Beiträge von Markus

    Der BAB soll die primären Gemeinkosten (GK) nach dem Verursachungsprinzip verteilen. Die Verteilung der primären GK erfolgt nun auf zwei Arten:

    a) Direkte Verteilung: Aufgrund der Kontierung lässt sich genau erkennen welche Stelle die Kosten verursacht hat. Man spricht hier von Kostenstelleneinzelkosten, wie z.B. Fertigungslohneinzelkosten oder Materialeinzelkosten.

    b) Indirekte Verteilung: Hier ist die kostenverursachende Stelle nicht bekannt und man muss eine Verteilung mit Hilfe von Umlageschlüsseln vornehmen. Sie werden als Kostenstellengemeinkosten bezeichnet, diese sind z.B. Mieten oder freiwillige Sozialkosten.

    a) gilt in deinem Fall nicht aber b)

    Gehälter lassen sich relativ genau messen, also ist auch eine genau Verteilung möglich. Die Verteilung erfolgt meistens nach Köpfen.

    Beispiel:

    Ein Produktionsbetrieb mit den Kostenstellen Fertigung und Verwaltung hat 50 Mitarbeiter. In der Kostenstelle Fertigung arbeiten 10 MA und in der Verwaltung 40 MA. Der Betrieb zahlt 160.000 € an Gehältern. Man verteil die primären GK nun folgendermaßen:

    Fertigung: 160.000 / 50 * 10 = 32.000 €
    Verwaltung: 160.000 / 50 * 40 = 128.000 €

    Mieten würde man beispielsweise nach der Anzahl der m² der jeweiligen Kostenstelle verteilen.

    Noch Fragen? Ich glaube nicht.

    Gruß

    Markus

    Ich versuche mich mal kurz und knapp daran, alles aus dem Stegreif heraus, eine Garantie auf richtige Lösung gibt es nicht, sorry ;)

    Zitat


    grafisch darstellen!

    Beide Geraden zeichnen, die X-Achse entspricht der Menegenachse, die Y-Achse der Preisachse.

    Zitat


    Ermitteln sie für den Preis P=20
    die Angebots u. Nachfragemenge
    die Angebots und Nachfrage Differenz
    den Absatz und Umsatz

    P=20 in A und N einsetzen und du erhältst die Mengen. Die Differenz müsst dann einfach A - N sein (?). Absatz ist gleich N für p=20 und Umsatz = p * Absatz (bzw. Nachfragemenge).

    Zitat


    bestimmen sie den gleichgewichtspreis rechnerisch sowie bei stückkosten in höhe von 4,ooEuro den gesamtgewinn

    A mit N gleichsetzen und du hast den Gleichgewichtspreis. Die Funktionen solltest du zu vor nach x umstellen. P einsetzen und du hast die Absatzmenge. Deine Erlöse entsprechen der Absatzmenge * p. Deine Kosten sind das Produkt der Absatzmenge * 4. Der Gewinn ermittelt sich aus Erlöse - Kosten.

    Zitat


    wer erzilet beim Gleichgewichtspreis eine Produzentenrente von mind.
    3 Euro?

    Der Produzent des Punktes G (Gleichgewichtskombination) wird Grenzanbieter genannt, alle anderen Anbieter hätten auch zu einem niedrigeren Preis angeboten und erzielen somit eine Produzentenrente.

    Zitat


    ermitteln sie preiselastizität der nachfrage beim preis vom P=16

    Elastizität = (Delta x / Delta p) * (p / x)

    Gruß

    Markus

    Edit: Die Vorzeichen bei der Elastizitätberechnung musst du beachten, da diese entscheidend für Interpretationszwecke sind.

    Titel: Allgemeine BWL - Systemisches Management
    Format: PDF
    Grösse: 2,0 MB, 85 Seiten
    Autor: Prof. Dr. Ulrich Grimm, Dipl.-Kfm. Chris Ahrweiler, EBS

    Gliederung:

    1. Einleitung: Entwicklungen im Management
    1.1. Klassisches Management
    1.2. Strategisches Management
    1.3. Evolutorisches Management
    1.4. Parallele Entwicklung der Paradigmen der Systemtheorie und der Managementlehre

    2. Systemtheorie
    2.1. Einführung
    2.2. System, Systemgrenze und Sinn
    2.3. Komplexität und Kontingenz
    2.4. Emergenz und die Konsequenz für das Management
    2.5. Konstruktivismus
    2.6. Kommunikation
    2.7. Selbstreferenz und Autopoiese

    3. Gestaltung sozialer Systeme
    3.1 Intervention
    3.2 Systemische Beratung
    3.2.1 Theoretische und empirische Grundlagen der systemischen Beratung
    3.2.1.1 Systemische Beratung und der `Blinde Fleck´
    3.2.1.2 Theoriegeschichtlicher Hintergrund
    3.2.1.3 Beratungstypologie und Definition systemische Beratung
    3.2.1.4 Systemische Beratung vs. klassische Beratung
    3.2.1.5 Systemische Beratung und Beratungsmarkt (Marktsituation, Fallbeispiel)
    3.2.2 Beratungssystem und Beratungsprozess
    3.2.2.1 Systemarchitektur: Elemente und Beziehungen
    3.2.2.2 Beratung als Beobachtung
    3.2.2.3 Systemische Beratung und Interventionsarchitektur
    3.2.2.4 Der Beratungsprozess aus systemischer Sicht
    3.2.2.5 Voraussetzungen und Methoden der systemischen Beratung
    3.2.2.6 Chancen und Risiken der systemischen Beratung
    3.2.3 Case Discussion: Die Vertreibung aus dem Paradies
    3.2.3.1 Ausgangssituation/Vorauftrag
    3.2.3.2 Interventionsarchitektur und Beratungsprozess
    3.2.3.3 Architekturdiagramm und Ergebnisse
    3.2.3.4 Diskussion: Die Zukunft der systemischen Beratung

    Hi,

    wähle doch bitte eine aussagekräftigere Betreffzeile wie "Rentabilitäten" oder dergleichen. So sehen sich mehr User deinen Thread an und er kann mit der Suchefunktion leichter gefunden werden. Mit Klick auf Edit kannst du sie bearbeiten.

    Zur Aufgabe:

    Folgende Formeln werden zugrunde gelegt:

    a) EKR = JÜ / EK

    b) GKR = (JÜ + FKZ) / (EK+ FK)

    Wie du siehst kann man diese Aufgabe ohne weitere Angaben zur Kapitalstruktur, insb. EK und GK nicht lösen.

    Gruß

    Markus

    Study-Board Chat, 18.01.05, Thema: Prüfungszeit - großes Leid!?

    Hallo liebe Mitglieder/innen,

    am Dienstag, den 18.01.2005 findet ab 20 Uhr wieder der wöchentliche Study-Board.de Chat statt.

    Thema: Prüfungszeit - großes Leid!?

    Es dreht sich dieses mal alles um den halbjährlichen Prüfungsstress. Wie geht Ihr damit um? Wie bereitet Ihr euch vor? Wie verändert sich Euer Leben in dieser Zeit?

    Es ist jeder herzlich eingeladen sich zu beteiligen.

    Natürlich wird nicht nur über dieses Thema diskutiert und geplaudert werden. Die alltäglichen Dinge des Lebens, ein Informationsaustausch zwischen Studenten, Absolventen und solchen die es noch werden wollen sowie ein lockeres Beisammensein gehören auch zu einem solchen Abend.

    Das Study-Board.de Team freut sich über jeden der vorbeischaut und auch länger bei uns verweilt. Einloggen und loslegen ist die Devise. Jeder selbst kann zu einem Communityspirit beitragen und nette Leute kennenlernen. Gönnt Euch für ein paar Stunden eine Auszeit abseits des Prüfungsstress und trefft Euch mit Gleichgesinnten.

    Wir erwarten Euch.

    Euer Study-Board.de Team,

    Jens & Markus, Markus & Jens

    :megaphon: Dienstag (Morgen!), 18. Januar 2005, ab 20 Uhr

    Das Vordiplom bekommst du sicher angerechnet. RP akzeptiert allgemein alle Vordiplome als gleichwertig, das habe ich jedenfalls in Erfahrung gebracht. Inwiefern du weitere Leistungsnachweise angerechnet bekommst, ist Ermessenssache der Hochschule.

    Gruß

    Markus

    Da du den Studienplatz jetzt bekommen hast, kannst du meines Wissens nach dieses Semester verzichten und dann einfach nächstes anfangen, die Zusage hast du ja schon, gilt dann auch für das WS. Frag aber lieber mal direkt nach. Desweiteren ist das bei dir sicherlich ein Härtefall, bei dem du durch Stellen eines Antrags sicherlich auch deinen Studienplatz behalten könntest. Aber auf jeden Fall bei der FH / Uni nachfragen!

    Gruß

    Markus

    Reich es so schnell wie möglich ein. Mir ist das mMn auch einmal passiert, habe aber alles rückwirkend erhalten :) Es gilt sicherlich der Grundsatz: Immer schön nett zu den Damen und Herren beim Amt sein. Aber ob es nun genau der gleiche Fall bei mir war, kann ich auch nicht mehr sagen, aber ich denke schon, war auch irgendetwas von wegen Fristüberschreitung usw.

    Gruß

    Markus

    Hier mal etwas zur Machbarkeit und Änderbarkeit einer Corporate Culture:

    Managers can modify the visible aspects of culture, such as the language, stories, rites, rituals, and sagas. They can change the lessons to be drawn from common stories and even encourage individuals to see the reality they see. Because of their positions, senior managers can interpret situations in new ways and can adjust the meanings attached to important corporate events. They can create new rites and rituals. This takes time and enormous energy, but the long-run benefits can also be great.
    Top managers, in particular, can set the tone for a culture and for cultural change. Managers at Aetna Life and Casualty Insurance built on its humanistic traditions to provide basic skills to highly motivated but underqualified individuals. Even in the highly cost-competitive steel industry, Chairperson F. Kenneth Iverson of Nucor built on basic entrepreneurial values in U.S. society to reduce the number of management levels by half. And at Procter and Gamble, Richard Nicolosi evoked the shared values for greater participation in decision making dramatically to improve creativity and innovation. Each of these examples illustrates how managers can help foster a culture that provides answers to important questions concerning external adaptation and internal integration. Recent work on the linkages among corporate culture and financial performance reaffirms the importance of an emphasis on helping employees adjust to the environment. It also suggests that this emphasis alone is not sufficient. Neither is an emphasis solely on stockholders or customers associated with long-term economic performance. Instead, managers must work to emphasize all three issues simultaneously. This emphasis on customers, stockholders, and employees comes at a cost of emphasizing management. Large offices, multimillion-dollar salaries, golden parachutes (protections for executives if the firm is bought by others), as well as the executive plane, dining room, and country club are out.
    Early research on culture and culture change often emphasized direct attempts to alter the values and assumptions of individuals by resocializing them—that is, trying to change their hearts so that their minds and actions would follow.146 The goal was to establish a clear, consistent organizationwide consensus. More recent work suggests that this unified approach of working through values may not be either possible or desirable. Trying to change people’s values from the top down without also changing how the organization operates and recognizing the importance of individuals does not work very well. Take a look at Cisco Systems. Here managers realize that keeping a dynamic, change-oriented and fun culture is a mix of managerial actions, decisions about technology, and initiatives from all employees. The values are not set and imposed from someone on high. The shared values emerge, and they are not identical across all of Cisco’s operating sites. Subtle but important differences emerge across their operations in Silicon Valley, the North Carolina operation, and the Australian setting.
    It is also a mistake for managers to attempt to revitalize an organization by dictating major changes and ignoring shared values. Although things may change a bit on the surface, a deeper look often shows whole departments resisting change and many key people unwilling to learn new ways. Such responses may indicate that the managers responsible are insensitive to the effects of their proposed changes on shared values. They fail to ask whether the changes are contrary to the important values of participants within the firm, a challenge to historically important corporatewide assumptions, and inconsistent with important common assumptions derived from the national culture, outside the firm. Note the example of Stephen Jobs at Apple earlier in this chapter. He did not make all the changes. Rather, he worked with others to make changes in strategy, structure, products, and marketing and to build on deep-seated common assumptions that long-term employees shared. Few executives are able to reshape common assumptions or “the taken-forgranted truths” in a firm without taking drastic, radical action. Roger Smith of General Motors realized this challenge and established a new division to produce the Saturn.
    At Harley Davidson, a new senior management team had to replace virtually all of the company’s middle managers in order to establish a new, unique, and competitive culture. All too often, however, executives are unable to realize that they, too, can be captured by the broadly held common assumptions within their firms. Just as executives in Eastern European firms must reexamine the philosophical foundation of their firms as their countries adopt market economies, so must managers in the United States and other Western nations, as they anticipate the exciting challenges of a new century.

    Quelle: HUNT, J. G. / OSBORN, R.N. / SCHERMERHORN, J. R.: Organizational Behavior, 7th Ed., Hoboken, New Jersey: Wiley & Sons, Inc., 2002, S.52f.

    Grundsätzlich ist die Leitbildplanung, Schaffung einer Corporate Culture usw. in der Organisationsentwicklung veranckert. Eine gewisse Kultur ist sicherlich von Beginn an in der Organisation vorhanden, verändert sich aber im Zeitverlauf. Man kann davon ausgehen, dass die Kultur in einer Vision entsteht.

    Im Mittelpunkt einer Teilveränderungsphase steht der Aufbau einer Vision, in dieser steht auch die Business Idea oder das Mission Statement (Geschäftsidee). Die Vision entspricht einem Bild der Zukunft ("Dream with a deadline") und soll dem Unternehmen eine Spitzenposition am Markt sichern. Gut Beispiele hierfür sind SAP, Apple, The Body Shop, Danzas' usw. Die Vision wird auf allen Unternehmensebenen entwickelt, d.h. beginnend vom CEO bis zur Bottom Line, das alles geschieht im Gegenstromverfahren, d.h. im Verlaufe der Zeit wird der Visionentwurf wieder von der Bottom Line nach oben gegeben. Man spricht hier auch von einem iterativen Veränderungsprozess. Der Visionentwurf ist damit Grundlage für das Unternehmensleitbild, welche die Grundlage einer Corportae Cultur ist.

    Quelle: FOPP, L. / SCHIESSL, J.-C.: Business change als neue Managementdisziplin: Wie der chief change officer den Unternehmenswandel mitgestaltet, Frankfurt am Main / New York: Campus, 1999, S.71ff.

    Hört sich alles komplizierter an als es ist, aber aus diesen Info's kannst du dir ja ein bis zwei Argumente herausziehen und das sollte dann jedenfalls für die Prüfung reichen. Viel Glück.

    Gruß

    Markus

    Man betrachtet zu Beginn die jeweiligen Veränderungen der einzelnen Posten.

    AV: AB 50.000 € - AfA 12.500 € = 37.500 €

    UV-Kasse: keine ersichtliche Änderung

    EK-Nom. : Wird durch den Verlust geschmälert, also: 70.000 € - 10.000 € = 60.000 €

    FK: Bleibt bei 0, da keine Kredite aufgenommen werden.

    Damit stellt sich folgende SB dar:

    Aktiva: AV 37.500 €, UV 20.000 € = Summe = 57.500 €
    Passiva: EK 60.000 €, FK 0 € = Summe = 60.000 €

    Es ergibt sich eine Differenz von 2.500 €. Nun stellt sich die Frage ob wir die Passivseite verringern müssen oder die Aktivseite erhöen müssen. Die ausbleibende Fremdmittelaufnahme zeigt also, dass das FK unverändert bleibt, das EK wurde durch die GuV schon berichtigt. Nicht getätigte Investitionen beeinflussen das AV nicht. Bleibt nur noch die Position UV-Kassen. Ist auch ohne diese Argumentationsschritte auf den ersten Blick erkennbar. Den Betrag kann man rückwirkend über die GuV-Rechnung ermitteln. In dieser haben wir als Aufwendungen die AfA i.H.v. 12.500 € und einen Verlust i.H.v. 10.000 €. Der Verlust ermittelt sich aus der Differenz von Erlösen und Aufwendungen. Den Aufwendungen i.H.v. 12.500 € müssen also Erlöse i.H.v. 2.500 € gegenüber stehen um den Verlust von 10.000 € zu erreichen. Die Erlöse werden im Lauf der Periode auf einem Kreditkonto, in diesem Fall UV-Kasse, gutgeschrieben. Also können wir festellen: Das UV muss um 2.500 € erhöht werden und die SB schaut folgendermaßen aus:

    Aktiva: AV 37.500 €, UV 22.500 €
    Passiva: EK 60.000 €, FK 0 €

    Die Bilanzsummen von 60.000 € stimmen überein.

    Bei Unklarheiten einfach nachfragen.

    Gruß

    Markus

    Hier mal die Lösung, sollte stimmen:

    MEK 27,00
    +MGK 66 2/3% 18,00
    +FEK / Drehbank 22,00
    +FEK / Fräse 13,50
    +FEK / Löhne 35,00
    +RFGK 80% 56,40
    ---------------------------
    =HK 171,90
    +VwGK 15% 25,79
    +VtGK 9,00
    ---------------------------
    =SK 206,69
    +Gewinn 20% 41,34
    ---------------------------
    =VVP 248,03
    +Prov. 13% 37,93
    ---------------------------
    =BVP 285,96
    +Skonto 2% 5,84
    ---------------------------
    ZVP 291,80

    Bein Unklarheiten einfach nachfragen.

    Gruß

    Markus

    Im Grunde genommen ist es mit dem Schema von Petrike erledigt. Desweiteren rechnest du das alles natürlich auf Stückbasis, nicht wie von Petrike erwähnt auf Tonnenbasis, du führst ja eine Stückkalkulation durch und keine Zeitrechnung.

    Dann sieht das alles wie folgt aus:

    MEK 41,88
    +MGK 10% 4,19
    FEK 10,00
    +FGK 125% 12,50
    ---------------------------
    HK 68,57
    +VwVtGK 30% 20,57
    ---------------------------
    SK 89,14

    Grundsätzlich ermittelst du deine Zuschlagssätze in der Zeitrechnung um sie dann in der Stückrechnung anzuwenden, es gilt immer der gleiche Zuschlagssatz, egal ob für 1,5, oder 100 Stück.

    Gruß

    Markus