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Ist es möglich nach dem Bachelor-Abschluss seinen Master an einer anderen Uni zu machen, und evtl. sogar den Master-Abschluss im Fach Wirtschaftspädagogik
Ja.
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Ist sowas generell möglich, oder müsste ich dann schon vorher den Bachlor-Studiengang in WiPäd machen ?
Bei konsequtiven Masterstudiengängen ist eine fachnähe unabdingbar. Bei executive Studiengängen, z.B. dem typischen MBA soll man am besten aus einem entfernten FB kommen.
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Z. Zt. sind das an den meisten Hochschulen:
Abschlussnote 2,5 oder besser,
unter den besten 15% - 30% (je nach Hochschule) Deines Abschlussjahrgangs, bestandenen TEOFL (Englischtest) oder C3-Level,
bestandenen GMAT-Test (Managementtest),
Empfehlungsschreiben Deines betreuenden Prof.,
Empfehlungsschreiben Deines Arbeitgebers
und natürlich mind. 2 Jahre Berufserfahrung.
Ach ja und natürlich einen dicken Geldbeutel. Die Mastergänge kosten so im Schnitt zur Zeit zwischen 15.000 und 30.000 Euro. Aber i. d. R. wird man finanziell vom Unternehmen unterstützt, wenn diese es wollen dass Du Master machst. Ist also kein Selbstläufer.
Jein. Nicht an den meisten Hochschulen. Für konsequtive Master reicht i.d.R. ein Prädikatsabschluss ("gut") und TOEFL. GMAT kommt bei den Wirtschaftswissenschaften zu 50/50 hinzu, wobei die Ergebnisse im konsequtiven Bereich nicht so hoch sein müssen wie für einen MBA. Letter of Req. 2 Jahre Praxis etc. gelten eigentlich nur für alle "richtigen" MBA's und andere Executive Masterprogramme. Das gleiche gilt für das Geld. Gute MBA's kosten eine Menge, gibt aber auch billige, welche dann sicherlich nicht lohnend sind weil man im Regelfall schon im Berfusleben integriert ist. MMn ist ein konsequtiver Master oder ein ordentlicher MBA das einzig vernünftige. Die Zwischenformen, wie Du selbst gesagt hast, sind tlw. nicht allzuviel wert.
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Bachelor ==> 6 Semester
Master ==> 10 Semester, entspricht etwa dem Uni-DiplomDiplom FH ==> 8 Semester, hängt also dazwischen.
Ich würde es anders differenzieren:
Bachelor (FH) 7 Sem. + Master (FH) 3 Sem = 10
Bachelor (Uni) 6 Sem + Master (Uni) 4 Sem = 10
Beide geniessen bei Akkreditierung, wovon obige Aufstellung ausgeht, gleichgewichtetes Promotionsrecht! Und hierin liegt schon einmal ein Vorteil in diesem System!
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Das hat mit der Tatsache zu tun, dass der Bachelor/Master keine akademischen Grade mehr sind, im Gegensatz zum Diplom. D.h. Du darfst Bachelor oder Master nicht vor dem Namen führen, wie Dipl.-XY z. B. sondern nur dahinter.
Man kann es aber auch andersrum sehen: Das Diplom ist Auslaufmodell und bald kein akademischer Gradmesser mehr. Kurzum: In ein paar Jahren darf ein jeder Diplom BlaBla verleihen! Und dies ist nunmal Fakt. Durch FIBAA Akkreditierung sind die B/M ganz gut geschützt und auch weltweit anerkannt. Wer einen nicht akkreditierten Studiengang nimmt ist natürlich selbst schuld. Und um Titel geht es doch so oder so nicht mehr, klar der Dipl.-Kfm. od. Dipl.-Ing. haben sich auch internation immer ganz gut gemacht, aber das interessiert echt bald keinen mehr.
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Wenn ich Dir nen Tip geben darf schau, dass Du noch irgendwo einen Dipl.-Studiengang auftust. Hat nur Vorteile.
Sehe ich eben anders, Promotionsnachteile, kein so leichter Wechsel auf die Universität von der FH, Abschluss im Jahre 2010 oder später, in dem es ergo maximal noch 5% an Diplomstudiengängen geben wird. Und auch keine Besserqualifizierung. Gerade die Umsturkturierung hat an vielen Hochschulen eine qualitativ bessere Ausbildung ermöglicht. Wenn man sinnlose Wahlfächer streicht, ist dies imho ein gutes Zeichen und kein schlechtes.
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Also keinen M.A. oder M.Sc. Macht ja auch keinen Sinn, wenn du BWL gemacht hast.
Doch eben schon, denn ein M.A. spezialisiert sich dann meist auf einen Kernschwerpunkt und Du hast fast keine Redundanzen. Im Gegensatz zu einem mittelmäßigen MBA, da profitierst Du weder von einem tollen Netzwerk (wg. Mittelmäßigkeit) noch von fachlichem Know-How, weil ein Drittel Wiederholung ist.
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Hast zwar recht mit Vollzeit oder Executive, aber die Unterscheidung im Abschluss (MBA oder eMBA) gibts nicht mehr
Ich weiss. So meinte ich das nicht, ich meinte einfach nur die Unterscheidung consequtive Studies oder eben executive Studies / MBA, also der direkte Master nach dem Studium oder eben doch MBA. Es kommt halt bei den Kosten etc. immer darauf an ob der postgradual mit Erfahrung oder ohne ist.
Gruß
Markus