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Erfolgreiche Preisdifferenzierung im Marketing

  • Michi77
  • 3. August 2006 um 10:44
  • Erledigt
  • Michi77
    Benutzer
    Beiträge
    48
    • 3. August 2006 um 10:44
    • #1

    Hallo

    Was sagt ihr zu folgender Aussage:

    "Durch Preisdifferenzierung kann ein höherer Gesamtdeckungsbeitrag erzielt werden als bei undifferenzierter Preisstellung."


    Und jetzt hätt ich noch eine Frage:

    Welche Vorraussetzungen, müssen eigentlich bei einer erfolgreichen Preisdifferenzierung gegeben sein??


    Gruß Michi

  • Sebi81
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    12
    • 3. August 2006 um 14:36
    • #2

    So, Servus!

    Die Juristen würden sagen: Das kommt darauf an ;)
    Nein, also im ernst, ganz pauschal kann man das sicher nicht eindeutig sagen, der Satz sieht nach einer These aus einer Klausuraufgabe aus, oder?

    Zunächst würde ich in der Antwort definieren, was Preisdifferenzierung bedeutet und was Deckungsbeitrag heißt. Grundsätzlich möchte man ja nach der mikroökonomischen Theorie mit Preisdifferenzierung die Konsumentenrente möglichst komplett abschöpfen und verkauft deshalb an unterschiedliche Nachfrager zu unterschiedlichen Preisen. Da die variablen Kosten in der Regel aber nicht sinken, nur weil man eine Zeitung an Studenten billiger verkauft, hängt die Umsatzentwicklung also auch von der Preiselastizität der jeweiligen Nachfrager ab. Sprich du verdienst nur dann mehr, wenn der Effekt der Preissenkung durch erhöhten Absatz bei Studenten aufgefangen wird, bzw. umgekehrt beim höherpreisigen Verkauf die Nachfrage nicht zu stark einbricht... So kann man jetzt noch Stundenlang weiterargumentieren...

    Voraussetzungen:
    Da ließe sich sehr viel aufführen. Grundvorraussetzung ist allerdings, dass der Anbieter "Arbitrage" (Weiterverkauf) verhindern kann. Das ist nämlich genau das Problem mit den EU-Importen bei Autos. Die Hersteller verkaufen in verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Preisen, aber damit das funktionieren kann, dürften die Autos eigentlich das jeweilige Land dann nicht mehr verlassen. Das ist der Grund, warum Preisdifferenzierung bei Dienstleistungen so beliebt ist, weil durch den Zusammenfall von Leistungserstellung und Konsum (Uno-Actu-Prinzip) z.B. beim Friseur Arbitrage praktisch ausgeschlossen ist. Lediglich beim sog. "Chancengebundenen Absatz von Dienstleistungen" (vgl. Meyer/Blümelhuber) wie bei einem Kinoticket könnte man theoretisch auch Arbitrage betreiben, wenn Studenten ihre verbilligten Tickets etwas teurer an Normalos weiterverkaufen würden.
    Weitere wichtige Voraussetzungen sind, dass die verschiedenen Gruppen auch trennscharf adressiert werden können, d.h. Studenten, Behinderte etc. kann man eindeutig über ihren Ausweis identifizieren, aber so leicht ist es sicher nicht immer. Bei Dienstleistungen kann man Preisdifferenzierungen auch zur Steuerung der Kapazitätsauslastung nutzen (Bsp. Hotels zur Hauptsaison viel teuerer, billiger Kinotag), das müssen die Leute aber auch akzeptieren - soll heißen: warum zahle ich beim Firseur plötzlich mehr, nur weil ich drankommen will, wenn alle drankommen wollen...
    Grundsätzlich muss überhaupt die Preisdifferenzierung vom Kunden als fair empfunden werden, d.h. das Studenten weniger zahlen, ist für die meisten ok, aber vergünstigte "Frauenwaschtage" an der Tankstelle stoßen nicht immer auf ungeteilten Beifall...

    Alles klar soweit?

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