Das Thema „BWL Studium neben dem Beruf“ beschäftigt viele von uns, die wir uns in der Welt der Betriebswirtschaftslehre bewegen oder gerade darüber nachdenken, diesen Schritt zu wagen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sowohl Vorteile als auch Herausforderungen gibt, die es zu berücksichtigen gilt. In diesem Beitrag möchte ich meine Gedanken und Erfahrungen zu diesem Thema teilen und darlegen, warum ich glaube, dass es machbar ist – aber auch, wie man es am besten angeht.
Vorbereitung auf das Studium
Bevor ich mit meinem BWL Studium begonnen habe, habe ich viel über die verschiedenen Möglichkeiten nachgedacht, die es gibt. Zunächst einmal sollte man sich überlegen, in welchem Format das Studium stattfinden soll. Ein Fernstudium ist für viele Berufstätige eine attraktive Option, weil es flexible Lernzeiten bietet. Ich habe mich für diese Variante entschieden, da ich meine Arbeitszeiten nicht einschränken wollte.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wahl der Hochschule. Ich habe darauf geachtet, dass die Institution akkreditiert ist und einen guten Ruf hat. Außerdem war es mir wichtig, dass die Inhalte praxisnah sind und ich diese direkt in meinem Job anwenden kann. Die Kombination aus Theorie und Praxis ist meiner Meinung nach entscheidend für den Erfolg.
Zeitmanagement ist der Schlüssel
Ein BWL Studium neben dem Beruf erfordert ein hervorragendes Zeitmanagement. Ich habe schnell gelernt, dass ich meine Zeit sehr gut einteilen muss, um sowohl den Anforderungen meines Jobs als auch denen des Studiums gerecht zu werden. Hier sind einige Tipps, die mir geholfen haben:
- Wochenplanung: Am Anfang jeder Woche plane ich meine Lernzeiten fest ein, so dass ich diese wie einen festen Termin behandle.
- Prioritäten setzen: Es ist wichtig, Prioritäten zu setzen und sich auf die wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren, um nicht überfordert zu werden.
- Pausen einplanen: Ich habe festgestellt, dass ich nach intensiven Lernphasen Pausen einlegen muss, um wieder neue Energie zu tanken und die Informationen besser verarbeiten zu können.
Die Balance zwischen Arbeit und Studium finden
Ein weiterer Aspekt, den ich für entscheidend halte, ist die Balance zwischen Arbeit und Studium. Es kann schnell passieren, dass man in den Stress des Studiums eintaucht und die Arbeit vernachlässigt oder umgekehrt. Ich habe mir eine Routine entwickelt, die es mir ermöglicht, beiden Bereichen gerecht zu werden. Dabei ist es wichtig, offen mit dem Arbeitgeber zu kommunizieren. Ich habe mit meinem Chef darüber gesprochen, dass ich ein Studium beginne, und er hat mir angeboten, in stressigen Zeiten flexible Arbeitszeiten zu haben.
Die Motivation aufrechterhalten
Motivation ist ein weiterer Schlüsselfaktor, um ein BWL Studium neben dem Beruf erfolgreich zu meistern. Oft gibt es Zeiten, in denen man frustriert oder müde ist. Hier sind einige Dinge, die mir geholfen haben, meine Motivation aufrechtzuerhalten:
- Ziele setzen: Ich habe mir sowohl kurz- als auch langfristige Ziele gesetzt, die mir helfen, mein Studium im Blick zu behalten und mich zu motivieren.
- Austausch mit Kommilitonen: Der Austausch mit anderen Studierenden hat mir stets neue Impulse gegeben und ich konnte von ihren Erfahrungen profitieren.
- Belohnungen: Ich habe mir kleine Belohnungen gesetzt, nachdem ich bestimmte Meilensteine erreicht habe. Das kann ein schöner Abend mit Freunden oder ein entspannendes Wochenende sein.
Fazit: Ist ein BWL Studium neben dem Beruf machbar?
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein BWL Studium neben dem Beruf definitiv machbar ist, aber es erfordert Disziplin, Organisation und eine klare Priorisierung der Aufgaben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht nur eine Herausforderung ist, sondern auch eine unglaubliche Chance, sich sowohl beruflich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Die Kombination aus Theorie und Praxis hat mir nicht nur im Studium, sondern auch in meinem Job sehr geholfen. Letztendlich hängt der Erfolg von der individuellen Herangehensweise ab, aber ich kann nur sagen: Wenn ich es schaffen kann, dann könnt ihr es auch!