Unterschreibe ich alles. Aus dem berufsbegleitenden Alltag noch ein nüchterner Gedanke: Führ einmal zwei, drei Tage ehrlich Buch darüber, wann du zum Handy greifst. Bei mir war es fast immer genau an den Stellen, wo der Stoff schwierig oder langweilig wurde – das Handy war die Flucht vor dem unangenehmen Teil, nicht die Ursache.
Seitdem behandle ich den Griff zum Handy als Signal: „Aha, hier hakt es gerade.“ Dann zwinge ich mich, genau diese eine Aufgabe noch fertig zu machen, bevor ich Pause mache. Und ganz banal, aber wirksam: Push-Benachrichtigungen für alles außer Anrufe komplett aus. Was nicht blinkt, ruft dich nicht.