Nette Ausgangssituation. Hauptfixpunkt bei einer empirischen Studie wäre für mich das Gehalt nach 5 Berufsjahren. Dieses berücksichtigt dann auch schon etwaige Karrieresprüunge und sollte einigermaßen sauber von den unterschiedlichen Einstellungsmodalitäten bzgl. der Bezahlung bei Universitätsabsolventen/Fachhochschulabsolventen sein. Interessant ist beispielsweise auch die prozentuale Steigerung innnerhalb von 5-10 Jahren, wobei die Differenz nach 10 Jahren gegen Null gehen sollte. Die Einstiegsgehälter können auch herhalten, führen aber immer zum gleichen Ergebnis welches stark von der Unternehmensgröße, der Einstigesposition und dem Hochschulabschluss abhängt. Die typische Differenz eben, welche wohl derzeit round about um die 5.000-15.000 € beträgt (je nach Position). Hier greift dann auch bei einigen Firmen eine gewisse Entwicklungsproblematik da die Gehaltsentwicklung tlw. bei Uni-Absolventen auch noch einmal stetig weiter vorangeht gegenüber den FH/BA-Absolventen. Aber im Grunde kann man wohl nur von Startunterschieden sprechen. Von daher wäre mein Vorschlag wie erwähnt die Entwicklung im Zeitraffer und v.a. auch der Vergleich zu gewissen Karieeremeilensteinen. Wie viele Stufen der Karriereleiter erklommen wurden (in diesem Zusammenhang) kann auch noch einige Ansätze liefern. Vielmerh fällt mir dazu auch nicht ein.
Mit deiner Zusammenstellung bin ich eigentlich d'accord.
Die ersten beiden Positionen sind klar. Und nun der Einwand:
Ich persönlich würde dann c.p. das duale Programm um eins nach oben ranken und den Universitätsabsolventen ohne Arbeitserfahrung nach unten korrigieren. Mit der alten Theorie- und Praxisfloskel will ich jetzt nicht kommen, aber wenn man einmal von zwei Durchschnittshochschulen ausgeht, ist mir der Bewerber lieber, der vier Jahre lang unter dem Druck des Konzerns sein Studium durchgezogen hat und auch noch immer in den Ferien gearbeitet hat, da meist auch noch Auslandspraktika bei Töchtern etc. integriert sind, ist dieses Programm mMn vorzuziehen. Dieser Fall tritt natürlich nur manchmals in Kraft, je nach Bewerberprofil, von Fall zu Fall unterschiedlich.
Gut dann weiter. Puh, gute Frage, naja ich würde auch den Uni-Absolventen dem FH'ler mit Berufserfahrung vorziehen, je nach Ausbildung (Art der Tätigkeit, Noten, Schulabschluss). Aber nachdem er in deinem Szenario nur Berufserfahrung im geringen Maße bzw. eine typische Ausbildung hat, ist dieser nicht unbedingt qualifizierter von daher kann man das schon so lassen.
Aber ab jetzt wird es komisch: Staatl. gepr. BW, puh ja, sicherlich der nächste Rang. Wobei ich sagen muss VWA kann ich jetzt nicht genau einschätzen, müsste aber vom Niveau und Lernumfang her ein klein wenig geringer sein. Pluspunkt ist die berufsbegleitende Ausbildung, reicht aber imho nicht annähernd an den FH-Absolventen heran. Zum IHK'ler kann ich gar nichts sagen obwohl mir natürlich dieses Zertifikat lieber ist, als die anderen, aber einen wirklich Kommentar kann ich mir hier nicht erlauben.
Das Problem ist mMn die normale Ausbildung: Wenn sie in einem ansprechenden Umfeld, mit paralleler Weiterbildung und konstanter Entwicklung absolviert wurde, dann kann es sehr gut sein dass diese Person besser gestellt werden sollte als z.B. ein staatl. gepr. BW. Wobei dieses Argument dann auch nicht hunderprozentig in sich stimmig ist. Alles in allem kommt es dann auf das konkrete Profil an um zu entscheiden. Es gibt einfach zu viele Variablen. Für jede mögliche Unterscheidung lässt sich ja dan nder Kandidat nach eigenen Wünsche verbiegen 
Gerade im unteren Bereich ist es mMn schwer differenzierbar, aber wenn man von den harten Fakten ohne Abweichungen ausgeht entspricht deine Rangfolge auch meinem Verständnis von quantifizierbarem Wissen und Fähigkeiten.
kathy:
Gängig? Richtig? Oder gar falsch?
Gruß
Markus