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  4. Rechnungswesen

durchschnittliche Anschaffungspreise vs. Verrechnunspreise

  • Sabine-123
  • 15. Februar 2006 um 01:49
  • Erledigt
  • Sabine-123
    Benutzer
    Beiträge
    92
    • 15. Februar 2006 um 01:49
    • #1

    Kann man, wenn man die Verbrauchsmengen zu Verrechnungspreisen, zumindest wenn die länger unverändert bleiben, als ein Ersatz für die Methode der durchschnittlichen Anschaffungspreise nehmen?

    Vorteile? Nachteile? überhaupt erlaubt?

    Konnte leider nirgendwo selbst eindeutig klären.

    Danke im Voraus für die Aufklärung diesbezüglich.

  • Doerte
    Erfahrener Benutzer
    Beiträge
    1.386
    • 15. Februar 2006 um 07:45
    • #2

    Die Frage ist: Geht es hier um die Bewertung der Vorräte oder um die Kalkulation der Verkaufspreise???

    Bei Kalkulation der Verkaufspreise:
    Verrechnungspreise sollen ja die Preisschwankungen beim Einkauf ausgleichen, damit der Verkaufspreis nicht mit dem Einkaufspreis schwankt (Ausnahme: Benzinpreise), daher würde ich die Verrechnungspreis mit dem durchschnittlichen Anschaffungspreis gleichsetzen.

    Bei Bewertung von Vorräten:
    Es gilt das Niederstwertprinzip.

    Gruß Dörte

    :hae:

  • kdwhatz
    Benutzer
    Beiträge
    67
    • 18. Februar 2006 um 15:43
    • #3

    Doerte
    Betrifft Kalkulation von Verkaufspreisen mit "Verrechnungspreisen" = durchschnittliche Anschaffungspreise.
    Das hört sich stark nach vergangenheitsorientierter "Normalkosten-Kalkulation" an, bei der man bei steigenden Preisen halt eine Unterdeckung in Kauf nehmen muss - und Pech gehabt hat; aber dafür schwanken die kalkulierten Preise Gott sei Dank nicht.
    Nehmen wir ´mal spaßeshalber an, wir hätten noch 800 Stück Rohstoffe auf Lager, der durchschnittliche Anschaffugspreis sei 5,80 EUR.
    Wir müssten jetzt einen Auftrag kalkulieren, bei dem wir 1200 Stück dieser Rohstoffe brauchen; die Kosten würden aber jetzt 6,40 EUR je Stück betragen.
    Was setzen wir dann für die RSt-Kosten an??
    Ich vermag nicht einzusehen, warum man in der Kostenrechnung mit kalk. Kosten arbeitet, bei Abschreibungen wegen der Refinanzierung von Wiederbeschaffungswerten ausgeht usw., diese Vorgehensweise aber bei Stoffen nicht anwendet. Das Argument, möglichst keine Verkauspreisschwankungen zu haben, liegt nach mM nicht im Trend und dürfte bei Teilkostenrechnungen wohl "gestorben" sein.

    Nette Grüße von Klaus

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