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Wirtschaftsjura mit Fachabi per Fernstudium?

  • silki1983
  • 18. August 2004 um 14:18
  • Erledigt
  • silki1983
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    4
    • 18. August 2004 um 14:18
    • #1

    Hallo
    ich wollte schon immer Jura studieren, aber leider hats an Latein und Co. gehapert. ;(

    Jetzt habe ich gehört, dass es das Fach WIRTSCHAFTSJURA gibt, da ich jedoch das Geld brauche und weiter arbeiten muss, kommt ein Vollzeitstudium nicht in Frage, daher wollte ich mal fragen, ob ihr etwas wisst von einem Fernstudium und vielleicht könnt ihr mir ja auch ein paar Seiten nennen, wo ich mich genauer informieren kann. Das wäre sehr lieb!

    vielen Dank schonmal!
    Silke

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  • Markus
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    6.920
    • 19. August 2004 um 13:10
    • #2

    An der Fernuni Hagen kannst du eine Form davon studieren.

    :hand: http://www.fernuni-hagen.de

    I don't always know what I'm talking about but I know I'm right!


    E-Mail: markus at study-board.com


    Skype und MSN auf Anfrage

  • Endraumlos
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    3
    • 25. August 2004 um 12:31
    • #3

    Hallo Silke,

    so weit ich weiß, bekommst Du an der Fernuni Hagen ohne allgemeine Hochschulreife keine Zulassung für den Studiengang Wirtschaftsrecht. Hagen bietet glaube ich auch "nur" den Bachelor an und keinen Diplom-Studiengang.
    Aber Alternativen gibt es immer ;)

    https://www.study-board.de/www.fh-nordhessen.de

    Da kannst Du Wirtschaftsrecht auch mit Fachabi studieren und bekommst noch das Diplom druff. Viel Glück und Erfolg!

    Robert

  • Wastel
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    467
    • 25. August 2004 um 14:44
    • #4

    Hallo erstmal,

    schön, dass Du dich für die Form eines Fernstudiums entschieden hast. Für mich,
    ist es die beste Art zu studieren und praktische Erfahrungen zusammeln. Fordert es auch mehr an Einsatz und Überwindung.

    Wichtig ist, das Du Dir genau vor Augen hälst, wohin Du willst. Möchtest Du auf eine bestimmte Position hin arbeiten, ist es m.E. unerlässlich, Dir vorher zu überlegen wie Du diesen Weg meistern willst, sprich was muss ich an Erfahrungen und Fähigkeiten letzlich mitbringen, um diese Ebene auszufüllen.

    Ich denke, das dieses wirtschaftsjura eher als Aufbau- Studium gedacht ist, oder?
    LG Wastel

    "Das Alter ist nämlich eine unheilbare Krankheit" Seneca

  • Endraumlos
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    3
    • 25. August 2004 um 14:53
    • #5

    Na ja, also ich würde die Aussichten nicht unebdingt als schlecht ansehen...Ohne StEx. kein Anwalt schon klar....aber dafür sind ja Wirtschaftsjuristen auch nicht geschaffen...wie der Name schon sagt ;)

    Und der Dschungel an Gesetzen und Paragraphen wird sich in Zukunft wohl auch nicht lichten...eher im Gegenteil....Die Unternehmen, vor allem die klein-und mittelständischen neigen immer mehr dazu fachspezifische Juristen einzustellen als Volljuristen. Was ich auch durchaus als einleuchtend empfinde.

    Und Wirtschaftsrecht wird auch als Fernstudium als grundständiger Studiengang angeboten.

  • Wastel
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    467
    • 25. August 2004 um 15:26
    • #6

    und was ist das dann für ein Abschluss? Dipl.jur. ?

    klingt komisch, aber warum nicht....

    "Das Alter ist nämlich eine unheilbare Krankheit" Seneca

  • Endraumlos
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    3
    • 25. August 2004 um 15:31
    • #7

    Diplom-WirtschaftsjuristIn (FH)

    In der Welt der Diplome gibt es so einiges komisch klingendes ;)

    Wastel

    Du studierst neben dem Job? Oder hast es getan?

  • Wastel
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    467
    • 26. August 2004 um 16:59
    • #8

    bin gerade mittendrin, Prüfungen sind im Oktober, danach gehts aber mit
    unverändertem Tempo weiter, mau.....

    "Das Alter ist nämlich eine unheilbare Krankheit" Seneca

  • Elif
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    1
    • 19. September 2005 um 20:00
    • #9

    Hallo,

    ich studiere derzeit Wirtschaftsjura an der FOM Fachhochschule für Ökonomie und Management mit Hauptsitz in Essen. Ich selber bin in München und mache dies neben meiner Ausbildung zur Steuerfachangestellten. Da ich leider auch nur Fachabitur habe konnte ich nicht Jura an der Uni studieren. Aber Wirtschaftsjura ist ein super Studiengang, wo man nicht nur Recht studiert sondern auch am Schluss Ahnung von Wirtschaft hat... so wie der Name es ja schon sagt... zwar ist man kein Volljurist aber man ist halt JURIST :) und diese Leute sind in der heutigen Wirtschaft sehr gefragt, da nur BWL'ler oder nur Anwälte nicht mehr ausreichen... es ist halt eine super Mischung... Wirtschaftjura ist groß im kommen... Da ich selber gerne im Anschluss die Steuerberaterprüfung machen will kam dieser Studiengang ganz gelegen. Wir sind die ersten in München die dieses Jahr damit angefangen haben. Zwar sind die monatlichen Studiengebühren doch etwas hoch aber ich denke, dass es sich dann richtig lohnen wird... lieber jetzt bisschen mehr investieren und am Ende das 100-fache rausholen als gar nix :)

    Euch noch ein gutes Gelingen...

  • Wiwi05
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    8
    • 19. September 2005 um 22:14
    • #10

    Hi Elif,

    hab meine Ausbildung zum Steuerfachang. im Sommer abgeschlossen. Wollte auch mal, allerdings nach der Ausbildung, Wirtschaftjura (FH) studieren, hab mich aber dann für Wiwi an einer Uni entschieden.

    Ausbildung und Studium dürfte hart sein, Respekt.. :klatschen:


    Wünsche Dir viel Erfolg und alles Jute..

  • manu
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    1
    • 20. September 2005 um 08:58
    • #11

    Ab dem 1.7.06 wird die HFH (Hamburger Fern-Hochsschule, private Hochschule) einen Studiengang Wirtschaftsrecht als Fernstudium anbieten. Genaueres dazu auf https://www.study-board.de/www.hamburger-fh.de. Man kann sich auch einen Studienführer zuschicken lassen, in dem das Studium und das ganze Prozedere drumherum erklärt sind.

    Gruß, Manu

  • petrike
    Benutzer
    Beiträge
    154
    • 20. September 2005 um 11:34
    • #12

    Hallo,

    die Diploma bietet den Studiengang Wirtschaftsrecht auch an. Voraussetzung ist Fachhochschulreife

    Bis danndann

    Petrike

  • Donald
    Moderator
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    555
    • 26. Juni 2007 um 08:44
    • #13

    In diversen Foren kann viel über die Fachakademie Saar für Hochschulfortbilung (FSH) und ihre Lehrgänge gelesen werden.

    Die meisten Beträge fokussieren dabei vordringlich die Qualität der Befähigung der Absolventen bzw. die Qualtiät des Abschlusses in mehr oder weniger fundierter Weise.

    Die FSH ist eine berufliche Bildungseinrichtung, die das Ziel verfolgt, ihre Studierenden auf den Eintritt in eine gehobene Berufslaufbahn vorzubereiten, i.d.R. im Anschluss an eine dem Weiterbildungsziel dienende berufliche Tätigkeit.

    Dies wird ersichtlich, wenn man einen Lehrplan von einem der verschiedenen angebotenen Lehrgänge aus den Bereichen Recht, BWL oder Wirtschaftsrecht anfordert.

    Vergleicht man den Stoffplan bspw. des Studiengangs "Rechtswirt (FSH)" mit dem Lehrplan des Rechtsfachwirts, wird darüber hinaus auch rasch deutlich, dass eine vielfach angenommene Konkurrenzsitiuation der beiden Berufsbildungen eigentlich nicht besteht.

    Ist der Rechtsfachwirt fachlich mehr auf die Büroorganisation im Anwaltsbereich bzw. auf das Vollstreckungswesen spezialisiert und auf den Erwerb praktischer Fertigkeiten in diesen Bereichen angelegt, so erfolgt die Ausrichtung im Lehrgang Rechtswirt mehr auf die Vermittlung fachüber-greifender juristischer Schlüsselqualifiktionen, die notwendig sind, um eine gehobene Position einnehmen und dauerhaft erhalten zu können.

    Die FSH hält ein "Monopol" im Bereich der privatwirtschaftlich angebotenen gehobenen Fortbildung im rein juristischen Bereich mit ihren Lehrgängen "Rechtswirt" und Assessorreferent jur.".
    Dies soll jedoch kein Nachteilt sein, wenn man sich vergegenwärtigt, dass der Betriebswirt (VWA) bspw. nur von der VWA, freilich mit Niederlassungen in verschiedenen Städten, angeboten wird.

    Vergleichbare Ausbildungsgänge im rein juristischen Bereich bietet nur der Staat an (z. B. Rechtspflegerausbildung). Gäbe es nur die staatliche Ausbildungsmöglichkeit im juristischen Bereich, wäre vielen Personen eine fundierte rechtliche Ausbildung verwehrt. Die Beseitigung dieses Umstandes hat sich die FSH zum Ziel gesetzt.

    Die Vermittlung des Lehrstoffes erfolgt induktiv. Eine anfängliche Skepsis bzgl. dieser Stoffvermittlung verfliegt rasch angesichts der Gliederung des Lehrstoffs. Die Skripte sind inhaltlich stringent. Vielfach wird angeführt, es werde daneben noch anderes Lehrmaterial, das man sich selbst beschaffen müsse, benötigt. Dies ist nicht erforderlich, da die Lehrgangsunterlagen als solche ausreichend und inhaltlich unanfechtbar sind.

    Das von der FSH veranschlagte wöchentliche Lernpensum von 8 - 10 Stunden ist allerdings als Mindesteinsatz anzusehen. Man kommt regelmäßig nicht umhin, sich länger mit dem Studienmaterial zu beschäftigen, wenn man effektiv (gewinnbringend) arbeiten möchte.

  • Donald
    Moderator
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    1
    Beiträge
    555
    • 26. Juni 2007 um 08:45
    • #14

    In diversen Foren kann viel über die Fachakademie Saar für Hochschulfortbilung (FSH) und ihre Lehrgänge gelesen werden.

    Die meisten Beträge fokussieren dabei vordringlich die Qualität der Befähigung der Absolventen bzw. die Qualtiät des Abschlusses in mehr oder weniger fundierter Weise.

    Die FSH ist eine berufliche Bildungseinrichtung, die das Ziel verfolgt, ihre Studierenden auf den Eintritt in eine gehobene Berufslaufbahn vorzubereiten, i.d.R. im Anschluss an eine dem Weiterbildungsziel dienende berufliche Tätigkeit.

    Dies wird ersichtlich, wenn man einen Lehrplan von einem der verschiedenen angebotenen Lehrgänge aus den Bereichen Recht, BWL oder Wirtschaftsrecht anfordert.

    Vergleicht man den Stoffplan bspw. des Studiengangs "Rechtswirt (FSH)" mit dem Lehrplan des Rechtsfachwirts, wird darüber hinaus auch rasch deutlich, dass eine vielfach angenommene Konkurrenzsitiuation der beiden Berufsbildungen eigentlich nicht besteht.

    Ist der Rechtsfachwirt fachlich mehr auf die Büroorganisation im Anwaltsbereich bzw. auf das Vollstreckungswesen spezialisiert und auf den Erwerb praktischer Fertigkeiten in diesen Bereichen angelegt, so erfolgt die Ausrichtung im Lehrgang Rechtswirt mehr auf die Vermittlung fachüber-greifender juristischer Schlüsselqualifiktionen, die notwendig sind, um eine gehobene Position einnehmen und dauerhaft erhalten zu können.

    Die FSH hält ein "Monopol" im Bereich der privatwirtschaftlich angebotenen gehobenen Fortbildung im rein juristischen Bereich mit ihren Lehrgängen "Rechtswirt" und Assessorreferent jur.".
    Dies soll jedoch kein Nachteilt sein, wenn man sich vergegenwärtigt, dass der Betriebswirt (VWA) bspw. nur von der VWA, freilich mit Niederlassungen in verschiedenen Städten, angeboten wird.

    Vergleichbare Ausbildungsgänge im rein juristischen Bereich bietet nur der Staat an (z. B. Rechtspflegerausbildung). Gäbe es nur die staatliche Ausbildungsmöglichkeit im juristischen Bereich, wäre vielen Personen eine fundierte rechtliche Ausbildung verwehrt. Die Beseitigung dieses Umstandes hat sich die FSH zum Ziel gesetzt.

    Die Vermittlung des Lehrstoffes erfolgt induktiv. Eine anfängliche Skepsis bzgl. dieser Stoffvermittlung verfliegt rasch angesichts der Gliederung des Lehrstoffs. Die Skripte sind inhaltlich stringent. Vielfach wird angeführt, es werde daneben noch anderes Lehrmaterial, das man sich selbst beschaffen müsse, benötigt. Dies ist nicht erforderlich, da die Lehrgangsunterlagen als solche ausreichend und inhaltlich unanfechtbar sind.

    Das von der FSH veranschlagte wöchentliche Lernpensum von 8 - 10 Stunden ist allerdings als Mindesteinsatz anzusehen. Man kommt regelmäßig nicht umhin, sich länger mit dem Studienmaterial zu beschäftigen, wenn man effektiv (gewinnbringend) arbeiten möchte.

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