ökologische händeabtocknersystem

  • Beründen Sie ,welche Alternative als ökologisch ungünstigste System anzusehen ist.


    Schlagen Sie für jedes einsetzbare Händetrocknungssystem ökologische Verbesserungsmöglichkeiten vor.


    Vorschläge:
    1. Handtuchspender mit weissen Papierhandtüchern auf Zellstoffbasis
    2.Handtuchspender mit Papiertüchern aus Altpapier
    3.Handtuchspender mit Baumwollhandtuchrollen
    4.Warmlufthändetockner

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    Gruß
    Markus

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  • Zitat

    1. Handtuchspender mit weissen Papierhandtüchern auf Zellstoffbasis
    2.Handtuchspender mit Papiertüchern aus Altpapier
    3.Handtuchspender mit Baumwollhandtuchrollen
    4.Warmlufthändetockner


    1.) Handtücher aus ungebleichtem Papier verwenden, Stoffhandtücher statt Papierhandtücher


    2.) Altpapier ist zwar spitze, aber Baumwollhandtücher kann man waschen, macht also teoretisch keinen Abfall sondern nur aufbereitbares Schmutzwasser.


    3.) Tolles Produkt - ökologische Verbesserung - mit umweldfreundlichem Waschmittel waschen.


    4.) Verbraucht ne Menge Strom, also entweder ne eigene Solaranlage für das Ding aufs Dach oder gleich zurück zum wiederverwendbaren Handtuch!



    5.) Hab ich schon angemerkt, dass ich den Umweltschutz in Deutschland an vielen Stellen übertrieben finde (meine eigene Ideologie, diese bedarf keiner Kommentierung)

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  • Hallo,


    wer kann mir helfen, ich komme irgendwie nicht so wirklich weiter bei der Aufgabe.


    Man soll zwischen verschiedenen Systemen zum Händeabtrocknen entscheiden, wobei man die Systeme bezüglich ihrer Umweltbelastungen bewerten soll.


    Folgende Systeme stehen zur Wahl: Abtrocknen mit Zellstoff, mit Recyclingpapier, mit Stoffhandtüchern oder ein Warmlufthändetrockner.


    Die Umweltbelastungen sind: Rohstoffe, Abfallprobleme, Abwasserbelastung, Frischwasserverbrauch, Energieverbrauch, Schadstoffemmission und Transporte.


    Man soll die Systeme jetzt bezüglich der Belastungen mit "gering", "mäßig" oder "hoch" bewerten.
    Bei manchen Punkten ist es ja ziemlich offensichtlich, aber bei vielen Punkten bin ich echt unsicher und könnte Hilfe gebrauchen


    Vielen Dank schon mal im voraus.


    Steffi


    P.S. hatte es separat reingestellt, weil das ja eigentlich ne andere Aufgabenstellung ist, aber egal :P

  • Hallo Steffi,


    ich hänge an der selben Aufgabe. Ich denke da keiner von uns die tatsächlichen Energiepotentiale der Herstellung von Handtüchern kennt geht es wohl nur darum einen Ansatz zu finden, logisch weiter zu denken und auf Basis dieses Ansatzes einen Entscheidung zu treffen. Ich werde mir demnächst mal bei einer Firma die Taschentücher etc. herstellt anschauen wie die Produktion funktioniert. Das wird aber noch ein paar Tage dauern. Wenn Du das Heft solange beiseite legst und was anderes machst verspreche ich meine Erkenntnisse zu teilen.


    Gruss,


    Heinke

  • Hallo,


    habe das Ganze mal aufgestellt ;)


    Anbei als Excel - Datei, da ich Kommenare benutzt habe ist PDF leider nicht mehr möglich.
    Natürlich kann man die Bewertungen auf Basis von niedrig, mässig und hoch noch selber manipulieren. Es ist nur ein (angedachtes) Schemata zur Lösung. Vielleicht hilfts ja, habe heute meine soziale Ader ;)


    Also folgende Anleitung zum Runterladen der Ökölogieproblem.ppt


    1. Runterladen der Ökölogieproblem.ppt
    (Achtung, Version 1.0 hatte einen kleinen Rechtschreibfehler *unschuldig grins*)
    2. Umbenennen in Irgendwas.xls
    3. Öffnen
    4. Erst Lesen
    Bei Fragen ruhig posten.
    Grüße,
    Con


    Dateianhänge:
    1.) ÖkölogieproblemVersioin2.ppt => Ökölogieproblem.xls
    2.) Bild 1: Überblick über die Lösung
    3.) Bild 2: Beleg, dass dies als PDF nicht mehr lesbar ist ;) [SCHILD=7]Ich will auch Excel-Datein hochladen können!![/SCHILD]


    P.S.
    Werte Mods, bitte seid doch so gnädig und schaltet xls (Excel) zum Hochladen frei :) Danke

  • @Consultan:vielen Dank. Du bist ein Schatz.
      Steffi: Ich glaube nicht das es eine absolut richtige Lösung gibt. Es geht vielmehr um die Entwicklung eines Lösungsansatzes. Und der von Consultant sieht ganz gut aus.Leider kann ich die Datei nicht öffnen, aber die Grafiken die zu sehen sind, sind schon mal als Denkanstoß ganz gut.


    LG


    Heinke

  • Hallo Heinke,


    kurz zur Datei:


    1.) Rechtsklick auf http://www.study-board.de/attachment.php?attachmentid=400
    2.) "Speichern unter" auswählen
    3.) Im korrekten Verzeichnis mit "Speichern" bestätigen
    4.) Im Explorer die Datei anwählen
    5.) "F2" oder "umbenennen" wählen
    6.) Die Dateiendung .ppt (Am Ende des Dateinamens) durch .xls (Excel) ersetzen.
    7.) Datei mit xls-Endung durch Doppelklick öffnen
    Grüße,
    Con


    Vielleicht funktionierts ja als PPT. Der Doppelklick auf die Excelcharts öffnet die Excel-Datei in/aus Powerpoint.

  • Für Alle!


    Zellstoffhandtücher:
    Handtücher aus ungebleichtem Papier verwenden. Das Bleichen der Zellstoffhandtücher belastet ungemein die Umwelt. Einheimische Hölzer verwenden und unnötige Transporte vermeiden,


    Recycelbares Papier
    Die Entsorgung der Papierhandtücher wirklich erst vornehmen, wenn der Zellstoff durch mehrmaliges Recyceln in so kleine Teile verfallen ist, dass Recycling nicht mehr möglich ist.
    Stoffhandtücher
    Die Stoffe müssen so beschaffen sein, dass Sie die Schmutzpartikel auch leicht wieder beim Waschen abgeben. Es muss umweltfreundliches Waschmittel eingesetzt werden und Weichspüler sind nicht vonnöten. Auch sollte man unnötige Transporte vermeiden und eine Wäscherei „Vor Ort“ mit der Versorgung des Betriebes beauftragen. Man muss auch nicht jedes Mal zum Wechseln der Handtücher in den Spendern einen Mitarbeiter der Firma holen, sondern kann den Bedarf an Stoffhandtüchern für einen Monat im Betreib vorrätig halten.


    Trockner
    Bei der Herstellung direkt auf wiederverwertbare Rohstoffe achten. Alternative Energiequellen nutzen, Sensortechnik einsetzen.


    Gruß,


    Sandra

  • eleny:


    Les' dir doch einmal den kompletten Thread durch und du wirst merken, dass hier genügende Inhalte für eine vollständige Antwort vorhanden sind. Augen auf und durch ;)


    Gruß
    Markus

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  • Hallo,


    Ich habe folgende Fragestellung


    Diskutieren Sie in allgemeiner Form zu jedem Kriterium zugehörige Umweltprobleme und Ihre eventuellen Lösungsvorschläge.


    - Rohstoffe
    - Abfallprobleme
    - Abwasserbelastung
    - Frischwasserverbrauch
    - Energieverbrauch
    - Schadstoffemision
    - Transporte


    Habt Ihr Lösungsvorschläge? Weil ich stehe voll auf dem Schlauch.


    Gruß
    Denny

    Nichts ist unmöglich, bis man sich selber davon überzeugt hat.

  • Hallo,


    hier ein paar Lösungsansätze:


    Handtuchspender mit weißen Papierhandtüchern auf Zellstoffbasis:


    Rohstoffe
    Bäume müssen gefällt werden, da es sich um weiße Papierhandtücher auf Zellstoffbasis handelt. Schwer nachwachsender Rohstoff.


    Hohe Wasserverbräuche bei der Gewinnung der Tücher, z.B. waschen der Holzstücke, da vom Dreck gereinigt werden muss.


    Abfallprobleme:


    Es würde ein sehr großer Abfallberg entstehen.
    Wenn man davon ausgeht das jeder Mitarbeiter und Angestellter ein Handtuch pro Händewaschen benutzt.


    6500 Arbeiter * 3 = 19500 Tücher/am Tag
    1500 Angestellte * 1,5 = 2250 Tücher/am Tag


    Gesamtmenge pro Tag: 21750 Tücher !!!


    Könnte zwar im normalen Hausmüll entsorgt werden, aber auch hier würde sich die Tägliche Menge drastisch erhöhen und die Abfallbeseitiungskosten würden sehr hoch ausfallen.


    Abwasserbelastung:


    Wäre hier in Deutschland wohl nicht sehr hoch, da eine Umweltfreundlich arbeitende Firma, dass gebrauchte Wasser wieder, in einem aufwendigen Verfahren innerhalb des Betriebes, aufbereiten würden.


    Frischwasserverbrauch:


    Großer Wasserverbrauch allein schon bei der Herstellung der Tücher.
    Wasser kann zwar wiederaufbereitet werden, hängt aber von der Firma ab, die diese Tücher herstellt. Ich nehme an das z.B. in Polen immer wieder Frischwasser zur Gewinnung genommen werden würde.


    Energieverbrauch:


    Relativ hoch, da Bäume zerkleinert werden müssten, Waschvorgang, Walzen etc. Dann großer Energieverbrauch bei der Wasseraufbereitung allein schon für die Umwälzpumpen etc. Und zum Schluss bei der Entsorgung – sprich: Müllabfuhr – Heizkraftanlage.


    Schadstoffemissionen in der Luft:


    Hier würde ich sagen hält es sich im Mittelfeld. In Deutschland wohl eher sehr gering. Im Ausland sehr hoch. Hängt von der Firma ab.


    Transporte:


    Aus dem Ausland wäre es sehr lange Transportwege mit sehr großen Benzinverbrauch und hoher Abgasbelastung. Hier in Deutschland ebenfalls, da von Hamburg bis zum Bodensee auch eine sehr lange Strecke sein kann.



    Handtuchspender mit Papierhandtüchern aus Altpapier:


    Rohstoffe:


    Geringe Belastung, da die Tücher aus Recycelten Papierabfall hergestellt worden sind. Hier sind keine Rohstoffe gefährdet – sprich: Bäume.


    Abfallprobleme:


    Auch hier würde ein sehr großer Abfallberg entstehen. Aber im Gegenzug zu den Papierhandtüchern aus Zellstoff, ist die Entsorgung relativ gut, da die Tücher dem Altpapier zugeführt werden kann. Daraus würden dann wieder Papiertücher gewonnen werden können.


    Abwasserbelastung:


    Hält sich in Grenzen, da Firmen das Wasser, welches zum Reinigen des Altpapiers benötigt wird, wieder aufbereiten. Es wird eine verhältnismäßig geringe Menge in die Kanalisation geleitet.


    Frischwasserverbrauch:


    Auch hier verhältnismäßig gering, wie oben schon beschrieben, wird gebrauchtes Wasser aufbereitet, zumindest hier in Deutschland. Trotzalledem wird Frischwasser zur Herstellung bzw. Reinigung benötigt und das in sehr großen Mengen.


    Energieverbrauch:


    Sowohl in der Herstellung, Aufbereitung, Transport im Mittelfeld.



    Schadstoffemissionen in der Luft:


    Wohl eher gering da der Rohstoff, ja schon fast fertig ist, d.h. das Papier muss nur noch gepresst und verpackt werden.


    Transporte:


    Hier fallen die Transporte vom Entsorgungsunternehmen zu Deponie an, sind in der Regel nicht weit. Aber von der Deponie zum Herstellungsbetrieb könnte länger sein. Und dann natürlich wieder zum Endverbraucher, mitunter sehr lange.


    Handtuchspender mit Baumwollhandtuchrollen:


    Rohstoffe:


    Zur Gewinnung der Handtücher muss Baumwolle angebaut werden, welches meist im Ausland stattfindet. (wegen Wetterbedingungen, billigeren Arbeitskräften usw.) Dies ist ein ständig Nachwachsender Rohstoff, der aber intensiver Pflege, sprich muss mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt werden, da sehr anfällig.



    Abfallprobleme:


    Während der Herstellung so gut wie keine Probleme.
    Während der Benutzung auch keine, da Wiederverwertet wird.
    Entsorgung, wenn völlig kaputt, könnte über Stoffresteverwertung erfolgen, daraus entstehen z.B. Füllungen für Kopfkissen etc.


    Abwasserbelastung:


    Bei der Gewinnung der Baumwolle – Anbau – Ernte – hohe Belastung, da Pestizide verwendet werden, gelangen ins Grundwasser, da Anbaugebiet im Ausland liegt, zumindest kenne ich persönlich in Deutschland kein Anbaugebiet.


    Auch während der Herstellung wird Frischwasser verbraucht, welches aber in deutschen Betrieben recycelt wird.


    Frischwasserverbrauch:


    Wie oben schon genannt, beim Anbau sehr hoch.
    Während der Herstellung eher gering.


    Energieverbrauch:


    Während der Herstellung bzw. Gewinnung keiner, die Sonne macht’sJ.
    Bei der Produktion, mäßiger Verbrauch, wenn man davon ausgeht dass die Baumwolle in Deutschland erst weiterverarbeitet wird.
    Beim Transport fällt ein sehr hoher Energieverbrauch an, vom Flugzeug angefangen bis hin zum LKW der es weitertransportiert.
    Bei der Benutzung äußerst minimal, da der Spender sehr Stromsparend arbeitet.


    Schadstoffemissionen in der Luft:


    Abgesehen vom Flugzeugtransport, ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass die Baumwolle Importiert wird, um hier in Deutschland weiterverarbeitet zu werden, LKW Transport ist die Belastung für die Umwelt enorm.
    Während bei der Aufbereitung sprich: Reinigung der Tücher, eher gering.


    Transporte:


    Wie oben schon beschrieben, viel zu hoch.


    Warmlufthändetrockner:



    Rohstoffe:


    Sehr geringer Verbrauch, da das Gehäuse und evtl. das Innenleben aus Recyclebaren Materialien vom Schrottplatz besteht.


    Abfallprobleme:


    Abgesehen davon, wenn das Gerät mal defekt oder total kaputt ist, gibt es diesbezüglich keine Probleme. Man könnte das komplette Gerät Recyceln.


    Abwasserbelastung:


    Geringer Verbrauch bei der Herstellung, vielleicht mal zum Reinigen von diversen Teilen. Bei der Aufbereitung äußerst gering.


    Frischwasserverbrauch:


    Gering, sowohl bei der Herstellung als auch bei der Aufbereitung.


    Energieverbrauch:


    Einziger Manko an dieser Geschichte. Allein bei der Herstellung fällt ein sehr hoher Verbrauch an, Schrottteile müssen eingeschmolzen werden, mit starken Maschinen geformt werden usw.
    Während der Benutzung, ebenfalls großer Verbrauch, da das Gebläse mit Strom versorgt werden muss und die Heizstäbe müssen sich dazu auch noch aufheizen. Bei der Aufbereitung, fällt auch ein hoher Verbrauch an.
    Beim Transport hält es sich die Waagschale.


    Schadstoffemissionen in der Luft:


    Bei der Herstellung eher gering und bei Aufbereitung ebenfalls.


    Transporte:

    Vom Schrottplatz zur Fabrik – innerhalb der Fabrik – von der Fabrik an den Endverbraucher – für Reparaturen, die anfallen – bis hin zu Entsorgung des Altgerätes. Eigentlich sehr viel!!