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Ein paar Fragen zu VWL

  • sixtycurly
  • 9. Februar 2007 um 17:34
  • Erledigt
  • sixtycurly
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    8
    • 9. Februar 2007 um 17:34
    • #1

    Also, erst mal "Hallo Zusammen", ich bin nämlich ziemlich neu hier ...
    ich studiere in Trier Wirtschaftswissenschaften und habe ein paar Fragen zu VWL:
    (wir arbeiten mit dem Mankiw, 3. Auflage, falls das weiterhilft)

    Sorry, dass ich ao viel schreibe...bin auch froh, wenn nur eine Frage beantwortet wird =)

    1. Also ich bin bei der Aggregierten Nachfrage und dem Aggregierte Angebot ( Mankiw Kap.33). Und ich finde unlogisch, dass die Preise steigen, ohne dass Inflation, sprich eine Veränderung des Gelsangebots, auftritt. Im Modell der aggregieret Nachfrage steht ja auf der Y-Achse das Preisniveau aller Güter in einer VWS. Ich frage mich nun, wieso sollten denn die Preise aller güter ansteigen? Der einzige Grund, der mir einfällt, wäre eine Inflation, bzw. Deflation, wenn die Preise sinken.... im Buch wird nun aber darauf hingewiesen, dass das Preisniveausich verändert, die Geldmenege aber gleichbleibt. Später im Buch wird auch näher erläutert, dass bei einem Geldmengenwachstum die aggr. Nachfragekurve nach rechts verschoben wird. Also kann eigentlich keine Inflation mit der Preissteigerung gemeint sein... ich verstehe das aber nciht?(ich hoffe ich habe die Frage verständlich formuliert...)


    2.Bei der aggregierten Angebotskurve wird zwischen der langfristigen und der kurzfristigen Angebotskurve unterschieden. Die langfristige Angebotskurve ist senkrecht und die kurzfristige hat eine positive Steigung. Im Prinzip ist es ja auch "unlogisch", dass sie eine positve Steigung ausweist, weil dass bedeutet, dass die UN merh produzieren,wenn die Preise teurer werden. Nun gibt es 3 Theorien, wieso diese "Unlogig" besteht: die Theorie der starren Preise, starrer Löhne und Wahrnehmungsstörungen. So weit so gut. Nun hab eich mich aber wider erinnert, dass es ja auch mal eine "einfache " Angebotskurve ganz zu Anfang in der Vorlesung gab. Ist es da nicht auch unlogisch, dass diese Angebotskurve positiv geneigt ist? Hier erscheint es zwar erst so (weil man ja die Komplexität noch nicht kannte), dass dies einleuchtenhd ist. Denn bei höheren Preisen gibt es Mengenmäßig mehr Angeboite auf dem Markt von Eiscreme z.B. (BSP aus Mankiw). Aber ist es nciht auch hier unlogisch, dass Eiscremeverkäufer ihre Produktion ausweiten, wenn die Preise steigen? Oder ist esso, dass sie ihr Produktion in dem Fall gar nciht ausweiten, sondern, dass es immerschon so war, dass andere Anbieter zu höheren Preisen produziet haben. *Oh man, es ist so schwierig, das so zu formulieren, dass man es verstehen könnte ;( *


    3. Unddann habe ich mich auch noch gefragt, wieso es keine Kurzfristige aggr. Nachfragekurve gibt. Diese Annahmen, der starren Preise, Löhne und der Wahrnehmungsstörungen haben ja nun auch Einfluss auf Nachfrager, nciht nur auf die UN. Vor allem die der starren Löhne könnte doch die gleichen Auswirkungen haben.


    Au weia, jetzt ahb ichn ganz viel getextet :rolleyes:
    Bitte fühlt euch nciht erschlagen. Auch für eine beabtwortung einer der drei Fragen wäre ich sehr dankbar.
    Bitte, bitte antwortet mir, gerne auch nur Vermutungen oder *Diskutierei* =)
    schon mal vielen Dank
    LG
    Steffi :P

  • sixtycurly
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    8
    • 12. Februar 2007 um 12:32
    • #2

    Bitte, bitte antworte doch jemand....
    istb auch egal,ob nur zu einer frage


    Bitte bitte

  • alexander.
    Benutzer
    Beiträge
    31
    • 12. Februar 2007 um 17:26
    • #3
    Zitat

    Original von sixtycurly
    Also, erst mal "Hallo Zusammen", ich bin nämlich ziemlich neu hier ...
    ich studiere in Trier Wirtschaftswissenschaften und habe ein paar Fragen zu VWL:
    (wir arbeiten mit dem Mankiw, 3. Auflage, falls das weiterhilft)

    Dachte der Mankiw benutzen nur die Amerikaner zum Einstieg. Blanchard ist die einzige Makro-Bibel :)

    Zitat

    Original von sixtycurly
    Und ich finde unlogisch, dass die Preise steigen, ohne dass Inflation, sprich eine Veränderung des Gelsangebots, auftritt. Im Modell der aggregieret Nachfrage steht ja auf der Y-Achse das Preisniveau aller Güter in einer VWS. Ich frage mich nun, wieso sollten denn die Preise aller güter ansteigen?


    Die Preise müssen nicht nur steigen, aufgrund einer Geldmengenerhöhung. Sie können sich auch einfach so erhöhen, weil die Personen es erwarten. Wenn sie es erwarten, wird es auch tatsächlich ein höheres Preisniveau ergeben, egal ob die Erwartung gut oder schlecht begründet waren. Das gleiche Prinzip kann auch zu einer Hyperinflation führen. In der Psychologie nennt man so etwas "Selbsterfüllende Prophezeiung"

    Zitat

    Original von sixtycurly
    2.Bei der aggregierten Angebotskurve wird zwischen der langfristigen und der kurzfristigen Angebotskurve unterschieden. Die langfristige Angebotskurve ist senkrecht und die kurzfristige hat eine positive Steigung. Im Prinzip ist es ja auch "unlogisch", dass sie eine positve Steigung ausweist, weil dass bedeutet, dass die UN merh produzieren,wenn die Preise teurer werden.


    Momentan- die AS Kurve stellt dar, wie sich die Änderung der Produktion auf das Preisniveau auswirkt. Y steigt, u sinkt, W steigt, P steigt ....

    Zitat

    Original von sixtycurly
    Ist es da nicht auch unlogisch, dass diese Angebotskurve positiv geneigt ist? Hier erscheint es zwar erst so (weil man ja die Komplexität noch nicht kannte), dass dies einleuchtenhd ist. Denn bei höheren Preisen gibt es Mengenmäßig mehr Angeboite auf dem Markt von Eiscreme z.B. (BSP aus Mankiw). Aber ist es nciht auch hier unlogisch, dass Eiscremeverkäufer ihre Produktion ausweiten, wenn die Preise steigen? Oder ist esso, dass sie ihr Produktion in dem Fall gar nciht ausweiten, sondern, dass es immerschon so war, dass andere Anbieter zu höheren Preisen produziet haben. *Oh man, es ist so schwierig, das so zu formulieren, dass man es verstehen könnte ;( *


    Die Unternehmen könnten bei einem höheren Preis mehr produzieren, zusätzlich gibt es aber neue Unternehmen die ihr zusätzliche Angebot bereitstellen.
    Natürlich werden sich aber nur mehr produzieren, wenn sie ihren Gewinn steigern können.
    Die PAF Kurve und AS Kurve sind zweit verschiedene Dinge!


    Zitat

    Original von sixtycurly
    3. Unddann habe ich mich auch noch gefragt, wieso es keine Kurzfristige aggr. Nachfragekurve gibt. Diese Annahmen, der starren Preise, Löhne und der Wahrnehmungsstörungen haben ja nun auch Einfluss auf Nachfrager, nciht nur auf die UN. Vor allem die der starren Löhne könnte doch die gleichen Auswirkungen haben.


    Soweit ich weiss, wird bei der AD nicht zwischen langfr. und krfr unterschieden


    Im langfr. GG treffen sich langfr., krzfr AS und AD Kurve in einem Punkt.

  • sixtycurly
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    8
    • 12. Februar 2007 um 19:26
    • #4

    Vielen Dank,für deine Antworten.....
    echt lieb, dass sich jemnad erbarmt, zu diesemübertrieben langen Thema eine Antwort zu schreiben.

    Ich habe heute meinen Prof. gefragt.
    Der meint zu dem Preisniveauanstieg und der Inflation, dass das schon dasselbe sei. Immerhin hat eine Inflation eine Preisniveausteigerun zur Folge. In dem Modell der aggr. Nachfrage ist hier nur eiene unerwarteten Inflation gemeint, die einen unerwarteten Preisniveauanstieg mit sich bringt. Deswegen hat KURZFRISTIG auch die Geldmenge einen Einfluss auf die aggr. Nachfragekurve, obwohl langfristig ja auch von der "Neutralität des Geldes" ausgeganen wird.

    Zitat

    Die Preise müssen nicht nur steigen, aufgrund einer Geldmengenerhöhung. Sie können sich auch einfach so erhöhen, weil die Personen es erwarten. Wenn sie es erwarten, wird es auch tatsächlich ein höheres Preisniveau ergeben, egal ob die Erwartung gut oder schlecht begründet waren. Das gleiche Prinzip kann auch zu einer Hyperinflation führen. In der Psychologie nennt man so etwas "Selbsterfüllende Prophezeiung"

    das finde ich Disskussionswürdig. Klar ist dieses eigenltich Psychologische Phänomen auch in der VWL anzuwenden, aber hier? Ich könnte mir vorstellung, dass aufgrund einer Selbsterfüllenden Propheteihung die Preise aud best. Märkten (oft dem Aktienmarkt) ansteiegen, aber auf allen Gleichzeitig? Und das deswegen (also nur wegen Einbildung) eine Hyperinflation entsteht??

    Zitat

    Momentan- die AS Kurve stellt dar, wie sich die Änderung der Produktion auf das Preisniveau auswirkt. Y steigt, u sinkt, W steigt, P steigt ....

    das ist schon klar....aber ist es nicht unlogisch, dass die UN mehr produzieren, wenn der Preis sreigt, weil ja die Nachfragekuve auf diese Preissteigerung mit sinkender Nachfrage reagiert und die UN so weniger ansetzen können. Es würde sich also gar nciht lohnen, merh zu produzieren, wenn die Preise steiegn???

    Zitat

    Die Unternehmen könnten bei einem höheren Preis mehr produzieren


    genau das erscheint mir unlogisch?? *kopfkratz*

    Zitat

    zusätzlich gibt es aber neue Unternehmen die ihr zusätzliche Angebot bereitstellen.

    das ist doch nur bei der Marktangebotskurve relevant, nicht bei der individuellenAngebotskurve (für nur ein UN), oder?

    Noch mal vielen Dank,

    lg
    steffi

  • alexander.
    Benutzer
    Beiträge
    31
    • 12. Februar 2007 um 20:48
    • #5
    Zitat

    Original von sixtycurly
    Vielen Dank,für deine Antworten.....
    echt lieb, dass sich jemnad erbarmt, zu diesemübertrieben langen Thema eine Antwort zu schreiben.

    No Problem :)

    Zitat

    Original von sixtycurly

    das finde ich Disskussionswürdig. Klar ist dieses eigenltich Psychologische Phänomen auch in der VWL anzuwenden, aber hier? Ich könnte mir vorstellung, dass aufgrund einer Selbsterfüllenden Propheteihung die Preise aud best. Märkten (oft dem Aktienmarkt) ansteiegen, aber auf allen Gleichzeitig? Und das deswegen (also nur wegen Einbildung) eine Hyperinflation entsteht??

    Na ja, bei perfekten Märkten wären wir ja in der Mikroökonomie. Hyperinflation entsteht kann z.Bsp. dadurch entstehen, dass die Leute nächste Woche 10% Inflation erwarten und wenn sie 10% erwarten, werden sie heute schon um 10% erhöhen usw. Bis man irgendwann eine Hyperfinlation hat.

    Oder wenn die ZB z.Bsp. eine glaubwürdige Politik fährt und 2% Inflation als Ziel setzt und die Leute glauben, dass die ZB ihr Ziel erreicht, ergibt sich tatsächlich eine 2% Inflation.

    Im AS Modell verschiebt sich AS-Kurve wenn sich die Preiserwartungen ändern. Und diese ändern sich, wenn das Preisniveau von dem erwartenen Preisniveau divergiert. D.h. sie passen sich an die neue Situation an und erwarten nun ein höheres/niedrigeres Preisniveau und das ohne Geldmengenwachstum.

    Btw. wir befinden uns in einem Modell mit bestimmten Annahmen, dass in der Realität nicht alle Güter die selbe Inflation haben ist klar.

    Zitat

    Original von sixtycurly

    das ist schon klar....aber ist es nicht unlogisch, dass die UN mehr produzieren, wenn der Preis sreigt, weil ja die Nachfragekuve auf diese Preissteigerung mit sinkender Nachfrage reagiert und die UN so weniger ansetzen können. Es würde sich also gar nciht lohnen, merh zu produzieren, wenn die Preise steiegn???


    Achte auf die Kausalitätskette! G geht hoch, Y geht hoch, u fällt, W steigt, P steigt !

    Die PAF Kurve hat im IS/LM Modell nichts zu suchen. Die AD Kurve gibt nur an, inwieweit eine Änderung des Preisniveaus, eine Änderung bei der Produktion auslöst. Je höher P steigt, desto kleiner wird der Quotient aus M/P und Y fällt --> neg. Steigung

  • sixtycurly
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    8
    • 13. Februar 2007 um 19:19
    • #6

    Danke nochmal...
    ich denke, ich habs jetzt gerafft ;)

    bis dann
    lg
    steffi

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