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Beiträge von Sara93

  • Außerordentliche Erträge und Aufwendungen – gibt es die nach neuem HGB noch?

    • Sara93
    • 19. Oktober 2026 um 17:30

    Hänge gerade an einem Widerspruch zwischen zwei Unterlagen und komme nicht ganz dahinter. In meinem älteren Skript (vermutlich noch auf Stand vor BilRUG) werden außerordentliche Erträge und außerordentliche Aufwendungen als eigene Posten im GuV-Schema nach § 275 HGB aufgeführt, mit Beispielen wie Schäden durch Naturkatastrophen oder Erträge aus dem Verkauf von Betriebsteilen.

    Jetzt sitze ich an einem aktuelleren Lehrbuch zur Bilanzierung, und da taucht dieser Posten in der GuV-Gliederung überhaupt nicht mehr auf. Ich bin jetzt unsicher:

    • Wurden die außerordentlichen Posten durch eine Gesetzesänderung komplett gestrichen?
    • Wenn ja, seit wann genau und wie werden solche außergewöhnlichen Geschäftsvorfälle dann in der GuV erfasst – einfach unter den „normalen“ Erträgen/Aufwendungen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit?
    • Gibt es dafür noch eine Ausweispflicht im Anhang, damit man als Bilanzleser trotzdem erkennt, dass da was Ungewöhnliches passiert ist?

    Falls jemand von euch das in der Praxis schon mal gebucht hat (z. B. Versicherungsschaden oder Verkauf eines Unternehmensteils), würde mich interessieren, wie ihr das konkret im Kontenrahmen abbildet. Danke schon mal!

  • Projektarbeit: Agile Methoden oder klassisch planen?

    • Sara93
    • 18. Oktober 2026 um 22:25

    Hallo zusammen, ich stecke gerade an meiner Projektarbeit fest und muss mich für einen methodischen Ansatz entscheiden - klassisch (Wasserfall, Netzplantechnik o.ä.) oder agil (Scrum, Kanban). Mein Projektbeispiel ist die Einführung eines neuen internen Prozesses in einer fiktiven Bankfiliale, falls das für die Einschätzung hilft.

    Ich habe bisher verstanden, dass klassisch eher bei klar definierten Anforderungen und stabilem Umfeld Sinn macht, während agil besser funktioniert, wenn sich Anforderungen im Projektverlauf noch ändern können. Aber so richtig greifbar sind mir die Vor- und Nachteile noch nicht, vor allem im Hinblick darauf, wie ich das in der Arbeit wissenschaftlich sauber begründen soll.

    Fragen, die mich beschäftigen:

    • Gibt es Kriterien, anhand derer man relativ eindeutig sagen kann, welcher Ansatz zu welchem Projekttyp passt?
    • Wie geht ihr in euren Arbeiten mit Mischformen (hybrides Projektmanagement) um - ist das überhaupt eine Option oder lieber vermeiden?
    • Habt ihr Literaturtipps (allgemein, keine konkreten Bücher nötig), die diese Abwägung gut aufbereiten?

    Würde mich über eure Erfahrungen freuen, gerade wenn ihr das Thema selbst schon in einer Arbeit behandelt habt.

  • Kontokorrentkredit vs. Darlehen – was eignet sich für kurzfristige Liquiditätsengpässe?

    • Sara93
    • 13. Oktober 2026 um 17:41

    Hänge gerade an einer Einsendeaufgabe aus dem Finanzierungsmodul fest. Aufgabenstellung sinngemäß: Ein Unternehmen hat einen kurzfristigen Liquiditätsengpass, z. B. weil Kundenzahlungen verspätet reinkommen, aber Lieferantenrechnungen und Löhne trotzdem pünktlich raus müssen. Ich soll begründen, welches Finanzierungsinstrument sich dafür eignet.

    Meine erste Idee war ganz klar der Kontokorrentkredit, weil er flexibel ist, man ihn nur in Anspruch nimmt, wenn man ihn braucht, und er genau für solche kurzfristigen Spitzen gedacht ist. Soweit auch meine Erklärung in der Aufgabe.

    Jetzt überlege ich aber, ob die Aufgabe nicht noch mehr Tiefe erwartet. Aus meiner Bankausbildung weiß ich ja, dass der Kontokorrentkredit vergleichsweise teuer ist (hohe Zinsen, teils Überziehungsprovision). Gibt es Konstellationen, in denen man trotz kurzfristigem Bedarf eher zu einem klassischen Darlehen raten würde, z. B. wegen Planbarkeit oder weil der Engpass absehbar länger dauert als „kurzfristig“ im eigentlichen Sinn? Oder ist das in der Finanzierungslehre tatsächlich so klar getrennt nach Fristigkeit, dass man da nicht mischen sollte?

  • Lerngruppe im Fernstudium finden – wie und wo sucht ihr Mitlernende?

    • Sara93
    • 6. Oktober 2026 um 20:41

    Kenne ich gut, die Situation deiner Kommilitonin. Als ich angefangen habe, saß ich auch erstmal komplett allein vor meinen Unterlagen und hab mich gefragt, ob es anderen genauso geht. Bei mir hat sich das letztlich über genau diese Präsenzphasen und Klausurtermine ergeben – man kommt dort automatisch ins Gespräch, fragt "welches Modul machst du gerade" und tauscht dann Kontaktdaten aus.

    Daraus ist bei uns eine kleine Gruppe über einen Messenger entstanden, mittlerweile sind wir zu fünft. Wir haben einfach eine Gruppe erstellt, in der jeder reinschreiben kann, wenn er bei einem Thema nicht weiterkommt oder jemanden zum Diskutieren braucht. Funktioniert erstaunlich gut, auch wenn man sich nie live sieht.

    Ein Tipp, falls sie sich nicht traut, fremde Leute direkt anzuschreiben: Viele Fernhochschulen haben eigene Lernplattformen mit Foren zu den einzelnen Modulen, oft auch mit Chatfunktion. Da postet man einfach mal eine fachliche Frage, und meistens meldet sich jemand, der im gleichen Modul steckt. Das ist niedrigschwelliger als "Hey, willst du mit mir lernen?" – man kommt eher über die Inhalte ins Gespräch.

    Wichtig finde ich auch: realistische Erwartungen. Eine Online-Lerngruppe ersetzt kein Seminar, aber zum gegenseitigen Motivieren und Verständnisfragen klären ist sie Gold wert.

  • Wohnung für ein halbes Jahr untervermieten, während ich beruflich in Wien bin – brauche ich wirklich die Erlaubnis vom Vermieter?

    • Sara93
    • 20. September 2026 um 14:10

    Hallo zusammen,

    mein Arbeitgeber schickt mich ab November für sechs Monate an einen Standort in Wien. Meine 2-Zimmer-Wohnung in Frankfurt will ich natürlich behalten, aber doppelt Miete zahlen ist neben den Studiengebühren fürs Fernstudium echt heftig.

    Eine Kollegin würde die Wohnung möbliert für die sechs Monate nehmen. Das kleine Zimmer würde ich abschließen und meine Sachen dort lassen.

    Jetzt meinte eine Freundin, ohne Zustimmung vom Vermieter darf ich gar nicht untervermieten, sonst fliege ich raus. Eine andere meinte, der muss zustimmen. Was stimmt denn nun? Und darf der dafür mehr Miete verlangen? 🤔

  • Factoring: Warum verkauft eine Firma ihre Rechnungen unter Wert – das ist doch ein Verlustgeschäft?

    • Sara93
    • 17. September 2026 um 07:50

    Ich ergänze mal die Bankperspektive, weil die Frage „das ist doch ein Verlustgeschäft“ bei uns am Schalter regelmäßig kam – und die Antwort fast immer eine Rechnung war, die der Kunde vorher nicht aufgemacht hatte.

    Was der Factor eigentlich verkauft, sind drei Funktionen:

    • Finanzierungsfunktion – Geld sofort statt in 30 oder 60 Tagen.
    • Delkrederefunktion – Übernahme des Ausfallrisikos. Das ist der Unterschied zwischen echtem Factoring (Risiko geht über, die Forderung ist wirklich verkauft) und unechtem Factoring (Risiko bleibt beim Verkäufer – wirtschaftlich eher ein Kredit mit Sicherheit).
    • Dienstleistungsfunktion – Debitorenbuchhaltung, Mahnwesen, Inkasso.

    Warum nur das echte Factoring bilanziell wirkt: Nur wenn das Ausfallrisiko übergeht, darf die Forderung ausgebucht werden. Dann verkürzt sich die Bilanz (Forderungen raus, Verbindlichkeiten getilgt) – und weil das Eigenkapital gleich bleibt, steigt die Eigenkapitalquote. Das verbessert das Rating und damit die Konditionen für den nächsten Kredit. Beim unechten Factoring passiert das nicht, da bleibt die Forderung drin.

    Nebenbei zur Abgrenzung, die in Klausuren gern verwechselt wird: Bei der Zession wird die Forderung nur zur Sicherheit abgetreten, sie bleibt in der Bilanz, es gibt kein Delkredere und keine Dienstleistung. Und offen vs. still bezieht sich nur darauf, ob der Kunde davon erfährt.

    Und jetzt die Rechnung, warum es kein Verlustgeschäft sein muss. Gegen die Factoringgebühr rechnet man:

    1. Die eigenen Forderungsausfälle, die man sonst selbst trägt.
    2. Die Kosten für Mahnwesen und Debitorenbuchhaltung – im Mittelstand oft eine halbe Stelle.
    3. Den Zinsvorteil gegenüber dem Kontokorrentkredit, der für die Überbrückung sonst nötig wäre – und der ist teuer.
    4. Vor allem: den eigenen Skontovorteil beim Lieferanten. Wer mit dem Geld seine eigenen Rechnungen sofort bezahlen kann und 2 % Skonto bei 30 Tagen Ziel und 10 Tagen Skontofrist zieht, spart umgerechnet rund 36 % p. a. (2 % für 20 Tage × 360/20). Dagegen sieht jede Factoringgebühr harmlos aus.

    Deshalb ist der Abschlag kein Preis fürs Warten, sondern ein Einkaufspreis für Liquidität, Sicherheit und Verwaltung. Ob es sich rechnet, entscheidet allein der Vergleich mit den eigenen Kosten für genau diese drei Dinge – und bei schnell wachsenden Firmen, die ständig in Vorleistung gehen, fällt der Vergleich oft klar zugunsten des Factorings aus.

  • Hausmeister und Treppenhausreinigung in der Nebenkostenabrechnung – kann ich das als Mieterin wirklich von der Steuer absetzen?

    • Sara93
    • 13. September 2026 um 17:20

    Hallo ihr Lieben,

    letzte Woche kam meine Nebenkostenabrechnung für 2025. Darin stehen unter anderem Hausmeister, Treppenhausreinigung, Gartenpflege, Winterdienst und Schornsteinfeger. Eine Kollegin meinte, das könne man „über die Handwerker-Sache“ absetzen, auch wenn einem die Wohnung nicht gehört.

    Ich bin etwas skeptisch, weil ich ja nur Mieterin bin und die Rechnungen gar nicht selbst bezahlt habe. Deshalb meine Fragen:

    • Geht das überhaupt, und wie viel bringt das realistisch?
    • Welche Posten zählen und welche nicht (Grundsteuer, Müllabfuhr, Wasser …)?
    • In welches Jahr gehört das – 2025, weil es die Kosten von 2025 sind, oder 2026, weil die Abrechnung jetzt kam?

    Danke schon mal! 🙏

  • Fehler 1. und 2. Art – warum kann ich nicht einfach beide gleichzeitig klein halten?

    • Sara93
    • 9. September 2026 um 14:35

    Hallo zusammen 🙂 Ich sitze gerade am Statistik-Heft und komme bei den Fehlern 1. und 2. Art nicht weiter. Die Definitionen kann ich auswendig: Fehler 1. Art heißt, ich lehne die Nullhypothese ab, obwohl sie stimmt, Fehler 2. Art heißt, ich behalte sie, obwohl sie falsch ist.

    Was ich aber nicht verstehe: In der Musterlösung steht sinngemäß, man könne nicht beide Fehler gleichzeitig klein machen. Warum eigentlich nicht? Wenn ich das Signifikanzniveau auf 1 % setze, bin ich doch vorsichtiger – wieso ist das dann nicht einfach besser als 5 %?

    Und was bedeutet in dem Zusammenhang die „Güte“ oder „Macht“ eines Tests? Das taucht bei mir im Heft plötzlich auf, ohne dass es vorher erklärt wurde.

  • Operatoren in Einsendeaufgaben: Was will der Korrektor bei „nennen“, „erläutern“ und „beurteilen“ jeweils wirklich?

    • Sara93
    • 2. September 2026 um 14:10

    Hallo zusammen,

    ich habe gerade meine dritte Einsendeaufgabe zurückbekommen und ärgere mich ehrlich gesagt. Ich hatte gut zwei Seiten geschrieben, fachlich war nichts falsch – und trotzdem stand als Kommentar dran: „Aufgabenstellung nur teilweise erfüllt, bitte den Operator beachten.“ Bei einer anderen Teilaufgabe war es genau umgekehrt: drei Sätze, volle Punktzahl.

    Jetzt frage ich mich, ob ich die Aufgabenstellungen schlicht falsch lese. Da stehen ja immer diese Wörter am Anfang: nennen, beschreiben, erläutern, analysieren, beurteilen. Für mich klang das bisher wie fünf Varianten von „schreib was dazu“ 🙈

    Wie geht ihr damit um? Gibt es dazu eine verlässliche Systematik, welcher Operator wie viel Tiefe verlangt? Und woran erkenne ich, wann eine eigene Einschätzung erwartet wird und wann ich sie besser weglasse?

  • Steuererklärung als Angestellte: Pflicht oder freiwillig – und wie viele Jahre kann ich rückwirkend noch abgeben?

    • Sara93
    • 29. August 2026 um 14:20

    Hallo zusammen 🙂 Ich arbeite Vollzeit in der Bank und mache nebenbei mein BWL-Fernstudium. Bisher habe ich nie eine Steuererklärung abgegeben, weil ich dachte: Lohnsteuer wird ja eh monatlich abgezogen, passt schon.

    Jetzt hat eine Kollegin gemeint, ich sei vielleicht sogar verpflichtet abzugeben – und außerdem verschenke ich Geld, weil die Studiengebühren absetzbar wären. Zwei Fragen also:

    • Woran erkenne ich, ob ich abgeben muss oder nur darf?
    • Wie weit komme ich rückwirkend noch – die letzten Jahre sind ja durch.

    Danke schon mal für jede Einordnung!

  • Gewerbesteuer neben der Einkommensteuer – wieso zahle ich doppelt, und was bringt die Anrechnung nach § 35 EStG?

    • Sara93
    • 26. August 2026 um 06:55

    Und jetzt zum Teil, der deine eigentliche Frage beantwortet – der Anrechnung nach § 35 EStG. Sie funktioniert nicht so, wie die meisten vermuten: Angerechnet wird nicht die gezahlte Gewerbesteuer selbst, sondern pauschal das 4,0-fache des Gewerbesteuer-Messbetrags (Faktor 3,8 bis einschließlich 2019, seit dem Veranlagungszeitraum 2020 sind es 4,0), und zwar von der tariflichen Einkommensteuer.

    Dabei gelten zwei Deckel:

    • höchstens die tatsächlich gezahlte Gewerbesteuer
    • höchstens der Teil der Einkommensteuer, der anteilig auf die gewerblichen Einkünfte entfällt (der sogenannte Ermäßigungshöchstbetrag) – wer also überwiegend Arbeitslohn hat und nebenbei ein kleines Gewerbe, kann nicht seine gesamte Lohnsteuer damit drücken

    Rechnen wir Holgers Beispiel weiter, Messbetrag 1.750 €:

    • Anrechnungsvolumen: 1.750 × 4,0 = 7.000 €
    • gezahlte Gewerbesteuer bei Hebesatz 400 %: ebenfalls 7.000 € → die Gewerbesteuer ist hier vollständig neutralisiert
    • derselbe Betrieb in München (Hebesatz 490 %): Gewerbesteuer 1.750 × 4,9 = 8.575 €, angerechnet werden weiterhin nur 7.000 € → 1.575 € echte Mehrbelastung

    Daraus folgt die Faustregel, die du dir merken solltest: Bis zu einem Hebesatz von 400 % ist die Gewerbesteuer für einen Einzelunternehmer wirtschaftlich ein Nullsummenspiel – darüber wird sie zur echten Zusatzbelastung. In München (490 %), Köln (475 %) oder Frankfurt (460 %) bleibt also spürbar etwas hängen, in einer 350-%-Gemeinde gar nichts – dort kannst du umgekehrt aber auch nicht mehr anrechnen, als du gezahlt hast. Und ein Anrechnungsüberhang verfällt: Er wird weder erstattet noch vor- oder zurückgetragen.

    Zwei Punkte, die in Klausuren regelmäßig als Abgrenzung drankommen:

    • Die Anrechnung mindert die festzusetzende Einkommensteuer – und damit indirekt auch die Bemessungsgrundlage für den Solidaritätszuschlag.
    • Kapitalgesellschaften haben keine § 35-Anrechnung. Bei einer GmbH steht die Gewerbesteuer voll neben der Körperschaftsteuer, und den Freibetrag von 24.500 € gibt es dort ebenfalls nicht. Deshalb ist die Gewerbesteuer bei der Rechtsformwahl ein echtes Argument – und genau darauf zielen die meisten Fallaufgaben ab.

    Ganz weg wäre die Steuer für dich als Unternehmer übrigens auch bei perfekter Anrechnung nicht: Sie verschiebt nur, wer das Geld bekommt – die Gemeinde statt des Bundes und der Länder. Wirtschaftlich ist § 35 EStG also weniger eine Entlastung für dich als eine Umverteilung zwischen den Steuergläubigern. 🙂

  • Rücksendungen, Rabatte und Skonto buchen – warum muss ich die Umsatzsteuer nochmal korrigieren?

    • Sara93
    • 23. August 2026 um 14:10

    Hallo in die Runde, ich hänge an einem Kapitel, das eigentlich harmlos aussieht, mich aber komplett aus dem Konzept bringt: nachträgliche Preisnachlässe im Wareneinkauf.

    Der Fall im Heft ist simpel. Wir kaufen Waren für 5.000 € netto auf Rechnung. Später senden wir Waren für 500 € netto zurück, und den Rest zahlen wir innerhalb der Skontofrist mit 2 % Skonto.

    Die Eingangsrechnung kriege ich noch hin. Ab da wird es wirr:

    • Warum wird bei der Rücksendung und beim Skonto die Vorsteuer nochmal angepasst? Die Rechnung war doch mit 19 % korrekt gebucht.
    • Buche ich den Nachlass gegen „Wareneingang“ oder gegen ein eigenes Konto („Nachlässe“)? Im Heft steht beides, in unterschiedlichen Beispielen.
    • Und was ist mit Boni, die erst am Jahresende gutgeschrieben werden – gleiche Logik?

    Ich habe beruflich mit Zahlen zu tun, aber diese Umsatzsteuer-Korrekturen wirken auf mich wie ein Extra-Schritt, den man leicht vergisst. Gibt es dafür eine Logik, die man sich merken kann, statt drei Buchungssätze auswendig zu lernen? 🙈

  • Steuerklasse III/V oder IV/IV mit Faktor – warum kommt bei uns trotzdem jedes Jahr eine Nachzahlung raus?

    • Sara93
    • 4. August 2026 um 15:45

    Hi zusammen, das ist halb Studium, halb echtes Leben 🙈 Wir haben zu Hause die Kombination III/V, weil mein Mann deutlich mehr verdient. Monatlich bleibt gefühlt viel übrig – und dann kommt jedes Jahr eine Nachzahlung von ein paar Hundert Euro.

    Ich verstehe das nicht: Wir zahlen doch jeden Monat brav Lohnsteuer. Wieso reicht das am Ende nicht? Und wäre IV/IV mit Faktor wirklich besser, oder verschiebt man damit nur etwas?

    Für die Steuerlehre-Klausur wäre mir vor allem die Systematik wichtig, aber ehrlich gesagt würde ich es auch privat gern endlich kapieren.

  • Matrizen multiplizieren – wann geht das überhaupt, und wie merke ich mir das Schema?

    • Sara93
    • 3. August 2026 um 19:30

    Hallo ihr Lieben, ich sitze an Wirtschaftsmathematik und die Matrizenrechnung will mir einfach nicht in den Kopf. Addieren und subtrahieren ist klar, das geht elementweise. Aber beim Multiplizieren komme ich durcheinander.

    Mal steht da, das Produkt sei gar nicht definiert, mal kommt eine Matrix mit ganz anderem Format raus. Und in einer Aufgabe war A·B etwas völlig anderes als B·A – ist das ein Fehler im Lösungsheft oder darf das so sein?

    Gibt es eine Regel, an der ich das sicher festmachen kann?

  • Liquiditätsgrade 1., 2. und 3. Grades – was sagen die Kennzahlen wirklich aus?

    • Sara93
    • 30. Juli 2026 um 14:20

    Hallo zusammen, ich sitze gerade an der Bilanzanalyse und komme bei den Liquiditätskennzahlen durcheinander. Im Skript stehen drei Liquiditätsgrade mit irgendwelchen Richtwerten, und zusätzlich taucht noch das Working Capital auf.

    Was ich nicht verstehe: Warum brauche ich gleich drei Kennzahlen für dieselbe Frage? Und wenn die Liquidität 3. Grades bei 180 % liegt, heißt das dann automatisch, dass das Unternehmen seine Rechnungen zahlen kann? Irgendwie kommt mir das zu einfach vor. 🙈

  • Return on Investment (ROI) und das DuPont-Schema – wie hängen Umsatzrendite und Kapitalumschlag zusammen?

    • Sara93
    • 25. Juli 2026 um 14:20

    Hallo zusammen 🙂 Im Modul Controlling ist mir heute der Return on Investment (ROI) begegnet, und im Skript steht, man könne ihn ins DuPont-Schema zerlegen: ROI = Umsatzrendite × Kapitalumschlag. Die Formel kann ich abschreiben, aber ich verstehe die Idee dahinter nicht so richtig.

    Warum zerlegt man den ROI in zwei Faktoren? Und was sagt mir das am Ende für die Praxis? Kann das jemand an einem Beispiel greifbar machen?

  • Umsatzsteuer-Voranmeldung – monatlich, vierteljährlich oder jährlich, und was bringt die Dauerfristverlängerung?

    • Sara93
    • 23. Juli 2026 um 16:50

    Hallo ihr Steuer-Profis 🙂 Ich blicke beim Turnus der Umsatzsteuer-Voranmeldung nicht ganz durch. Manche geben monatlich ab, manche vierteljährlich – wonach richtet sich das eigentlich? Und überall lese ich von Dauerfristverlängerung, verstehe aber nicht, was die genau bringt (und warum man dafür was hinterlegen muss).

    Kann das jemand einmal sortieren?

  • Erhaltene Anzahlungen buchen – wie kommt die Umsatzsteuer da ins Spiel?

    • Sara93
    • 20. Juli 2026 um 14:20

    Hallo zusammen, ich häng gerade an einem Buchungsfall aus dem Skript fest und finde keinen klaren Kopf mehr. Ein Kunde zahlt eine Anzahlung, bevor wir überhaupt geliefert haben. Wie buche ich diese erhaltene Anzahlung – und was ist mit der Umsatzsteuer? Die entsteht doch eigentlich erst bei Lieferung, oder?

    Ich verwirr mich total: erst als Verbindlichkeit, dann später wieder auflösen … kann mir das jemand Schritt für Schritt zeigen? 🙈

  • Innergemeinschaftliche Lieferung – warum ist die USt-frei, und wieso zahlt der Käufer wieder Umsatzsteuer?

    • Sara93
    • 17. Juli 2026 um 15:30

    Hallo, in Umsatzsteuer stehe ich bei den EU-Geschäften auf dem Schlauch. Wir hatten die innergemeinschaftliche Lieferung – also Warenlieferung von einem deutschen Unternehmen an ein Unternehmen in einem anderen EU-Land. Angeblich ist die steuerfrei, aber warum? Und wieso taucht dann beim Käufer wieder Umsatzsteuer auf?

    Ich verstehe nicht, wie das zusammenpasst. Und was muss ich als Verkäufer konkret beachten, damit die Steuerfreiheit auch hält?

  • Privatentnahmen und Privateinlagen buchen – was macht das eigentlich mit dem Eigenkapital?

    • Sara93
    • 16. Juli 2026 um 14:20

    Hallo zusammen, ich komme aus der Bankpraxis und tue mich beim Thema Einzelunternehmen gerade schwer: Wie buche ich eigentlich Privatentnahmen und Privateinlagen richtig, und was macht das mit dem Eigenkapital?

    Konkret: Wenn der Inhaber sich mal eben 2.000 € vom Geschäftskonto fürs Private überweist – ist das dann Aufwand? Und wenn er privat Geld reinsteckt, ist das Ertrag? Irgendwie passt das für mich nicht zusammen. Kann das jemand sauber erklären? 🙈

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