Welche Ausbildung ist zielführender? Betriebswirte/Kaufleute im Vergleich!

  • Hallo Leser,


    gerne möchte ich hier kontrovers diskutieren, inwiefern Ihr die Wertigkeiten von Ausbildungen seht?
    Natürlich ist alles an den eigenen Zielen zu messen und der "Titel" ist weniger wichtig als die Mittel, die man geistig, finanziell und zeitlich zur Verfügung hat, um die eigene Ausbildung abzuschließen.
    Deswegen hier eine durchaus kontrovers zu disktuierende Aufstellung, die ich aus pers. Erfahrung aufgebaut habe. Es gibt keine empirische Untersuchung dazu (zumindest keine die ich kenne) und ich würde mich über kontroverse, bestätigende oder falsifizierende Meinungen sehr freuen.


    Im folgenden mein "Ranking" in Bezug auf die Akzeptanz im Personalerbereich, der Ausgangssituation in Bezug auf Einkommen, sozialer Status und Karrierechancen.


    Arbeitsthese: Alle hätten die gleiche Abschluß-Note, die gleichen Ausgangsvorrausetzungen und wären geistige Zwillinge ;)


    Diplom Kaufmann* Uni mit Berufsausbildung (oder intensive Praktika, Werkstudententätigkeit)


    Diplom Kaufmann Uni ohne Berufsausbildung


    Duale Studentenprogramme (Commerzbank, Deutsche-Bank, Daimler, ...) mit Praktika-Begleitung auf FH-Niveau (8 Semester)


    Diplom Betriebswirt FH/BA mit Berufsausbildung


    Diplom Betriebswirt FH ohne Berufsausbildung


    Staatlich geprüfter Betriebswirt (Berufsbegleitend)


    VWA Betriebswirt mit Berufsausbildung (Ausbildung oder Berufsbegleitend)


    VWA Betriebswirt ohne Berufsausbildung


    IHK Betriebswirt


    praktischer Betriebswirt


    IHK Fachwirt


    abgeschlossene. Ausbildung Klassiker: Wie Industriekaufmann, Bankkaufmann usw.



    Diese Aufstellung hat natürlich nicht das Ziel sämtliche Betriebswerte aufführen zu können. Es geht um eine tendenziell einordbare Struktur zur Orientierung.


    Wie sieht Ihr das?


    Grüße,
    Con


    *Selbstredend steht die hier genannte männl. Form auch für die weibl. Variante...

  • Vielleicht findest Du ja auch hier eine Antwort:
  • Ein Mittel die "Wertigkeit" zu messen wäre die Einstiegsgehälter zu betrachten. Dazu meine ich in der Jungen Karriere ein Ranking (vor Jahren) gesehen zu haben, welches in etwa deine Einschätzung wiederspiegelte.


    Andreas

    If Adam and Eve were Chinese, we would still be in paradise because they would have ignored the apple and eaten the snake!

  • tjo... das ist wohl die gängige Aufstellung, die du da gemacht hast....



    übrigens gibts auch Diplom-Kauffmann / Kauffrau (FH) :D


    Der Titel ist der Uni angepasst worden....

  • Nette Ausgangssituation. Hauptfixpunkt bei einer empirischen Studie wäre für mich das Gehalt nach 5 Berufsjahren. Dieses berücksichtigt dann auch schon etwaige Karrieresprüunge und sollte einigermaßen sauber von den unterschiedlichen Einstellungsmodalitäten bzgl. der Bezahlung bei Universitätsabsolventen/Fachhochschulabsolventen sein. Interessant ist beispielsweise auch die prozentuale Steigerung innnerhalb von 5-10 Jahren, wobei die Differenz nach 10 Jahren gegen Null gehen sollte. Die Einstiegsgehälter können auch herhalten, führen aber immer zum gleichen Ergebnis welches stark von der Unternehmensgröße, der Einstigesposition und dem Hochschulabschluss abhängt. Die typische Differenz eben, welche wohl derzeit round about um die 5.000-15.000 € beträgt (je nach Position). Hier greift dann auch bei einigen Firmen eine gewisse Entwicklungsproblematik da die Gehaltsentwicklung tlw. bei Uni-Absolventen auch noch einmal stetig weiter vorangeht gegenüber den FH/BA-Absolventen. Aber im Grunde kann man wohl nur von Startunterschieden sprechen. Von daher wäre mein Vorschlag wie erwähnt die Entwicklung im Zeitraffer und v.a. auch der Vergleich zu gewissen Karieeremeilensteinen. Wie viele Stufen der Karriereleiter erklommen wurden (in diesem Zusammenhang) kann auch noch einige Ansätze liefern. Vielmerh fällt mir dazu auch nicht ein.


    Mit deiner Zusammenstellung bin ich eigentlich d'accord.


    Die ersten beiden Positionen sind klar. Und nun der Einwand:


    Ich persönlich würde dann c.p. das duale Programm um eins nach oben ranken und den Universitätsabsolventen ohne Arbeitserfahrung nach unten korrigieren. Mit der alten Theorie- und Praxisfloskel will ich jetzt nicht kommen, aber wenn man einmal von zwei Durchschnittshochschulen ausgeht, ist mir der Bewerber lieber, der vier Jahre lang unter dem Druck des Konzerns sein Studium durchgezogen hat und auch noch immer in den Ferien gearbeitet hat, da meist auch noch Auslandspraktika bei Töchtern etc. integriert sind, ist dieses Programm mMn vorzuziehen. Dieser Fall tritt natürlich nur manchmals in Kraft, je nach Bewerberprofil, von Fall zu Fall unterschiedlich.


    Gut dann weiter. Puh, gute Frage, naja ich würde auch den Uni-Absolventen dem FH'ler mit Berufserfahrung vorziehen, je nach Ausbildung (Art der Tätigkeit, Noten, Schulabschluss). Aber nachdem er in deinem Szenario nur Berufserfahrung im geringen Maße bzw. eine typische Ausbildung hat, ist dieser nicht unbedingt qualifizierter von daher kann man das schon so lassen.


    Aber ab jetzt wird es komisch: Staatl. gepr. BW, puh ja, sicherlich der nächste Rang. Wobei ich sagen muss VWA kann ich jetzt nicht genau einschätzen, müsste aber vom Niveau und Lernumfang her ein klein wenig geringer sein. Pluspunkt ist die berufsbegleitende Ausbildung, reicht aber imho nicht annähernd an den FH-Absolventen heran. Zum IHK'ler kann ich gar nichts sagen obwohl mir natürlich dieses Zertifikat lieber ist, als die anderen, aber einen wirklich Kommentar kann ich mir hier nicht erlauben.


    Das Problem ist mMn die normale Ausbildung: Wenn sie in einem ansprechenden Umfeld, mit paralleler Weiterbildung und konstanter Entwicklung absolviert wurde, dann kann es sehr gut sein dass diese Person besser gestellt werden sollte als z.B. ein staatl. gepr. BW. Wobei dieses Argument dann auch nicht hunderprozentig in sich stimmig ist. Alles in allem kommt es dann auf das konkrete Profil an um zu entscheiden. Es gibt einfach zu viele Variablen. Für jede mögliche Unterscheidung lässt sich ja dan nder Kandidat nach eigenen Wünsche verbiegen ;)


    Gerade im unteren Bereich ist es mMn schwer differenzierbar, aber wenn man von den harten Fakten ohne Abweichungen ausgeht entspricht deine Rangfolge auch meinem Verständnis von quantifizierbarem Wissen und Fähigkeiten.


    kathy:


    Gängig? Richtig? Oder gar falsch?


    Gruß
    Markus

    I don't always know what I'm talking about but I know I'm right!


    E-Mail: markus at study-board.com


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  • Puh, so einen substanziellen Beitrag hatte ich nicht so schnell vermutet. Jetzt brauche ich erstmal Zeit zum Lesen, Verstehen und Antworten ;)



    Markus Kommentare halte ich für fundiert, deswegen ruhig die nächste Provokationsstufe inkl. Markus-Beobachtungen. Eine Bewertung der Jahresgehälter und Entwicklungsmöglichkeiten auf Basis einer rein persönlichen Skala von 1-10 (eins Index-Wert für Ausbildung, 10 Maximal-Wert). Dies soll die Einstiegsgehälter in Relation etwa wiedergeben. Gibt es eine Euch bekannte Studie, die 1.) Arbeitslosigkeit nach Abschluß 2.) Gehaltsstudien nach 1 bzw. 5 Jahren vergleicht? Dann könnte man das Modell noch ein bissel Datentechnisch untermauern? Die IG-Metallstudien, die mir zB vorliegen sind alle illusorisch ;)


    Diplom Kaufmann* Uni mit Berufsausbildung (oder intensive Praktika, Werkstudententätigkeit) 10 (von 10)


    Duale Studentenprogramme (Commerzbank, Deutsche-Bank, Daimler, ...) mit Praktika-Begleitung auf FH-Niveau inkl. Ausland und straffen LL (8 Semester) - 9 -9,5 (von 10)


    Diplom Kaufmann Uni ohne Berufsausbildung - zw. 7-8 (von 10)


    Diplom Betriebswirt FH/BA mit Berufsausbildung - zw. 7-8 (von 10)


    Diplom Betriebswirt FH ohne Berufsausbildung - zw. 5-6 (von 10)


    Staatlich geprüfter Betriebswirt (Berufsbegleitend) zw. 5-7 (von 10)


    VWA Betriebswirt mit Berufsausbildung (Ausbildung oder Berufsbegleitend) - 5 (von 10)


    VWA Betriebswirt ohne Berufsausbildung 4 (von 10)


    IHK Betriebswirt 3,5 (von 10)


    praktischer Betriebswirt 2-3 (von 10)


    IHK Fachwirt 1,5 (von 10)


    abgeschlossene. Ausbildung Klassiker: Wie Industriekaufmann, Bankkaufmann usw. - 1 (von 10)

  • Eines gefällt mir dabei nicht:
    "Diplom Betriebswirt FH/BA mit Berufsausbildung - zw. 7-8 (von 10) "
    Ich würd auf keinen Fall Eine Berufsakademie mit einer Fachhochschule gleichsetzen...

    Intoleranter sturer egoistischer kapitalistischer marktradikaler rechter Hippie.

  • Tja, da täuscht Du Dich halt.
    Aus der BA-Ausbildung purzeln ganz hervorragende Leute heraus. Bei den guten Programmen werden diese gerne schon mal von Mitbewerbern abgeworben...


    Einstiegsgehalt bei gefragten BA´ler liegt durchaus über dem von durchschnittlichen FH´lern. Natürlich muss das BA-Programm dann entsprechende Trainings, Auslandsaufenthalte, Seminare usw. beinhalten.
    Ein FH´ler mit wenig passenden Praktikas (üblicherweise ja nur 2 als Pflicht für den Abschluß) kann mit den versierten BA´ler oft nicht mithalten.
    Grüße,
    Con

  • So, weiter geht's, endlich schaffe ich es auch mal wieder hier zu antworten.


    Zu den Studien, naja, komplexe kenn ich auch nicht, aber folgendes:


    1.) Laut junge-karriere sind dies 3,5-4% unter allen Akademikern mit Quelle Destatis wenn ich mich nicht irre.


    2.) Alumnibefragung 1999-2004 (n~200, Berichtsjahr:2004), technisch-wirtschaftlicher Studiengang mit Fokussierung auf Ingenieurstätigkeiten, süddeutsche Fachhhochschule die unter den besten 10% Landes in Forschung & Lehre unter FH's anzusiedeln ist. 7% steigen mit 50k+ ein, 34% mit 40k+, 25% mit Personalverantwortung.


    In Sachen Auflistung sicherlich wieder große Übereinstimmung wobei ich den FH'ler vll. ein wenig deutlicher von SGD&Co abgrenzen würde, auch wenn die Berufserfahrung (wobei diese wieder Definitionssache ist) so ziemlich fehlt. Hier hat man einfach immer das Problem eine geeignete Relation zu finden, am sinnvollsten wären evtl. mehrere Kandidatenprofile und man vergleicht dann nochmals. Aber den Nagel trifft diese Aufstellung sicherlich auf den Kopf. Abweichungen sind immer möglich. Man bräuchte eben genügend Datenmaterial.


    Gruß
    Markus

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  • In einer Veröffentlichung des Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb) gab es mal einen ählichen Vergleich, dabei wurde hinter den akademischen Abschlüßen Uni-FH die nicht akademischen wie folgt gelistet:
    - Berufsakademie
    - staatlich anerkannt/geprüfte Betriebswirte IHK
    - VWA Betriebswirte
    - praktischer Betriebswirt


    Die Vwa Abschlüße sind wohl nicht staatl. anerkannt, bzw. zertifiziert. Der Fachwirt wurde nicht gelistet, er stellt eine verbesserte Form des Kaufmanns dar,
    soll aber aufgrund seiner Spezialisierung (Bankwesen, Spedition, Wirtschaft, Versicherung, Handel usw.) eine, in der Wirtschaft beliebte Ausgangsplattform für das mittlere Management sein.

  • Ich würde mal sagen, gute Praktika (Qualität statt Quanität) sind viel wichter als Berufsausbildung(oberste Stufe nochmal differenzieren).


    Ausserdem finde ich, ausgehend von deiner Arbeitsthese, dass man nicht zwischen Diplom-Kaufmann mit relevanten Praktika, Werksstudententätigkeit und Diplom-Kaufmann ohne relevante Praktika, Werksstudententätigkeit differenzieren sollte.


    Wenn jmd. das Studium an einer BA in kürzester Zeit mit großem Praxiseinsatz schafft, sollte man ihn mit einem Diplom-Kaufmann mit relevanten Praktika vergleichen.

  • Friday:


    So kann man das nicht sehen. Es nimmt sich mMn nicht viel. Klar kann man mit überdurchschnittlichen Praktika die Kastanien aus dem Feuer holen, aber eine vernünftige Berufsausbildung ist da zwangsläufiger nicht immer schlechter. Die Differenzierung ist meiner Meiunung nach def. notwendig, da sich diese beiden Typkategorien jedenfalls auf dem Papier schon sehr unterscheiden. Und wie schonoben erwähnt, Ausnahmen bestätigen immer die Regel:)


    Gruß
    Markus

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  • Nur als Beispiel die kaufmännische Ausbildung in einer Bank und die spätere Tätigkeit im Corporate Finance- oder Investment-Bereich einer Tätigkeit: Wo gibt es da Überschneidungen? Ich finde eine Berufsausbildung nicht sinnvoll, da sich die Art der Tätigkeit doch erheblich unterscheidet, ansonsten bräuchte man auch nicht studieren.


    Im Prinzip ist die Berufsausbildung für einen Absolventen das gleiche, als hätte er 2-3 Jahre in einer komplett anderen Branche gearbeitet. Wirklich relevante Kenntnisse, werden meiner Meinung nach nicht erworben.


    Anders bei einem Praktikum (z.B. 6monatiges Praxissemester) in der Mitte des Hauptstudiums. Dort werden wirklich relevante Kenntnisse erworben, da man auch in der Abteilung eingesetzt wird, in der man evtl. später mal arbeitet.




    Der Diplom-Kaufmann ohne Praktika o.ä. existiert laut Arbeitsthese nicht.


    Zitat


    Arbeitsthese: Alle hätten die gleiche Abschluß-Note, die gleichen Ausgangsvorrausetzungen und wären geistige Zwillinge


    Warum sollte dann der BA-Student mit 30 Tagen Urlaub auskommen und der Uni-Student hat 2-3 Monate? Um es besser vergleichen zu können, muss man davon ausgehen, dass der Uni-Student diese Zeit also sinnvoll mit Praktika verbringt.

  • Friday:


    Zitat


    Nur als Beispiel die kaufmännische Ausbildung in einer Bank und die spätere Tätigkeit im Corporate Finance- oder Investment-Bereich einer Tätigkeit: Wo gibt es da Überschneidungen? Ich finde eine Berufsausbildung nicht sinnvoll, da sich die Art der Tätigkeit doch erheblich unterscheidet, ansonsten bräuchte man auch nicht studieren.


    Überschneidungen gibt es, aber sicherlich nicht in großem Ausmaß. Ich finde ein Studium auch sinnvoller, dennoch müssen Bewerber mit Ausbildung + Studium berücksichtigt werden, diese können übrigens auch über vernünftiges Methodenwissen verfügen. Don't worry.


    Zitat


    Anders bei einem Praktikum (z.B. 6monatiges Praxissemester) in der Mitte des Hauptstudiums. Dort werden wirklich relevante Kenntnisse erworben, da man auch in der Abteilung eingesetzt wird, in der man evtl. später mal arbeitet.


    Im Regelfall machen doch auch Studenten mit Berufserfahrung Praktika ... ?


    Zitat


    Der Diplom-Kaufmann ohne Praktika o.ä. existiert laut Arbeitsthese nicht.


    Wieso? Man muss ein wenig differenzieren. Oder wie reden gerade aneinander vorbei ;)


    Gruß
    Markus

    I don't always know what I'm talking about but I know I'm right!


    E-Mail: markus at study-board.com


    Skype und MSN auf Anfrage

  • Zitat

    Original von Consultant
    Die IG-Metallstudien, die mir zB vorliegen sind alle illusorisch ;)


    Wie kommt's?


    Ich persönlich studiere im Ausland (Holland) an einer International Business School, International Business & Management (Bachelor of Business Administration) und werde ein Auslandssemester in USA sowie ein Auslandspraktikum (6 Monate) in Shanghai absolvieren. Mein komplettes Studium wird auf Englisch doziert, daher folglich fießendes Business Englisch. Meine Durchschnittsnote wird sich im Bereich von 8.0 to 8.5 bewegen.


    Wo stehe ich auf der Skala?


    Ist es nicht ein bißchen vermessen ein Ranking zu erstellen und dann alle Faktoren die jeweils einen Sprung nach oben zulassen würden aus der Beurteilung rauszunehmen (da sehr unrealistisch, denn jeder Student hat den ein oder anderen Lebenslauf-aufpepper vorzuweisen)?


    No offence...


    Gruß aus Groningen


    Nikolai

  • Zitat


    Wo stehe ich auf der Skala?


    => Die Skala wäre für Dich Luxusproblem, schließlich ist der Ansatz eine bösartige Verallgemeinerung ;-) Damit wir/ich nicht in mehreren Dimensionen denken müssen, bin ich so dreist gewesen Top Talents nicht zu berücksichtigen... Dein LL / CV ist so ohne weiteres nicht zu toppen :D


    Zitat



    Ist es nicht ein bißchen vermessen ein Ranking zu erstellen und dann alle Faktoren die jeweils einen Sprung nach oben zulassen würden aus der Beurteilung rauszunehmen (da sehr unrealistisch, denn jeder Student hat den ein oder anderen Lebenslauf-aufpepper vorzuweisen)?


    Da wie Du sagst, jeder einen Aufpepper hat, gehe ich von einer gegenseitigen Negierung aus. => Fazit: Alle sind gleich.

    In Wirklichkeit scheint mir dies eine Gauss-Kurve zu sein, die sich nur schwer abbilden lässt. Diese Gauss-Kurve, die jeweils aus dem Auge des subjektiven Betrachters kommt, schneidet sich mit den weiteren Kurven: Gelegenheit, Präsenz, Kontakte, Karrierehunger, Stallgeruch, ... -> Will sagen beliegt komplex.

    Letzten Endes erscheint mir auch eine differenzierte Sichtweise auch sinnvoller. Bspl. auf der Basis von Alter, Ausbildung und Leistung, nur sind diese Faktoren deutlich komplexer zu bewerten... Ich würde mir eine derartige Bewertung nur mit viel Zeit/gar nicht zutrauen.

    Besten Gruß nach Groningen, SHA oder xxx,
    Con

    Zitat


    No offence...


    Feedback jederzeit willkommen, danke dafür.