Die Studiengebühren kommen...

  • Hallo!


    Ab dem SS kommen ja die Studiengebühren, jetzt meine Frage:


    Wann bezahlt man diese? Jemand hat mir gesagt, dass man die erst nach dem Studium bezahlt.
    Während dem Studium fände ich wirklich heftig, weil ich hab ungefähr 500 Euro (Kindergeld und Unterhalt) im Monat zur Verfügung...
    Wie hoch sind die Studiengebühren eigentlich?


    Danke!!


    Lulleische

  • Wo hast du das mit den Studiengebühren her? Ich glaube es führt sie kein Land zum SS ein, jedenfalls nicht Thüringen! Hier in Bayern ist beispielsweise das WS 06/07 der früheste Beginn. Die Studiengebühren werden ungefähr bei 500-550 € im Semester liegen, sind aber vollkommen auf die Steuer anrechenbar (vor Kirchhoff). Es wird auch eher ein refinanzierendes System geben, d.h. im Normalfall sind sie nicht zu Semesterbeginn fällig, sonder nach Studienende.


    Benutze einmal unsere Suchefunktion zu diesem Begriff, da findest du einiges an Informationen. Auf spiegel.de im Unispiegel gibt es auch eine Bundesländerübersicht mit den geplanten Startterminen (die sich nach hinten verschieben werden) und wie es ablaufen soll.


    Gruß
    Markus

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  • Bei uns stand heute in der Zeitung das die CDU ( wenn sie denn gewählt wird) erst in 2007 die Studiengebühren einführen will. Diese sollen dann bei 500 Euro im Semester liegen und auch für Bafög Empfänger gedacht sein - wegen der sozialen UNgleicheit *haha*
    Auf jeden Fall muss dass dann wohl immer zu Semesterbeginn gezahlt werden und das wird wohl heißen das bald auch der letzte Sztudent aus der Eckekriechen muss und sich einen Job suchen muss....armes Deutschland

  • Erstens mal ist sich einen Job suchen nicht gerade falsch und zweitens ist Bildungspolitik immer noch Ländersache und bevor am Föderalismus nichts geändert wird, wird auch Fr. Merkel keine allgemeinen Studiengebühren einführen können.


    Gruß
    Markus

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  • Wie erwähnt wird es mMn kein Bundesland geben in dem sie vor dem WS 06/07 kommen werden. Wahrscheinlich überall noch später, es gibt ja noch keine Konzepte zur Finanzierbarkeit, Studentenkrediten etc. die schon wasserdicht sind. Deshalb slow down. Mir soll es recht sein ;)


    Gruß
    Markus

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  • 25.10. 14:41:01

    Bayern

    Kabinett beschließt Studiengebühren

    Die bayerische Staatsregierung hat die
    Einführung von Studiengebühren ab dem
    Jahr 2007 beschlossen.

    Wissenschaftsminister Goppel sagte nach
    der Sitzung des Kabinetts, die Gebühr
    solle pro Semester zwischen 300 und 500
    Euro an Hochschulen und zwischen 100
    und 500 Euro an Fachhochschulen betra-
    gen. Den Universitäten werde es freige-
    stellt, bis zu 10 Prozent ihrer Studie-
    renden etwa wegen besonderen Engage-
    ments oder guter Leistungen von den Ge-
    bühren zu befreien.

    Die Verabschiedung des Gesetzes im
    Landtag soll bis Sommer 2006 erfolgen.

  • Dann ist es hier bald wie in Amerika, dann können halt nur noch die Reichen studieren.
    Wenn ich sowas lese, dann könnt ich k******, wo soll das denn hinführen.
    Und Darlehn für Studenten...so ein Quatsch, dann startet man gleich mal eben mit
    mind. 4000 EUR Schulden ins Berufsleben, na super, wer hat da noch Lust zu studieren.
    Und noch nebenbei für die Pensionen der Politiker zu arbeiten, das kann ich mir auch
    verkneifen. Zum Glück bin ich dann schon fertig, wenn es so weit ist.
    Ich könnt mich nur aufregen... X(

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    Good News Are Bad News
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  • hmm, mir gehts genauso! Wie siehts denn jetzt aus, bleibt das Bafög trotzdem? Denn ich hab mir mal so grob ausgerechnet, dass ich vom Bafög her (wenn ich denn soviel bekomme, wie ich hoffe) mit ca. 8000 Euro Schulden starten werde.
    Kommen dann noch Studiengebühren dazu, hab ich ein Problem...
    Und so richtig toll wäre es, wenn sie das Bafög abschaffen...
    Dann kann ich mein Studium gleich abbrechen, denn nen vollen Kredit Plus Zinsen (auch wenn sie niedirg sind), kann ich absolut nicht schaffen.


    Ach ja, nochwas zum Thema Job: Sicher ist es gut, zu Jobben, aber m.M. nach hat das während dem Semester wenig Sinn, dann kann man sich kaum konzentrieren aufs Studium- lieber in den Ferien, oder?


    Naja also die Studiengebühren für Langzeitstudis finde ich ja total gerechtfertigt, aber ein Erststudium sollte doch für jeden erreichbar sein und das ist es nach dem jetzigen Modell absolut nicht!

    "Gute Gedanken zu haben ist eine Sache, ihnen entsprechend zu handeln eine andere" (Mahatma Gandhi)

  • Naja, also ich denke Bafög bleibt. Das musst du ja eigentlich auch nur zur Hälfte abbezahlen
    (weiß ich nich so genau, ich bekomme ja keins ;) )
    Aber Bafög oder ähnliche Unterstützung wird definitiv nicht abgeschafft, also keine Angst.


    Zum Thema Job: ich habe auch nichts gegen jobben, aber auch nur in den Ferien und
    dann nicht für den Staat. Während des Semesters zu jobben, nur dass man seine
    Studiengebühren bezahlen kann, ist völliger Schwachsinn.


    Auch ich finde Gebühren für Langzeitstudenten durchaus gerechtfertigt, weil die ja dem
    Staat nur auf der Tasche liegen, aber auf keinen Fall fürs Erststudium.
    Soviel dazu.

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    Good News Are Bad News
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  • Ihr müsst mal in andere Länder schauen (Bsp. USA) was die dort an Studiengebühren zahlen. Da geht das so um 4-5 Stellige Beträge pro Semester bzw. Jahr.
    Wenn man sich allerdings die Universitäten drüben mal angeschaut hat, dann sieht man auch, wie gut diese Ausgestattet sind.
    Auch wenn ich mir keine Freunde damit mache, ich bin absolut für die Einführung von Studiengebühren. Das Problem werden nur die ersten Semester haben, die zwar Studiengebühren zahlen, aber noch nicht wirklich nutzen daraus ziehen, da die Universitäten das Geld erstmal investieren müssen.
    Und wenn die Studiengebühren wieder über ein Unverzinsliches Darlehen finanziert werden, dann ist das auch klasse. Okay, du gehst vielleicht mit Schulden ins Berufsleben, aber du Verdienst idR auch genug um das ganze wieder abzubezahlen, da der Staat sehr kulant bei der Rückzahlung ist, sodass du teilweise nicht mal den kompletten Darlehensbetrag zurückzahlen musst.
    In den anderen Länder klappt das ja auch, und die gehen mit weit höheren Schulden ins Berufsleben.


    Was zusätzlich als positiver Aspekt hinzukommen könnte, ist, dass sich die angehenden Studenten eher Gedanken über die Wahl des Studienfachs machen.
    Wenn ich sehe, dass (auch in meinem Freundeskreis) viele in Studienrichtungen gehen, die sehr schlechte Zukunftsaussichten haben, dann ist klar, dass die solche Schulden nicht unbedingt gut abbezahlen können und von vornherein vielleicht darüber nachdenken, ob eine andere Richtung nicht vielleicht Zunkunftsweisender wäre.


    Zuletzt bleibt noch zu sagen, dass ich z.B. "freiwillig" Studiengebühren zahle, aber auch sehe, wie sich dass an der FH ausstattungstechnisch niederschlägt.
    Wobei ich mein geliebtes Beispiel der TU-Berlin anführen kann, die sich gefreut hat, dass die ersten digitalen Oszilloskope zur Verfügung standen. (Stand: Infotage Mitte '05 ;) )


    Boah, wenn das nicht mal lang geworden ist, für alle, die keine lust haben, den ganzen Text zu lesen, aber mich trotzdem niedermachen wollen, hier die Quintessenz:
    Studiengebühren = geil! ;)


    Gruß,
    Daemon

  • USA schön und gut, aber dort können halt wirklich nur die studieren, die entweder viel
    Geld haben oder wo die Eltern schon ein Leben lang fürs College sparen, das ist alles
    andere als gut. Kinder aus armen Familien werden dort nie eine Chance haben zu
    studieren. Gut so schlimm wirds in Deutschland erstmal nicht kommen, da gibts schon
    noch genug unterstützung vom Staat, aber trotzdem.


    Warum holt sich der Staat immer das Geld von denen, die am wenigsten haben. Die sollen
    erstmal bei ihrem riesigen Verwaltungsapparat ansetzen und nicht jedes Jahr die
    Ausgaben für die Bildung kürzen.
    Es sind ja auch nicht nur die Studiengebühren, alles wird ja ständig teurer - Sprit und
    jetzt der neue Streich von der Angie mit der Mehrwertsteuer - und wen betrifft das am
    meisten ? Natürlich die, die am wenigsten Geld haben. Die großen Unternehmen
    bekommen ja natürlich wieder Vergünstigungen...aber ich will hier keine politische
    Diskussion beginnen, von daher hör ich jetzt lieber auf, bevor ich mich da noch rein
    steigere ;)
    Ich finds einfach nur ungerecht - die Reichen werden immer reicher und die Armen
    immer ärmer, es ist wirklich so.


    Gut, wenns um die Wahl des Studienfaches geht, stimme ich dir zu, das regt dann
    manche vielleicht doch mal eher zum Nachdenken an...



    <spam>
    Übrigens gibt es auch sehr gut ausgestattete Hochschulen ohne Studiengebühr -
    siehe FH-Schmalkalden (www.fh-sm.de) - ich glaub da kann sich keiner über irgend
    welche Studienbedingungen beschweren. </spam> ;)

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    Good News Are Bad News
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  • Zitat

    Original von Tux83
    Ich finds einfach nur ungerecht - die Reichen werden immer reicher und die Armen
    immer ärmer, es ist wirklich so.


    hmm, da stimme ich dir zu! Das ist echt so, und in deutschland ist das einfach noch zu wenig ausgereift und wer darf drunter leiden? Die, die sowieso kein Geld haben.


    Zitat

    Original von Tux83
    Gut, wenns um die Wahl des Studienfaches geht, stimme ich dir zu, das regt dann
    manche vielleicht doch mal eher zum Nachdenken an...


    das stimmt natürlich, wenn ich überlege, wie viele Leute Philosophie, Soziologie oder sowas studieren - und was machen die dann schönes damit? ?(


    zum Thema Schulden zurückzahlen: Klar, Mediziner, Rechtsanwälte oder Leute in der Wirtschaft KÖNNEN sehr gut verdienen. Und klar, die meisten (die nicht sowas aussichtsloses studieren) Studenten verdienen später auf jeden Fall besser als die meisten, die nicht studiert haben.
    Aber ich als Frau denke halt auch daran, irgendwann eine Familie zu gründen. Tja, bis ich richtig fertig bin als Lehrerin bin ich mindestens 26, wenn ich dann bald Kinder bekomme, wie soll ich die Schulden zurückzahlen können?
    Ich denke, vor allem für Frauen ist auch das ein wichtiger Aspekt, denn ich halte nicht viel davon, Kinder "abzuschieben" in Kitas oder so, also würde ich Erziehungsulaub nehmen und evt auch länger zu Hause bleiben.


    naja, das nur mal so am Rande.


    Ach ja und @ Daemon: Darf ich dich mal fragen, ob deine Eltern "wohlhabend" genug wären, wir dein Studium zu finanzieren?


    Meiner Erfahrung nach sind es näcmlich immer die Leute, die Studiengebühren "geil" finden. Und die können es selten beurteilen, denke ich (ich mein das jetzt allgemein, ist nur ne Frage an dich, nicht falsch verstehen)

    "Gute Gedanken zu haben ist eine Sache, ihnen entsprechend zu handeln eine andere" (Mahatma Gandhi)

  • Hier noch einmal die Originalmitteilung aus Bayern:


    http://www.bayern.de/Presse-In…1025-Ministerrat.html?PHP


    @Tux:


    Zitat


    (...)Und Darlehn für Studenten...so ein Quatsch, dann startet man gleich mal eben mit
    mind. 4000 EUR Schulden ins Berufsleben(...)


    Geht' doch den jetzigen Bafög-Empfängern auch nicht anders. Solange es nachträglich abgegolten wird und sich etwas verbessert kann man es auch positiv sehen. V.a. sollte man sich einmal vor Augen führen wieviel ein Student einer Hochschule diese pro Semester kostet. Sicherlich mehr als du überhaupt an Studiengebühren in deinem ganzen Studium zahlen musst, von Medizinstudenten etc. will ich gar nicht sprechen. So langsam wird glücklicherweise begonnen Funraising in größerem Stil zu betreiben.


    Zitat


    (...)Warum holt sich der Staat immer das Geld von denen, die am wenigsten haben(...)


    Du wirst nach dem Studium zu denen gehören die am Meisten haben!


    Zebemba :


    Zitat


    (...)Denn ich hab mir mal so grob ausgerechnet, dass ich vom Bafög her (wenn ich denn soviel bekomme, wie ich hoffe) mit ca. 8000 Euro Schulden starten werde.
    Kommen dann noch Studiengebühren dazu, hab ich ein Problem...
    Und so richtig toll wäre es, wenn sie das Bafög abschaffen...
    Dann kann ich mein Studium gleich abbrechen, denn nen vollen Kredit Plus Zinsen (auch wenn sie niedirg sind), kann ich absolut nicht schaffen.(...)


    Bafögabschaffung und stattdessen Studentenkredite sind die Zukunft. Und übrigens ist es auch um einiges fairer. Es gibt genügend Leute die beim Bafög von hinten bis vorne besch****n wurden. Dann doch lieber ein variabler Betrag von 250-1000 € p.m. mit einer Verzinsung von 5%, das ist sicherlich kein Beinbruch.


    Zitat


    Sicher ist es gut, zu Jobben, aber m.M. nach hat das während dem Semester wenig Sinn, dann kann man sich kaum konzentrieren aufs Studium- lieber in den Ferien, oder?


    Gerade Geisteswissenschaftler können sicherlich 10h die Woche jobben, darin sehe ich persönlich keinen Widerspruch.


    Zitat


    (...)aber ein Erststudium sollte doch für jeden erreichbar sein und das ist es nach dem jetzigen Modell absolut nicht!


    Naja, diese Einstellung verursacht sicherlich zum Großteil in der restlichen Welt mehr als Verwunderung. Bildung kostet auch. Und warum ist es nach dem jetzigen Modell nicht mehr erreichbar? Es änder sicht nicht so viel wie man denkt, die Umsetzung der Mittelverteilung wird das größte Problem (Hochschulen, Banken).


    Zitat


    (...)Meiner Erfahrung nach sind es näcmlich immer die Leute, die Studiengebühren "geil" finden. Und die können es selten beurteilen, denke ich(...)


    Wenn du dich damit nicht ein wenig zu weit aus dem Fenster lehnst :)


    Gruß
    Markus

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  • ok ich muss gleich wieder meinen Senf dazu geben :)

    Zitat

    Original von Markus
    Geht' doch den jetzigen Bafög-Empfängern auch nicht anders. Solange es nachträglich abgegolten wird und sich etwas verbessert kann man es auch positiv sehen.


    Du vergisst dabei nur leider, dass:
    1. Bafög nur zur Hälft abbezahlt werden muss und
    2. Bafög ein Zinsloses Darlehen ist


    also kann man sich ausrechnen, wieviel mehr das wird.


    Zitat


    Warum holt sich der Staat immer das Geld von denen, die am wenigsten haben


    NACH dem Studium, richtig. Allerdings (wie ich schon angeführt habe) ist es nicht für jeden so einfach, das Geld dann (auch wenn man ganz ordentlich verdient) zurückzuzahlen.


    Zitat


    Bafögabschaffung und stattdessen Studentenkredite sind die Zukunft. Und übrigens ist es auch um einiges fairer. Es gibt genügend Leute die beim Bafög von hinten bis vorne besch****n wurden. Dann doch lieber ein variabler Betrag von 250-1000 € p.m. mit einer Verzinsung von 5%, das ist sicherlich kein Beinbruch.


    ok dann rechen doch bitte mal aus: sagen wir 600 Euro pro Monat mal (z.B.) 8 Semester, also 48 Monate. Und dann noch die Zinsen... Ich war ja noch nie gut in Mathe aber für mich klingt das nicht besonders ermutigend. (und viele studieren sogar länger, ich z.B. habe eine Regelstudienzeit von 11 Semestern ohne Praxissemester und Referendariat)


    Zitat


    Gerade Geisteswissenschaftler können sicherlich 10h die Woche jobben, darin sehe ich persönlich keinen Widerspruch.


    Naja ich denke das ist einfach Sache jedes einzlnen, da kann man drüber streiten. Ich würde es, denke ich, nicht schaffen, ca. 20 Stunden pro Woche Uni, 20 Stunden Vor -und Nachbereitungszeit bzw. Hausarbeiten schreiben usw. Dann noch 10 std arbeiten? Naja... Aber klar, es gibt viele die das machen und gerade z.B. Hiwi-Jobs sind bestimmt nicht schlecht, weil man dabei ja auch was lernt.


    Zitat


    Bildung kostet auch. Und warum ist es nach dem jetzigen Modell nicht mehr erreichbar? Es änder sicht nicht so viel wie man denkt, die Umsetzung der Mittelverteilung wird das größte Problem (Hochschulen, Banken).


    Natürlich kostet Bildung, aber ich denke ja gerade, das der Staat für das Mindestmaß an Bildung sorgen sollte (also Schulen, Ausbildungsplätze, ein weiteres problem, aber anderes Thema, Erststudium). Denn der Staat braucht schließlich gut ausgebildete Junge Leute.


    Zitat


    (...)Meiner Erfahrung nach sind es näcmlich immer die Leute, die Studiengebühren "geil" finden. Und die können es selten beurteilen, denke ich(...)


    Ich sag ja meiner Erfahrung nach, (!!) :no: die Leute, mit denen ich über das Thema gesprochen habe. da war es eben so, dass diejenign, die sich sowieso keine Gedanken um ihre Ausbildung machen müssen, jemandem, der gerade so über die Runden kommt, sagen: "500 Euro pro Semester, das sind nicht mal 100 Euro im Monat, das ist ja wohl kein Problem".

    "Gute Gedanken zu haben ist eine Sache, ihnen entsprechend zu handeln eine andere" (Mahatma Gandhi)

  • Zitat

    Original von Zebemba
    Ach ja und @ Daemon: Darf ich dich mal fragen, ob deine Eltern "wohlhabend" genug wären, wir dein Studium zu finanzieren?


    Meiner Erfahrung nach sind es näcmlich immer die Leute, die Studiengebühren "geil" finden. Und die können es selten beurteilen, denke ich (ich mein das jetzt allgemein, ist nur ne Frage an dich, nicht falsch verstehen)


    Ähem? Entweder ich versteh dich falsch, oder du mich.
    Wie gesagt, ICH zahle im Moment schon Studiengebühren, deshalb kann ich das denke ich ziemlich gut beurteilen und nein, die Studiengebühren zahlen nicht meine Eltern.


    @Tux: Das mit den USA stimmt auch nicht ganz, da ist es z.B. so, dass viel über Stipendien läuft was m.E. eine sehr intelligente Sache ist, da die, die sich anstrengen dann auch kostenfrei studieren können.
    Nichtsdestotrotz find ich die Studiengebühren in den USA für meine Verhältnisse auch übertrieben, aber wie du schon sagst, sparen die Eltern da meist schon lange für, da der Edukationsweg amerikanischer Kinder meist ziemlich ähnlich verläuft.


    Ansonsten kann ich nur Markus zustimmen, und wie ich ja auch schon gesagt habe, ist der Staat bei der Rückzahlung von Darlehen sehr gnädig. Das heißt, auch wenn du Kinder bekommen willst kannst du ganze Sache in Raten o.ä. abzahlen.
    Und wenn man kein Geld hat, sollte man sowieso (vorher) darüber nachdenken, ob man Kinder in die Welt setzt :)


    Gruß,
    Daemon

  • Zitat

    Original von Daemon
    Und wenn man kein Geld hat, sollte man sowieso (vorher) darüber nachdenken, ob man Kinder in die Welt setzt :)


    Ich hoffe doch, dass das nicht dein Ernst ist.. ?(


    Kinder nur für "Reiche".. Ist ja sehr zukunftsfördernd.

  • Zitat

    Original von Daemon
    Ähem? Entweder ich versteh dich falsch, oder du mich.
    Wie gesagt, ICH zahle im Moment schon Studiengebühren, deshalb kann ich das denke ich ziemlich gut beurteilen und nein, die Studiengebühren zahlen nicht meine Eltern.


    ok sorry das hatte ich nicht gelesen bzw überlesen.
    Aber wie ich geschrieben hab meinte ich das ja auch nicht unbedingt auf dich bezogn sondern allgemein.


    Zitat

    Original von Steffen


    Ich hoffe doch, dass das nicht dein Ernst ist.. ?(


    Kinder nur für "Reiche".. Ist ja sehr zukunftsfördernd.


    Wenn ich das richtig verstanden hab meinte er eher, dass jemand der selbst nicht über die Runden kommt, nicht auch noch für ein Kind aufkommen kann, oder?


    Allerdings muss ich auch sagen, klar, jemand der unter ner Brück schläft (Achtung: ich übertreibe :rolleyes: ) sollte nicht unbedingt noch ein Kind durchbringen müssen, aber man muss nicht reich sein um Kinder zu bekommen. Eine glückliche Kindheit hängt weder von Markenklamotten noch von einem großen Haus mit eigenem Zimmer und Pool im Garten ab. -aber anderes Thema-

    "Gute Gedanken zu haben ist eine Sache, ihnen entsprechend zu handeln eine andere" (Mahatma Gandhi)