10.000 Studenten mit psychischen Problemen

  • Hallo,


    so heftig hätte ich diesen Artikel nicht erwartet.
    Aber es stimmt an der Uni herrscht schon jetzt ein goßer Druck, so dass man sich als Erstemestlerin wirklich fragt, ob es das ist was man möchte.


    Die Klausuren sind jetzt schon heftig schwer, wie soll es dann erst werden, wenn die Poltik den Druck noch mehr erhöht.


    Ich bin auch schon jetzt sehr am zweifeln, ob ich das Studium überhaupt bestehe und durchhalten werde.


    Für diese Fragen brauchen viele bestimmt Hilfe vor allem dann wenn sie schon eine schwere Schullaufbahn hinter sich haben(z.B. gerade so das Abi geschafft).


    Schöne Grüße


    Theresia

  • Vielleicht findest Du ja auch hier eine Antwort:
  • @ sherlock


    also das mit den abi klausuren kann ich nur bestätigen....hab mir in der prüfungszeit oft gedacht-"mensch, jetzt ne abi-prüfung, das wäre doch n klacks"!!!
    naja, damals hat man sich noch tierisch aufgeregt, was man doch für nen stress hätte und heute..............oi oi oi!!! ?(


    aber was ich mir dabei noch so denke-der druck wird echt immer grösser, gerade wenn man dran denkt was man doch für "wahnsinnige" chancen im späteren berufsleben hat........... bei dem heutigen arbeitsmarkt........ XX)
    da muss man schon ziemlich gute noten mitbringen um was vorweisen zu können.........dann ist es wirklich kein wunder wenn studenten psychische probleme kriegen.....die anforderungen werden immer höher gesetzt und viele gehen halt daran "kaputt".........:hang:


    naja, das schlimme ist--"was will man denn machen?"
    die demos haben keinen sinn, da sich die politiker das eh nur anhören und dann im endeffekt vielleicht noch drüber lachen........


    Grüße
    Trischa

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  • Psychische Probleme von Studenten?? Na ich will mal hoffen das ich da nicht auch irgendwann zugehöre.
    Aber mal im Ernst, der Druck wird überall höher nur ich denke an den Unis fällt es mehr auf weil man da nachvollziehen kann wieviele Studis die Beratung in Ansprucj nehmen. Aber eigentlich will ich auch lieber nicht wissen wieviele Menschen privat und heimlich den Psychiater aufsuchen weil sie mit dem Druck, dem Mobbing der lieben Kollegen und sich selbst nicht mehr klar kommen.


    Eigentlich kann man da nur eins machen, im Vorfeld schon genügend informieren. Denn eigentlich sollte man doch schon grob im Kopf haben was man später machen möchte bevor man überhaupt anfängt zu studieren, oder sehe ich das falsch????

  • Schließe mich momentan auch zu den 10.001 Leuten an.


    Bin kurz vor Ende, schreibe demnächst meine Diplomarbeit.


    Die Zensuren sind durchschnittlich. Das Gefühl, viel gelernt zu haben, ist ausgeblieben, weil wir alles nur angerissen haben. Meist kann ich nur sagen, daß es sowas gibt, aber mehr auch nicht :wall:


    Positives Feedback gibt es jetzt erst wieder im Praxissemester, davor hatte ich immer nur das Gefühl, gerade noch mit dabei sein zu dürfen :erschiess:


    Während des gemeinsamen Programmierens haben wir uns gegenseitig zerfleischt, denn da, wo andere frei hatten, haben wir (4 Vollzeit arbeitende Studenten) vorm Computer gesessen und programmiert. Und die meisten haben über 200 Stunden vor dem Teil verbracht :wirr:


    Sozialleben - kannste vergessen. Beziehung - nach dem Studium bitte. Kollegialität/Solidarität - nach dem Studium bitte :streit:


    Wer soll denn bei dem Konkurrenzkampf noch normal bleiben? Vor allem, wenn man nicht das Glück hat, von den Eltern gesponsort zu werden und sich voll auf das Studium konzentrieren zu können :fluch:


    Und wenn du dann noch über 30 Jahre bist und erst mit 27 angefangen hast, zu studieren, dann bist du sowieso das letzte. Dann darfst du alles selbst finanzieren und das war es dann mit Student sein, auch wenn du noch Student bist :peitsch:


    Aber ein Licht ist am Ende des Tunnels - Ich bin scheinfrei. Und zwischen mir und der normalen Arbeitswelt liegt nur noch eine mündliche JavaPrüfung (ok, Abgabe war der 20.9. - ich hab jetzt keinen blassen Schimmer mehr, was ich da programmiert habe), die Diplomarbeit und das Kolloquium. Und nach mir die Sintflut...


    Gruß Jakky


    P.S.
    Nachdem ich es hinter mir habe, wird die Gehirnplatte mit Alkohol formatiert :prost: und dann ein neues Leben aufgespielt :GroupHug:, welches dann mit Firewall gegen Angriffe von Außen geschützt ist :troest:

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    Ihre Frage ist so gut, das ich sie nicht mit meiner Antwort verderben möchte!

  • Ich bin ins Studium schon mit einem bzw. mehreren psych. Probs reingegangen, nämlich Agoraphobie, Emetophobie und Depressionen. Bin grad im 1. Semester und hatte am Anfang die Befürchtung echt durchzudrehen. Jetzt komm ich langsam rein aber man kann sich vorstellen, was für ein Horror für mich z.B. die überfüllten Räume mit den riesen-Menschenansammlungen sind. Alleine das Aufhalten in der Uni bedeutet für mich einen mega-Stress und wenn ich sehe, wieviel von den Studis verlangt wird, was ich alles zu lernen habe, dieser (Konkurrenz)druck, Zeitdruck und, und, und... dann weiß ich auch nicht, ob ich das Studium schaffe, v.a. wenn mal wieder ein heftiger Rückfall kommt... ;(


    LG,
    Lola

  • 7, 8 jahre?


    bei uns werden so gut wie alle studiengänge auf bachelor umgestellt und dann is so gut wie alles bei 3 oder 4 jahren... *anmerk*


    btw: meine meinung: man kann sich in alles derbe reinstressen und man kann alles lockerer nehmen und trotzdem das gleiche ergebnis erzielen :)

  • Süüüüüüßßßßß


    So naiv war ich im ersten Semester auch mal. :D


    Da dachte ich, wenn ich mich gut vorbereite, bekomme ich auch gute Zensuren. Irrtum, wer die größte Klappe hat (auch wenn er eindeutig falsches von sich gibt) oder am besten schleimen kann, kriegt in Projekten gute Zensuren. X(


    Ich schaffe mein Studium, wenn mein Prof die Diplomarbeit in vier Woche schafft durchzuschauen, in 9 Semestern. Und das reicht vollkommen ?(


    Aber ich will dir nicht deine Träume nehmen, vielleicht bist du ja einer der Glücklichen, die es mit Links schaffen. Ich wünsche jedenfalls jedem der neu anfängt einen ganzen Haufen Glück :D

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    Ihre Frage ist so gut, das ich sie nicht mit meiner Antwort verderben möchte!

  • ne ich red da ned in die zukunft, ich persönlich hab vom abi geredet:
    ne freundin von dir die wochenlang gelernt hat und nix anderes mehr getan hat hat sich damit total fertig gemacht und nun keinen studienplatz, weil sie da, wo se hin wollte ned genommen wurde.


    ich hab am tag vorher angefangen zu lernen, habs geschafft und nen studienplatz.



    und reinstressen bzw nicht reinstressen heißt nicht unbedingt wenig oder viel lernen sondern viel mehr die art und weise.


    ich setz mich ne stunde intensiv hin dass ich dann wieder meien ruhe hab während sich andere 3 stunden hinsetzen und an 20 sachen gleichzeitg denken.


    :)



    und dass es wohl kaum wer mit links schafft is wohl klar ;D

  • Oh oh. :help:


    Dabei wollt ich nicht mehr ein normaler Arbeiter sein, aber lest selbst.


    Meine Kindheit:


    Vater (Abschluss 8.) Schlosser, Familientyrann und Säufer. Muttern (Abschluss 7.), die Frau die nichts sagen darf.
    (Werden psychische Probleme auch veerbt?)
    Meine Eltern waren mir schon immer peinlich? Elternliebe? Was ist das? :wayne:


    Mein Schulweg:


    Gerade so die ehemalige POS (ca. 3,5) geschafft. Zu blöd zu faul, keine Ahnung.
    Dann den konventionellen Weg gegangen. Berufsausbildung etc., schon da habe ich gewußt, das ist nicht Alles, irgendwann werde ich nochmal die Schulbank drücken.


    Nach der Berufsausbildung durfte ich dann noch ein 1 1/4 Jahr weiterarbeiten. Gerade dieses Jahr war die Hölle.
    Ich wurde von 5/6 der Belegschaf (22 - 25 Leute) gemobbt, der Rest hielt sich raus.


    Dann ein 3/4 Jahr Arbeitslosigkeit, dann 2 1/2 Monate Montage (eben Bau halt).
    Und wieder 4 Monate arbeitslos.


    Dann der Zivildienst, Altenpflege: Die totale Reizüberflutung.
    Aber irgendwie wurde ich jetzt erst richtig Mensch.


    Und wieder Arbeitslosigkeit. Da habe ich gemerkt, dass Arbeitslosigkeit krank macht, (Wenn ich vorher gewußt hätte, dass man auch als Heimschläfer Bafög bekommt und ab 6 Jahre elternunabhängig, obwohl dies bei meinen Eltern keine Rolle spielt...)


    Irgendwann bin ich zum BIZ und habe gesagt ich will Abi machen und fertig, und noch reingerutscht. (Einen Monat nach Beginn des Schuljahres.)
    Das einjährige Abi habe ich dann auch (3,2) geschafft. Die Leistungen reichten von 2 (Physik) bis .. und schlechter (DV: Pascal und TM X( ).


    Wenn schon denn schon, Nagel mit Köpfe. Studium hinterher.


    Das erste Semester ?( , der Stress!


    Die Kommilitonen? Aussenseiter bleibt Aussenseiter. :rolleyes:


    (Me: Ein Typ aus der untersten sozialen Schicht, ehemalige Studies kannte er nicht, Freunde auch nicht, aus der Verwandtschaft einer? No Way. Studienberatung? Wass das?) Und so geschah es, wie es geschen sollte.
    Nur 2 von 4 Prüfungen geschafft, eine Hausarbeit nicht.
    Gemobbt, (neudeutsch) gedisst von Kommillitonen und später auch von Profs. :haudrauf: (Gerade an der FH habe ich sowas nicht erwartet!)


    (Ich bin ja Härte gewohnt, Prügel gehörte zu Tagesordnung, seid der Kindheit schon, aber mit diesem hinterv#####em Mobbing /schiefe Blicke, fiese Bemerkungen etc., komm ich nicht klar)


    Schon im ersten hatten wir Abbrecher. ("Sieben, sieben , sieben. Ich bin da um auszusieben". Originalzitat eines Professors. "Ihr seid doch sowieso blöd." /Und as waren noch harmlose Bemerkungen!/)


    Wer überwacht die Überwacher? Die Arbeit der Professoren?


    Das zweite Semester war vom Schwierigkeitsgrad lockerer, und locker hat es jeder genommen. Drei Prüfungen sollen zu schaffen sein, Null erreicht, eine Hausarbeit vom P - Amt vom zweiten auf das dritte Semester verschoben. Da ist doch schon si viel!? :nunu: .


    Das dritte Semester stand vor der Tür, schon mal vorab informieren kam mir nicht in den Sinn.


    Erstmal Sommer 2002, war der schön.


    Das dritte.
    7 Prüfungen, haufenwiese Laborübungen mit zu Hause angefertigten Protokollen, einen Beleg (Hausarbeit) und die Wiederholungen sollen zu schaffen sein? :wirr:


    Eine Wdh., eine P und die Labore geschafft.


    Dann fing ich an mich zu informieren, mit der Erkenntnis, dass es nicht gut für mich aussah.
    Und immernoch so viel offen.


    Und jetzt schon völlig fertig? Ist das das Burn out Syndrom, von dem du gehört hast und was du gerade fühlst?


    Sommer 2003


    Das vierte Semester blau (Einschreibung, mehr nicht) gemacht. Ich hätte mich auch anders erholen können, z. B. Vorlesungen besuchen aber Labore sein lassen sollen.
    Jo, das war das letzte Semester mit Bafoeg.


    Da es nun zum Aufhören zu spät war, habe ich mich entschlossen ohne Einkommen noch zwei Semester weiter (eigentlich nur Wdhs) zu machen.
    Auto verkauft, alle Versicherungen die zu kündigen gingen, abgestoßen. Miete (bezahlt die Freundin) und Essen (auch bei Muttern) , für unvorhersehbare Ausgaben werden die Ersparnisse (aus der Arbeitszeit) angegriffen.


    !Ich gehörte nicht zu denen, die über den Freibetrag von 5200 EUR lagen!


    Im Endeffekt hatte es nicht mehr gereicht, zum Ende des 6. geext. :hanged:


    Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern das Durchhalten. Und das Beenden (erfolgreich oder nicht) wird bestraft.
    Jetzt lebe ich von Sozialhilfe (250 mtl) bin verschuldet (jedenfalls in 5 Jahren), habe Ersparnisse verloren....



    Ich sch#### auf alles, auch auf mein Leben. Selbst bei der FL werde ich es versuchen.


    Habe ich eine zweite Chance? Techniker oder Meisterschule? Bafög? Wohl kaum! Abend / Fernstudium?
    Hat ein Underdog überhaupt ne Chance.


    Aus der untersten Schicht kommen doch nur Deppen. Was die in Wirklichkeit von dir halten, werden sie dir schon zeigen! Oder?


    Deutschland braucht Akademiker.
    Die Profs sind froh über jeden der geht.


    Zu unserer Einschreibung waren wir ca 60 Leute und da wurde schon mit den Augen gerollt (sooo viele, wie sollen wir /die Mitatrbeite im Labor/ es schaffen). Jetzt (im 7.) sind es ca. 20. Das ist doch mal ne Fluktationsrate!


    Mittlerweile werden bis zu 100 Erstis zugelassen. Was geht hier ab? Gibt es im Osten zuviel Fördergelder? Irgendwas muss doch für FHs übrigbleiben, für irgendwas muss sich der Aufwand doch lohnen. Aus reiner Nächstenliebe werden doch nicht 100 Leute zugelassen?


    Aber schön, dass es an der FH noch familiär zu geht... So bekam man alles direkt mit. Und, wohl war, nur die am lautesten schrieen und schleimten sind noch da.


    Für die Wortwahl und Grammatik kann ich nichts. Gestern (Mittwoch) eine Flasche Vine Rouge, die heutige ist auch leer. Dienstag drei Bier. Montag drei Flaschen Desperados. Aber morgen bleib ich trocken!


    By the way. (Vor dem Studium war ich Nichtrinker!?)

  • Und was machen die 10000 erst wenn sie mal richtig arbeiten müssen?

    Grüsse vom Bodensee
    Frank


    :baby:"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher" Albert Einstein :D

  • @ Kiwi Das frage ich mich allerdings auch.....


    @ Barney: Zwar beschreibst Du hier Deine ziemlich tragische Lebensgeschichte, und sie erinnert mich an einige Bekannte. Und das Du es nicht geschafft hast und es von vornherein zu scheitern verurteilt war, was das tragische daran ist, ist, dass Deine Einstellug von Beginn an Dir im Weg gestanden hat und weiterhin stehen wird.


    LG Wastel

  • Kiwi und Wastel:


    Naja, ich habe davor bereits 10 Jahre gearbeitet und werde auch hinterher noch einige Jahre arbeiten. Aber der Druck an der FH ist ein anderer als im Arbeitsleben. Wenn du arbeitest, gehst du nach Hause und hast frei. Wenn du studierst, gehst du nach Hause und die richtige Arbeit fängt erst an.


    Barney


    Aus deinen Ausführungen entnehme ich, daß du glaubst, wegen einer schlechten Kindheit keine Chancen bekommen zu haben.


    Du warst intelligent genug, Abitur und Studium zu schaffen, aber überdenk mal deine Einstellung zu dem Rest der Welt. Die und dein "Ruhebedürfnis" scheinen dir wirklich im Weg zu stehen.


    Hast du denn das Studium abgeschlossen? Hast du nebenbei mal gearbeitet, um praktische Erfahrungen zu haben? Wie waren deine Praxissemester (da bekommt man "zumeist" auch Geld)? Warum hast du nicht die FH gewechselt, wenn du gemobbt wurdest?


    Ich weiß aus Erfahrung, daß ein Studium kein Zuckerschlecken ist und einen die Profs ziemlich ankotzen können. Auch das gerade die ersten Semester vollgepackt sind ohne Ende und man nicht einfach nicht nach Hause kommen kann und sich vor die Glotze hängen kann. Aber da muss man halt durch. Und das ist nicht von der Intelligenz, Kindheit, Soziale Stellung etc. abhängig.

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    Ihre Frage ist so gut, das ich sie nicht mit meiner Antwort verderben möchte!

  • Jacky
    Also wenn ich Feierabend habe, gehe ich nach Hause, kümmere mich um meinen Kleinen (2,5 Jahre), meine Frau und dann noch mit dem Hund raus. Ab Januar kommt noch ein Junior ins Haus und wenn dann um 20 Uhr Ruhe ist, haue ich mir noch BWL um die Ohren um meinen Betriebswirt zu machen und wenn es mir dann noch langweilig ist, baue ich noch an meinem Modelsegelschiff weiter. Morgens um 5.15 Uhr geht dann wieder der Wecker runter, raus mit dem Hund und ab zur Arbeit. Aber psychische Probleme hab ich deswegen nicht. So und jetzt kommst du !

    Grüsse vom Bodensee
    Frank


    :baby:"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher" Albert Einstein :D

  • Mmmmhhh, was ich dazu sage?!


    Ich mache es mal anders.


    Wieviel hast du im Fernstudium mit deinen Profs oder deinen Kommolitonen zu tun?


    Wieviel mußt du programmieren?


    Nur so zum Beispiel. Wir haben im 7. Semester eine Java-Programmieraufgabe bekommen. Sie sollte für 3 Leute sein. Wir waren 4, weil der eine noch Java 2 machen mußte.


    3 von 4 Studenten haben über 200 Stunden daran gesessen X(


    Alle 4 Studenten haben nebenbei Vollzeit gearbeitet ?(


    Wieviele Stunden sitzt du vor einem Projekt, wofür du "nur" eine weitere Note bekommst. Vor allen Dingen, was denkst du dir, wenn du weißt, daß du sowieso - egal wie gut oder schlecht die Lösung ist - höchstens eine 2,0 bekommen kannst, weil du eben nicht der Liebling bist? :(


    Zu BWL-Studenten an unserer FH fällt mir nur ein, daß sie, wenn ich kalkweiß vor meinen Computer hervorkomme und meine Arbeit abgebe, die ich in der vorlesungsfreien Zeit programmiert habe, die BWLer braungebrannt und erholt aus dem Urlaub kommen ?(


    Allerdings, wenn du mit dem Hund ausgehen, Modellschiffbauen und dich um deinen Kleinen kümmern als "Arbeit" ansiehst ... naja ich würde das als Freizeit ansehen --> nennt man im Allgemeinen auch Entspannung. Also, was willst du mir damit sagen? :rolleyes:


    Nichts für ungut, es gibt Studiengänge, die kann man leider nicht miteinander vergleichen. Genausowenig wie man die Uni mit einer FH vergleichen kann. Selbst die FHs untereinander zu vergleichen ist fast unmöglich.

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    Ihre Frage ist so gut, das ich sie nicht mit meiner Antwort verderben möchte!

  • mmmh jacky, mal abgesehen davon, dass ich 9 h Stunden am Tag arbeiten gehe,
    mein Team versuche in den Griff zu bekommen, danach zur Uni/Nachhause renne habe ich trotzallem ein Privat- Leben, dass mir auch sehr wichtig ist.


    Wenn ich vonner Schuffte nach HAuse komme, wird über neue Projekte, die nächste Sitzung oder irgendwelche Probleme noch kurz gegrübelt, danach gehts an den Schreibtisch oder auf die Couch, je nachdem, wie hart der Tag war. Auf jeden Fall ist der5 Job nicht damit getan. Wie oft geht mir ein bestimmtes Problem nicht aus dem Kopf und beschäftigt mich selbst lange, nachdem ich eingeschlafen bin.


    Du kannst einen Studenten- Job nicht mit einer Festanstellung vergleichen. Ich habe in meinem Team auch einigeStudentische Aushilfskräfte, die wirklich eine tolle Arbeit leisten, und eine große Untersützung sind. aber, und das ist vieleicht der größte Unterschied, unsere Studis brauchen den Kuli zum Feierabend fallen lassen und die geistige Klospülung ziehen, danach ist Feierabend. Im Vergleich mit unsere Studis, die meisten BWL/Wiwi, eine Pädagogik, eine Anglistik, haben so wenig Freizeit wie ich auch. Nicht selten, dass wir uns gegenseitig auch in diese Diskussion gezogen, meist jedoch ohne konkretes Ergebniss.


    Auf deine Frage, wieviel ich mit meinen Profs zutun habe: nur in den Vorlesungen
    mit meinen Komilitonen: sehr viel, weil wir LErngruppen haben und uns hast jedes Wochenende sehen.


    Sicher ist die Einstellung eine andere. Bei mir kommt die Arbeit an erster Stelle, dann das Studium. Das ist ja auch der Grund, warum ich nebenberuflich studiere.


    Ich denke mit dem Motto: "Wer studiert am härtesten" wirst Du keine Begeisterung auslösen....zumal ich das auch für nicht produktiv halte.


    LG Wastel

  • Hi Leutz; schön und gut, solche Statistiken. Doch wie schauts denn erst auf Schulen aus; es ist gegenwärtig einfach insgesamt eine katastrophale Situation, ob in Ausbildung/Studium/Beruf.


    Life won`t wait