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Wirksamkeit zentralpolitischer Bemühungen

  • Harra123
  • 14. Juli 2006 um 13:22
  • Erledigt
  • Harra123
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    2
    • 14. Juli 2006 um 13:22
    • #1

    Ich habe mal eine Frage. Wer kann mir dabei helfen??

    Nennen Sie drei Grenzen, die der Wirksamkeit zentralbankpolitischer Bemühungen gesetzt sind.

    Danke im voraus.

    Harald

  • Hey Gast!
    Hast Du eine Frage, die Du gerne beantwortet haben möchtet? Klickt auf den folgenden Link und Du wirst die Antwort finden:

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    Egal, ob es sich um eine Frage zu einem bestimmten Thema in eurem Studium oder um allgemeine Ratschläge handelt - wir haben die Antworten, die ihr sucht. Also zögert nicht und klickt auf den Link! Wir freuen uns darauf, euch zu helfen.

  • ivi222
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    22
    • 12. Januar 2007 um 14:20
    • #2

    Hi Harald,

    na hast Du inzwischen eine Lösung auf Deine Frage bekommen ??? Ich stehe nämlich heute vor dem Problem wie Du einst...vielleicht kannst mir ja inzwischen helfen :)
    Grüßle Ivonne

  • Delphin459
    Neuer Benutzer
    Beiträge
    3
    • 5. Mai 2007 um 18:40
    • #3

    Hallo zusammen, hier sind drei Grenzen der EZB:

    • Die Beschränkung auf kreditfinanzierte Güternachfrage. Die EZB kann lediglich den kreditfinanzierten Teil der gesamtwirtschaftlichen Güternachfrage beeinflussen, das Nachfrageverhalten der Wirtschaftssubjekte, welche das Eigenkapital nachfragewirksam einsetzen, nicht.
    • Die Gefahr der Übersteuerung bzw. Untersteuerung. Um eine gewünschte stabilitätspolitische Wirkung zu erreichen, müssen die Phasen der konjunktureller Überhitzung die gesamtwirtschaftliche nachfrage um so länger „gedämpft“ werden, je stärker die Auftriebskräfte sind. Versucht man nun die „Dämpfung“ durch den Einsatz der Instrumente abzukürzen, so besteht die Gefahr der Übersteuerung und damit des Beschäftigungseinbruchs.
    • Arten der Inflation und ihre Beeinflussbarkeit. Es besteht für die EZB keine Möglichkeit die Ursachen der angebotsinduzierten Inflation zu bekämpfen. Deshalb wird sie mit der nachfrageinduzierten Inflation am wirkungsvollsten gegen eine überhöhte Investitionsgüternachfrage kämpfen.

    Ich hoffe, ich konnte helfen.
    Liebe Grüße
    Delphin459

  • smartie73
    Anfänger
    Beiträge
    8
    • 12. August 2007 um 14:34
    • #4

    1.Das außenwirtschaftliche Geschehen ist schwierig vorherzusagen und kann zu kurzfristigen Abweichungen von einer stabilen Preisentwicklung führen, die durch die EZB nicht unmittelbar aufgehoben werden können. Als Beispiele sein hier steigende Rohölpreise genannt und der Wechselkurs Euro/ US Dollar, die schnell zu einer importierten Inflation führen können.

    Auch große Einbrüche in der Lebensmittelindustrie (Bsp. BSE, Fischesterben, Geflügelpest, genetisch veränderte Lebensmittek) können – durch Verteuerung der alternativen Lebensmittel – kurzfristig zu einem Anstieg des Preisniveaus führen.


    2.Die EZB kann durch ihre Geldpolitik nur die kreditfinanzierte Güternachfrage beeinflussen. Das Eigenkapital der Wirtschaftssubjekte, das zum Konsum eingesetzt werden könnte, steht damit nicht in Abhängigkeit.


    3.In Zeiten der Depression, dem wirtschaftlichen Tiefstand, liegt es alleinig in der Hand der Unternehmen und Wirtschaftssubjekte wieder optimistisch zu denken und positivere Gewinnerwartungen zu prognostizieren. Dann erst werden die Wirtschaftssubjekte von Angstsparen in eine Konsumhaltung übergehen, dann erst werden Maßnahmen der EZB (Kreditverbilligung) greifen und zum wirtschaftlichen Aufschwung beitragen.

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