Beiträge von Jacke90

    Irgendwie ist das doch Auslegungssache, oder? Ich habe den Fall ganz anders gelöst...


    Zwischen Scherer und Fuchs ist durch Angebot und Annahme, also zwei übereinstimmende Willenserklärungen, ein Vertrag zustande gekommen. In diesem wurde geregelt, dass Fuchs einen Schleifautomaten Typ 4711 liefert und Scherer ihm dafür 100.000€ bezahlt. Dieses muss beiderseits eingehalten werden. Da Scherer das vereinbarte Geld bezahlt, Fuchs jedoch nicht den vereinbarten Schleifautomaten, sondern einen andern geliefert hat, scheint zunächst Scherer im Recht zu sein, da er seine vertraglichen Pflichten erfüllt hat.
    Nach §311 Abs. 2 Nr. 1 BGB ist jeder verpflichtet, auf die Belange des jeweils anderen Rücksicht zu nehmen und ihn vor Schaden zu bewahren.
    Fuchs hat nur versehentlich einen falschen Schleifautomaten geliefert. Dies hätte Scherer bei Wareneingang, den man immer kontrollieren sollte, auffallen müssen.
    Somit kann davon ausgegangen werden, dass Scherer die Pflicht aus §311 Abs. 2 Nr. 1 BGB fahrlässig verletzt hat.
    Fuchs ist ein Schaden von 10.000€ entstanden. Wenn er diesen nachweisen kann, würde ich ihm raten, Scherer auf Schadensersatz zu verklagen.



    Ist das jetzt falsch?! :eek:



    Grüße
    Jaqueline

    Zu 4a)

    Hierbei handelt es sich um das Normungs- und Typungskartell.


    Zu 4b)

    Dies ist ein Unternehmungszusammenschluss, der statthaft ist. Hier findet ein Rationalisierungsprozess durch die Vereinheitlichung statt, vom dem die ganze Wirtschaft profitiert.
    Dieses Kartell wird durch eine bloße Anmeldung wirksam, wenn die Kartellbehörde nicht innerhalb von drei Monaten widerspricht.

    Ich mache den Fernlehrgang zum Immobilienmakler. Weiß nicht, ob ich das selbe Heft wie Thorsten habe. Finde seine Antwort etwas zu ausführlich.


    Meine Antwort zu Frage 1


    Die statische Liquidität betrachtet die Zahlungsfähigkeit zeitpunktbezogen. Mithilfe der Liquiditätsgrade wird ein Unternehmen hinsichtlich seiner Fähigkeit untersucht, alle Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können.

    Die dynamische Liquidität beurteilt die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens vorausschauend, indem die künftig erwarteten Ein- und Auszahlungsströme dynamisch (=zeitraumbezogen) betrachtet werden.
    Dies setzt eine detaillierte Finanzplanung voraus.


    Wesen eines Finanzplans:

    - Vollständige Erfassung aller Aus- und Einzahlungen
    - Zuordnung aller Zahlungen nach Fälligkeit
    - Änderungen müssen sofort und vollständig in den Finanzplan
    aufgenommen werden

    Durch Aufstellen eines Finanzplans lässt sich z.B. rechtzeitig abschätzen, ob und wann finanzielle Engpässe auftreten können und wann und wie viel neue finanzielle Mittel zur Überbrückung notwendig sind.

    Da mit zunehmendem zeitlichen Abstand die Vorausschätzung der Einnahmen und Ausgaben ungenau werden, werden elastische Pläne aufgestellt.
    Diese Pläne werden laufend geprüft und angepasst, sobald neue Informationen vorliegen.
    Das lässt sich vor allem durch eine überlappende Planung erreichen.
    Beispiel: Man plant im Januar für die Monate Februar, März und April. Im Februar plant man für die Monate März, April und Mai.
    So gibt es immer zwei sogenannte „überlappende“ Monate.

    Hallo zusammen,


    die Frage ist zwar schon älter, ist aber ja für alle gedacht ;)


    1. Inhaltsverzeichnis und Lernziele lesen
    2. Text erarbeiten durch Lesen und Markieren von wichtigen Stellen, Fachbegriffen und Fremdwörtern. Diese anschließend klären
    3. Zusammenfassung schreiben und Lernstoff wiederholen
    4. Kontrollfragen und Einsendeaufgaben bearbeiten


    Das gab volle Punktzahl.



    LG Jaqueline