Beiträge von Smile34

    Hallo ihr,

    ich habe eine Frage zum Heft BLW01 Aufgabe 3:

    Nach Durchführung einer ABC-Analyse (Produkt-Kosten-Statistik) werden in einem Großhandelsunternehmen die Waren nicht mehr unterschiedslos quartalsweise eingekauft, sondern nach Maßgabe ihres Warenanteils wie folgt bestellt: A-Gruppe monatlich, B-Gruppe -wie bisher auch- vierteljährlich und C-Gruppe lediglich einmal jährlich.


    Die pro Warenart getrennt erfolgte Bestellung (unterschiedliche Lieferer!) verursacht im Durchschnitt Kosten in Höhe von 35,--€. Für die Lagerhaltung wird mit einem Kostensatz von 20% gerechnet.


    Ermitteln Sie anhand von den nachstehenden Bedarfsangaben die infolge der geänderten Bestellhäufigkeit erzielten jährlichen Einsparungen bei den Beschaffungs- und bei den Lagerhaltungskosten!



    Waren-.............Anz. der...................................Jahresbedarf
    Gruppe.............Warenarten..................... ...(in ME)................(in €)


    ...A ......................180......................... ...24.000...........12.000.000,--
    ...B.......................600.................... .......100.000............6.000.000,--
    ...C......................4200.................... ......380.000.............1.900.000,--

    Als erstes habe ich hier die Beschaffungskosten für die Waren A,B und C ausgerechnet, wenn sie alle quartalsweise bestellt würden. (Formel: e*b/q). "e" ist hier doch 35 Euro, oder? Dann kommt ja aber für jede Warengruppe (A, B, C) 140 Euro Beschffungskosten raus....???? Kann mir jemand auf die Sprünge helfen?

    Vielen Dank

    Hallo ihr, könnt ihr mir mal sagen, ob ich das so abschicken kann, oder ob da noch was fehlt...(BWG03 Aufg. 5)


    Frage: Nennen Sie mögliche negative Folgen von a) Fließfertigung und b) Vollautomation


    a) Zunächst einmal müssen bei der Fließfertigung größere Anlageinvestitionen stattfinden, die den Betrieb zunächst sehr belasten. Dabei sollte die Anlage auch regelmäßig gewartet oder verbessert werden. Des Weiteren entstehen unproduktive Wartezeiten bei nicht optimaler Taktabstimmung. D.h. Störungen haben häufig große Folgen und treten durch die Taktarbeit bzw. meist auch in Verbindung mit der Akkordarbeit häufig auf. Auch der Fixkostenanteil ist relativ hoch bei der Fließbandarbeit, da die Maschinen oftmals rund um die Uhr laufen. Darüber hinaus ist immer mit einem Absatzrisiko zu rechnen. Weitere negative Folgen hat die Fließbandarbeit auf die Mitarbeiter, die bei dieser inhumanen Arbeit oftmals unmotiviert sind und durch die Monotonie der Arbeit krank werden.

    b) Nachteilig ist hier der hohe Grad der Technisierung. D.h. beim Auftreten von Störungen sind vor allem gut qualifizierte Mitarbeiter von Nöten, die sich mit den Maschinen auskennen. Negative Folgen hat die Vollautomatisierte Fertigung daher vor allem auf die weniger qualifizierten Mitarbeiter, die dadurch überflüssig werden. Außerdem haben Störungen im Fertigungsfluss bzw. Produktionsstörungen gleich hohe Auswirkungen auf die Kosten des Betriebs, da zuerst der Fehler im System gefunden und beseitigt werden muss, bevor weiterproduziert werden kann.


    Danke....

    Hallo ihr,


    ich habe auch mal eine Frage. Bin gerade bei der Einsendeaufgabe zu BWG03 Aufgabe 4 (s.o.). Ich habe folgendes geschrieben:


    Gruppenfertigung ist eine Kombination verschiedener Fertigungsverfahren. Hierbei bekommt eine Gruppe von Mitarbeitern die Verantwortung für die Produktion einer Produkt-, Baugruppen- oder Teilfamilie. Die Arbeitsplätze und Maschinen, die für die Produktion erforderlich sind, werden zu einer Fertigungsgruppe zusammengefasst. In dieser Fertigungsgruppe übernehmen die Mitarbeiter die Steuerung und Organisation der Produktion in Eigenverantwortung. Dadurch sind die Mitarbeiter motivierter. Außerdem gestattet die Eigenverantwortung der Mitarbeiter einen höheren Gestaltungsspielraum als z. B. bei der Fließfertigung und führt somit zu einer optimalen Ressourcenausnutzung. Dies führt zu zufriedenen Mitarbeitern und durch die Verantwortung der Gruppe für den Gesamtprozess der Produktion zu einer hohen Qualität. Weitere Effekte sind höhere Termintreue und einfachere betriebswirtschaftliche Steuerung und Transparenz.
    Ich habe selbst schon einmal in einer Gruppenfertigung mitgearbeitet. In der Verpackung eines Automobilkonzerns. Hier kommen die Aufträge rein und werden dann durch die Mitarbeiter selbst verteilt. Der eine arbeitet gerne mit dem Kran und nimmt daher schwerere Teile, ein andere macht die Kartons gerne zu und schließt daher alle fertig gepackten Kartons. Der nächste bestempelt die Kartons und fährt sie mit einem speziellen Fahrzeug zur Abnahme in den Außenbereich. So wurde aus kleinen Teilen schlussendlich ein voll gepackter, verschlossener Karton.