Beiträge von HaPe

    Hi,


    bin leider kein Steuerprofi, aber:


    Zu 10:


    Zu den im Wirtschaftsjahr angefallenen Schuldzinsen gehören alle Aufwendungen zur Erlangung wie Sicherung eines Kredits einschließlich der
    Nebenkosten der Darlehensaufnahme und der Geldbeschaffungskosten.
    Nachzahlungs-, Aussetzungs- und Stundungszinsen i.S.d. AO sind ebenfalls in die nach § 4 Abs. 4a EStG zu kürzenden Zinsen einzubeziehen
    (BMF vom 17.11.2005, BStBl I 2005, 1019, Rz. 22).


    Lt. Aufgabe ein privates Veräußerungsgeschäft, z. B.:
    - Unbebaute Grundstücke
    - Bebaute Grundstücke (Grund und Boden sowie Gebäude)
    - Einfamilienhäuser
    - usw.


    Diese sind, wenn Privatvermögen, nicht immer Steuerpflichtig. Siehe aber §23EStG
    Gemäß § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG ist die Veräußerung eines Grundstücks, bei der der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr
    wie 10 Jahre betragen hat (Spekulationsfrist) steuerpflichtig
    Einen steuerfreien Freibetrag gibt es nicht, nur eine Freigrenze von lediglich 600 € für alle privaten Veräußerungsgeschäfte.


    Zu 12
    Der Veräußerungsgewinn wird nach § 17, meines Erachtens hier nach § 17 I EStG folgendermaßen erfasst:
    Bezüglich des Beteiligungszeitraums ist festzuhalten, dass es tatsächlich nur darauf ankommt, dass irgendwann innerhalb der letzten fünf Jahre
    eine mindestens einprozentige Beteiligung gehalten wurde, d.h. eine lediglich kurzfristige Beteiligung reicht aus.


    Positionen Berechnung Wert
    Veräußerungspreis 145.100 €
    davon 60 % steuerpflichtig 87.060 €
    abzgl. Veräußerungskosten 500 €
    davon 60 % abzugsfähig 300 €
    Netto Veräußerungspreis 86.760 €
    abzgl. Anschaffungskosten 100.000 €
    davon 60 % abzugsfähig 60.000 €
    Veräußerungsgewinn 26.760 €


    Da der Veräußerungspreis nach dem Teileinkünfteverfahren lediglich zu 60 % erfasst wird (§ 3 Nr. 40 Buchst. c) EStG),
    werden ebenso die Veräußerungskosten sowie die Anschaffungskosten nur zu 60 % angesetzt (§ 3c II 1 EStG).
    Lt. § 17 III EStG besteht anrecht auf ein Freibetrag in Höhe 9.060.
    Da dieser aber gleitend ist kann ich leider nicht sagen wie der angepasst wird, eventuell in deinem Heft.


    Zu 13


    Man kann den für einen Verlustabzug infrage kommenden Verlustbetrag in das Vorjahr zurücktragen lassen (aber nicht in weiter zurückliegende Jahre)
    und dabei die Höhe selbst festlegen, mit der der Verlust berücksichtigt werden soll (§ 10d Abs. 1 EStG).
    Begrenzt ist der Verlustrücktrag seit 2013 auf 1 Mio. Euro und bei zusammen veranlagten Ehegatten auf die doppelte Summe


    Gruß
    hape

    Hi,


    wenn Du die Formeln bei Aufgabe2 A - C (=> blau formatiert) benutzt, sollte alles korrekt sein.


    Wenn es Probleme gibt, bitte Deinen Lösungsweg aufzeichnen.



    Gruß
    hape

    Hi,
    Aufgabe 4 sehe ich so, sollte korrekt sein.


    Aufgabe 1:
    Hier benötigst Du 3 Bereiche, am besten immer alles in Spalten aufteilen.
    Für das Histogramm habe ich einen Trick angewendet.
    BST01_A1.zip


    Aufgabe 2:
    Hier benötigst Du für Excel nur die Formeln.


    BST01_A2.jpg


    Aufgabe 3:
    Hier benötigst Du nur die Formel nach Laspeyres


    BST01_A3.jpg
    Ich hoffe es ist verständlich und ich habe jetzt keinen Fehler gemacht


    Gruß
    hape

    Hi,
    bei 3 würde ich zu einer SmartArt Grafik tendieren


    PP2013_A3.jpg


    bei 7 gibt es 2 Optionen
    => Einfügen - Objekt einfügen - Aus Datei erstellen !! Wichtig => das Feld Verknüpfung aktivieren
    => In Excel Bereich kopieren, dann: in PP2013 => Start - Einfügen - Inhalte einfügen - Verknüpfung einfügen - Microsoft Excel Arbeitsblatt
    Also immer als Verknüpfung einfügen



    bei 14 habe ich in PP2016 die Registerkarte Format, bin nicht sicher ob das in 2013 auch so ist.
    Also Bild markieren, es erscheint das Format-Register
    Format-Register anklicken und unter Bildformatvorlagen auf das schwarze Dreieck mit Strich klicken
    in dem aufgehenden Menü auf Oval klicken


    PP2013_A14.jpg


    Schau mal ob Du damit klar kommst


    Gruß
    hape

    Hi,


    habe zwar 2016 aber meines Erachtens:


    Registerkarte: Zeichentools/Format oder nur Format
    Gruppe: Formenarten


    PP2013_Format.jpg



    Ob die Info Zeichentools nötig ist, bin ich nicht sicher.
    Schau doch mal unter Optionen, wie die das beim Menüband unter Hauptregisterkarten dargestellt ist.


    Gruß
    hape

    Hi,


    Häufigkeitsdichte = Häufigkeit/Klassenbreite = n/b


    Bei einem falschen Histogramm sind die Säulenhöhen proportional zur Häufigkeit.
    Liegen konstante Klassenbreiten vor, zeigen die Säulenfläche und Säulenhöhe die absolute Häufigkeit korrekt an.
    b im Nenner ist immer gleich groß.


    Bei einem echten Histogramm ist die Säulendarstellung flächenproportional.
    Im Gegensatz zu einem falschen Histogramm variieren hier die Klassenbreiten.
    Dazu wird die Häufigkeitsdichte benötigt.


    Sind die Klassen gleich breit, so sind Häufigkeitsdichte und absolute bzw. relative Häufigkeiten proportional zueinander.
    Die Höhen der Rechtecke sind in diesem Fall vergleichbar und (unter Beachtung der Klassenbreite als Proportionalitätsfaktor) als Häufigkeit interpretierbar.


    Gruß
    hape

    Hi,


    theoretisch ja,


    DB > fixe Kosten = positives Betriebsergebnis (Gewinn)
    DB < fixe Kosten = negatives Betriebsergebnis (Verlust)


    Gruß
    hape

    Hi,
    für die Lösung benötigst Du die Zielfunktion
    Berechnungsgrundlage = Z(m1,m2)= m1 * g1 + m2 * g2 = Max


    G1 = m1 x 40 + m2 x 30 = 400 x 40 + 400 x 30 = 16.000 € + 12.000 € = 28.000 €


    Schau mal in Deinem Lernheft nach, wird dort bestimmt erklärt.


    Gruß
    hape

    Hi,
    sorry, hatte die Aufgabe für einen anderen Beitrag (auch Bil07 A4) gemacht, dort betrugen die Rücklagen 200.
    Habe dies beim anpassen an die neue Aufgabenstellung übersehen.


    Ist auch nur als Vorlage gedacht, bitte unbedingt mit dem Lernheft abgleichen.


    Gruß
    hape

    Hi,
    ich denke das wird in Deinem Lernheft genau beschrieben.


    Bei B, musst Du die 6 Artikel nach A, B, C ordnen.
    Es besteht die Möglichkeit nach Umsatzvolumen den wertmäßigen, mengenmäßigen Anteil zu bestimmen.


    2+4 könnten gleich A
    3+6 könnten gleich B
    1+5 könnten gleich C


    Folgende Klassen werden eigentlich häufig benutzt


    Klasse Wertanteil% Mengenanteil%
    A 60-80 5-15
    B 10-25 20-40
    B 5-10 50-75


    Für Deine Daten musst Du eine weitere Tabelle erstellen und jeweils die Klassen zusammenfassen

    Klasse Wertanteil% Mengenanteil%
    A2+4 60,26% 10,06%
    B3+6 usw....


    Bei C gibt es im Prinzip mehrere Formel, schau bitte in Deinem Lernheft nach Beispielaufgaben.
    Meistens ist eine dabei.


    Umschlagshäufigkeit=
    1) Materialverbrauch(Anfangsbest+Zugänge-Endbest)/ØLagerbestand
    2) Gesamtabsatz im Jahr/ØLagerbestand
    3) Wareneinsatz/ØLagerbestand zu Einstandspreisen
    4) nach Umsatz
    5) nach Absatz


    Es bietet sich 1 an, Bsp für Artikel1
    (17400+45000-7600)/((17400+7600)/2) = 36,8


    Gruß
    hape

    Hi,


    da sieht, schon gut aus.


    AB 17.400
    -EB 7.600
    +WZ 450.000
    = 459.800 = Menge
    *0,8 Esp = 367.840 € Wareneinsatz
    *1,5 Vkp = 689.700 € Umsatz


    Gruß
    hape

    Hi,


    Bestandsveränderung Teilkosten: Fix = 4400; Foxi 7800
    Dadurch ändern sich die weiteren Berechnungen.


    Bei Vollkosten ist das alles korrekt.


    Die Betriebsergebnisse der Teil bzw. Vollkostenrechnung sind in der Regel nicht identisch.
    Es wird immer eine Diff. geben.
    Diese soll auch ermittelt werden und lässt sich kurz wie folgt erklären:


    Bei der Vollkostenrechnung werden alle anfallenden Kosten (variable und fixe), innerhalb einer Periode, auf ein Kostenträger (z. B. Produkt) verteilt.
    In der Teilkostenrechnung wird nach variablen und fixen Kosten unterschieden, es werden zunächst nur die variablen Kosten als Teilkosten auf die Kostenträger verteilt.
    Der Ansatz der Vollkostenrechnung ist eher langfristig, während die Teilkostenrechnung eher eine kurzfristige Kostenbetrachtung ist.


    Gruß
    hape

    Hi,


    Fertigungsgemeinkosten:


    du hast doch weiter oben die Kostenstelle Fertigung.
    (fixe GK+var. GK)/(prod. Rechner * Fertigungszeit)FIX + FOXI => 4
    4 * (prod. Rechner * Fertigungszeit)Fix = 48.000 bzw.Foxi


    Bestandsveränderungen
    Herstellkosten d. Produktion*(Diff Stück Rechnerprod-abges pro Monat)/prod. Rechner


    Verwaltungs-und Vertriebsgemeinkosten
    Herstellkosten*(Verwaltung/Summe Herstellkosten d Umsatzes)


    Sondereinzelkosten
    abges. Rechner*(VK-preis*VK-prov/100)



    Gruß
    hape