Beiträge von Markus
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Hi Ina,
Also nochmal ein Vorschlag meinerseits, nun ein bisschen strukturierter:
Eine Grobgliederung, bei der ich sagen würde, dass sie für FOS/BOS Verhältnisse vollkommen okay ist:
1. Grundlagen der Marktforschung
1.1 Gegenstand
1.2 Aufgaben2. Informationsgewinnung
2.1 Probleme im Bereich der Informationsgewinnung
2.1.1 Zielgruppe
2.1.2 Untersuchungsobjekte
2.1.3 Stichprobenumfang
2.1.4 Methodik
2.2 Meß- und Auswahlverfahren
2.2.1 Vollerhebung
2.2.2 Teilerhebung
2.2.3 Festlegung des Auswahlverfahrens
2.2.3.1 Nichtzufällige, bewusste Auswahl
2.2.3.1.1 Quotenverfahren
2.2.3.1.2 Konzentrationsverfahren
2.2.3.1.3 (...)
2.2.3.2 Zufallsauswahl
2.2.3.2.1 Einfach Stichproben
2.2.3.2.2 Geschichtete Stichproben
2.2.3.2.3 Mehrstufige Auswahlverfahren
2.2.3.2.4 Klumpenauswahl
2.3 Methodik
2.3.1 Sekundärforschung
2.3.1.1 Intern
2.3.1.2 Extern
2.3.2 Primärforschung
2.3.2.1 Beobachtung (Fremd- bzw. Selbstbeobachtung, Persönlich vs. Unpersönlich, Teilnehmend vs. Nicht teilnehmend, Bewusstseinsgrade, Feld vs. Laborbeobachtung)
2.3.2.2 Befragung (Schriftlich, mündlich, telefonisch) -> Fragemethodik (!) (direkt, indirekt, (...))
2.3.2.3 Experiment
2.3.2.4 Spezialformen (Panel, pycholigische Testverfahren (...))3. Auswertung
3.1 Uni- und bivariate Statistiken
3.2 Multivariate Statistiken (Cluster, Diskriminanz, usw.)
4. Prognosemethoden
4.1 Absatz und Marktprognosen
4.2. Qualitativ vs. Quantitativ5. Praxisbeispiel
5.1 Marktsegmentierung
5.2 Möglichkeiten der Segmentierung
5.3 Segmentierung anhand der MillieuforschungKursives kann man mMn getrost vernachlässigen, auch der Rest der Übrigbleibt, wird ziemlich sicher noch zu ausführlich sein, aber es soll ja nur als Denkanstoss dienen, nicht wahr?

Punkt 3ff. sollte sicherlich nicht mathematisch abgehandelt werden, das wäre mMn doch zu viel des Guten für schulische Verhältnisse.
Zu Kapitel 5 steht alles weitere in der Email.
Und noch eine Liste an Fachliteratur:
Pflichtlektüren:
P. Atteslander: Methoden der empirischen Sozialforschung, 10. Auflage, de Gruyter Verlag, Berlin 2003
L. Berekhoven, W. Eckert, P. Ellenrieder: Marktforschung, 6. Auflage, Gabler Verlag, Wiesbaden 1993
Backhaus, K. et al.: Multivariate Analysemethoden – Eine anwendungsorientierte Einführung, 10. Aufl., Berlin et al. 2003
Churchill, G. A./Iacobucci, D.: Marketing Research – Methodological Foundations, 8. Aufl., Fort Worth 2002Weiterführende Literatur:
Böhler, H.: Marktforschung, 3. Aufl., Stuttgart 2004
J. Bortz, N.Döring: Forschungsmethoden und Evaluation für Sozialwissenschaftler, 2. Auflage, Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 1995
Decker, R./Wagner, R.: Marketingforschung, München 2002
Hair, J. F. et al.: Multivariate Data Analysis, 5. Aufl., Englewood Cliffs 1998
Hammann, P./Erichson, B.: Marktforschung, 4. Aufl., Stuttgart 2000
Herrmann, A./Homburg, C. (Hrsg.): Marktforschung. Methoden, Anwendungen,
Praxisbeispiele, 2. Aufl., Wiesbaden 2000
M. Hüttner: Grundzüge der Marktforschung, 7.Auflage, Oldenbourg Verlag, München 2002
Kumar, V./Aaker, D. A./Day, G. S.: Essentials of Marketing Research, 2. Aufl., New York 2002
J. Koch: Marktforschung: Begriffe und Methoden, Oldenbourg Verlag, München 1996
Lehmann, D. R./Gupta, S./Steckel, J. H.: Marketing Research, Reading et al. 1998
R. Schnell, P. B. Hill, E. Esser: Methoden der empirischen Sozialforschung, 6. Auflage, München, 1999Gruß
Markus -
Zitat
Original von nanna
Hallo Denny,Hier reicht es aus, wenn du einfach Pro und Contra auflistest den außerökonomischen Aspekt kannst du unberücksichtigt lassen.
Tipp: Schau mal unter Verschmelzung von Unternehmen (BWL Forum 16.08.2004). Schau dir besonders die zweite antwort von Strolch an (das reicht schon als Lösung)!
Gruss Sandra
Der hier ist wohl gemeint:
:hand:Verschmelzung von Unternehmen
Und jesses, wie viel habe ich da eigentlich wieder geschrieben

Gruß
Markus -
Also wenn du es typisch nach dem Deutschunterricht in der Schule machen sollst, mach es so wie Andreas vorgeschlagen hat, wenn du ein wirkliches Arbeitspapier zum Thema, was spricht für ein M&A unserers Unternehmens und was dagegen, so solltest du dich z.B. an folgenden Vorschlag halten, ähnelt sehr dem Aufbau von Feasibility Studies (Machbarkeitsstudien)
1. Einführung
1.1 Gründe und Ziele der Studie
1.2 Informationsgewinnung2.Background
2.1 Art des Unternehmens, Rechtsform
2.1.1 Aktivitäten
2.1.2 Töchter
2.1.3 Head Office
2.1.4 Angestellte
2.2 Kennzahlen, Ertragskraft etc.
2.3 Branchen, Märkte, Produkte3. Gründe für ein Merger
3.1 Für Unternehmen A
3.2 Für Unternehmen B4. Pottentielle Probleme
4.1 Logistik
4.2 Produktion
4.3 Personal
4.4 Controlling (Kostenentwicklung, Synergien)
4.5 Management
4.6 Marketing
4.7 VertriebEvtl. R&D etc.
5. Schlussfolgerung
6. Empfehlung
Ein kleines Brainstorming meinerseits
Kann man je nach Geschmack anpassen.Zweiteres ist eben ein bisschen neumodischer und näher an der Realität, aber wenn es eine reine Deutschargumentation sein muss, könntest du damit Probleme bekommen.
Außerökonomische Aspekte sind die Soft-Facts, wie z.B. Umwelt, Qualität der Arbeitsverhältnisse, fast alles was sich nicht genau messen lässt.
Gruß
Markus -
Anbei mein Lösungvorschlag. Nur Kapitalwertmethode, ist mMn aber auch ausreichend. Evtl. sind die Angaben ein bisschen lückenhaft, eine konkrete Fragestellung vermisse ich ebenfalls, aber dennoch sollte es so lösbar sein.
Gruß
Markus -
Musst du das auf Englisch machen oder warum postest du es im Bereich Sprachen? Für M&A hätte ich glaube ich einen Company Report in einem Buch.
Gruß
Markus -
Zitat
Original von geeKo
es ist immer das beste, gleich zu wissen, was man später macht.... aber das leben geht keine geraden wege, ich will mir die möglichkeit offen halten, und jeder studiengang hat seinen reizWie erwähnt wechseln wird kein Problem sein, aber du musst dann die fehlenden speziellen BWL-Prüfungen bzw. Informatikprüfungen nachholen.
Gruß
Markus -
Bei b) geht es wohl um die bilanziellen Ansätze während der unterschiedlichen Perioden, nicht wahr?
Gruß
Markus -
Einfach den Kapitalwert bzw. den IZF für beide Alternativen berechnen und dann entscheiden. Ich hänge dir die Lösung morgen einmal an.
Gruß
Markus -
Hi,
besorg dir von Bereckhoven das Buch namens Marktforschung da steht alles drinnen (auch ziemlich viel Statistik-Kram). Als Praxisbeispiel würde ich z.B. ein Institut wählen, also mein Vorschlag wäre: Millieuforschung an Beispiel eines Mafo-Instituts. Informationen und Daten kannst du von mir aus erster Hand haben, alles weitere zu diesem Thema aber nur per Email (markus at study-board.de). Das sollte praxisnah genug sein, Unternehmen anschreiben wird dir nicht viel bringen, denn alles wollen sie nicht offenlegen, nicht wahr? Finde dieses Praxisbeispiel aber def. interessanter als die Panelforschung der GFK zum Beispiel.
Als Internetquellen einfach mal google "Marktforschung filetype:pdf" eingeben, evtl. noch "Skript" dranhängen. Hier in der Datenbank findest du auch ein gutes Skriptum.
Gruß
Markus -
Zitat
Original von geeKo
also ist es grundsätzlich besser, direkt in BWL zu gehen, wenn man sich nicht sicher ist, ob man reine BWL oder ein Artverwandtes Fach (z.B. Wirtschaftsinformatik) studieren will und sich den Wechsel offen lassen will? Haben die 2 Fächer überhaupt ein äuqivalentes Grundstudium?Die BWL-Fächer bei WI sind äquivalent, die informatiknahen Fächer hast du im BWL Studium natürlich nicht, das GS unterscheidet sich grundsätzlich je nach Hochschule (je nachdem wie hoch der prozentuale Anteil an BWL - Informatik ist). Würde dir auch eher raten BWL anzufangen und dann evtl. zu wechseln, wobe es natürlich am besten ist gleich den richtigen Studiengang zu wählen.
Gruß
Markus -
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Hi Jörg,
wünsche dir alles Gute zu deinem Geburtstag. Weiterhin viel Spaß in unserem VWL-Subforum

Feier schön und lass es krachen!
:band: :bier: :drink:
Einen :kuchen: gibt es natürlich noch oben drauf.
Gruß
Markus -
Nun äußere ich mich auch einmal dazu:
@Con:
Zitat
Staatliche Unis, nun dazu gibt es wohl genügend hier oder im Netz. Für Wirtschaftsprüfung / Steuern ist Nürnberg / Mannheim oder München ganz gut.So sehe ich das auch. FFM ist im bankennahen Bereich sicherlich auch noch gut. Aber wie schon erwähnt, wenn die Mobilität nicht gegeben ist, dann muss man seine Ansprüche ein wenig herunterschrauben.
Zitat
Nur weiss ich halt nicht ob lieber ne staatl. uni (dieses jahr bietet sich wohl die letzte Möglichkeit mit fh-reife auf einer Uni zu studieren, zumind. in NRW an den ehem. GHS ist das wohl so) oder private FH.Nunja, die GH sind mMn nicht gerade die Überfliegeruniversitäten, da ist es evtl. klüger sich eine spezialisierte FH zu suchen. Aber auch wieder eine Frage der Mobilität, nicht wahr?
Zitat
Die private FH kostet richtiges Geld, ok - dafür ist sie so konzepiert, dass du an einem Tag komplett frei hast und an 2-3 Nachmittagen, d.h. du kannst praktisch einer Teilzeitbeschäftigung (16-20std.) nachgehen.Auch auf einer ganz normalen Universität kannst du nebenbei arbeiten, da WiWi-Studiengänge bekanntlich während des Semesters nicht ganz so aufwendig sind wie z.B. technische Studiengänge.
Zitat
Stimmt es, dass die FH´s schulischer, intensiver, schneller und zielgerichteter sind?Jein. Sicherlich ist es rel. leicht das Studium in der Regelstudienzeit zu schaffen, kommt auf die Größe an. Schulischer sicherlich auch nur in Bezug auf die meist kleinerer Gruppen. Intensiver würde ich vollstens verneinen, gerade bzgl. des vermittelten Wissens.
Zitat
Mit schulischer meine ich, dass die FH´s "praxisbezogener" sein sollen, d.h. auch die Sachen anhand praktischer Fallbeispiele, Gruppenarbeiten, etc. rüberbringen..Vorlesungen seien keine richtigen Vorlesungen, sondern Unterricht wie in der Schule, sehr interaktiv und der lerngeschwindigkeit der Gruppe angepasst..Phänomen WiWi. Praxisbezogener ist das nicht. Außer du bist an der ESB oder dergleichen. Deine Praktika kannst du auch an der Uni machen, theoretisches Wissen bleibt theoretisches Wissen, der Wissentransfer in Fächern wie Marketing, Controlling etc. ist eigentlich überall gleich, unterscheidet sich nur in der Masse. Zum Thema Vorlesungen: Das sind def. normale Vorlesungen außer du bist in einer Kleingruppe mit bis zu 10 Personen, angepasster und interaktiver im Vergleich zur Uni? Niemals. Case Studies, Gruppen- und Projektarbeiten hast du überall.
Zitat
Die Uni dagegen, so sagt man, sei "nur Theorie", du hast nen Prof. und seine "Vorlesungen"..sie würde länger dauern, und du "lernst zwar alles richtig wissenschaftl., jedoch lernst du nicht, wie man dieses theoretische Wisssen in der Praxis einbringt"..vor allem würde man an der Uni sehr viel lernen, was man später im Beruf "eh nicht" braucht..Auch die FH besteht zum Großteil aus Theorie. Ja, auf der Uni wirst du im Normalfall mehr wissenschaftliche Arbeiten schreiben, aber das trockene graue Theoriegerüst hast du eben auch auf der FH, im WiWi Bereich unterscheiden sich die beiden Typen von der Konzeption her sicherlich nur geringfügig. Es gibt übrigens auch FH's an denen man im BWL Studium an die 10-15 Hausarbeiten schreiben muss
Zitat
Persönlich denke ich, das Uni auch schwerer ist als FH. Ich kann das nur mit Gesprächen mit Leuten die beides kennengelernt haben begründen, da ich selber (noch) nie an einer Uni war. Allerdings fand ich die FH wahnsinnig einfach. Kann aber auch daran liegen, das BWL einfach einfach ist.Das kann man glaub ich voll und ganz unterschreiben, gibt sicherlich regionale Unterschiede, aber im Großen und Ganzen stimmt das
[SCHILD=11]WORD![/SCHILD]
Zitat
Ich bin noch nicht ganz fertig - mache gerade mein letztes Theoriesemester in Peking und schreibe vor Ort bei einem Unternehmen gleichzeitig Diplomarbeit.Oh ja, stimmt. Wollte dir so oder so noch einmal eine Email schreiben. Wie die Zeit vergeht

Man muss unterscheiden, im technischen Bereich gibt es def. Unterschiede, doch diese sind im WiWi-Bereich nicht wirklich gegeben, da ist nichts praxisbezogener oder dergleichen. Aber in Bereichen der Informatik und des Ingenieurswesens, geht es schon eher in Richtung TU, da hast du recht.
Zitat
Ja, du hast recht, von Uni auf FH wechseln kannst du später immer noch - oder das Diplom I an der Uni machen (oder haben die da mittlerweile den Bachelor?)Joar, dies sind auch dabei umzustellen.
Das waren meine 2 Cent.
Gruß
Markus -
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Hi,
ich verschiebe es einmal in den Bereich Study Tours, dort passt es mMn besser.
:falschesForum:
Gruß
Markus