Einsendeaufgaben BWLB 1N

  • Hallo erstmal,

    ich komme nicht so wirklich weiter ich hab das heft soweit fertig bearbeitet alle selbstkontrollen gemacht bin auch recht erfolgreich dabei gewesen nun h�nge ich an den einsendeaufgaben aber komme nicht weiter bin ich zu doof um die fragen zu verstehen oder sind die so schwer? also h�nge an allen 7 fragen...:-(

    1. Worin besteht der wesentliche Unterschied zwischen statischer und dynamischer Liquitit�t? Erkl�ren Sie am Beispiel eines Finanzplanes Wesen und Notwendigkeit einer �berlappenden Planung.

    2. Erkl�ren Sie allgemein und an einem praktischen Beispiel, warum sich die Wirtschaftspraxis meist auf der Ermittlung von Teilproduktivit�ten beschr�nkt und auf die Ermittlung von Gesamtproduktivit�ten verzichtet.

    3. Zeigen Sie an Einzelbeispielen eines Mitarbeiters einer Kfz-Werkstatt, wie k�rperliche, geistige, anordnende und ausf�hrende T�tigkeiten in einer Person zusammentreffen k�nnen.

    4. Die Hersteller von B�rost�hlen vereinbaren, in Zukunft nur genormte Rollen zu verwenden.

    a) Nennen Sie die genaue Bezeichnung eines derartigen Unernehmenszusammenschlusses.
    b) Begr�nden Sie, ob eine derartige Absprache in der Bundesrepublik statthaft ist.

    5. Benennen Sie je ein Praxisbeispiel f�r einen horizontalen und einen vertikalen Konzern.

    6. Sie gr�nden eine kleine Unternehmung f�r spezielle Softwareprodukte. Sie m�chten bundesweit liefern und auch einige Softwareentwickler besch�ftigen. Begr�nden Sie Ihre wichtigsten Standort�berlegungen.

    7. Belegen Sie an Beispielen aus der Wirtschaftspraxis, welche drei Aspekte f�r die am Faktor "Arbeit" orientierte Standortwahl eine Rolle spielen.

    Vielleicht hilft mir erstmal nen ansto� aber �ber mehr w�rde ich mich nat�rlich auch freuen hoffe mir kann wer helfen :-)

  • Hallo Cris,

    vll. solltest du erstmal mit der Bearbeitung der ersten Frage anfangen und wenn du dann nicht weiter kommst, konkrete Fragen stellen. Meine Einsendeaufgabe zu diesem Heft habe ich sehr umfangreich gestaltet, weil ich nicht wusste wie streng die gewertet werden, hatte so ca. 7 Seiten aber auch volle Punktzahl.
    Ich gebe dir mal einen Tip für die erste Frage..
    statische Liquidität = Liquiditätskennzahlen, Bezug auf einen Zeitpunkt
    und dynamische Liquidität = Finanzplan, Bezug auf einen Zeitraum
    das ist schonmal der wesentliche Unterschied, arbeite dies einfach noch sehr viel gründlicher aus.

    dynamische Finanzplan wird fortlaufend aktualisiert, um die Genauigkeit möglichst hoch zu halten.
    Jetzt schreib einfach ALLES was du darüber gelernt hast ;) Ich benutzte für die Beantwortung der Fragen weiterhin die Inhalte aus dem Heft, du musst versuchen die Theorie auf die Praxis zu beziehen, nicht speziell für diese Frage aber als Hilfe im Allgemeinen. Du kannst diese Aufgaben nicht innerhalb von 30min. lösen, wie die Aufgaben zur Selbstüberprüfung und wenn es eben 3 Tage dauert, wichtig ist du versteht was du lernst. Viel Glück weiterhin

  • Hallo Chris,

    zuvor eine Bemerkung, auch auf die Gefahr ueberheblich zu klingen.
    Die alleinige Beantwortung der Einsendeaufgaben hat fuer sich keinen Wert,schlie�lich muss Du noch zu einer Pruefung gehen.

    Also geht in deinem Studienhelft nochmal zuruek. Hier hat Nicci-Munich vollkommen recht. Oft begreife ich das gelesene erst bei erarbeiten der Einsendeaufgaben.

    Stell doch mal deine L�sungen rein und Du wirst sehen, Dir kann geholfen werden. :)


    von mir natuerlich auch ein Tipp.

    Bei der vertikalen Konzernstruktur habe ich mir die Salzgitter AG vorgenommen. Auf den einschlaegigen Internetseiten findest Du alles was Du brauchst. Auch eine Aufstellung wie die einezelnen Toechter nacheinander agieren.
    F�r eine vertikale Konzenstruktur ist VW (hab ich aber nicht genommen) mit seinen vielen nebeneinander agierenden Toechtern ganz gut geeignet sich ein Bild zu machen.

    also, bis zu Deinen ersten Loesungen viel Gluek.

    Torsten

  • Bin gerade auch dran die Aufgabe zu Lösen.


    Würde aktuell folgendes schreiben:


    Statische Liquidität: Bilanzbezogen, Vergangenheitsbezogen, daher keine allzu gute Aussagekraft.
    Dynamische Liquidität: Nicht Bilanzbezogen, zukunftsorientiert (überlappende Planung), daher große Aussagekraft.

    Aufgabe Finanzplan: Finanzbedarf zu erfassen, Zahlungsströme zu lenken, Soll-Ist Vergleich -> Auswertung der Abweichungen, Prognose des Kapitalbedarfs.


    Wesen des Finanzplans: Vollständige erfassung aller Aus- und Einzahlungen, Zuordnung aller Zahlungen nach Fälligkeit, Änderungen müssen sofort und vollständig in den Finanzplan aufgenommen werden.


    Notwendigkeit einer Überlappenden Planung: Durch vorrausschätzen der Ein- und Ausgänge verliert der Finanzplan an Genauigkeit. Die überlappende Planung bietet die Möglichkeit, die bereits erfassten Daten ständig zu aktualisieren bzw. anzupassen. Man plant z.B. einen Monat im voraus. Größere Unternehmen aktualisieren mithilfe eines EDV-Systems den Finanzplan täglich. Dadurch hat man eine größere Planungssicherheit.


    Könnte mir bitte einer sagen, ob das so richtig und ausreichend wäre?


    LG


    Jenni

  • Hallo Jennifer26,


    ich hoffe Du hast noch nicht abgegeben. Deine Ansätze sind schon recht gut, jedoch solltest Du die Aufgabe genau lesen.
    Besonders der Teil "Erklären Sie an einem Beispiel..." bedarf einer deutlich ausführlicheren Schilderung.
    zur Beantwortung was statische und dynamische Liquidität ist sollte schon mal erklärt werden was den Liquidität überhaupt ist. Wichtig dabei ist das beide nichts mit der Bilanz zu tun haben, da diese nur die Vergangenheit wiedergibt - Liquidität jedoch auf einen Zeitpunkt abziehlt.
    dort ist auch der Unterschied.


    Aus dem Verhältnis der liquiden Mittel und liquiden Verbindlichkeiten mit gleichen Fristen kann eine Liquiditätskennzahl ermittelt werden, welche größer 1 sein muss, da sonst eine Zahlungsunfähigkeit für diesen Zeitraum gegeben ist. Diese Liquiditätsermittlung wird auch statische Liquidität genannt, da sie nur den Zustand zum gewählten Zeitpunkt beschreibt. Eine Aussage zur Zahlungsfähigkeit der Unternehmung, zu einem anderen Zeitpunkt ist draus nicht ableitbar, da sich das Verhältnisse der liquiden Mittel und liquiden Verbindlichkeiten ständig, beispielsweise durch den ausbleibenden Geldeingang einer fälligen Erlösrechnung, ändert.

    Der Finanzplan gibt Dir auch andere Informatione zurück. Hier kannst Du erkennen wie sich dein Markt bezüglich der Zahlungen verhält, welche Maßnahmen notwendig werden wenn geplante Zahlungseingänge nicht kommen (Auftrag weggebrochen, Auftraggeber insolvenz etc.) oder ob bei deinen Einkäufen Änderungen (andere Zahlungsziele etc.) notwendig werden um deine L-Kennzahl mind. auf 1 zu halten.

  • Hallo Thorsten,


    vielen lieben Dank für Deine Antwort.


    Habe noch nicht abgeschickt.


    Muss mir die Aufgabe nochmal anschauen. Habe die wohl nicht ganz verstanden. Muss mich da nochmal ab Morgen reinarbeiten...


    Stelle dann meinen zweiten Lösungsversuch nochmals rein...


    Und nochmals vielen lieben Dank für Deine Hilfe.


    LG


    Jenni

  • Ich mache den Fernlehrgang zum Immobilienmakler. Weiß nicht, ob ich das selbe Heft wie Thorsten habe. Finde seine Antwort etwas zu ausführlich.


    Meine Antwort zu Frage 1


    Die statische Liquidität betrachtet die Zahlungsfähigkeit zeitpunktbezogen. Mithilfe der Liquiditätsgrade wird ein Unternehmen hinsichtlich seiner Fähigkeit untersucht, alle Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können.

    Die dynamische Liquidität beurteilt die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens vorausschauend, indem die künftig erwarteten Ein- und Auszahlungsströme dynamisch (=zeitraumbezogen) betrachtet werden.
    Dies setzt eine detaillierte Finanzplanung voraus.


    Wesen eines Finanzplans:

    - Vollständige Erfassung aller Aus- und Einzahlungen
    - Zuordnung aller Zahlungen nach Fälligkeit
    - Änderungen müssen sofort und vollständig in den Finanzplan
    aufgenommen werden

    Durch Aufstellen eines Finanzplans lässt sich z.B. rechtzeitig abschätzen, ob und wann finanzielle Engpässe auftreten können und wann und wie viel neue finanzielle Mittel zur Überbrückung notwendig sind.

    Da mit zunehmendem zeitlichen Abstand die Vorausschätzung der Einnahmen und Ausgaben ungenau werden, werden elastische Pläne aufgestellt.
    Diese Pläne werden laufend geprüft und angepasst, sobald neue Informationen vorliegen.
    Das lässt sich vor allem durch eine überlappende Planung erreichen.
    Beispiel: Man plant im Januar für die Monate Februar, März und April. Im Februar plant man für die Monate März, April und Mai.
    So gibt es immer zwei sogenannte „überlappende“ Monate.

    Wer bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen!! ;)
  • Zu 4a)

    Hierbei handelt es sich um das Normungs- und Typungskartell.


    Zu 4b)

    Dies ist ein Unternehmungszusammenschluss, der statthaft ist. Hier findet ein Rationalisierungsprozess durch die Vereinheitlichung statt, vom dem die ganze Wirtschaft profitiert.
    Dieses Kartell wird durch eine bloße Anmeldung wirksam, wenn die Kartellbehörde nicht innerhalb von drei Monaten widerspricht.

    Wer bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen!! ;)