• Hi.
    Was haltet von der Äußerung des Papst gegenüber der Islamischen religion???


    Seht Ihr Probleme bezüglich Terroranschläge auf uns zukommen?


    Bin mal gespannt wie die Türkei den Papst nächste Woche empfängt.


    Obwohl ich Griechisch/Orthodox aber garnicht religiös bin muss ich sagen das war sehr unangebracht und total unüberlegt was er da von sich gegeben hat. Als gäbe es nicht schon genug Probleme.

  • Vielleicht findest Du ja auch hier eine Antwort:
  • Was hat er eigentlich genau gesagt? Ich hab zwar überall gehört, dass alles empört ist über seine Aussage, aber weiss nicht, was es war.

    Unser Problem wird nicht sein, daß günstige Gelegenheiten für wirklich motivierte Menschen fehlen, sondern daß motivierte Menschen fehlen, die bereit und fähig sind, die Gelegenheiten zu nutzen.

  • Also wenn ich das richtig deute, dann haben sich da wohl ein paar Leute zu tief reingesteigert. Es wird wahrscheinlich nur wieder übertrieben. Dass es Terroranschläge bei uns geben wird, denke ich nicht, da Deutschland ja wahrscheinlich eines der besten Rückzugsgebiete ist.

    Unser Problem wird nicht sein, daß günstige Gelegenheiten für wirklich motivierte Menschen fehlen, sondern daß motivierte Menschen fehlen, die bereit und fähig sind, die Gelegenheiten zu nutzen.

  • Zitat


    (...) da Deutschland ja wahrscheinlich eines der besten Rückzugsgebiete ist.


    Das ist ja mal sehr zynisch ausgedrückt ;)


    Trotzdem sollt er evtl. mehr bedacht bei solchen Äußerungen walten lassen, es ist imho schon fast Politik was das Kirchenoberhaupt abziehen kann ;) Gerade mit dem Hintergrund des Djihad's gegen die westlich-liberale Welt. Da brauchst nicht noch einen zweiten gegen das Christentum. Natürlich wird das aber wieder heisser gekockt als es in Wirklichkeit ist.


    Gruß
    Markus

    I don't always know what I'm talking about but I know I'm right!


    E-Mail: markus at study-board.com


    Skype und MSN auf Anfrage

  • Der Papst hatte damit Recht. "Deus caritas est" - Gott ist die Liebe - ist (mittlerweile) der Wahlspruch der Christen. Nicht: "Wir töten alle Ungläubigen" - was zunehmend begeisterte Zustimmung unter Muslimen findet. Vielleicht bisher nur unter wenigen, aber es werden nun einmal immer mehr. Der Papst tut gut daran, darauf hinzuweisen.
    Tipp: in jedem Thread kamen dazu bisher Zitate vom Koran, wie sehr er doch zu Gewalt aufrufen würde. Völlig richtig. In der Bibel finden sich allerdings noch mehr Stellen. Deswegen lieber gar nicht erst anfangen, angeblich heilige Schriften zu zitieren - das Problem liegt in der (nicht vorhandenen) Entwicklung des Islam.

    Intoleranter sturer egoistischer kapitalistischer marktradikaler rechter Hippie.

  • Das Problem ist eben, dass der Islam mit Äußerungen bezüglich der Religion sehr sensibel umgeht. Genauso wie mit der Mohammed-Karikatur. Deswegen ist schon damit geholfen, wenn jeder (einschließlich dem Papst, der auch als Vorbild dienen sollte), der sich öffentlich zu diesem Thema äußerst, darauf Acht gibt.

  • Ach die sollen sich nicht so haben wegen dem Ausspruch. Die suchen doch nur wieder nach einem Grund ne Fahne oder ne Puppe zu verbrennen oder wieder mal zick Selbstmordattentate zu rechtfertigen die hunderten von Unschuldigen das Leben kosten.


    Aber wenn man mal ehrlich ist, die christliche Religion war auch nicht viel besser als sie in etwa gleichalt wie der Islam jetzt ist. Die zogen genauso meuchelmordend durch die Lande und deklarierten es als Kreuzzug zur Befreiung des Morgenlandes. Also kann man von einer so jungen Religion wie dem Islam nichts anderes erwarten.


    In ein paar hundert Jahren wird auch der gleiche Reifungsprozess wie im Christentum im Islam vollzogen sein.

    Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit; aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.


    Albert Einstein (1879-1955)

  • Zitat


    die Äußerung Ayatollah Ali Chameneis, des geistlichen Oberhauptes in Iran, der die Papst-Rede als "letztes Glied eines Komplotts für einen Kreuzzug"


    Ich glaube hierin liegt das Problem.Es gibt wenige aber dafuer sehr einflussreiche geistliche islamische Fuehrer die durch solche Auesserungen ihr Volk das leider noch nicht ueber die selben Informationsmoeglichkeiten wie wir verfuegt, anheizen.
    Da der Lebensstandard im Nahen Osten leider weit hinter dem der westlichen Laender liegt und vielen Menschen dort oftmals das Noetigste zum Leben fehlt, sind diese schnell fuer solche ueberemotinalen Handlungen wie das Verbrennen irgendwelcher Papstpuppen faehig. Angespornt durch die Auesserungen und Aufrufe der sogenannten "geistlichen Fuehrer" wie dem Ayatollah.


    Die Auesserung des Papstes war definitiv etwas ungluecklich, trotzdem bin ich der Meinung, er wollte dadurch niemand angreifen oder verurteilen sondern lediglich zur Diskussion aufrufen.

    Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst.

  • Zitat

    Original von florijan
    Aber wenn man mal ehrlich ist, die christliche Religion war auch nicht viel besser als sie in etwa gleichalt wie der Islam jetzt ist. Die zogen genauso meuchelmordend durch die Lande und deklarierten es als Kreuzzug zur Befreiung des Morgenlandes. Also kann man von einer so jungen Religion wie dem Islam nichts anderes erwarten.


    Nunja - es gab durchaus eine Zeit, wo der Islam dem Christentum haushoch überlegen war. Die Zeit, als er noch Philosophie statt Religion war, wo das oströmische Reich gerade erst richtig aufblühte, während in Mitteleuropa längst das Mittelalter begonnen hatte.


    Zitat


    In ein paar hundert Jahren wird auch der gleiche Reifungsprozess wie im Christentum im Islam vollzogen sein.


    So lange kann ich dann allerdings auch nicht warten. :D

    Intoleranter sturer egoistischer kapitalistischer marktradikaler rechter Hippie.

  • Ich denke, dass die ganze Geschichte wirklich nicht so heiss war. Ich habe mich nochmal genauer über die Rede informiert und genaugenommen hat der Papst nur Auszüge aus einem Buch zitiert und zusätzlich danach noch darauf hingewiesen, dass es nur Zitate seien. Hier wird von den Moslems aus einer Mücke ein Elefant gemacht.

    Unser Problem wird nicht sein, daß günstige Gelegenheiten für wirklich motivierte Menschen fehlen, sondern daß motivierte Menschen fehlen, die bereit und fähig sind, die Gelegenheiten zu nutzen.

  • I like the pope, cause the pope smoke's dope !!!
    :groehl:


    (das war jetzt nicht ganz so qualifiziert aber ich wollt's mal loswerden)

    Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst.

  • Um ehrlich zu sein finde ich die gesamte Angelegenheit ziemlich lächerlich.
    Die Bibel, der Koran, was auch immer - das große heilige Buch.
    Steht da nicht auch irgendwo drin: Du sollst nicht töten?


    Warum gibt es dann so viel Krieg auf rein kirchlicher Basis? Und Terroranschläge. Die Mafia, die mit der kath. Kirche zusammen arbeitet.


    Ich habe freilich nichts gegen Glauben, wenn er gesund praktiziert wird. Wenn.


    Ich bin zwar Christ, mehr oder weniger, aber mir sind die liebsten die Buddhisten. Sie verstehen noch den Glauben richtig auszuleben. Dort gibt es nicht so viel Zank, Krieg usw.


    Ich verstehe es wirklich nicht, dass es so ein paar Spezialisten gibt, die meinen, ihr Glauben sei eine Lizenz zur Intoleranz, zum Krieg und zum Töten. Gibt es nicht genügend Probleme auf der Welt (Aids, Abholzung des Regenwaldes, Armut, Arbeitslosigkeit usw.), alsdass wir uns wegen unserer Religion allemale platt machen müssen??!

  • Das schlimmste an der Sache ist doch, dass die Religion - egal welche - die uns das Konstrukt für menschliches Miteinander liefert in Form der Zehn Gebote, etc. dafür missbraucht wird von einigen Menschen, ihre Machtgier, Ignoranz und ihrer Aggressionen freien Lauf zu lassen.


    Es wird immer so dargestellt, als wären es Religionskriege, aber nur, weil sich Menschen unterschiedlicher Religionen im Clinch befinden, so ist das noch lange kein Krieg auf Basis von unterschiedlicher Religionen.


    Vielmehr hüllen sich die Menschen in den Deckmantel ihrer Religion und versuchen damit ihre menschlichen Züge bzw. Abartigkeiten zu rechtfertigen. Das heisst aber noch lange nicht, dass Religion an sich SCHLECHT ist oder zu Kriegen führt, wie es oftmals so dargestellt wird.


    Aus diesem Grunde geht es auch nicht darum, Glauben GESUND zu praktizieren, sondern die Kriege und Konflikte dieser Welt losgelöst vom Glauben zu betrachten, als das, was sie sind : Interessenkonflikte!

  • Als erstes möchte ich hier mal die Signatur von Timo zitieren, der ich voll und ganz nur zustimmen kann.

    Zitat


    Gottes beste Gabe ist und bleibt der Schwabe


    O.K. Spaß beiseite. Jessy, ich bin da ganz deiner Meinung, die Religion ist da nur der Deckmantel. Aber man sollte auch noch erwähnen, dass bei einigen die Religion vielleicht einfach ein bißchen extremer ausgelebt wird als bei anderen.

    Unser Problem wird nicht sein, daß günstige Gelegenheiten für wirklich motivierte Menschen fehlen, sondern daß motivierte Menschen fehlen, die bereit und fähig sind, die Gelegenheiten zu nutzen.