Beiträge von Karlinchen

    Steht denn in der Aufgabenstellung wirklich ausschüttbarer Gewinn zum 31.12.2007? Eigentlich wird der ausschüttbare Gewinn zum 01.01. ermittelt. Zum 01.01.2007 wären das Deine 70.000. Lies nochmal genau nach.

    Ich versuch´s mal so:
    Der Bilanzgewinn/verlust ist das Ergebnis unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses. d.h. im Bilanzgewinn/Verlust sind der Jahresgewinn/verlust und der Gewinn-oder Verlustvortrag enthalten.
    Das im Geschäftsjahr erwirtschaftete Ergebnis wird im Jahresüberschuss/Jahres-fehlbetrag angezeigt.

    Bei der offenen Selbstfinanzierung handelt es sich um nicht entnommene bzw. nicht ausgeschüttete Gewinne, welche eigenkapitalerhöhend im Unternehmen verbleiben und den Gewinnrücklagen zugeführt werden. Diese Rücklagen werden in der Bilanz offen ausgewiesen. Speziell bei der offenen Selbstfinanzierung der AG ist in der Bilanz der Selbstfinanzierungsgrad in den Positionen Gesetzliche Rücklage und Freie Rücklage (§272 Abs. 3 HGB) ersichtlich. Die Höhe der Rücklagen kann gesetzlich bzw. satzungsmäßig vorgeschrieben sein. Der gesetzlichen Rücklage sind jährlich solange 5% des Jahresüberschusses zuzuführen, bis zusammen mit den Kapitalrücklagen 10% des Grundkapitals (oder in der Satzung bestimmter höherer Anteil) erreicht sind (§150 Abs. 2 AktG). Bei den freiwilligen Rücklagen können bis zur Hälfte des um den Verlustvortrag und um die Einstellung in die gesetzliche Rücklage verminderten Teils des Jahresüberschusses eingestellt werden (§58 AktG).

    Die verdeckte Selbstfinanzierung ist gleichzusetzen mit der Bildung stiller Reserven. Stelle Reserven stellen die Differenz zwischen dem Buchwert und den auf den Stichtag des Jahresabschlusses bezogenen Zeitwert eines Bilanzpostens dar. Bei den stillen Reserven handelt es sich um nicht in der Bilanz ausgewiesenes Eigenkapital. Sie führen zu einer Wertsteigerung des Betriebsvermögens. Stille Reserven entstehen durch:

    • Nichtansatz von Vermögensgegenständen
    • Unterbewertung von Aktiva (Bewertung nach dem Niederstwertprinzip § 252 Abs. 1 Nr. 4 EStG; Vorsichtige Bewertung der Bilanzposten nach Vorsichtsprinzip – Realisationsprinzip, Imparitätsprinzip
    • Überbewertung von Passiva (Höchstwertprinzip z.B. durch Nichtausschüttung von Gewinnen oder überhöhte Rückstellungen)

    Durch die Bildung von stillen Reserven kann es zur Verringerung des Gewinns kommen. Dies führt zu einer geringeren Gewinnausschüttung und einer verringerten Steuerschuld. Das Eigenkapital kann um den Anteil der stillen Reserven erhöht werden. Die führt zu einer Sicherung der Liquidität. Der tatsächlich erwirtschaftete Gewinn und die Bonität des Unternehmens kann durch die Bildung stiller Reserven nie klar dargestellt werden.
    Die Bildung erfolgt gewinnmindernd und die Auflösung entsprechend gewinnerhöhend.

    Wie soll denn jemand helfen können, wenn er das Lernheft nicht kennt?
    Auch ehemalige Studenten könnten helfen Lösungen zu entwickeln. Dafür muss aber die Aufgabenstellung bekannt sein.

    Gründungsbuchungen Briefwaagen AG

    Forderungen gegenüber Aktionären 4.600.000 an Grundkapital 4.000.000
    ........................................................................an Kapitalrücklagen 600.000

    Bank 1.600.000 an Einbringungskonto 1.600.000

    Verlustvortrag 150.000 an Bank 150.000



    GründungsbilanzBriefwaagen AG

    Aktiva____________________________________________Passiva
    A. Ausstehende Einlagen____________________________A. Eigenkapital
    __auf das Kapital_____________3.000.000 _____________I. Gezeichnetes Kapital_____4.000.000
    ________________________________________________ II. Kapitalrücklage____________600.000
    B. Umlaufvermögen ________________________________III. Verlusvortrag_____________-150.000
    I Guthaben bei Kreditinstituten__1.450.000_______________________________________
    ___________________________ 4.450.000______________________________________ 4.450.000


    Da der Ausgabewert der Aktien höher als der Nennwert ist, wird das Aufgeld der Kapitalrücklage zugeführt.

    Die UV ist die Haftpflichtversicherung der Unternehmer gegenüber dem Arbeitnehmer.

    Aufgaben: Unfallverhütung
    Ausgleich von Unfallfolgen und Berufskrankheiten

    Unfallverhütung: Die Einhaltung von den UV Trägern erlassenen Unfallverhütungs-vorschriften werden von technischen Aufsichtsbeamten der UV Träger überwacht.

    Ausgleich von Unfallfolgen und Berufskrankheiten: Heilbehandlung, Verletztengeld, Leistungen zur beruflichen und sozialen Rehabilitation, Verletztenrente, Sterbegeld, Hinterbliebenenrente.

    Versicherungspflichtig sind alle Arbeitnehmer, Landwirte, Kleingewerbetreibende, Pflegepersonen, Helfer bei Unglücksfällen, Schüler, Studenten sowie Kinder, welche eine Tagesstätte besuchen. Freiwillig versichern können sich Unternehmer, Selbständige, Freiberufler und mithelfende Ehegatten.



    Der zu zahlende Beitrag errechnet sich aus der Jahresbruttolohnsumme der Arbeitnehmer.



    Um den endgültigen Beitrag zu errechnen verteilt jede Berufsgenossenschaft Gefahrstrukturschlüssel.

    Hallo Tom anbei ein Lückentext zu Aufgabe 7, viel Spass beim füllen!!!



    a) Kf...............kv............... Kv..............Kgesamt..........Gesamterlös....Stückpreis

    Jan.....300 000,00......17,00......272 000,00...... 572 000,00........560 000,00.........35,00

    Feb.....die zeile ist für dich

    b)

    Betriebsergebnis = Gesamterlös - Gesamtkosten

    Jan...............560 000 - 572 000 = - 12 000 €

    Feb..............wieder für dich

    c)
    ........................................Kf
    Gewinnschwelle = ------------------ = ------------------- =
    ......................................e - kv


    d)

    Kv / Stck 17 € davon 25% Rohstoffkosten .............4,25 €
    Erhöhung um 10%... + 0,425 €

    Erhöhte neue Kv / Stck 17,425 €


    Gewinnschwelle = ----------------------- =

    Die Gewinnschwelle erhöht sich von 16 666,67 Stck auf 17 069,7 Stck.

    Aufgabe 5

    Versuchs mal mit dieser Tabelle. Nur noch die Werte einsetzten!

    Vorkalkulation zu Normalkosten ................................Nachkalkulation zu Istkosten

    Materialkosten
    MGKZ 12% .......................................................... MGKZ 15%
    Materialkosten

    Fertigungslohn
    FGKZ 110 % ......................................................... FGK 105 %
    SEK Fertigung ...........................................................
    Fertigungskosten
    Herstellkosten

    Vw + VtGKZ 18% ................................................. Vw+VtGKZ 20%
    Selbstkosten

    Als Ergebnis kommt dann das:

    Die wirklichen Selbstkosten/Ist-Selbstkosten erhöhen den wirklichen Gewinn um
    9 €/Stck gegenüber dem kalk. Gewinn.

    Ich grüble auch gerade über einem Problem. Bereite mich auf die Prüfung im Aufgabenteil Finanzwirtschaft, Investition vor. Leider bin ich schon ewig lange aus der Schule raus und habe keinen blassen Schimmer mehr warum Gleichungen gerade so umgestellt werden. Das Ergebnis hab ich ja, ich weiss nur nicht warum die Gleichung so umgestellt wurde

    45750+2,27x=41297,5+2,65x

    x=45750-41297,5
    2,27-2,65

    X=4452,50
    0,38

    x= 11717,1

    kannst Du mir erklären warum das so gemacht wird? Das mit minus und so?

    Steh total auf dem Schlauch

    6a)

    Anlagen.......................................................200.000,--
    Vorbereitungsaufwand ................................150.000,--
    Eiserner Bestand ...........................................45.000,-- 15Tx200Stx15€
    Materialkosten.............................................255.000,-- 85Tx200Stx15€
    Fertigungskosten .........................................112.000,-- 70Tx200Stx 8€
    Vertriebskosten.............................................40.000,-- 40Tx200Stx 5€
    Gesamtkapitalbedarf.....................................802.000,--

    Für den Kreditgeber sind die Maßnahmen der Ausfallbürgschaft (Einleitung der Zwangsvollstreckung) zu umständlich. Die Banken verlangen, dass der Bürge auf die „Einrede der Vorausklage“ vertraglich verzichtet. Damit entsteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft. Somit kann sich die Bank unmittelbar bei Nichterfüllung der vertraglichen Kreditzahlung bzw. Tilgungen an den Bürgen wenden.

    Also analog zur Ansparrücklage bzw. neu: Investitionsabzugsbetrag. Soviel ist schon mal klar. Nur hat mich eine alte Prüfungsaufgabe völlig irre gemacht. Da wurde ein unbebautes Grundstück in 2006 verkauft mit einem Gewinn von 124 000. Für diesen wurde ein Sonderposten gebildet um den Gewinn zu minimieren. In 2007 wurde ein bebautes Grundstück angeschafft. Wert G+B 100 000, Gebäude Summe x

    Da muss ja dann der Sopo aufgelöst werden. Davonn wurden im Lösungsteil 100 000 auf das grundstück genommen und der Rest auf das Gebäude. So stand es da. Und genau da hört es bei mir mit denken auf...