Ergänzend, weil es in der Klausur oft im selben Atemzug kommt: Man kann das auch grafisch zeigen. Die Grenzkosten der Gesellschaft liegen über den privaten Grenzkosten (um die externen Kosten verschoben). Das gesellschaftliche Optimum liegt im Schnittpunkt von Nachfrage und sozialen Grenzkosten, das Marktgleichgewicht aber weiter rechts → die Differenz ist der Wohlfahrtsverlust.
Und die Standardlösungen solltest du nennen können: Pigou-Steuer (Kosten dem Verursacher anlasten = „internalisieren“) oder das Coase-Theorem (klare Eigentumsrechte + Verhandlung). Bei positiven externen Effekten – z. B. Bildung – ist es umgekehrt: Es wird zu wenig produziert, daher Subventionen.