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Abitur :mündliche Prüfung im Fach VWL

  • uN-PRawn
  • 7. Mai 2005 um 10:46
  • Erledigt
  • uN-PRawn
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    20
    • 7. Mai 2005 um 10:46
    • #1

    huhu
    Ich muss mal wieder eure Hilfe in Anspruch nehmen ;(
    Meine mündliche Prüfung im Fach VWL ist am Mittwoch fällig und mir fehlen da noch ein paar Infos zu denen ich nix gescheites finde:
    - Die Geldmengen M1 M 2 M3 was zur hölle ist das? und wie berechnet es sich ungefähr?
    - Was sind Indikatoren für die EZB ihre Entschidungen zu treffen?
    - Was gibt es an geldpolitischen Instrumenten der EZB um die Stabilität der Wärhung zu gewährleisten?
    - Kaynes vs Friedman
    - Harmoniesierende konjunkturelle Ziele (magisches Vier /Sechs Eck)


    Das wär es vorerst. Ich wäre wirklich dankbar für jede Antwort.

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  • Oeconomicus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    187
    • 7. Mai 2005 um 11:21
    • #2

    Hey uN-PRawn,

    Das Themengebiet, was du da mit deinen Fragen umreißt ist nicht gerade klein. Deswegen belasse ich es vorerst mit ein paar kurzen Anmerkungen.


    Zitat


    - Die Geldmengen M1 M 2 M3 was zur hölle ist das? und wie berechnet es sich ungefähr?

    Die Geldmengen M1, M2 und M3 sind verschiedene Arten die Geldmengen, die im Umlauf sind zu messen, wobei M1 enger umfasst ist als M2 und M2 M1 enger umfasst ist als M3.

    M1: Bargeld und Sichtguthaben auf der Bank
    M2: M1 plus Einlagen mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren sowie Einlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von bis zu drei Monaten
    M3: M2 plus die von Monetären Finanzinstituten ausgegebenen Instrumente mit Marktfähigkeit.

    Zitat


    - Was sind Indikatoren für die EZB ihre Entschidungen zu treffen?

    Das Basis für geldpolitische Entscheidungen dient die "Zwei-Säulen-Strategie".

    1. Säule: Es wird die Inflationsentwicklung selbst und Faktoren beobachtet, die diese beeinflussen (Löhne, Gehälter...)

    2. Säule: Es wird die Geldmengenentwicklung M3 beobachtet.

    Zitat


    - Was gibt es an geldpolitischen Instrumenten der EZB um die Stabilität der Wärhung zu gewährleisten?

    Die EZB kann nicht die Geldmenge an sich steuern, da es auch Nicht-EZB Geld gibt.
    Daher wird über die Zinsen versucht Einfluss zu nehmen und das mit Offenmarktgeschäften, Mindestreservenpolitik und Ständige Faszilitäten.

    Zitat


    - Kaynes vs Friedman?

    Auf was genau willst du dabei hinaus?
    Keynes ist der Begründer der Keynesianismus (ab ca. 1930) und Friedman ist ein wichtiger Vertreter des Monetarismus (ab ca. 1970)

    Zitat


    - Harmoniesierende konjunkturelle Ziele (magisches Vier /Sechs Eck)
    ?

    Formuliere deine Fragen bitte ein bißchen präziser, damit ich weiß was du genau wissen willst.

    Magischer Viereck: Bezeichnung für die im Stabilitäts- und Wachstumsgesetz im ersten Artikel bezeichneten Ziele der Wirtschaftspolitik.


    Wenn du noch zu etwas genauere Fragen hast, schreib einfach.
    Aber bemühe dich bitte um genauere Fragenstellungen.

    MfG,
    Christian

    Zitat von John Maynard Keynes:

    "Solange die Nationalökonomen leben, nimmt niemand von ihnen Notiz, und wenn sie tot sind, richten sie großen Schaden an." :D

  • uN-PRawn
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    20
    • 7. Mai 2005 um 11:41
    • #3

    danke für die Fixe Antwort. versuche das ganze etwas konkreter zu erstellen:
    1. Die haben Einfluss auf den Leitzins oder? : Offenmarktgeschäfte, Mindestreserven, Ständige Faszilitäten.

    2. Kaynes vs Friedman? damit meinte ich den groben Unterschied zwischen den beiden. eine +Gegenüberstellung ist dort sehr warscheinlich.

    3.Harmoniesierende konjunkturelle Ziele (magisches Vier /Sechs Eck). Darunter meine ich : Ziele die sich ergänzen. Mir fällt einfach nur das Beispiel: "Wirtschaftswachstum - Preis" ein.

  • Oeconomicus
    Erfahrener Benutzer
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    187
    • 7. Mai 2005 um 12:13
    • #4
    Zitat


    danke für die Fixe Antwort. versuche das ganze etwas konkreter zu erstellen:
    1. Die haben Einfluss auf den Leitzins oder? : Offenmarktgeschäfte, Mindestreserven, Ständige Faszilitäten.

    Allgemein ist der Leitzins nicht beeinflussbar von irgendwelchen exogenen Faktoren, denn der Leitzins wird allein von der EZB selber, in einer Abstimmung, determiniert.
    Unter dem Leitzins versteht man den Mindestzinssatz des Hauptrefinanzierungsinstruments, das zu den Offenmarktgeschäften gehört.

    Zitat


    2. Kaynes vs Friedman? damit meinte ich den groben Unterschied zwischen den beiden. eine +Gegenüberstellung ist dort sehr warscheinlich.

    Erst einmal, bitte achte darauf, dass du Keynes mit e schreibst.

    Hier mal ein paar Links zu den Unterschieden:

    http://www.keynes-gesellschaft.de/

    Google mal ein bißchen, da findest du bestimmt ein paar gute Gegenüberstellungen.
    Grundsätzlich postulierte Keynes eine nachfrageorientierte und Friedman geldpolitischorientierte Wirtschaftspolitik.


    Zitat


    3.Harmoniesierende konjunkturelle Ziele (magisches Vier /Sechs Eck). Darunter meine ich : Ziele die sich ergänzen. Mir fällt einfach nur das Beispiel: "Wirtschaftswachstum - Preis" ein.

    Es besteht grundsätzlich ein Trade-off (Spannungsverhältnis) zwischen den genannten Zielen, denn die Ziele sind oft nicht miteinander ohne weiteres vereinbar.
    Alle vier Ziele der Wirtschaftspolitik könnten gleichzeitig eigentlich nur, daher auch der Name, mit Magie erreicht werden.

    Bsp: Das Dilemma zwischen der stabilen Inflationsrate und der Vollbeschäftigung wird theoretisch mit der sogenannten Phillipskurve verdeutlicht. Es benötigt eine hohe Inflation um theoretisch der Vollbeschäftigung näher zu kommen, daher besteht zwischen beiden Zielen ein Spannungsverhältnis.

    Es widersprechen sich allerdings auch nicht alle Ziele.
    Zum Beispiel harmonisieren Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung miteinander.


    Empfohlene Internetseite:
    http://www.makroo.de
    Dort bekommst du zu dem Thema alles was es wichtiges zu wissen gibt auf ca. 4 Seiten schön erklärt.


    MfG,
    Christian

    Zitat von John Maynard Keynes:

    "Solange die Nationalökonomen leben, nimmt niemand von ihnen Notiz, und wenn sie tot sind, richten sie großen Schaden an." :D

  • uN-PRawn
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    • 7. Mai 2005 um 12:28
    • #5

    vielen Dank das hilft mir schonmal weiter. Wenn neue Fragen aufkommen werde ich das hier posten. Danke noch einmal.

  • uN-PRawn
    Neuer Benutzer
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    • 8. Mai 2005 um 19:42
    • #6

    Ok habe noch einge Fragen gerade zusammenbekomen:
    1.) Was sind Sichteinlagen?
    2.) Inwiefern kann die Mindestreserver Einfluss auf die Geldwertstabilität nehmen? Banken haben weniger Geld zur verfügung bei steigenden Prozentsatz... aber ich bekomme den zusammenhang gerade nicht hin.
    3.) Das Instrument der Struktellen Operationen... Es soll ja die Liquiditätspositionen der Geschäftsbanken langfrinstig beeinflussen. Das heist wenn eine Geschäftsbank zu viel Geld hat wird dort eingegriffen zum beispiel durch die Herrausgabe von Schuldverschreibungen am Kapitalmarkt. Doch auf was werden diese Schuldverschreibungen getätigt? und wie kann das die Liquiditätspositionen verändern?
    4.) Was hat es mit den Schnelltender auf sich? Mengen- und Zinstender sind bei der Abwicklung von längerfristigen Refinazierungsgeschäften nötig (Heutzutage nur noch Zinstender (amerikansiches Verfahren); früher Mengentender (hollädisches Verfahren)

    Danke auch jetzt schon mal im vorraus.

  • Oeconomicus
    Erfahrener Benutzer
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    187
    • 8. Mai 2005 um 20:44
    • #7

    Hey,

    1) Sichteinlagen sind Geldeinlagen/guthaben bei deiner Bank.

    2) Die Mindestreserve ist eine Verpflichtung seitens der Geschäftsbank einen bestimmten Prozentsatz der Sichteinlagen in Reserve zu halten.

    Nehmen wir an wie die Geschäftsbank hat Sichteinlagen iHv. 1.000€ bei sich liegen und der Mindestreservesatz liegt bei 10 %, dann muss die Geschäftsbank 100 E in Reserve halten und kann die anderen 900€ weiterverleihen (Kreditevergabe). Somit entsteht aus den ursprünglich einmal 1000 € plötzlich 1.900 € und so weiter. Wenn wir jetzt einen Mindestreservesatz von 50 % haben und bei den Daten im Beispiel bleiben, dann kann die Geschäftsbank nur noch 500 € weiterverleihen, da sie 500€ statt 100€ als Mindestreserve halten muss. D.h. wir haben 1.500 € nun im Umlauf.

    Nota bene: Je höher der Mindestreservesatz, desto weniger Geld kann von der Geschäftsbank geschöpft und weiterverliehen werden, was also weniger Euro Umlaufvermögen zur Folge hat und somit die Inflation nicht so hoch ausfällt. Je geringer die Inflation, desto höher die Geldwertstabilität.

    3) Der Emittent von Schuldverschreibungen, also die EZB, schöpft also von der Geschäftsbank Geld ab. Die Geschäftsbank vergibt quasi ein Darlehen, wobei die Liquiditätsposition der Geschäftsbanken sinkt.

    4) Ein Schnelltender ist ein Ausschreibungsverfahren, das die EZB für die geldpolitische Feinsteuerung nutzt. Schnelltender werden innerhalb einer Stunde und nur mit einer begrenzten Zahl von Kreditinstituten durchgeführt.

    Bei dem Mengentender machen die Geschäftsbanken Angebote über die Höhe ihrer Anteile, zu einem von der EZB vorgegeben Zinsatz.

    Bei dem Zinstenderverfahren geben die Geschäftsbanken neben dem gewünschten Betrag auch den Zinssatz für den sie es ausleihen wollen.

    Grüße,
    Christian :D

    Zitat von John Maynard Keynes:

    "Solange die Nationalökonomen leben, nimmt niemand von ihnen Notiz, und wenn sie tot sind, richten sie großen Schaden an." :D

  • uN-PRawn
    Neuer Benutzer
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    20
    • 9. Mai 2005 um 14:01
    • #8

    hmpf irgdwie verstehe ich das immernoch nicht.
    3) Der Emittent von Schuldverschreibungen, also die EZB, schöpft also von der Geschäftsbank Geld ab. Die Geschäftsbank vergibt quasi ein Darlehen, wobei die Liquiditätsposition der Geschäftsbanken sinkt.

    Die EZB gibt praktisch ein Darlhen raus was billiger ist als das der Geschäftsbanken womit die Darlehen der Geschäftsbanken nciht mehr so nachgefragt sind und somit bei der nächsten verhandlung weniger Geld von der EZB gefordert wird udn somit dann weniger Geld im Umlauf. 8o
    hm ne das bekomme ich noch nicht auf die Reihe.
    Achja *g*
    Wenn du lust hast mir ein paar Fragen zu dem Thema zu stellen um mich etwas zu prüfen...
    Naja ich könnte ja mal versuchen zu Antworten. Aber bitte nicht zu mathematisch da dieser Teil wohl nicht in meiner Prüfung drankommt. Hartz 4 und das alles hab ich auch dauf (glaube ich) im Prinzip wird Keynesm, Geldpolitk und Arbeitslosigkeit geprüft. Bin echt mal gespannt wie das läuft.

  • Oeconomicus
    Erfahrener Benutzer
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    187
    • 9. Mai 2005 um 20:19
    • #9
    Zitat

    Original von uN-PRawn
    hmpf irgdwie verstehe ich das immernoch nicht.
    3) Der Emittent von Schuldverschreibungen, also die EZB, schöpft also von der Geschäftsbank Geld ab. Die Geschäftsbank vergibt quasi ein Darlehen, wobei die Liquiditätsposition der Geschäftsbanken sinkt.

    Die EZB gibt praktisch ein Darlhen raus was billiger ist als das der Geschäftsbanken womit die Darlehen der Geschäftsbanken nciht mehr so nachgefragt sind und somit bei der nächsten verhandlung weniger Geld von der EZB gefordert wird udn somit dann weniger Geld im Umlauf. 8o
    hm ne das bekomme ich noch nicht auf die Reihe.
    Achja *g*
    Wenn du lust hast mir ein paar Fragen zu dem Thema zu stellen um mich etwas zu prüfen...

    Nein :D

    Also dieses Instrument wird eingestzt um den Banken Liquidität abzuschöpfen, wenn die Geschäftbanken eigentlich genug eigene Liquidität haben. Die Schuldverschreibungen werden nicht einfach "auf" den Markt geworfen, sondern nur gegenüber den Geschäftsbanken ausgegeben. Dadruch wird auch klar, warum die Liquiditäztsposition der Geschäftsbanken sinkt.
    Das Instrument verwendet die EZB eigentlich nur, wenn die Geschäftsbanken nicht mehr auf die anderen Instrumente reagiert, weil sie darauf nicht angewiesen sind aufgrund der schon hohen Liquidität.


    Zitat

    Original von uN-PRawn
    Naja ich könnte ja mal versuchen zu Antworten. Aber bitte nicht zu mathematisch da dieser Teil wohl nicht in meiner Prüfung drankommt. Hartz 4 und das alles hab ich auch dauf (glaube ich) im Prinzip wird Keynesm, Geldpolitk und Arbeitslosigkeit geprüft. Bin echt mal gespannt wie das läuft.

    Naja, kann ja mal ein paar Einstiegsfragen stellen. :P
    Nicht entmutigen lassen, will dich ja ein bißchen fordern.

    1. Warum ist der wirtschaftspolitische Keynesianismus nicht bei strukturellen Arbeitslosigkeit wirksam um Vollbeschäftigung zu erreichen?

    2. Bei welcher "Gattung" der wirtschaftspolitischen Theorie steht eine monetäre Ausgestaltung der Wirtschaftspolitik im Vordergrund und nennen sie einen Hauptvertreter!

    3. In wiefern kann das EZBS als unabhängig gegenüber politischen Einflüssen bezeichnet werden.

    4. Was versteht man unter friktioneller Arbeitslosigkeit und wie lässt sich diese von der saisonalen abgrenzen. Bitte nennen sie jeweils ein Beispiel!

    5. Was sind 1-Euro-Jobs und wie soll seitens der 'Agentur für Arbeit' Lohndumping verhindert werden?


    Viel Spaß mit den Fragen!
    Kannst ja kurze Antworten hier reinstellen, damit ich mal sehe, wie gut du es schon drauf hast.

    Gruß,
    Chris

    Zitat von John Maynard Keynes:

    "Solange die Nationalökonomen leben, nimmt niemand von ihnen Notiz, und wenn sie tot sind, richten sie großen Schaden an." :D

  • uN-PRawn
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    20
    • 9. Mai 2005 um 22:01
    • #10

    1. Warum ist der wirtschaftspolitische Keynesianismus nicht bei strukturellen Arbeitslosigkeit wirksam um Vollbeschäftigung zu erreichen?

    Der wirtschaftspolitische Keynesianismus muss durch den Staat mit einer expansiven Geldpolitk betrieben werden.Da aber bei struktureller AL der Staat eine restriktive Geldpolitk betreibt schließen sich beide Möglichkeiten im vorherein aus.

    oO wenn das mal net rausgewurschtelt ist^^

    2. Bei welcher "Gattung" der wirtschaftspolitischen Theorie steht eine monetäre Ausgestaltung der Wirtschaftspolitik im Vordergrund und nennen sie einen Hauptvertreter!

    Verstehe die Frage gar nicht *grummel*

    3. In wiefern kann das EZBS als unabhängig gegenüber politischen Einflüssen bezeichnet werden.

    Hier müssen wir in vier verschiedene Formen der Unabhänigkeit unterscheiden.
    -Operative Unabhängikeit
    die EB kann frei wählen mit welchen Mitteln sie ihr Ziel (Geldsabilität) erreichen wil.
    -Instiutionelle Unabhängikeit
    die EZB und die nationalen Zentralbanken dürfen keine Anweisungen aus der Politk erhalten.
    -Finanzielle Unabahängikeit
    die EZB besitzt über einen eigenen Haushalt
    -Personelle Unabhängikeit
    Führungspersonal über einen langfristigen Zeitraum gewählt./ zweite Amtszeit ausgeschlossen
    Somit ist die EZB nach überall hin abgesichert und kann im Prinzip nur zuhören was die Politk will. Verpflichtet sind sie aber zu gar nix

    4. Was versteht man unter friktioneller Arbeitslosigkeit und wie lässt sich diese von der saisonalen abgrenzen. Bitte nennen sie jeweils ein Beispiel!

    Friktionelle AL ist die z.B. die Zeit zwischen Schule und Arbeit. Die Saisonale AL ist an Jahreszeiten gebunden. Hier könnte man den Bademeister als Beispeil aufführen. Der Unterschied besteht also darin das bei der friktionellen schon Arbeit in aussicht ist und diese AL jederzeit sein kann, während bei der Saisonellen man an feste Zeiten gebunden sit hierfür.

    5. Was sind 1-Euro-Jobs und wie soll seitens der 'Agentur für Arbeit' Lohndumping verhindert werden?
    1-Euro-Jobs sind auf Empfänger des Arbeitslosengelds 2 beschränkt. Ein Lohndumping kann somit ausgeschlossen werden. (glaube ich *g*)

    Naja du merkst ja selbst ich tu mich wohl noch etwas schwer damit. Naja ich hoffe ich konnte trotzdem ein bissel was durchblicken lassen.

  • Oeconomicus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    187
    • 9. Mai 2005 um 22:17
    • #11
    Zitat

    Original von uN-PRawn
    1. Warum ist der wirtschaftspolitische Keynesianismus nicht bei strukturellen Arbeitslosigkeit wirksam um Vollbeschäftigung zu erreichen?

    Der wirtschaftspolitische Keynesianismus muss durch den Staat mit einer expansiven Geldpolitk betrieben werden.Da aber bei struktureller AL der Staat eine restriktive Geldpolitk betreibt schließen sich beide Möglichkeiten im vorherein aus.

    oO wenn das mal net rausgewurschtelt ist^^

    Allerdings rumgewurschtelt, aber die war auch nicht ganz ohne die Frage.

    Also, die im keynesianismus betriebene antizyklischen Investitionen des Staates helfen bei struktureller Arbeitslosigkeit nicht, da die Arbeitslosigkeit strukturell begründet ist, d.h. beispielweise fehlende Qualifikation des Arbeitslosen. Somit kann diese Art der Arbeitslosigkeit nicht durch mehr Investitionen bekämpft werden.

    Zitat

    Original von uN-PRawn
    2. Bei welcher "Gattung" der wirtschaftspolitischen Theorie steht eine monetäre Ausgestaltung der Wirtschaftspolitik im Vordergrund und nennen sie einen Hauptvertreter! Verstehe die Frage gar nicht *grummel*

    Monetarismus (das hattest du mich oben noch gefragt) . *g
    Einer der Hauptvertreter war Miltion Friedman.

    Zitat

    Original von uN-PRawn
    3. In wiefern kann das EZBS als unabhängig gegenüber politischen Einflüssen bezeichnet werden.

    Hier müssen wir in vier verschiedene Formen der Unabhänigkeit unterscheiden.
    -Operative Unabhängikeit
    die EB kann frei wählen mit welchen Mitteln sie ihr Ziel (Geldsabilität) erreichen wil.
    -Instiutionelle Unabhängikeit
    die EZB und die nationalen Zentralbanken dürfen keine Anweisungen aus der Politk erhalten.
    -Finanzielle Unabahängikeit
    die EZB besitzt über einen eigenen Haushalt
    -Personelle Unabhängikeit
    Führungspersonal über einen langfristigen Zeitraum gewählt./ zweite Amtszeit ausgeschlossen
    Somit ist die EZB nach überall hin abgesichert und kann im Prinzip nur zuhören was die Politk will. Verpflichtet sind sie aber zu gar nix

    Alles anzeigen

    Trés bien!

    Zitat

    Original von uN-PRawn
    4. Was versteht man unter friktioneller Arbeitslosigkeit und wie lässt sich diese von der saisonalen abgrenzen. Bitte nennen sie jeweils ein Beispiel!

    Friktionelle AL ist die z.B. die Zeit zwischen Schule und Arbeit. Die Saisonale AL ist an Jahreszeiten gebunden. Hier könnte man den Bademeister als Beispeil aufführen. Der Unterschied besteht also darin das bei der friktionellen schon Arbeit in aussicht ist und diese AL jederzeit sein kann, während bei der Saisonellen man an feste Zeiten gebunden sit hierfür.

    Auch recht gut beantwortet, allerdings kannst du die fristionelle Arbeitslosigkeit nicht mit einem Beispiel definieren. Sag einfach "Sucharbeitslosigkeit" und schon hat sich die Sache.

    Zitat

    Original von uN-PRawn
    5. Was sind 1-Euro-Jobs und wie soll seitens der 'Agentur für Arbeit' Lohndumping verhindert werden?
    1-Euro-Jobs sind auf Empfänger des Arbeitslosengelds 2 beschränkt. Ein Lohndumping kann somit ausgeschlossen werden. (glaube ich *g*)

    Recht kurz gefasst.
    Das mit dem eventuellen Lohndumping überleg dir noch einmal differenzierter. *g


    Grüße,
    Christian

    Zitat von John Maynard Keynes:

    "Solange die Nationalökonomen leben, nimmt niemand von ihnen Notiz, und wenn sie tot sind, richten sie großen Schaden an." :D

  • uN-PRawn
    Neuer Benutzer
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    20
    • 11. Mai 2005 um 10:22
    • #12

    vorhin meine Prüfung gehabt *g* ist zwar nur ne 3+ (also 9 Punkte) geworden aber war ok dafür das praktisch nix dra gekommen ist was ich gelernt habe. Hehe naja Kam halt Hauptsächlich Hartz 4 dran und dann in verbinund mit expaniver Geldpolitk die von Staat ausgeht. Leider nix mit EZB und sowas. Aber dafür das ich echt Probleme hatte den drei Seiten Text in den 30 min irgedwie vorzubereiten und ich als Überraschungsgast die Direktorin sam zwei Mann aus Arnsberg da hatte ist es nochmal gut gegangen. Mein Ziel waren 10 Punkte (2-) aber so ist es auch gut.
    Ich möchte mich noch einmal groß bei dir bedanken das du mir in den letzten Tagen mir so geholfen hast und mir damit die nötige Sicherheit gegeben hast.
    Danke

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