Sitze gerade an meinem Hochschulprojekt (Code + Doku) und nutze dafür Git mit einem Remote-Repo. Jetzt frage ich mich aber, ob ich damit eigentlich schon ausreichend abgesichert bin oder ob das ein Trugschluss ist.
Mein Gedankengang: Ich habe ja eine lokale Kopie und eine Remote-Kopie, also quasi zwei Stände. Aber ist das wirklich ein Backup im klassischen Sinne? Mir kommt da ein unangenehmes Szenario in den Kopf:
- Meine Festplatte stirbt (lokales Repo weg)
- Der Remote-Anbieter hat zeitgleich einen Ausfall, ich werde gehackt, oder ich lösche aus Versehen das Repo dort (z. B. durch einen falschen force-push oder ein falsch gesetztes Recht)
Dann stehe ich komplett ohne Projekt da, oder? Git synchronisiert ja im Grunde nur Zustände, ersetzt aber keine unabhängige Sicherungskopie, so wie ich das verstehe. Oder liege ich da falsch und es gibt Mechanismen, die mir das nicht bewusst sind (reflog, irgendwelche Caches)?
Macht ihr euch da zusätzlich Gedanken zu und sichert euer Projekt noch separat, z. B. auf einer externen Platte oder einem Cloud-Speicher? Oder ist das übertrieben und Git-Remote reicht in der Praxis locker aus?