PR 379/3061 Abschlusprüfung Geprüfter Betriebswirt

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  • PR 379/3061 Abschlusprüfung Geprüfter Betriebswirt

    Hallo zusammen,

    ich bin grade dabei meine Abschlussprüfung zum geprüften Betriebswirt Ils zu fertigen.
    Habe auch neun Aufgaben von 10 fertig, komme aber absolut mit der Aufgabe 9 Marketing nicht zurecht.
    Nicht einmal Ansatzweise.
    Kann mir vielleicht jemand dabei helfen wo ich ansetzen bzw. wo ich nachschauen muss?

    Ich kann mit Marketing grundsätzlich nicht viel anfangen und bin schon fast soweit meine Prüfung ohne diese Aufgabe
    zu lösen abzuschicken, da ich schon seit 1,5 Monaten nur an dieser einer Aufgabe hänge.


    Die Aufgabe ist wie folgt dargestellt:
    Basisfakten:
    Branche: Süßwaren
    Hauptprodukt: [b]Schokolade
    Jahresumsatz: [b]8 Mio. €
    Umsatzentwicklung: Stagnierend bis rücklaufend
    Distributionsweg: Groß- und Einzelhandel
    Jährlicher Werbeaufwand € 400 000,00
    Konzentration des Werbebudgets: Monate: Jan., Feb., März, Sept., Okt., Nov., Dez.
    Marktcharakteristik: Stagnierende Marktverhältnisse; Feststellung: Schokoladen sind sogenannte zyklische Produkte, d.h. die Umsatzkurve singt in den Sommermonaten rapide nach unten.
    Psychologische Beschaffenheit des Marktes:
    1. Motivforscher haben festgestellt, dass z.B. Schokolade im Sommer deshalb nicht gekauft wird, weil der Verbraucher die Schokolade als süß, verlaufend, schwer und wenig erfrischend bezeichnet. Mit anderen Worten: Schokolade und Sommer passen in der Meinung eines Großteils der Konsumenten nicht zusammen.
    2. Der Schokoladenkonsum wird von 2 Hauptmotiven gekennzeichnet: a) dem Genussmotiv, b) dem Geschenkmotiv. Ansonsten wurden keine weiteren nennenswerten Kaufmotivationen festgestellt.
    3. Das derzeitige Image von Schokolade ist Ergebnissen von Meinungsumfragen zufolge äußerst negativ. Folgende Argumente der Verbraucher haben beispielweise dazu beigetragen: "Schokolade macht dick, schlechte Zähne, Verstopfung etc."
    Plazierungsgewohnheiten:
    Die Derzeitige Platzierung sieht in der Praxis so aus, dass alle Schokoladenmarken an einem Ort, d.h. in einer Regalwand platziert werden. Die Folge ist, dass der Verbraucher vor lauter Schokolade keine Marken mehr erkennt. Die Marke wir in diesem Umfeld also sekundär. Als Orientierungshilfe, des Konsumenten rückt der Preis dafür an die erste Stelle.

    Die skizzierten Merkmale des Schokoladenmarktes verlangen einmal unternehmerische Marketinggedanken im Sinne von Antizufallspolitik und zum anderem eine Marketigstrategie, die neue Wege aufzeichnet.

    Für Praxisorientierte Problemlösungen gibt es eine Reihe von Ansatzpunkten. Bitte erstellen Sie ein praktikables Marketingkonzept, welches eine Lösungsmöglichkeit bzw. Lösungsmöglichkeiten für das Absatzproblem aufzeigt.

    Lösungsansatz:
    1. Werbestrategie
    2. Produktentwicklung
    3. Marketingmixstrategie
    4 Marktsegmentierung
    5. Marketingresearch
    (Konsumentenwünsche)
    6. Verkaufsförderungsmaßnahmen
    7. Packungsgestaltung

    * Um genügend Spielraum für eigene Ideen zu sichern, wurden nicht alle infrage kommenden Lösungsansätze aufgeführt, darüber hinaus wurde absichtlich die chronologische Reinfolge der genannten Daten verändert.

    Es würde mir viel helfen, wenn mir jemand einpar Tipps dazu geben könnt, ich kann leider keine eigene Lösungsansätze mitliefern, da ich absolut keine habe.

    Ich kann aber selbstverständlich bei anderen Aufgaben, [b]aus den 64 Heftern die ich schon fertig habe bei Bedarf helfen.[/b]


    Ich bedanke mich im Voraus für die Mühe.


    Gruß,
    miki01 ?(

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von miki01 ()

  • Hi,

    ich hatte mir hierzu einiges im Internet angeschaut und dann wie folgt umgesetzt:

    1) Warum isst man Schokolade
    -Zielsetzung:
    • Welche Motive beeinflussen den Kauf von Schokolade?
    • Welche Faktoren werden beim Kauf von Schokolade als wichtig erachtet?
    • Marketingorientierung

    -Motive :
    Essen ist nicht nur Nährstoffaufnahme sondern auch Lebensqualität.
    Schokolade gilt als Stresshelfer, als Tröster und als Nervennahrung. Deshalb ist Schokolade auch oft eine Selbstbelohnung
    usw....

    -Kauffaktoren:
    Preis, Qualität, Name, Verpackung, Marke

    2) Marketingorientierung
    Beschreibung was in den einzelnen Schritten passiert, z. B.

    -Marketing Research (Marktforschung) I
    Im Rahmen des „Marketing Research“ werden Daten gesammelt und aufbereitet.
    Die Analyse und Interpretation dieser Daten über Märkte und Marktbeeinflussungsmöglichkeiten werden für Marketin-gentscheidungen ausgewertet.
    usw...

    -Werbestrategie
    Mit den gefilterten Daten aus dem Marketing Research werden Werbestrategien für diverse Zielgrup-pen definieren.
    Für den vorliegenden Fall soll das folgende Konzept umgesetzt werden:
    Standardtafel zu groß, dafür kleinere Einheiten z. B.
    Tafeln; Kugeln; Riegelvarianten in das Portfolio aufgenommen werden. Dieses verkleinern der Verpa-ckung ist Trendangepasst, „Weniger ist mehr!“
    usw....

    -Produktentwicklung
    Die Daten aus der Marktforschung, sowie eine Analyse der Unternehmenssituation sind wichtig für die Weiter- bzw.
    Neuentwicklung von Produkten.
    So kann man feststellen, in welchem Lebenszyklus sich ein vorhandenes Produkt sich befindet und ob es ausgetauscht oder modifiziert wird.
    Der Wert eines Produktes lässt sich definieren durch die Darstellung Wert = Nutzen/Aufwand.
    .....

    Deshalb sollen nun, zusätzlich zum Standardprogramm, weitere Variationen eingeführt werden.
    Schokoladenvarianten Sommermonate mit Fruchtaromen z. B.:
    Zitrone Waldmeister; Eisbonbon; Karibik, Mandarine Limette
    Verpackungsvarianten z. B.
    Kleine Täfelchen ca. 20 g; Schokoladenkugeln gefüllt und ungefüllt; Miniriegel ca. 15 g
    Petits gefüllt und ungefüllt.
    Überarbeitung des Verpackungsdesign. Es soll ein eye - catcher bekommen.
    .....

    -Packungsgestaltung
    Auch die Verpackungsgestaltung ist Bestandteil der Produktpolitik.
    Sie muss im Prinzip zwei Funktionen erfüllen.
    Zum einen das Produkt für den Transport und eine mögliche Lagerung geschützt.
    Zum anderen aber auch Informationen über das Produkt liefern.
    .....

    -Produktpositionierung
    Im Prinzip soll durch die Produktentwicklung und Packungsgestaltung eine „Unique Selling Proposition (UPS)“ erlangen.
    • Produkteigenschaft: elegant, leicht, frisch;
    (nicht mehr nur typisch „naja, ist ja nur Schokolade“)
    • Preis: angepasst an Marktbedingungen, so wird es billigere Produkte geben, aber auch exklusive Produkte die etwas höherpreisig sind.
    .......

    -Marketing Research (Marktforschung) II
    Produkte, neue und überarbeitete, können bei ihrer Markteinführung positiv oder negativ aufgenommen werden.
    Um zu testen wie die angepasste Produktpalette auf dem Markt ankommt, werden Markttests durchgeführt.
    .....

    -Marktsegmentierung
    .....

    -Markentingmix
    .....

    -Verkaufsförderungsmaßnahmen:
    .....

    -Marketing Research (Marktforschung) III
    Marktforschung, im Prinzip das Wissen vor der Produkteinführung, aber nicht nur.
    Produkte verkaufen sich heutzutage nicht mehr von selbst.
    Um das Marktrisiko möglichst gering zu halten, sind bei Entwicklungen die Unsicherheiten gering zu halten.
    .......

    Ich hatte eigentlich das ganze Programm eingesetzt und etwas beschrieben, sind die Punkte ..... unter dem jeweiligen Text.

    Gruß
    hape
  • Hallo HaPe,
    vielen Dank für deine schnelle Antwort, du hast mich echt gerettet. Nachdem ich gestern immer noch einen riesen Brett vom Kopf hatte dash , hatte ich mit deiner heutigen Unterstützung die Möglichkeit wieder klarer zu denken bekommen.
    Inzwischen habe ich fast 7 Seiten zur dieser Aufgabe geschrieben und bin fast fertig.
    Ich wünsche dir noch einen schönen Rest vom Ostermontag und danke dir ganz herzlich noch einmal.
    Gruß,
    miki01 :thumbsup: