FinB 4 Finanzbuchhaltung

  • Im Anhang ist die Bilanz zu sehen!

    Anmerkungen zur Bilanz:

    Der eiserne Bestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beträgt 20 %; der eiserne Bestand der unfertigen und der fertigen Erzeugnisse beträgt jeweils 30 %; von den Forderungen sind 400 000 € kurzfristig nicht verflüssigbar.

    • Die Rückstellungen sind zu 50 % langfristig.
    • Verwendung des Jahresüberschusses:

      • Zunächst ist die gesetzliche Gewinnrücklage zu bilden.
      • Die Dividende beträgt 7,5 %.
      • Ein eventueller Restgewinn ist auf das neue Jahr 02 vorzutragen.


    Aus der Gewinn- und Verlust-Rechnung des Jahres 01 sind die folgenden Zahlen entnommen:

    Erträge 2 130 000 €
    darin enthaltene Umsatzerlöse 1 800 000 €
    darin enthaltene außerordentliche Erträge 80 000 €


    Aufwendungen 2 000 000 €
    darin enthaltene außerordentliche Aufwendungen 164 000 €
    darin enthaltene Fremdkapitalzinsen 200 000 €

    Arbeitshinweis:
    Zeigen Sie in den folgenden zu berechnenden Kennzahlen, aus welchen Einzelbeträgen sich jeweils Zähler und Nenner zusammensetzen, um Ihre Berechnungen nachvollziehen zu können.

    a) Erläutern Sie die „Goldene Bilanzregel im engeren Sinne" und die „Goldene Bilanzregel im weiteren Sinne" mithilfe der relevanten Kennzahlen.
    b) Ermitteln Sie die Liquiditätsgrade I bis III.
    c) Welche langfristig wirksamen Maßnahmen können ergriffen werden, um die Barliquidität zu erbessern?
    d) Ermitteln Sie die Rentabilität des Eigenkapitals, des Gesamtkapitals und des Umsatzes.

    Hallo, bei der obigen Aufgabe häng ich irgendwie total in der Luft.


    Als erstes habe ich versucht eine Strukturbilanz zu erstellen:
    Dabei machen mir die Anmerkungen Probleme:



    • Die Roh, Hilfs, Betriebstoffe, fertige und unfertige Erzeugnisse gehören doch zu den liquiden Mitteln Grad III. Wieso also ein Splitt (eiserner Bestand)?
    • Die Forderrungen habe ich aufgeteilt, 400.000 Grad III, Rest Grad II
      Ebenso die Rückstellungen; 50 % langfristig, 50% kurzfristig
    • Bei dem dritten Punkt, Verwendung des Jahresüberschusses weiß ich gar nicht, wie ich das aufteilen soll. Wie bilde ich die gesetzliche Rücklage oder ist das die bereits ausgewiesene? Muss ich die dann nochmal vom Jahresüberschuss abziehen?


    Ich hoffe ich hab mich einigermassen klar ausgedrückt, aber ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wahrscheinlich denke ich zu kompliziert...

  • Vielleicht findest Du ja auch hier eine Antwort:
  • Bei der eisernen Reserve würde ich tippen, dass sie gar nicht zur Liquiditätsberechnung herangezogen werden soll, da sie nicht veräußert werden soll.
    Bei der gesetzl. Rücklage sind 5% des Jahresgewinns einzustellen, bis 10% des Stammkapitals erreicht sind.
    Gruß Dörte

  • Also müsste ich davon ausgehen, daß die 10 % vom Stammkapital noch nicht erreicht sind!
    Also sind dann in meiner Strukturbilanz zwei gesetzliche Rücklagen, einmal die vorhandene (aus Bilanz) und einmal die neugebildete?

  • Hat sich gerade erledigt. Das Heft war an dieser Stelle sehr unverständlich und ich hab zuviel nachgedacht.


    Abend,


    könnte mir mal bitte die Verwendung des Jahresüberschusses noch mal darlegen. Ich komm damit irgendwie nicht klar?

  • Außerdem hab ich irgendwie kein mittelfristiges Fremdkapital und das kommt mir falsch vor.
    So hab ich bisher meine Strukturbilanz gegliedert. Ohne Berücksichtigung von der Verwendung des Jahresabschlusses, da ich ja nicht weiß wie...
    Bin für Hilfe dankbar.


    Strukturbilanz
    Aktiva
    Jahr 01 T€
    Passiva
    Jahr 01 T€
    Anlagevermögen
    Eigenkapital
    Sachanlagen
    Finanzanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände


    800


    200








    Gezeichnetes Kapital
    Kapitalrücklage
    Gewinnrücklagen:
    1. Gesetzliche Rücklagen
    2. Satzungmäßige Rücklagen
    3. Andere Gewinnrücklagen
    IV. Bilanzgewinn
    1 000
    200


    97
    15


    25
    130
    1 000
    1 467
    Umlaufvermögen
    Fremdkapital
    Mittel 3. Grades
    Vorräte
    Roh-, Hilfs-, Betriebsst.
    Unfertige Erzeugnisse
    Fertige Erzeugnisse
    Forderungen aus Lieferungen und Leistungen




    24
    24
    96
    400
    Langfrisiges Fremdkapital
    Rückstellungen
    Hypothekenschulden




    70
    350






    544


    420
    Mittel 2. Grades
    Vorräte
    Roh-, Hilfs-, Betriebsst.
    Unfertige Erzeugnisse
    Fertige Erzeugnisse
    Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
    Wertpapiere des UV






    96
    56
    224
    370
    40
    Mittelfristiges Fremdkapital




    786




    Mittel 1. Grades
    Postbankguthaben
    Bankguthaben
    Kassenbestand


    25
    120
    2
    Kurzfristiges Fremdkapital
    Rückstellungen
    Verbindlichkeit aus Warenlieferungen
    Bankschulden (kurzfristig)


    70
    480
    40


    147


    590


    2 477


    2 477