Beiträge von Strolch

    Es geht im Endeffekt um die sogenanngte Verlängerte Werkbank!
    Ein Unternehmen kauft eben nicht mehr die Einzelteile ein und setzt sie in der eigenen Montage zusammen sondern geht auf seine Zulieferer zu und verlangt, dass diese eben Vormontagen übernehmen. Da wird eben das Unternehmen, dass bisher nur Stossstangen gefertigt hat, von seinem Kunden, ja fast genötigt, in Zukunft neben der reinen Stossstange die Zukaufteile von anderen "Unterlieferanten" zu beziehen und fertige Komponenten zu liefern.

    In anderen Fälle werden die Lieferanten gezwungen die Software, die Qualitätsicherungsmaßnahmen und -projekte, die Fertigungsweise usw. die der Kunde vorgibt zu übernehmen (und natürlich vom Kunden zu kaufen). Wer das Geld hat hat das sagen, ist ne alte Weisheit (Wer zahlt schafft an!)

    Von daher nimmt eben der Kunde detailiert Einfluss auf jeden einzelnen Aspekt des Lieferanten. Da wird der Lieferant vom Kunden dazu verpflichtet selbstätig einmal täglich die aktuellen Vertragsänderungen zu überprüfen, die Auftragsmenge selbst aus dem verbundenen Computersystem abzufragen und natürlich alles zum vorgegebenen Preis, pünktlich zu liefern.

    Willkommen in der Welt der Automobilzulieferer

    Detailierter gehts nicht, ich würde dir für weitere Infos dringend einschlägige Fachzeitschriften empfehlen!

    Das Problem ist nur, Bücher gibts zu diesen Themen wie Sand am Meer - genaus Fachartikel in den Spezialzeitschriften.

    Aber gut, https://www.study-board.de/www.competence-site.de , eine meiner Lieblings-BWL-Management-Seiten gibt zum Thema SCM dieses Werk hier als Literaturtip an:
    Supply Chain Management/HDM Praxis der Wirtschaftsinformatik

    Ich muss aber zugeben, dass ich mich mit diesem Thema noch nie intensiv befasst habe!

    Zitat

    Original von Denny
    Hallo.

    Ich habe folgende Fragestellung :

    Beschreiben Sie, inwiefern Kunden Einfluss auf den Pruduktionsprozess des Unternehmens ausüben. Welche Gründe gibt es für diese Entwicklung ?

    Also mir fällt da jetzt speziell die Großindustrie als Abnehmer, speziell die Automobilindistrie ein, die massiven Einfluss auf die Prozesse ihrer Lieferanten nimmt.
    Gründe für die Entwicklung sind die zunehmende Verlagerung der eigenen Produktion hin zu den Lieferanten, da wird eben vom Stossstangenproduzenten verlangt, dass er auch gleich die Nebelscheinwerfer einsetzt und andere Dinge vormontiert, sich also vom Teile-Liefernaten zum Komponentenlieferanten zu entwickeln. Grund dafür ist natürlich die Kostensenkung im eigenen Betrieb.

    Wissenschaftlich musst du hier eindeutig in Anführungszeichen setzten bzw. es mit Wirtschafts"wissenschaftlich" ersetzen! Wobei die Wirtschaftswissenschaften schon von vorneherein keine" harte" Wissenschaft wie Physik oder Chemie sind bei denen es harte expirimentelle Ergebnisse gibts sondern in den Bereich der nennen wir es mal "menschlichen" Wissenschaften gehören. Also in den Bereich der Kultur-/Geistes-/Sozialwissenschaften!

    Empirische Belege und Wirtschaftswissenschaftliche oder Volkswirtschftliche Beweise benötigen immer eine Interpretation und da bist du schon wieder voll in der Ideologie, da es von der Einstellung des Wissenschaftlers abhängt was und wie er bewertet. Sobald du dich etwas mit den Grundlagen der Philosophie befasst, vielleicht hast du das auch schon, wirst du merken dass kein Mensch frei von Ideologischer Prägung ist auch wenn er das noch so stark behauptet.

    Das Deutschland vordergründig vom Ausenhandel profitiert das erzählen uns die Medien Tag für Tag, das ist genau wie die von Menschen gemachte Klimaerwärmung - es kann stimmen es muss aber nicht ...
    Von daher ist es wie gesagt mMn ein absolut Ideologische Fragestellung!

    Wie in der Aufgabenstellung schon steht "kurzfristig" kann darauf verzichtet werden.

    Es geht dabei darum, dass man im Endeffekt nur die variablen Kosten des Produktes deckt, also die Kosten die direkt in das Produkt eingehen. Das kann man durchaus ein, zwei, drei Monate machen. Das Problem ist natürlich dann man dannach wieder mit einem + Produzieren muss, da am Jahresende ganz im Gedanken der Vollkostenrechnung alle Kosten gedeckt sein und zumindest noch ein kleiner Gewinn rausschauen sollte.
    Von daher ist diese Preisuntergrenze also eine eher theoretische Angelegenheit, die aber durchaus ihren realen Bezug hat: Bevor ich zwei Monate gar nichts produziere, Produziere ich doch lieber nur zu den var. Kosten um zumindest die Belegschaft und die Maschinen in "gebrauch" zu halten.

    Äquivalenzziffern eines Produktes sind Umrechnungsziffern, die angeben, in welchem Verhältnis die Kosten dieses Produktes zu den Kosten eines Einheitsproduktes stehen.
    Däumler/grabe: Rechnungswesen und Controllinglexikon, 2. AUfl. S. 16

    Selbskosten muss ich wohl nicht definieren.
    Berechnen wir die mal zuerst:
    SKgesamt= 780.000

    Sorte 1 Randsteine -> Produktion 800qm pro qm 10 Std.
    => Gesamtarbeitsleistung 800x10=8000 Std.

    Sorte 2 Pflastersteine -> Prosuktion 2000qm pro qm 8 Std.
    => Gesamtarbeitsleistung 2000x8= 16000 Std.

    Sorte 3 Split -> Produktion 1000qm pro qm 2 Std.
    => Gesamtarbeitsleistung 1000x2 = 2000

    Gesamtarbeitsleistung für alle Sorten 26.000 Std.
    gemäß Angabe ist dies die Schlüsselgröße

    => 780.000 / 26000
    Jede Arbeitsstunde kostet damzufolge 30

    Selbstkosten gesamt nach Sorten
    Sorte 1: 8000 x 30 = 240.000
    Sorte 2: 16000 x 30 = 480.000
    Sorte 3: 2000 x 30 = 60.000

    Selbstkosten pro qm
    Sorte 1: 10*30 = 300
    Sorte 2: 8*30 = 240
    Sorte 3: 2*30 = 60

    Produkt B wird als Einheitsprodukt definiert, da es die größte Ausbringungsmenge in qm besitzt. Folglich ist die Äquivalenzziffer von Sorte 2 =1

    Es ergeben sich also folgende Äquivalenzziffern:

    Sorte Äquivalenzziffern
    1 1,25
    2 1
    3 0,25

    Rechenweg Sorte 1
    -> 300/240 = 1,25
    Rechenweg Sorte 2
    -> 60/240 = 0,25

    Hoffe geholfen zu haben!

    Der Gewinn ist ein ganz normaler Bestandteil der Preiskalkulation

    Herstellkosten
    + Verwaltungs/Vertriebsgemeinkosten
    =Selbstkosten
    + Gewinn
    = Barpreis
    + Skonto
    = Angebotspreis

    So, die gewünschte Gewinnmarsche ist z.B. mit 30% gegeben. D.h. auf die Selbstkosten werden 30% aufgeschlagen.
    SK 2574,23/100*30 = 772,269 =(gerundet) 772,27
    von dortaus wird dann weitergerechnet mit Skonto, Rabatt und USt zum Brutto-Listenpreis.

    Die andere Möglichkeit, wenn die Gewinnmarsche bzw. der Gewinnbetrag nicht gegeben ist, ist das zurückrechnen. Du kennst beispielsweise die Selbstkosten, du kennst den Angebotspreis und du weist wie hoch der Skonto ist.
    Dann rechnest du eben 3450/100*97 = 3346,50 abzüglich den Selbstkosten 2574,23 ergibt den Gewinn = 772,27
    daraus kannst du dann wieder den Prozentwert errechnen!

    Hoffe mal geholfen zu haben!

    Äh, da wir hier mehrheitlich BWLer sind, wirst du dir hier schwer tun eine fundierte Einschätzung zu kriegen.
    Ich für meinen Teil hab von diesen Skripten noch nie gehört!

    Hi,
    im Endeffekt ist es doch nur ne große Matrix! Also fängst du unten mit den Vertriebsregionen an und baust es nach oben weiter aus zum Gesamtunternehmen.
    Was du dann für einzelne Bausteine reinnimmst und wie Detailiert du das machst, ist deine Entscheidung.

    Du musst auch keine Tabelle verwenden, denn das Layout des Reportings sollte ja übersichtlich sein, du kannst also auch pro Land eine eigene Seite mit Detailreports machen - ganz wie du möchtest.

    Beim Beamtenrecht geht es um das Dienstrecht bzw. die Dienstpflichten der Beamten. Diese sind in ihrer Eigenschaft als Beamte keine "Personen" sondern Staatsdiener! Sie schließen keine Privatrechtlichen Verträge ab sondern handeln im Namen und im Auftrag des Staates. Das Beamtenrecht ist also kein Privatrecht sondern, wie Markus schon sagte, Bestandteil des Verwaltungsrechts und somit Öffentliches Recht.

    Dieser Beitrag spiegelt meine Persönliche Meinung wieder und stellt keine Rechtsberatung dar :)

    Was die angebliche Überlegenheit von Forefox oder Opera gegenüber dem IE anbelengt, darüber kann man trefflich streiten.
    Auf jeden fall gilt, der IE muss funktionieren, da ich niemandem aus den älteren Semestern, die meinen Rechner mitnutzen, den Umstieg auf ein anderes Programm zumuten kann.

    Die Temporären Files hab ich schon gelöscht, sämtliche Cookies und den Verlauf gleich mit. Bringt nix, ich hab wie schon gesagt Hijack drüber laufen lassen, meinen Virenscanner absolut auf dem neuesten Stand, jetzt gerade Spybot!
    gerade versuch ich die Registrie Funktionen aus de Hilfeboards zum zweiten mal, vielleicht hab ich ja beim ersten mal Fehler gemacht?

    So, ich muss euch mal wieder belästigen, genau wie ein paar andere Foren :D aber mein IE macht massiv Ärger!
    Problem: Wenn ich auf einen Link klicke, der ein Neues Fenster öffnen soll, dann macht der IE das zwar, aber er läd die Seite nicht.
    Wenn ich in ner E-Mail nen Link anklicke, macht er das selbe, wenn auch rechts Klicke und Link in neuem Fenster öffnen wähle, dann der selbe Fehler.
    Kam aus heiterem Himmel Hijack This findet nichts, Downgrad auf Version 5 bringt nix, neues Upgrade auf Version 6 bringt auch nix.

    Woran kann das liegen?

    Danke schonmal für das Nachdenken über dieses Problem!

    In einem Handelsunternehmen hast du keine Forschung und Entwicklung im klassischen Sinn, da die Produkte je "nur" eingekauft werden. Forschung und Entwicklung, wenn du das so nennen willst fällt im Bereich Marketing an, auf der suche nach neuen Absatzwegen.
    Es gibt auch keine Produktion, statt dessen gibt es Logistik!

    Stichwort Quelle: Hauptkostenfaktor in fast allen Versandhandelsunternehmen sind die Kataloge - Erstellen, Produktion und Versand derselben kostet mehr als z.B. das Personal und die Logistik!