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Dumme Frage: Welche Hochschule macht denn das??? In Bayern sicherlich keine hier ist doch einheitlich die 6+4 Regel vereinbart worden. Das Promotionsrecht geht aber nur von den 10 Semestern aus. War ja bis jetzt auch so. Sowohl für FH (+ Schnitt nicht höher 1,2) als auch Uni.
Falsch. Genau Bayern macht das so und zwar einheitlich. Akkreditiert FH, 7+3 und Uni 6+4! Für die Promotion ist der Vorteil, dass man nicht unbedingt mehr so einen Spießroutenlauf über ein paar Semester hintersichbringen muss um ein paar Schein-Leistungsnachweise zu erbringen. V.a. ist ja der Wechsel zum Master davor leicht möglich. MMn def. eine positive Lösung. Und die Durchschnittsnote wird bei den "guten" Universitäten immer noch bei "sehr gut" liegen müssen, das stimmt.
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Würde ich nicht so sehen. Heutzutage darf schon jeder ein Diplom verleihen. Nur mit dem Unterschied die hochoffizell verliehenen Diplomas von den Landesregierungen dürfen auch als Titel geführt werden. Was sich grundlegend mit der Einführung des Masters und des Bachelors ändern wird.
Klar hast recht immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Aber auf Dauer führt dies halt zu einer Abwertung des Systems, wenn "die Masse" in nicht akkredetierte MBA-Programme rennt und somit den Markt überschwemmt. Manch ein Anbieter läßt sogar Studenten ohne Hochschulabschluss nur mit kfm. Ausbildung und Berufserfahrung zu.
Ist ein großes Problem dieser Art von Liberalisierung, ja. Deshalb sollte man auch immer das bestmögliche Programm wählen und oder eine Hochschule mit der entsprechenden Reputation. Ich meine die Leute die die sog. Billigprogramme absolvieren brauchen sich am Schluss nicht wundern, wenn Unternehmen diesen Abschluss nicht wirklich ernst nehmen. Und das ist auch gut so!
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Stimmt nicht sobald du einmal an einer FH warst hast du die Zulassung auch für eine Uni. Darfst sogar nach dem Vordiplom schon in fachspezifische Studiengänge wechseln.
Leichter gesagt, als getan wenn Du an eine große Hochschule willst. Als FH'ler hast Du immer das nachsehen gegenüber Uni-Wechslern.
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Welche Hochschule kann denn auf Grund der Umstrukturierung bessere Ausbildung ermöglichen?? Keine. Dies würde ja heißen, dass die Hochschulen ihre Dozenten auswechseln müssten, um die Ausbildung zu ändern. Ne ne die bleibt schon auf dem gleichen Niveau, oder denkst Du, dass ein Prof. etwas an seinem Stil ändert nur, weil sich der Abschluss der Studenten verändert hat??
Mit besserer Ausbildung meinte ich, eine andere Art von primären Fächerkatalog zum Beispiel. Unwichtige mussten gestrichen werden. Ich kann nur sagen, dass es die ein oder andere Hochschule geschafft hat ohne qualitative Einbussen ihren Studiengang positiv umzustellen. D.h. neue sinvollere Fächer ersetzen überholte. Und das in der gleichen Zeit, also bei gleicher Anzahl von Theoriesemestern.
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Ich denke eher die Hochschulgebühren heben das Nivau wieder auf den Stand vor der Reform aber nicht darüber. In erster Linie werden doch die eingestellten Leistungen wie Tutorenprogramme, Exkursionen und Neubeschaffungen in der Bibliothek wieder aufgenommen. Und dann denke ich bleibt auch nix mehr übrig. Meine Hochschule hat sogar ihre Hörsääle sponsoren lassen und nach den Sponsorfirmen bennennen lassen anstatt der Zimmernummern damit sie sich über Wasser halten konnte.
Das ist klar. Hier geht es ja mehr um das Niveau neben der Lehre. Aber falsch ist das nicht. Das mit den Vorlesungsräumen ist aber übel. FH Kempten?
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Kommt darauf an wie Du den MBA einsetzen magst. Als Karriereanschub oder Weiterqualifizierung. Wenn es um die Wissenserweiterung geht gebe ich dir recht. Jedoch wenn es um einen Karriereanschub geht ist der MBA im Vorteil da meist der in die "Führungs"-Lücke darf der den höheren akademischen Abschluss hat. Also wenns 5 Dipl.-Kfm gibt und einer davon MBA hat wird zu 95% der genommen.Ein Vorteil hat das neue System ich denke da wirst Du mir zustimmen. Die Trennung von hochqualifiziertem Mitarbeiter (B) und Führungskraft (M) ist eindeutiger geworden. Was mit den Diplom-Gängen nicht so der Fall war.
Sehe ich genauso.
Genau darum geht es auch noch. Also einfach einmal anfangen zu studieren und schauen was passiert! Man sollte sich zuvor nicht zu viel Stress machen was erwiesenermaßen nicht allzuviel bringt.
Gruß
Markus