Beiträge von Markus

    Titel: Allgemeine BWL - Theorie und Praxis der Unternehmensberatung
    Format: PDF
    Grösse: 4,8 MB, 171 Seiten
    Autor: Prof. Dr. rer. pol. Kurt Jeschke, EBS

    Gliederung:

    1. Empirische Grundlagen der Unternehmensberatung
    1.1 Der nationale Beratungsmarkt
    1.2 Der internationale Beratungsmarkt
    1.3 Aktuelle Entwicklungen und Trends

    2. Theoretische Grundlagen der Unternehmensberatung
    2.1 Die Beratungsforschung
    2.2 Abgrenzung der Unternehmensberatung als professional service firm
    2.3 Die Beratungsleistung aus betriebswirtschaftlicher Sicht

    3. Beratungskonzepte und Beratungsprodukte
    3.1 Begriff und Aufbau von Beratungskonzepten
    3.2 Idealtypische Beratungskonzepte
    3.3 Ziele und Formen des Inhouse Consulting

    4. Das Beratungsprojekt
    4.1 Beratungsprojekte und Projektmanagement
    4.2 Zur Erfolgsmessung von Beratungsprojekten

    5. Das Management der Beratungsunternehmung
    5.1 Leitbilder und Zielsysteme von Beratungsunternehmen
    5.2 Unternehmensorganisation und Wertschöpfungsprozess
    5.3 Strategisches und operatives Beratungsmarketing
    5.4 Qualitätsmanagement der Beratungsunternehmung
    5.5 Human Ressource Management

    6. Der Weg in die Unternehmensberatung
    6.1 Bewerberanforderungen
    6.2 Chancen und Risiken des Beratungsberufs

    Titel: Material - und Fertigungswirtschaft
    Format: PDF
    Grösse: 3,6 MB, 282 Folien
    Autor: Prof. Dr. Florian Klug, FH München

    Gliederung:

    1. Gegenstand der Material- und Fertigungswirtschaft

    2. Beschreibung eines Produktions- und Logistiksystems
    2.1. Grundelemente eines Produktions- und Logistiksystems
    2.2 Organisationsformen von Produktions- und Logistiksystemen
    2.2.1 Werkstattfertigung
    2.2.2 Fließfertigung
    2.2.3 Fertigungssegmentierung
    2.3 Zielgrößen
    2.4 System produktiver Inputfaktoren
    2.4.1 Optimale Ergiebigkeit menschlicher Arbeitsleistung
    2.4.2 Optimale Ergiebigkeit der Betriebsmittel
    2.5 Eigenschaften von Produktions- und Logistiksystemen

    3. Produktionsplanungs- und Produktionssteuerungssystem (PPS)
    3.1 Informationsversorgungssysteme der Produktion
    3.2 Planung des Produktionsprogramms
    3.2.1 Kundenauftragsgetriebene Programmplanung
    3.2.2 Prognosegetriebene Programmbildung
    3.2.3 Mischform der Programmbildung
    3.3 Materialbedarfsplanung
    3.3.1 Programmgebundene Bedarfsermittlung
    3.3.2 Verbrauchsgebundene Bedarfsermittlung
    3.4 Termin- und Kapazitätsplanung
    3.5 Fertigungssteuerung

    4. Beschaffungslogistik und Einkauf
    4.1 Aufgabenabgrenzung
    4.2 Make or Buy Entscheidungen

    5. Distributionslogistik

    6. Strategien in der Logistik
    6.1 Supply Chain Management
    6.2 Single Sourcing
    6.3 Modular Sourcing
    6.4 Global Sourcing

    7. Logistikcontrolling
    7.1 Logistikkostenrechnung
    7.2 Logistikkennzahlen
    7.3 ABC-/XYZ- Analyse

    Zitat

    Original von Kiwi_FN
    Hört sich nach einer Aufgabe aus einem ILS-Studienheft an. Lieg ich da richtig? Mache auch bei ILS den Betriebswirt, Fachrichtung Logistik und habe dieses Thema bereits bearbeitet. Schick mir doch einfach mal eine Email an: kiwi@planet-interkom.de dann kann ich dir entsprechende Hilfestellung zusenden.

    Gruss Frank

    Die entsprechende Hilfestellung kannst du aber auch gerne hier posten. Dazu ist dieses Forum da und somit haben alle davon etwas ;)

    Gruß
    Markus

    Dem ist echt nichts mehr hinzuzufügen :)

    Schiri zeigt sich Rote Karte

    Einen außergewöhnlichen Kontrast zur deutschen Schiedsrichter-Affäre lieferte ein Spielabbruch im englischen Fußball: Weil er sich selber die Rote Karte gezeigt hatte, musste Schiedsrichter Andy Wain (39) am Wochenende das Spiel zwischen Peterborough North End und Royal Mail AYL vorzeitig beenden.

    In der 63. Minute hatte North End-Torhüter Richard McGaffin nach dem 2:1 für den Gegner gemeckert, weil er ein Foul eines Gegenspielers gesehen haben wollte. Anstatt McGaffin wegen Reklamieren zu warnen, ging bei Wain das Temperament durch. Er schmiss Pfeife und Karte zu Boden und marschierte auf den Torhüter zu, um ihm seine Meinung zu sagen. Auf halbem Weg stoppte er jedoch und verwies sich selber des Feldes.

    "Rückblickend hätte ich das Spiel gar nicht pfeifen dürfen", wurde Wain, der zuvor angeblich einige persönliche Probleme hatte, am Montag von der BBC zitiert. Seine Selbstkritik klang dann so: "Es war völlig unprofessionell. Wenn das ein Spieler gemacht hätte, hätte ich ihn des Feldes verwiesen, also musste ich gehen."

    Auslöser für die Überreaktion von Wain war dies: "Ich hörte, wie der Torhüter sagte: Immer das gleiche mit Ihnen, Schiri - wir kriegen nix." Da sei bei ihm das Fass übergelaufen. "Aber zum Glück kam ich rasch wieder zu Sinnen."

    Weil kein Schiedsrichter unter den Zuschauern weilte, musste das Spiel abgebrochen werden. Zum Abschluss ihrer Meldung schrieb die BBC auf ihrer Webseite: "Immerhin stritt er nicht mit sich selber über den Platzverweis."

    http://www.n-tv.de/5485587.html

    Gruß
    Markus

    geeKo:

    Klar haben wir direkt nichts davon, aber irgendjemand wird einfach den Anfang machen müssen. Wenn man es trocken und realistisch betrachtet spricht das derzeitige System nicht gerade für Nachhaltigkeit. Vielen Unis würde es def. nicht so gut gehen, wenn sie teilweise nicht so sehr von der Privatwirtschaft gesponsert würden. Effektives Fundraising machen nun mal nur die Wenigsten.

    Zum rechtlichen Aspekt habe ich schon etwas gepostet, da gebe ich dir recht, ein geburtsortabhängiges Gebührensystem ist juristisch nicht durchsetzbar. Zum Glück.

    Zum Thema USA: Genau so wird es kommen, klar jetzt ist es Hals-über-Kopf, aber man gewöhnt sich bekanntlich an alles. Ob es gut ist, sei dahingestellt.

    Die Gebühren sollen sich angeblich langfristig zwischen 1.500 € und 2.500 € einpendeln. Ich denke mal gerade für Mannheim ist ein besonders hoher Wert realistisch, die Selektion an den wirklich guten Hochschulen wird dadurch noch verschärft. Ich denke aber schon, dass gerade die derzeit akzeptierten Hochschulen noch an Qualität hinzugewinnen werden. Sicherlich auch nicht gerade schlecht einen nicht privaten Gegenpol (den es durch MA, MUC, COL) tlw. schon gibt aufzubauen. Dann gibts es auch sicherlich einen faireren Wettbewerb gegenüber WHU, EBS & Co.

    sherlock:

    Jein. Eine Zweiklassenbildung haben wir in Deutschland doch sowieso schon, daran gibt es leider nichts zu rütteln. Das mit den Jobs ist hierzulande auch sehr abhängig von den Regionen bzw. Städten!

    Manchmals frage ich mich aber schon, was für eine Berechtigung ein kostenloses duales Ausbildungssystem und andere höhere Schulen haben. Ein bisschen mehr Gleichberechtigung wäre sicherlich angebracht. V.a. wenn man bedenkt, dass Berufsschulen nicht gerade eine qualitativ hochwertige Lehre anbieten.

    bluewater:

    Was willst du uns damit sagen?

    Gruß
    Markus

    Und täglich grüßt das Murmeltier:

    Wortgefechte um die Deutungshoheit

    Die NPD nimmt Dresden ins Visier: Zum 60. Jahrestag des Angriffs alliierter Bomber Mitte Februar wollen die Neonazis ihre kruden Thesen vom "Bomben-Holocaust" unters Volk bringen. Politiker und Bürgergruppen rufen zum Aufstand der Anständigen - doch in Teilen der Bevölkerung fällt die NPD-Wortschöpfung auf fruchtbaren Boden.

    Dresden - Das Foto wurde von 86 Zeitungen gedruckt. "Schöner leben ohne Nazis", stand da auf Julia Bonks straff gespanntem T-Shirt. Es machte die mit 18 Jahren jüngste Abgeordnete des sächsischen Landtags schlagartig in ganz Deutschland bekannt - doch genutzt hat es nichts. Drei Monate nach der Aktion der PDS-Frau benehmen sich die "unverbesserlichen Neonazis" (Kanzler Gerhard Schröder) unverbesserlicher denn je.

    Mit dem Wort vom "Bomben-Holocaust" wenige Tage vor dem Auschwitz-Gedenktag hat NPD-Fraktionschef Holger Apfel den ersten großen Skandal ausgelöst, der In- und Ausland in Aufregung versetzt. Die Neonazis hätten nun ihr "wahres Gesicht" gezeigt, heißt es, halb empört, halb erleichtert. Dresdens Oberbürgermeister Ingolf Roßberg spricht von einer "Frechheit", Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt fürchtet: "Es fällt ein Schatten auf das ganze Land."

    Doch die wirklich interessante Frage lautet: Wie kam die Rede in der Dresdner Bevölkerung an? Schließlich gibt es in der Stadt eine ausgeprägte Erinnerungskultur an den Feuersturm vom 13. Februar 1945, als alliierte Bomber zwölf Quadratkilometer Innenstadt in eine Trümmerlandschaft verwandelten. Bis heute wird bezweifelt, ob das Bombardement kurz vor Kriegsende militärisch notwendig war. Jahrzehntelang war in der DDR-Propaganda von "anglo-amerikanischem Terror" die Rede - eine Tradition, an die die NPD heute nahtlos anknüpft.

    "Bei einigen Dresdnern fällt das Wort vom Bomben-Holocaust auf fruchtbaren Boden", sagt Stephan Fritz, Pfarrer der gerade wieder aufgebauten Frauenkirche, deren Ruine das Symbol der Zerstörung Dresdens war. Da müsse man sich nichts vormachen. "Es gibt immer wieder Leute, die keineswegs rechtsextrem sind, die sagen, ich bin damit noch nicht fertig." Eine alte Frau, deren Eltern in den Flammen umgekommen sind, habe ihm letztes Jahr zum 13. Februar geschrieben und erklärt, warum sie am NPD-Marsch teilnehme. Sie habe sich im offiziellen Gedenken nicht wiedergefunden, sagt Fritz.

    Auch deutschlandweit regt die NPD-Wortschöpfung, die einen konventionellen Bombenangriff mit dem industriell betriebenen Völkermord gleichsetzt, weit weniger auf, als zu erwarten wäre. Eine Umfrage im Auftrag der "Welt am Sonntag" ergab, dass 27 Prozent der Deutschen unter 30 Jahren den Begriff im Zusammenhang mit Dresden nicht für anstößig halten. Bei den über 60-Jährigen sind es 15 Prozent. Interessanterweise ist die Akzeptanz des Begriffes in Westdeutschland mit 19 Prozent höher als in Ostdeutschland (15 Prozent).

    Die NPD surft auf solchen Stimmungen. Seit langem propagiert sie Dresden als Stadt der deutschen Opfer. In den vergangenen fünf Jahren ist die sächsische Landeshauptstadt so zum Zentrum eines symbolischen Kampfes über die Geschichte geworden. Jedes Jahr wächst die Teilnehmerzahl eines von der NPD veranstalteten "Trauermarsches". 2004 kamen rund tausend vor allem junge Männer, dieses Jahr werden 5000 Sympathisanten aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet.

    Das ist immer noch eine relativ geringe Zahl, doch zum 60. Jahrestag in knapp zwei Wochen steuert die Auseinandersetzung nun auf einen Höhepunkt zu. Nach dem Willen eines breiten Dresdner Bündnisses, das einen "Rahmen des Erinnerns" erstellt hat, sollen sich alle Dresdner am 13. Februar eine weiße Rose anstecken und so ein visuelles Gegenbild zum Marsch der Rechtsextremen setzen. Auch Ministerpräsident Milbradt ruft zu dem Aufstand der Anständigen auf.

    "Es geht um die Deutungshoheit", sagt Fritz, der das Bündnis mit initiiert hat. "Die Nazis versuchen, den Tag zu instrumentalisieren, aber das lassen wir nicht zu." Die Erinnerungskultur der Stadt sei geprägt von drei Leitsätzen. Der erste laute: Wer vom Dresdner Leid spricht, darf von deutscher Schuld nicht schweigen. "Dresden war keine unschuldige Stadt, sondern eine Nazi-Stadt wie alle anderen", sagt der Pfarrer. "Damit finden wir bei der überwiegenden Mehrheit der Dresdner Zustimmung", ist er sich sicher.

    Doch gerade in Dresden ist die Vorstellung vom wehrlosen Elbflorenz, das sinnlos zerbombt wurde, als der Krieg längst entschieden war, weit verbreitet. Der britische Historiker Frederick Taylor, der den Angriff auf Dresden zwar keineswegs rechtfertigt, ihn aber als militärisch logischen Schlag darstellt, konnte vorvergangene Woche nur unter Polizeischutz im Dresdner Rathaus auftreten.

    Gastgeber Roßberg gibt zu, dass der Besuch Taylors "im Vorfeld durchaus als heikel eingeschätzt wurde". Die "Bild"-Zeitung fuhr eine Kampagne gegen den "Skandal-Autor", in Leserbriefen entlud sich der Zorn der Bevölkerung. Doch auch "unangenehme Wahrheiten" müssten in einer Demokratie Platz finden, sagt Roßberg, darum habe er Taylor das Rathaus zur Verfügung gestellt.

    "Die Dresdner haben den Verlust ihrer schönen Stadt nicht verwunden", sagt Louis Nebelsick, ein Amerikaner, der seit fünf Jahren in Dresden lebt. Die Vorstellung, Opfer eines Terrorangriffs zu sein, ist seit Kriegsende in den Köpfen verankert. "Was wir DDR-Propaganda nennen, war dort Alltag, und die Leute haben es geglaubt", sagt Nebelsick. So kursieren bis heute Opferzahlen, die weit höher liegen als die offiziellen 35.000.

    Die NPD fördert jegliche Legendenbildung nach Kräften. Im Landtag haben sie nun ein übergroßes Podium und können eine ganz neue Massenwirkung erzielen. Der Eklat am vorvergangenen Freitag, ist Fritz überzeugt, "war ein wohl kalkulierter Coup, um die eigenen Reihen zu mobilisieren und auch weitere Kreise anzusprechen". Für den Aufmarsch haben sie so größtmögliche Aufmerksamkeit erzielt.

    Bisher ist es verschiedenen Bürgergruppen immer gelungen, die NPD am 13. Februar aus dem innerstädtischen Ring fernzuhalten. Die zentralen Plätze an der Frauenkirche und am Altmarkt sind auf Jahre hinaus von demokratischen Veranstaltern blockiert. Die NPD klagt noch auf den Platz vor dem Landtag. Wenn es nach Roßberg geht, werden sie aber am Ende wieder nur den abgelegenen Platz am Rathaus bekommen. Solange die Partei nicht verboten sei, könne man den Marsch leider nicht ganz verhindern.

    Die öffentliche Debatte rund um das historische Datum ist ein relativ neues Phänomen. Lange war das Gedenken in Dresden eine stille Angelegenheit. Seit 1982 hat sich eine bürgerliche Gedenkkultur im Zuge der Friedensbewegung entwickelt: Abends um viertel vor zehn, dem Beginn der Bombenangriffe, läuten alle Glocken der Stadt und es findet ein ökumenischer Gedenkgottesdienst statt. Die Dresdner gehen zur Frauenkirche und stellen eine Kerze ab. Mit dem Wiederaufbau der Frauenkirche, der Ende der neunziger Jahre begann, verlor dieses Ritual jedoch zunehmend seinen Sinn, sagt Matthias Neutzner, Sprecher der Interessengemeinschaft 13. Februar, der von Anfang an dabei war.

    Dazu kam die Präsenz der Rechtsextremen, die eine Reaktion erforderte. Unmittelbar nach dem 13. Februar 2004 habe man sich daher zusammengesetzt und entschieden, in die Offensive zu gehen, erzählt Fritz. Entstanden ist der "Rahmen des Erinnerns", eine Reihe von 60 Workshops, Lesungen, Ausstellungen und Installationen, der vom gesamten Dresdner Establishment unterstützt wird. Es sei das "differenzierteste Gedenken", das es in Dresden je gegeben habe, sagt Roßberg stolz.

    Eine der beiden zentralen Veranstaltungen am 13. Februar ist, in den Worten Roßbergs, "provokant". Die Organisatoren haben zwölf Städte, darunter Dresden, Guernica und Hiroshima, aber auch Bagdad, New York und Grosny, ausgewählt, die eine "Gemeinschaft der Opfer" bilden. Aus jeder der Städte soll eine Botschaft verlesen werden, um zu zeigen, dass das "elementare menschliche Empfinden" als Kriegsopfer gleich sei. Der Gegenwartsbezug sei gewollt, erklärt Neutzner. Die rechtsextremen Umtriebe vor der eigenen Haustür hingegen werden absichtlich nicht thematisiert, weil man nicht in Aktionismus verfallen wolle. "Ich lasse mir von gefährlichen Irren doch nicht die Tagesordnung diktieren", so Neutzner.

    Doch ganz komme man um die Auseinandersetzung an dem Abend nicht herum, räumt er ein, schließlich gehe es auch darum, wer am Ende die besseren Fernsehbilder habe. Darum sind die Dresdner dazu aufgerufen, nicht nur alle eine weiße Rose zu tragen, sondern auch auf dem Platz vor der Semperoper mit einer Kerze in der Hand sich so zu formieren, dass die Fernsehhubschrauber eine große Kerze sehen. Fritz verspricht: "Das demokratische Dresden wird sich artikulieren."

    Von Carsten Volkery

    Quelle: [url=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,338839,00.html]Klick[/url]

    Gruß
    Markus

    Das wäre insgesamt mal ein guter Ansatz. MMn sollte man es noch weiter spinnen: Damit will ich sagen, dass komplett alles über solche Kredite sowie Stipendien (vorausgesetzt es funktioniert ähnlich gut wie in den USA beispielsweise) finanziert werden sollte und so eine unnützige Institutionen namens Bafögamt komplett entfernt werden kann. Somit kann man sicherlich leichter eine finanzielle Gerechtigkeit herstellen. Die Höhe der Beträge, die Ausarbeitung eins gut funktionierenden Konzeptes bleibt aber noch abzuwarten. Ich persönlich würde eine Mischform a la Stipendien und Bildungskrediten jedenfalls dem klägelichen Bafögsystem vorziehen.

    Gruß
    Markus

    geeKo:

    Zitat


    wo hast du die info her? das wäre meines wissens nach sogar gesetzeswiedrig, wenn unterschieden wird, wo man geboren ist. jedem bürger im EU-Land müssen die gleichen rechte zugestanden werden, egal wo man geboren ist. man kann es wohnsitzabhängig machen, aber doch nicht davon, wo man geboren ist???

    Rheinland-Pfalz erwägt, Gebühren für landesfremde Studenten einzuführen. Ministerpräsident Kurt Beck bezeichnete die Idee als "Akt politischer Notwehr". Für Landeskinder soll das Studium kostenfrei bleiben. Alternativ hat Beck eine Art Länderfinanzausgleich vorgeschlagen, bei dem die Länder profitieren, die viele Studenten aus anderen Bundesländern aufnehmen.

    Prognose: Es ist unwahrscheinlich, dass sich Gebühren für Landesfremde mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz verbinden lassen. Das Studium wird wohl erst einmal kostenfrei bleiben.

    Quelle: [url=http://www.spiegel.de/unispiegel/geld/0,1518,326952,00.html]Klick[/url]

    Zum Thema SPD, CDU usw:

    Show für Studenten

    Auch die SPD wird auf den Gebührenkurs der unionsregierten Länder einschwenken - nach den Landtagswahlen in Kiel und Düsseldorf.

    Edelgard Bulmahn hat kein Glück mit dem Verfassungsgericht. Im vergangenen Juli hatte sie der Vorsitzende Richter zusammen mit anderen Prozessbeteiligten ermahnt, doch bitte aufzustehen, wenn der eigene Name verlesen werde. Vorigen Mittwoch, das Gericht verkündete sein langerwartetes Urteil zu den Studiengebühren, wollte sie es besonders gut machen - und sprang auf, als der Saaldiener rief: "Bitte die Plätze einnehmen." Wieder falsch, wieder Gelächter im Saal.

    Das Bild der einsam aufhüpfenden Ministerin taugt als Symbol für den Kurs der gesamten Partei. Nachdem die Verfassungsrichter Bulmahns Gebührenverbot gekippt hatten, taten die Sozialdemokratin und das Partei-Establishment erst einmal so, als sei nichts geschehen. Die Genossen überboten sich in trotzigen Bekenntnissen zum "gebührenfreien Erststudium" (SPD-Chef Franz Müntefering) und der Warnung, dass der "Zugang zur Hochschule künftig vom Geldbeutel der Eltern abhängig" werde (Bulmahn).

    Alles Show. Wieder einmal wird Politik zur Pose verkürzt. Die SPD-Durchhalteparolen sollen die Stammklientel in Arbeiterquartieren und Studierzimmern beeindrucken und reichen deshalb bestenfalls bis zum Frühsommer. Nach den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein (im Februar) und Nordrhein-Westfalen (im Mai) aber, so prognostizieren sozialdemokratische Kabinettsmitglieder, werden über kurz oder lang auch SPD-regierte Länder Studiengebühren einführen.

    Zwar hält sich das Kanzleramt offiziell noch an die Anti-Gebühren-Linie der Partei. Intern aber macht Regierungschef Gerhard Schröder deutlich, dass er wenig gegen die Abgaben einzuwenden hat, sofern sie durch Stipendien und Kredite sozial abgefedert seien. Warum solle er das fordern, wenn es doch ohnehin komme - so wehrte er noch kürzlich jene ab, die ihn zu einer vernehmlicheren Stellungnahme überreden wollten.

    Im Kabinett steigt unterdessen die Zahl der Gebührenbefürworter. Wirtschaftsminister Wolfgang Clement hat in den vergangenen Monaten bereits mehrfach die Frage aufgeworfen, warum "in Deutschland zwar für den Besuch von Kindergärten Beiträge zu zahlen sind, nicht aber für den Besuch von Hochschulen". Nun kommen ähnliche Töne von Innenminister Otto Schily. Mit Vorliebe verweist er auf seinen Bruder Konrad, der als ehemaliger Präsident der privaten Universität Witten/Herdecke positive Erfahrungen mit Studiengebühren gesammelt hat. "Die Hochschulen sollten umfassende Autonomie erhalten", sagt der Minister, "bei der Auswahl von Professoren und Studenten, bei der Gestaltung von Lehre und Forschung und auch in allen Fragen der Finanzierung." Sprich: auch beim Erheben von Gebühren.

    Protest gegen Gebühren: Auch SPD-Länder bieten keine sichere Zuflucht
    Nicht anders ist die Konstellation in vielen sozialdemokratisch geführten Ländern. Während SPD-Bildungspolitiker etwa in Berlin oder Brandenburg weiter gegen Studiengebühren wettern, sind die Regierungschefs Klaus Wowereit (Berlin) oder Matthias Platzeck (Brandenburg) längst dafür. Und der thüringische SPD-Vorsitzende Christoph Matschie, bis vor kurzem noch Bulmahns Staatssekretär, rät seiner Partei, "unbedingt eine bundeseinheitliche Lösung zu suchen". Der "dann notwendige Kompromiss könnte auch sozialverträgliche Studiengebühren enthalten", so Matschie, "die dann den Hochschulen auch tatsächlich zufließen".

    Verzweifelt versuchten die SPD-Hochschulminister vergangene Woche, die Trendwende zu stoppen. Sie wollen, dass das Studium etwa in Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen auch künftig gebührenfrei bleibt. Doch dann, so fürchten sie, könnten die Studenten aus Bezahl-Ländern in Scharen bei ihnen einfallen.

    Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Jürgen Zöllner (SPD) hat deshalb ein raffiniertes System von Entschädigungen ersonnen: Jede Hochschule, fordert er, müsse für landesfremde Studenten eine Ausgleichszahlung aus jenem Land bekommen, aus dem der Hochschüler stammt. Falls das nicht durchsetzbar sei, müssten Abiturienten aus Bayern oder Baden-Württemberg eben zahlen, wenn sie in Mainz studieren wollten.

    Die Chancen für eine Realisierung von Zöllners Ausgleichsidee sind indes gering. Als "ziemlich absurd" empfindet es etwa der baden-württembergische Wissenschaftsminister Peter Frankenberg, ein neues Hochschultransfersystem einzurichten - zumal es längst einen allgemeinen Finanzausgleich zwischen den Ländern gebe. Strafgebühren für Auswärtige wiederum dürften nur schwer Bestand vor dem Verfassungsgericht haben.

    Zudem wächst auch bei sozialdemokratischen Bildungsexperten die Erkenntnis, dass Gebühren möglicherweise gar nicht so unsozial wirken wie vielfach gedacht. In Australien wie in Großbritannien waren es Labour-Regierungen, die mit der kostenlosen Uni-Ausbildung Schluss machten. In Australien stieg dennoch nicht nur der Anteil der Studierenden insgesamt, sondern auch die Zahl der angehenden Akademiker aus weniger finanzstarken Familien. In Großbritannien studieren mittlerweile mehr als 44 Prozent eines Jahrgangs.

    Der frühere SPD-Bundesgeschäftsführer Peter Glotz, inzwischen Hochschullehrer an der schweizerischen Universität St. Gallen, hat seiner Partei von jeher geraten, die Bezahl-Frage weniger ideologisch zu betrachten. Angesichts der klammen Kassen der Hochschulen, so Glotz schon vor Jahren, gebe es für Studenten nur zwei Alternativen: entweder eine gute Ausbildung gegen eine mäßige Gebühr oder "ein beschissenes Studium umsonst".

    Von Dietmar Hipp, Julia Koch und Michael Sauga

    Quelle: [url=http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,339200,00.html]Klick[/url]

    Gruß
    Markus

    Zitat

    Original von geeKo
    naja, länder wie BW oder Bayern können sich ziemlich viel erlauben, dort wird trozdem CDU gewählt...

    Das stimmt schon. Mein Satz ist auch nicht wirklich ernst zu nehmen. Studiengebühren hin oder her, die prozentualen Verhältnisse unter den Parteien in Bayern würden sich dadurch sicherlich nicht ändern.

    Gruß
    Markus

    Also du gehst folgendermaßen vor:

    Angabe:

    Ermitteln Sie die Selbstkosten der verschiedenen Rahmenmodelle pro Stück mit Hilfe der Äquivalenzziffernrechnung, wenn Modell II doppelt so groß ist wie Modell I, welches wiederum nur ein sechstel der Größe des Modells II aufweist.

    Ich gehe jetzt von folgendem aus:

    a) II ist doppelt so groß wie I
    b) I ist ein sechstel so groß wie III

    Die Äquivalenzziffern bildest du nun vor Beginn der Kalkulation:

    Ein Produkt sollte die ÄZ 1 aufweisen, den Rest passt du dann an, daraus folgen die ÄZ für I-III:

    a) I = 1
    b) II = 2
    c) III = 6

    D.h. wie aus der Angabe ersichtlich, II ist doppelt so groß wie I, und III ist sechsfach so groß wie I.

    Nun werden die sog. Einheitsmengen ermittelt. Diese ermittelt man pro Produkt. Allgemeine gilt: Einheitsmenge = ÄZ * Produktionsmenge.

    a) EinheitsmengeI = 1 * 300 = 300
    b) EinheitsmengeII = 2 * 200 = 400
    c) Einheitsmenge III = 6 * 100 = 600

    Die Summe der Einheitsmengen beträgt 1.300!

    Nun kannst du die Stückkosten der Einheitsmengen berechnen. Da es sich hier um eine mehrstufige ÄZ-Kalkulation handelt musst du dies nun für alle Stufen extra vornehmen. Die Formel lautet: Stückkosten der Einheitsmenge = Gesamtkosten der jeweiligen Produktionsstufe / Summe der Einheitsmengen.

    Daraus folgt:

    a) km(E) = 7.900 / 1.300 = 6,08 € / Einheitsmenge
    b) kF1(E) = 1.700 / 1.300 = 1,31 € / Einheitsmenge
    c) kF2(E) = 1.300 / 1.300 = 1 € / Einheitsmenge
    d) kV(E) = 910 / 1.300 = 0,7 € / Einheitsmenge

    Unterschiede in der Produktions- bzw. Absatzmenge sind nicht vorhanden. Nun müssen die Stückkosten der Einheitsmengen mit den entsprechenden ÄZ der Rahmenmodelle gewichtet werden. Dies geschieht für jede Produktions- und Absatzstufe seperat. Die Addition der Selbstkosten der einzelnen Stufen ergibt die Selbstkosten pro Podukt.

    1. Stufe Material:

    a) I = 6,08 * 1 = 6,08 €
    b) II = 6,08 *2 = 12,16 €
    c) III = 6,08 * 6 = 36,48 €

    2. Stufe Fertigung1:

    a) I = 1,31 * 1 = 1,31 €
    b) II = 1,31 * 2 = 2,62 €
    c) III = 1,31 * 6 = 7,86 €

    3. Stufe Fertigung2:

    a) I = 1 *1 = 1,00 €
    b) II = 1 * 2 = 2,00 €
    c) III = 1 * 6 = 6,00 €

    4. Stufe Vertrieb:

    a) I = 0,7 * 1 = 0,70 €
    b) II = 0,7 * 2 = 1,40 €
    c) III = 0,7 * 6 = 4,20 €

    Jetzt kannst du Selbstkosten pro Stück ermitteln:

    a) I = 6,08 + 1,31 + 1,00 + 0,70 = 9,09
    b) II = 12,16 + 2,62 + 2,00 + 1,40 = 18,18
    c) III = 36,48 + 7,86 + 6,00 + 4,20 = 54,54

    Conclusio: Das Verhätlnis der SK entspricht exakt dem der ÄZ. Also 1:2:6. Rechne die Kalkulation mit diesen SK durch und du wirst exakt die Gesamtkosten aus der Angabe vor der ÄZ errechnen. Das ist das Prinzip der ÄZ-Kalkulation, du ordnest deine Kosten einfach nur neu zu. Sollte meiner Meinung nach alles stimmen, außer es wurde angedacht, die ÄZ pro Stufe auf Grundlage der EK zu bilden, was ich aber nicht glaube, da es ja konkret um die Größenverhältnisse ging.

    Gruß
    Markus