme mit Vor- und Nachteilen abgeschrieben: Einliniensystem, Mehrliniensystem, Stablinienorganisation, Matrixorganisation. Nur habe ich das Gefühl, dass ich damit in der Einsendeaufgabe nicht weit komme.

    Die Aufgabenstellung lautet nämlich nicht „Nennen Sie die Vor- und Nachteile“, sondern sinngemäß: Ein mittelständischer Betrieb mit mehreren Produktgruppen möchte seine Aufbauorganisation umstellen. Erläutern Sie geeignete Organisationsformen und beurteilen Sie diese.

    Wenn ich da einfach meine Listen abschreibe, ist das doch keine Beurteilung, oder? Aber woran hänge ich die Bewertung auf, ohne dass es beliebig wird? Und wie unterscheide ich sauber zwischen dem, was mit den Weisungswegen zu tun hat, und dem, was mit der Gliederung nach Funktionen oder Produkten zu tun hat – das wirft mein Heft irgendwie in einen Topf.

    Danke schonmal!

  • Einsendeaufgaben als Klausurvorbereitung nutzen – oder sind die dafür zu einfach?

    • LauraFK
    • 4. September 2026 um 20:25

    Ich habe genau so meine letzten beiden Prüfungen vorbereitet und kann Julis Vorgehen aus der Praxis bestätigen – hier noch, wie ich das auf sechs Wochen verteile:

    • Woche 1: Alle Aufgaben sichten und mit dem Prüfungsstoff abgleichen. Nicht jede Einsendeaufgabe ist klausurrelevant, und umgekehrt gibt es Themen im Heft, zu denen es nie eine Aufgabe gab – die sind erfahrungsgemäß besonders gefährlich, weil man sie nie aktiv bearbeitet hat. Diese Lücken zuerst auf die Liste.
    • Woche 2 bis 4: Pro Lerneinheit eine alte Aufgabe „hochstufen“. Ich schreibe den Operator um: aus „Nennen Sie die Bestandteile“ mache ich „Erläutern Sie an einem Beispiel“ oder „Beurteilen Sie, welcher Ansatz für ein kleines Unternehmen sinnvoller ist“. Das ist genau der Sprung, den die Klausur verlangt, und kostet fast keine Vorbereitungszeit.
    • Woche 5: Wiederholung im Abstand – die Aufgaben aus Woche 2 nochmal, aber nur die, bei denen ich beim ersten Durchgang gehakt habe.
    • Woche 6: Zwei komplette Durchgänge unter echten Bedingungen: Zeit, kein Heft, handschriftlich. Das Handschriftliche ist wichtiger, als es klingt – wer nur tippt, unterschätzt regelmäßig, wie lange Schreiben dauert.

    Zwei Dinge, die ich mir angewöhnt habe: Die Formulierungen aus den Korrektorkommentaren übernehme ich in meine Zusammenfassung, weil sie die Sprache des Anbieters treffen. Und ich lerne die Musterlösungen nicht auswendig – bei mir hat das dazu geführt, dass ich in der Prüfung eine passende, aber leicht anders formulierte Aufgabe nicht wiedererkannt habe.

    Ganz praktisch: Deine zwölf korrigierten Aufgaben sind ein Vorteil, den viele Präsenzstudierende gar nicht haben – individuelles Feedback auf eigene Texte. Nutz ihn. 💪

  • Operatoren in Einsendeaufgaben: Was will der Korrektor bei „nennen“, „erläutern“ und „beurteilen“ jeweils wirklich?

    • LauraFK
    • 2. September 2026 um 15:40

    Das ist kein Zufall und auch kein Korrektor-Geschmack – hinter den Operatoren steckt ein festes Raster. Fast alle Fernschulen und Hochschulen arbeiten mit drei Anforderungsbereichen, und der Operator sagt dir, in welchem du gerade bist:

    • AFB I – Reproduktion (Wissen wiedergeben): nennen, aufzählen, benennen, angeben, definieren, beschreiben, darstellen, zusammenfassen. Hier wird kein eigener Gedanke erwartet. „Nennen Sie drei Zielgruppen“ heißt: drei Stichpunkte, fertig. Wer hier einen Aufsatz schreibt, bekommt keinen Punkt mehr – nur weniger Zeit für den Rest.
    • AFB II – Reorganisation (Wissen anwenden und verknüpfen): erläutern, erklären, begründen, vergleichen, gegenüberstellen, einordnen, berechnen, analysieren. Das ist der Bereich, in dem die meisten Punkte hängen. Kennzeichen: Es reicht nicht, den Sachverhalt zu haben, du musst ihn verständlich machen – also Ursache, Wirkung, Beispiel.
    • AFB III – Transfer und Urteil: beurteilen, bewerten, erörtern, diskutieren, Stellung nehmen, entwickeln, übertragen. Erst hier ist eine eigene Position gefragt – und zwar eine begründete.

    Der Unterschied, an dem du gerade hängst, ist der zwischen beschreiben und erläutern. Beschreiben = sagen, was ist. Erläutern = sagen, warum es so ist bzw. was daraus folgt, idealerweise mit einem Beispiel. Wenn ich bei „Erläutern Sie die Funktion des Deckungsbeitrags“ nur die Formel hinschreibe, habe ich beschrieben, nicht erläutert – und genau dafür gibt es Abzüge.

    Ganz praktischer Trick, der bei mir viel gebracht hat: Ich markiere in jeder Aufgabenstellung zuerst den Operator, dann das Bezugsobjekt, dann eine eventuelle Einschränkung („anhand des Beispiels“, „aus Sicht des Unternehmens“). Erst danach schreibe ich los. Die Einschränkung wird nämlich noch häufiger übersehen als der Operator.

    Und ja: Im Einführungsheft bzw. in den Studienbedingungen deiner Fernschule steht in aller Regel eine Operatorenliste. Die ist für die Korrektur verbindlich – wenn du sie findest, nimm die statt einer allgemeinen aus dem Netz.

  • Klausur wegen Krankheit absagen – wie läuft der Rücktritt ab, und was muss ins Attest?

    • LauraFK
    • 31. August 2026 um 20:15

    Guten Abend 😷 Ich habe am Wochenende eine Klausur und liege seit gestern flach – Fieber, an Lernen ist gar nicht zu denken.

    Jetzt bin ich unsicher, wie ich das richtig mache. Reicht eine Krankschreibung vom Hausarzt? Muss ich vorher absagen oder darf ich auch hinterher noch etwas einreichen? Und zählt das dann trotzdem als Fehlversuch?

    Ich möchte auf keinen Fall aus Unwissenheit einen Versuch verbrennen. Wie habt ihr das gehandhabt?

  • Muss ich die Studienhefte in der vorgegebenen Reihenfolge bearbeiten – oder darf ich eins überspringen?

    • LauraFK
    • 31. August 2026 um 06:35

    Das darfst du in aller Regel – bei den großen Fernschulen ist die Reihenfolge eine Empfehlung, keine Vorschrift. Ich habe beim ILS mehrfach vorgezogen und nie ein Problem gehabt. Es gibt aber vier Stellen, an denen es doch beißen kann, und die solltest du vorher abklopfen:

    • Aufbauende Hefte. Manche Reihen bauen inhaltlich direkt aufeinander auf (typisch in Rechnungswesen oder Statistik). Schau ins Inhaltsverzeichnis des vorgezogenen Hefts: Wenn dort ständig auf das vorherige verwiesen wird, sparst du nichts, sondern verdoppelst die Arbeit.
    • Zulassungsvoraussetzungen. Für Klausuren, Seminare oder die Abschlussprüfung sind oft bestimmte Einsendeaufgaben Pflicht. Das steht in den Studienbedingungen bzw. im Studienführer, nicht im Heft selbst.
    • Korrekturdauer. Rechne mit rund zwei bis drei Wochen. Wenn du drei Hefte gleichzeitig kurz vor einer Anmeldefrist einreichst, wird es eng – das ist der häufigste Stolperstein, nicht die Reihenfolge.
    • Betreuungszeit. Die läuft weiter, egal in welcher Reihenfolge du arbeitest. Schon deshalb würde ich ein Heft nie ganz liegen lassen, sondern höchstens parken – mit Datum, an dem du zurückkommst.

    Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Reiche das hakende Heft nicht halbfertig ein, nur um es loszuwerden. Eine unvollständige Bearbeitung kostet sicher Punkte, eine spätere vollständige kostet nur Zeit. Und ruf im Zweifel die Studienbetreuung an – diese Frage stellen dort täglich mehrere Leute, das ist völlig normal. 💪

  • Mündliche Prüfung im Fernstudium – wie läuft die ab, und wie bereite ich mich anders vor als auf eine Klausur?

    • LauraFK
    • 27. August 2026 um 18:20

    Ergänzend die praktische Vorbereitung, weil genau da der Denkfehler passiert: Man kann eine mündliche Prüfung nicht lesend vorbereiten.

    Ich habe beim ersten Mal wochenlang still gelernt und war überzeugt, alles zu können. Dann sollte ich es aussprechen und es kam nur Stottern. Verstehen und Formulieren sind zwei verschiedene Fähigkeiten, und geübt wird die, die man trainiert. Also: laut reden, von Anfang an.

    Mein Ablauf, der seitdem funktioniert:

    • Themenlandkarte statt Karteikartenstapel. Ein DIN-A3-Blatt, in der Mitte das Modul, außen herum sechs bis acht Themenblöcke mit Verbindungslinien. Mündliche Prüfer springen zwischen Themen – wer nur lineare Karteikarten gelernt hat, kommt bei „Was hat das mit dem Controlling zu tun?“ ins Rutschen.
    • Zehn Kernfragen mit 90-Sekunden-Antworten. Ich formuliere die Fragen, die ich selbst stellen würde, und übe die Antworten mit Stoppuhr. 90 Sekunden sind erstaunlich lang, wenn man sie füllen muss, und sie sind die typische Länge einer guten Antwort.
    • Handyaufnahme. Unangenehm, aber wirksam. Man hört sofort, wo man schwafelt, wo Füllwörter kommen und wo man selbst nicht überzeugt klingt.
    • Fachbegriffe aussprechen üben. Klingt albern, ist aber real: Wörter, die man nur gelesen hat, verhaspelt man unter Anspannung.
    • Sparringspartner. Eine Person aus der Lerngruppe fragen lassen, gern auch mal absichtlich fies nachhaken. Wer einmal geübt hat, ruhig auf ein „Sind Sie sicher?“ zu reagieren, verliert davor die Angst.

    Falls die Prüfung online stattfindet, teste vorher Kamera, Mikro und Browser mit genau dem Gerät, das du benutzt, halte den Ausweis bereit und leg dir das Handy als Notfall-Hotspot daneben. Technikprobleme sind der unnötigste Stressfaktor überhaupt.

    Und zum Blackout, weil das ja deine Hauptsorge ist: Der ist eingeplant, wirklich. Drei Sätze, die dich da rausholen:

    • „Darf ich kurz überlegen?“ – zwei Sekunden Stille sind für dich eine Ewigkeit, für den Prüfer nichts.
    • „Ich fange mal bei X an“ – laut denken ist erlaubt und zeigt Struktur.
    • „Das bekomme ich gerade nicht zusammen.“ – und dann wechselt der Prüfer das Thema. Ehrlich sein kostet weniger Punkte als fünf Minuten Herumraten, das nervt und wirkt schlechter.
  • Darf ich ChatGPT für Einsendeaufgaben nutzen – oder gilt das schon als Täuschung?

    • LauraFK
    • 26. August 2026 um 21:25

    Die Frage stelle ich mir auch regelmäßig. Was ich in der Zwischenzeit gelernt habe: Es gibt darauf keine allgemeingültige Antwort aus dem Forum – verbindlich ist immer das, was in deiner Studien- und Prüfungsordnung steht, plus die Erklärung, die du beim Einreichen abgibst. Bei fast allen Fernschulen steht dort sinngemäß, dass die Arbeit selbstständig verfasst wurde und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt wurden.

    Aus dieser Formulierung ergibt sich die Grenze recht gut:

    • Unproblematisch ist meist alles, was auch ein Lexikon oder ein Nachhilfetutor leisten würde: dir einen Begriff erklären lassen, ein Beispiel geben lassen, dein eigenes Verständnis abfragen.
    • Kritisch wird es, sobald der ausgegebene Text – auch umformuliert – in deiner Abgabe landet. Dann ist es nicht mehr deine Formulierung, und genau das versicherst du mit deiner Unterschrift.
    • Dazwischen liegen Fälle wie Gliederungsvorschläge oder Sprachkorrektur. Manche Anbieter erlauben das ausdrücklich, wenn man es angibt, andere nicht.

    Mein praktischer Tipp: Frag deine Studienbetreuung einmal schriftlich, eine Mail reicht, und heb die Antwort auf. Das kostet fünf Minuten, gilt für dein ganzes Studium – und im Zweifelsfall hast du etwas Schwarz auf Weiß. Bei den meisten Anbietern steht die Regelung zusätzlich im Studienportal unter den Hinweisen zur Bearbeitung.

  • Tabellen, Grafiken und Formeln in der Einsendeaufgabe – wie beschriftet und verweist man das richtig?

    • LauraFK
    • 23. August 2026 um 21:40

    Die Regeln sind zum Glück ziemlich einheitlich, und wenn du sie einmal aufschreibst, hast du sie für jede Aufgabe.

    Beschriftung: Dein Bauchgefühl ist richtig. Tabellen werden oben beschriftet, Abbildungen unten. Beides wird getrennt und durchlaufend nummeriert – „Tab. 1, Tab. 2 …“ und „Abb. 1, Abb. 2 …“. Die Beschriftung ist ein aussagekräftiger Titel, nicht das Wort „Tabelle“: also „Tab. 2: Wirkungsgrade der drei Varianten“ und nicht „Tab. 2: Übersicht“. Alles, was Skizze, Diagramm, Foto oder Screenshot ist, gilt als Abbildung – auch dein Handschrift-Scan.

    Quellenangabe: Sie steht direkt an der Tabelle bzw. Abbildung, nicht nur im Literaturverzeichnis. Drei Fälle:

    • Wörtlich übernommen: „Quelle: Studienheft BWL01, S. 34.“
    • Aus fremden Zahlen selbst gebaut oder umgestellt: „Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Studienheft BWL01, S. 34.“ Genau das ist dein Fall – die Zahlen sind nicht von dir, die Darstellung schon.
    • Komplett eigene Rechnung: „Quelle: Eigene Berechnung.“

    Verweis im Text: Ja, den brauchst du – und zwar bevor die Tabelle kommt. Eine Tabelle, auf die niemand zeigt, wirkt wie Beiwerk. Ein Satz genügt: „Tabelle 2 stellt die Wirkungsgrade gegenüber; auffällig ist der Einbruch bei Variante C.“ Wichtig ist der zweite Halbsatz: Sag, was man in der Tabelle sehen soll. Tabellen erklären sich nie selbst, und genau dafür gibt es Punkte.

    Verzeichnisse: Bei einer Einsendeaufgabe von wenigen Seiten braucht es kein Tabellen- und Abbildungsverzeichnis, außer die Anleitung fordert es. Bei einer Fallaufgabe oder Hausarbeit gehören sie dazu. Und wenn eine Tabelle über eine ganze Seite läuft, wandert sie in den Anhang, mit einem Verweis an der Stelle im Text.

    Der Tipp, der mir am meisten gebracht hat: In den Bearbeitungsrichtlinien deiner Fernschule stehen diese Formalia fast immer drin – Schriftgröße, Rand, Zitierweise, Deckblattangaben. Einmal ausdrucken, danebenlegen, abhaken. „Formale Mängel“ heißt in neun von zehn Fällen genau davon abgewichen.

  • Nach mehreren Wochen Pause wieder ins Lernen kommen – wie schafft ihr den Neustart?

    • LauraFK
    • 22. August 2026 um 19:40

    Hallo zusammen, ich brauche ehrlich gesagt einen kleinen Schubs.

    Ich hatte im Juli noch gut gearbeitet, dann kamen Urlaub, ein voller Monat im Job und ein bisschen Trägheit dazu – und seitdem habe ich kein Heft mehr aufgeschlagen. Jetzt ist Ende August, zwei Einsendeaufgaben liegen offen, und wenn ich das Material aufschlage, kommt es mir vor, als hätte das jemand anderes gelernt. Ich weiß nicht mehr, wo ich stand.

    Das Gemeine ist: Je länger ich es aufschiebe, desto größer wird der Berg im Kopf, und desto schwerer fällt der Anfang. 😕

    Wie macht ihr das nach einer längeren Pause? Fangt ihr von vorne an, oder springt ihr an die Stelle, an der ihr aufgehört habt? Und wie kriegt ihr die erste Woche rum, bis es wieder läuft?

  • Klausur zum zweiten Mal nicht bestanden – wie viele Versuche habe ich eigentlich, und was zählt bei Krankheit?

    • LauraFK
    • 4. August 2026 um 14:20

    Hallo zusammen, ich bin gerade ziemlich durch den Wind 😕 Ich habe die gleiche Klausur jetzt zum zweiten Mal nicht bestanden und bin beim Lesen der Prüfungsordnung nur noch verwirrter geworden.

    Was ich nicht kapiere:

    • Ist der dritte Versuch wirklich der letzte, oder gibt es noch irgendwas danach?
    • Beim zweiten Versuch war ich richtig krank, bin aber trotzdem hingefahren, weil ich dachte, sonst verfällt der Termin. War das ein Fehler?
    • Und was passiert eigentlich, wenn man endgültig durchfällt – ist man dann komplett raus?

    Hat jemand das schon durch und kann mir sagen, worauf ich jetzt achten muss?

  • Wie lang muss die Antwort auf eine Einsendeaufgabe eigentlich sein? Ich schreibe regelmäßig zu viel

    • LauraFK
    • 1. August 2026 um 20:50

    Mehr ist nicht besser – und deine Rückmeldung sagt genau das. „Bitte präziser auf die Fragestellung eingehen“ heißt übersetzt: In den drei Seiten stand das Gesuchte zwar drin, aber es musste gesucht werden.

    Ich gehe seit einiger Zeit nach zwei Größen, und beide stehen in der Aufgabe selbst:

    1. Die Punktzahl ist die Mengenangabe. Ein Korrekturschema vergibt Punkte für inhaltliche Aspekte. 10 Punkte heißen also grob: Es werden ungefähr fünf bis zehn eigenständige Gedanken erwartet, je nach Fach. Als Faustregel rechne ich mit ein bis zwei Sätzen je Punkt. Bei 10 Punkten lande ich damit bei einer guten halben bis dreiviertel Seite – nicht bei drei. Wenn du das Gefühl hast, deutlich mehr schreiben zu müssen, hast du meist die Frage erweitert.

    2. Der Operator sagt, welche Art von Text verlangt ist. „Nennen Sie“ heißt Aufzählung, ohne Begründung – da sind Fließtextabsätze sogar falsch. „Erläutern Sie“ heißt Erklärung mit Zusammenhang und meist Beispiel. „Beurteilen Sie“ verlangt eine Abwägung mit begründetem Ergebnis. Wer bei „nennen“ erläutert, bekommt dafür keine Zusatzpunkte, sondern verbraucht nur Zeit.

    Was mir strukturell geholfen hat: Antwortsatz zuerst. Also erst das Ergebnis in einem Satz, dann die Begründung, dann gegebenenfalls ein Beispiel. Korrektoren arbeiten mit einem Erwartungshorizont und suchen die Schlüsselbegriffe – wenn die im ersten Satz stehen, ist der Punkt sicher. Steht das Ergebnis erst am Ende von Absatz drei, hängt es davon ab, wie gründlich gelesen wird.

    Und ein Detail, das kaum jemand nutzt: Die Fachbegriffe aus dem Studienheft sind die Wörter, nach denen gesucht wird. Eine korrekt umschriebene Antwort ohne den Begriff bekommt oft weniger Punkte als eine kürzere, die ihn benennt.

  • Einsendeaufgabe mit wenig Punkten zurückbekommen – nachfragen oder einfach abhaken?

    • LauraFK
    • 28. Juli 2026 um 19:30

    Hallo ihr, ich habe heute eine Einsendeaufgabe zurückbekommen: 9 von 20 Punkten, und als Kommentar steht praktisch nur „Fragestellung nicht ausreichend erfasst, Bezug zum Studienheft fehlt“. Damit kann ich ehrlich gesagt wenig anfangen, weil ich beim Schreiben das Gefühl hatte, genau das gemacht zu haben.

    Jetzt schwanke ich: Soll ich beim Tutor nachfragen oder wirkt das wie Rumdiskutieren um Punkte? Und wenn nachfragen – wie formuliert man das, ohne beleidigt zu klingen? Mir geht es wirklich um die nächste Aufgabe, nicht um die Note dieser einen. 😕

  • Erste Hausarbeit: Wie komme ich von einem viel zu breiten Thema zu einer sauberen Fragestellung?

    • LauraFK
    • 28. Juli 2026 um 07:45

    Ich hänge noch etwas an, das mir bei meiner ersten größeren Arbeit im Fernkurs enorm geholfen hat: Schreib die Einleitung als Letztes. Klingt komisch, ist aber logisch – erst wenn der Hauptteil steht, weißt du wirklich, was du versprochen hast und einlösen kannst. Vorher schreibt man drei Versionen und wirft sie wieder weg.

    Und gegen das Gefühl, ewig auf einer weißen Seite zu starren: Ich fange bewusst mit einem mittleren Kapitel an, für das ich Material habe. Sobald zwei Seiten stehen, läuft der Rest deutlich leichter, weil man in den Ton hineinkommt. Rohfassung darf ausdrücklich hässlich sein – überarbeiten kann man nur Text, der existiert. 💪

  • Einsendeaufgabe mit unklar/mehrdeutig formulierter Frage – wie geht ihr damit um?

    • LauraFK
    • 25. Juli 2026 um 20:30

    Das Gefühl kenne ich gut 😅 Bei mir hat sich eine feste Reihenfolge bewährt:

    • Zuerst den Operator ernst nehmen. Oft klärt sich die „Mehrdeutigkeit“, wenn man auf das Verb schaut: „Nennen“ will etwas anderes als „Erläutern“ oder „Beurteilen“. Der Operator sagt dir, wie tief und in welche Richtung.
    • Dann den Bezug zum Studienheft suchen. Die Aufgabe zielt fast immer auf einen konkreten Abschnitt/ein Modell aus dem aktuellen Kapitel. Welche Deutung passt zum gerade behandelten Stoff? Meistens ist das die gemeinte.

    Wenn dann immer noch zwei Lesarten übrig bleiben: Annahme offenlegen. Ein Satz am Anfang wie „Ich verstehe die Aufgabe so, dass … und beziehe mich daher auf …“ – damit zeigst du dem Tutor deinen Denkweg, und selbst wenn du danebenliegst, sieht er, dass du strukturiert rangegangen bist.

  • Reicht das Studienheft als Quelle, oder muss ich fuer Einsendeaufgaben zusaetzlich Fachliteratur zitieren?

    • LauraFK
    • 19. Juli 2026 um 19:20

    Hallo ihr Lieben 🙂 Ich sitze an meiner nächsten Einsendeaufgabe und frage mich, ob ich mich beim Beantworten nur auf das Studienheft stützen darf oder ob ich zwingend zusätzliche Fachbücher heranziehen und zitieren muss.

    Beim ILS steht dazu nichts Eindeutiges in den Hinweisen. Wie handhabt ihr das – reicht das Heft, oder wirkt das „zu dünn“?

  • Eigene Praxisbeispiele in der Einsendeaufgabe – kommt das gut an oder soll ich lieber beim Skript bleiben?

    • LauraFK
    • 14. Juli 2026 um 21:00

    Die Antwort steht tatsächlich in der Aufgabenstellung selbst – genauer: im Operator, also dem Verb am Anfang. Danach richtet sich der Erwartungshorizont, und daran hängt auch, wie viele Punkte es wofür gibt:

    • Nennen / Definieren / Aufzählen → reine Reproduktion. Hier ist ein eigenes Beispiel bestenfalls Deko, meistens Ballast. Skriptbegriffe hinschreiben, fertig.
    • Erläutern / Erklären / Darstellen → Zusammenhänge in eigenen Worten. Ein Beispiel ist hier erwünscht, weil es zeigt, dass du es verstanden hast.
    • Anwenden / Übertragen / Beurteilen / Diskutieren → hier ist dein Praxisbeispiel nicht nur erlaubt, sondern genau das, wofür es die Punkte gibt. Ohne Transfer kommst du auf keine gute Note.

    Die Reihenfolge ist dabei entscheidend: erst die Theorie sauber, dann das Beispiel als Beleg – nie das Beispiel statt der Theorie. Wenn du mit deiner Anekdote startest, liest der Korrektor drei Absätze lang keinen einzigen Fachbegriff und hakt nichts ab.

  • Einsendeaufgabe schlecht bewertet – nachbessern und neu einreichen oder abhaken?

    • LauraFK
    • 12. Juli 2026 um 21:40

    Kann ich aus ILS-Erfahrung nur bestätigen: einmal nachbessern lohnt sich fast immer, weil man beim zweiten Durchgang wirklich versteht, was der Tutor sehen wollte. Ich schreibe mir seitdem die Korrekturanmerkungen in eine kleine Liste und hake sie bei der nächsten Aufgabe vorab ab – seitdem wiederholen sich meine Fehler kaum noch. Und die Note der Einsendeaufgabe zählt bei mir ohnehin nicht fürs Abschlusszeugnis, der Lerneffekt ist das Wertvolle. 💪

  • Einsendeaufgabe schlecht bewertet – nachbessern und neu einreichen oder abhaken?

    • LauraFK
    • 11. Juli 2026 um 19:10

    Ich brauch mal euren ehrlichen Rat 😅 Meine letzte Einsendeaufgabe kam mit einer echt mauen Note zurück, dazu ein paar kritische Anmerkungen vom Tutor. Jetzt bin ich unsicher: Bringt es was, die Aufgabe zu überarbeiten und noch mal einzureichen? Oder hake ich das ab und stecke die Energie lieber in die nächste?

    Wie geht ihr mit einer schlecht bewerteten Einsendeaufgabe um? Zählt die Note überhaupt fürs Zeugnis?

  • Muss ich bei Einsendeaufgaben immer den kompletten Rechenweg zeigen oder reicht das Ergebnis?

    • LauraFK
    • 30. Juni 2026 um 17:05

    Hi zusammen 🙂 Ich sitze an meiner nächsten Einsendeaufgabe (ILS) und frage mich, wie ausführlich ich sein muss. Bei den Rechenaufgaben habe ich die Ergebnisse, aber muss ich wirklich jeden Zwischenschritt aufschreiben? Und bei den Textaufgaben – reicht ein knapper Satz oder wollen die einen ganzen Absatz?

    Ich will weder unnötig Zeit verlieren noch Punkte verschenken. Wie handhabt ihr das?

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    3. LisaVWL

      6. September 2026 um 19:30
    1. Nebenkostenabrechnung kam erst nach 14 Monaten – muss ich die noch zahlen? Und wann bekomme ich meine Kaution zurück? 3

      • Sophie99
      • 5. September 2026 um 20:15
      • Rechtswissenschaften
      • Sophie99
      • 6. September 2026 um 17:50
    2. Antworten
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    3. Basti92

      6. September 2026 um 17:50
    1. Ist ein Fernstudium-Abschluss gleichwertig? ZFU-Zulassung, staatliche Anerkennung, Akkreditierung – was muss ich vorher prüfen? 4

      • JaninaBWL
      • 4. September 2026 um 20:30
      • Studium Allgemein
      • JaninaBWL
      • 6. September 2026 um 07:40
    2. Antworten
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    3. KevinFernuni

      6. September 2026 um 07:40

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