Beiträge von Ameli500

    Ich habe für 3 Monate ander Dublin HD gearbeitet. Für das Praktikum war ich in einemneuropsychologischen Forschungsteam untergebracht. IhrForschungsschwerpunkt liegt auf Wirksamkeitsstudien von BrainTrainings in ganz verschiedenen Altersgruppen. In den 3 Monaten indenen ich an der DHD gearbeitet habe, gab es aktuell leider keineStudie in deren Rahmen ich hätte rekrutieren, screenen oder testenkönnen. So war ich stattdessen für die Auswertung und Koordinationbereits erhobener Daten verantwortlich. Ich war in einem Teammehrerer Praktikanten bzw. Forschungsassistenten dafür zuständig,große Datenmengen aus 2 multizentrischen Studien mit SPSSauszuwerten und die Ergebnisse kurz darzustellen. Teilweise habe ichauch organisatorische Aufgaben übernommen. Zudem habe ich einigeLiteraturrecherchen durchgeführt und kurze Reviews zu verschiedenenThemen verfasst. Ich habe in einem großen Büro mit einer deutschenund einer amerikanischen Praktikantin gearbeitet, was sehr nett war.Außerdem saßen in dem Büro auch zwei irische Studenten, sodass wiruns auch mit denen etwas austauschen konnten. Mittags sind wir immeralle gemeinsam in die Kantine gegangen. Tee konnte man den ganzen Tagüber in der kleinen Küche in unserer Abteilung kochen – typischirisch, ohne Tee geht gar nichts. Der Tee passt auch zur irischenArbeitsmoral. Alles wird wirklich sehr locker gehandhabt. Ich habeimmer erst um 9:30 Uhr anfangen müssen und man konnte zwischendurchgerne mehrere Pausen einlegen. Wenn ich einen Tag frei wollte, z.B.wegen Besuch, so war das überhaupt kein Problem. Die Iren sindwirklich ein ganz liebes, herzliches und freundliches Volk und es warimmer Zeit für einen netten Plausch.


    Ich muss ehrlichgestehen, dass mich die Arbeit in dem Projekt etwas enttäuscht hat.Ich kam mir zeitweise eher wie eine wissenschaftliche Hilfskraft vor,die einfach Arbeit weggeschafft hat, allerdings eben ohne Bezahlung.Wir fühlten uns etwas isoliert und eher nicht so gut integriert. Daslag aber wie gesagt sicherlich auch daran, dass gerade Ferien waren.Eigenverantwortlich durften wir schon arbeiten, aber dieAnforderungen waren auch nicht gerade sehr hoch, sodass das wirklichnicht schwierig war. Die Zusammenarbeit hat gut funktioniert, unteruns Praktikanten sowieso und unserer Betreuerin konnten wir jederzeitFragen stellen. Ich muss zugeben, dass es außerdem nicht gerade derbeste Zeitpunkt ist, so ein Praktikum nach dem Diplom zu machen. Ichhätte dieses Praktikum nach dem Vordiplom sicherlich als sehrwertvoll empfunden.

    Alltag und Freizeit:
    Dublin ist eine sehr faszinierende Stadt. Es leben sehr vielejunge Menschen dort und es gibt wie ich finde unheimlich viel zuentdecken. An vielen Orten sieht es heruntergekommen aus, doch dasgehört dazu. Irland war lange sehr arm und ist nun mitten in derWirtschaftskrise. Es gibt aber viele wunderschöne Gebäude, Brückenund Stimmungen, dazu einige moderne und wirklich gut gelungenearchitektonische Highlights (z.B. die Samuell Beckett Bridge in denDocklands). Ich bin wahnsinnig gerne durch diese kitschige undlebendige, jedoch keineswegs hektische Stadt gelaufen und habe michvon der Atmosphäre begeistern lassen. Gerade das AusgehviertelTemple Bar und die Sträßchen rund um Grafton Street sind sehrschnuckelig mit vielen süßen Cafes (Bewleys Cafe!), interessantenund ausgefallenen Läden und Pubs (Porterhouse, Fitzsimmons, TheGlobe etc.). Leider ist wirklich alles sehr teuer. Aber die Pubs sindmeistens wunderschön und das Cider sehr lecker. Was mich sehrbegeistert hat, ist die viele Musik, die in den Pubs allabendlichgespielt wird. Es gab sehr traditionelle Bands, doch auch ganzmoderne und ausgefallene Sachen, mit dem ein oder anderenaußergewöhnlichen Stimmchen. Die Clubs sind alles recht teuer, dochdie braucht keiner, denn es gibt viele Kneipen mit Bühne undTanzbereich (z.B. The Mezz), das macht viel mehr Spaß. Außerdem istDublin ein Shopping-Paradies. In Dublin sind alle Nationalmuseen und-bibliotheken umsonst, sodass man die sich alle angucken kann. Diemeisten sind auch wirklich gut, in einem gibt es Moorleichen zubesichtigen, im anderen Picasso und Matisse. Auch sehenswert ist dasKilmainham Goal, in dem man viel über Irlands turbulente Geschichteerfahren kann. Außerdem ist das Book of Kells ein Muss für jedenBesuch in Dublin, die zugehörige Bibliothek versetzt den Besucher ineinem Harry Potter Film. Auch die Parks, wie St. Stephens Green,Phönix Park (dafür sollte man sich am Eingang ein Rad ausleihen)oder Merrion Square sind schön. Was Ausflüge in die Umgebungangeht, kann ich Howth wärmstens empfehlen. Die Halbinsel gehörtnoch zu Dublin dazu und ist mit Bus oder Dart gut erreichbar. Dortbekommt man alles geboten, was man sich von einem Wochenende inIrland vorstellt. Ein süßer Fischerhafen, wunderschönesaftig-grüne Inseln, ein Wochenendmarkt, eine verwilderte Küste mitvielen schönen Wandermöglichkeiten, ein Kirchenruine, ein Schlossund die besten Fish & Chips der Stadt. Weitere Tagesausflügekann man mit der Dart nach Malahide machen und von dort nachPortmarnock an den Strand laufen, nach Dalkey fahren oder nachGreystones und von dort nach Bray wandern. Außerdem sollte mannatürlich Galway, Connemara und die Klippen von Moher an derWestküste nicht verpassen, dafür braucht man aber mehrere Tage zurVerfügung. Mit Gobus kann man für 10 Euro nach Galway fahren.

    Fazit:
    Alles inallem hatte ich dank World of Xchange eine tolle Zeit in Dublin. Ichbin mit vielen wertvollen Erfahrungen heim gereist und sicher, dassich einmal wiederkommen werde. Ich hatte zwar etwasStartschwierigkeiten und war mit dem Praktikum nicht so ganzzufrieden, doch alles keine schwerwiegenden Dinge. Ich kann Dublinjedem empfehlen, der an Irland, der Geschichte und den Menscheninteressiert ist. Man sollte sich jedoch nicht das kleineschnuckelige Irland vorstellen, denn das gibt es nur an manchen Eckenund eher weniger in Dublin. Doch die Stadt ist so vielseitig undspannend, sie hat eine ganz eigene Schönheit. Und auch dieunheimlich netten Menschen, machen einen Aufenthalt in diesem Land zuetwas besonderem. Und ich denke, wenn man nicht gerade zu einerungünstigen Zeit in ein Unternehmen kommt, sondern dann wenn auchspannende Aufgaben zu tun sind, dann ist es der perfekte Ort für einAuslandspraktikum. Das Wetter ist gar nicht so schlimm, wie manannimmt und man ist nicht allzu weit weg, so dass man sich auch überBesuch aus der Heimat freuen kann. Das Leben ist teuer, aber etwasganz besonderes. Die Sprache ist zu Anfang nicht ganz einfach zuverstehen, doch sehr melodiös und von rauer Schönheit. Ich binfroh, dort gelebt haben zu dürfen und wundervolle Menschenkennengelernt zu haben. ‘Tis wunderful!

    Mit diesem Slogan sind sämtliche Souvenirs, T-Shirts und Schlüsselanhänger versehen. Ich hatte knapp zwei Monate Zeit um heraus zu finden, ob dies wirklich die Einstellung der Jamaikaner ist, oder lediglich ein einfallsreicher Spruch für Touristen.


    Mein von World of XChange vermitteltes Praktikum habe ich 6 Wochen in einer Basic School abgeleistet. In Oracabessa wurden zwischen 45 bis 50 Kinder im Alter von 3-5 Jahren unterrichtet. 3 Lehrerinnen bereiten die Kinder auf die „richtige“ Schule vor, beschäftigen die ganz Kleinen und bringen den „Mittleren“ Rechnen bei. Je nach Bedarf unterstützt die Köchin auch gerne mal die Lehrerinnen dabei die Kinder während der Snack-Pause zur Ruhe zu bringen.
    Da ich die erste Praktikantin in dieser Schule war, hatte noch niemand eine rechte Vorstellung von meinen Aufgaben, sodass ich recht frei in der Gestaltung meines Aufenthaltes war.
    Gleich am ersten Tag musste ich meine Tauglichkeit unter Beweis stellen. Die Direktorin der Schule hat mir einen Teil ihrer Klasse übertragen (die 4-jährigen) und mir auf den Weg gegeben, dass die Kinder diese Woche den Buchstaben „K“ lernen. Ohne große Vorstellung oder Vorbereitung stehe ich vor ca. 15 Kindern und soll ihnen das „K“ beibringen. Ich war recht schnell recht überfordert!
    Meine Aufgaben in der Schule waren sehr unterschiedlich. Meist habe ich mir selbst Projekte überlegt, die ich mit der Direktorin abgesprochen habe und schließlich selbst durchgeführt habe. Oftmals war ich auch „nur“ Unterstützung der Lehrkräfte. Aber ab und an unterrichtete ich Klassen auch ganz alleine, da manche Termine der Lehrerinnen wohl nicht auf den Nachmittag verschoben werden konnten. Der Höhepunkt meines Praktikums war mit den letzten beiden Wochen erreicht, da ich ab diesem Zeitpunkt für eine Klasse alleine verantwortlich war. Diese Zeit war sehr herausfordernd, allerdings hatte ich dadurch auch die Möglichkeit mit den Kindern tolle Projekte zu machen und mich selbst im Umgang mit einer Gruppe von Kleinkindern zu üben. Die Kinder waren sehr offen mir gegenüber, kein Wunder, denn in der Schule lernen sie schließlich auch, dass „Touristen weiß sind“J.
    Leider hatte ich einige Probleme mit der pädagogischen und didaktischen Art der Lehrerinnen den Kindern etwas beizubringen. Denn leider sind in Jamaika teilweise die neuen Methoden noch nicht angekommen, weshalb Schläge mit dem Rohrstock und ein äußerst rauer Umgangston von den Lehrern, sowie den Einheimischen oftmals mit der Antwort „So ist eben unsere Kultur“ gerechtfertigt werden.


    Neben den sehr einschneidenden Erfahrungen in der Schule konnte ich allerdings auch immer wieder sehr nette und aufgeschlossene Menschen kennen lernen. So passiert es nicht selten, dass man „verloren“ in einer Stadt umherirrt und früher oder später ein Einheimischer seine „Dienste als Tourguide“ anbietet. In solchen Situationen habe ich oft festgestellt, dass Jamaikaner sehr offen und hilfsbereit sein können.


    Jamaika ist ein sehr schönes Land, das durchaus viel zu bieten hat. Das Land gibt einem die Möglichkeit tief in die Kultur der Rastafari einzutauchen und damit auch viel über Natur und Kultur zu lernen. Vor allem in kleineren Dörfern, speziell im Landesinneren kann man noch immer die jamaikanische Kultur hautnah erleben. Ich habe viele Jamaikaner kennen gelernt, die sehr aufgeschlossen und interessiert waren. Viele haben mir von ihrem Lebensstil als Rasta erzählt und in stundenlangen Unterhaltungen mir ihre Philosophie näher gebracht. Zeit ist dabei ein untergeordneter Faktor!


    Nach zwei Monaten Aufenthalt in Jamaika muss ich sagen, dass ich viele nette Menschen kennen lernen konnte, und mich mit den Menschen, mit denen ich zusammen gewohnt habe über viele aktuelle und kulturelle Themen auseinandersetzen konnte und so einen anderen Eindruck von Land und Leuten bekommen konnte. Das unterscheidet sich von dem, das die Städte einem bieten, denn hier hat der Tourismus klare Spuren hinterlassen. Gerade in den größeren Küstenstädten reiht sich ein großes Hotel-Ressort hinter dem anderen und viele Einheimische versuchen immer wieder ein gutes Geschäft aus einem zu schlagen.
    Jamaika ist dennoch ein sehr exotisches Land, das sich durchaus lohnt zu besuchen!

    Ein Praktikum in einem Land wie China ist nicht einfach, denn der kulturelle Unterschied ist groß, die Sprache sehr schwer. Doch wenn man sich erst mal eingelebt hat, dann will man gar nicht mehr weg.
    Shanghai ist anders als der Rest von China, es ist relativ einfach sich auch ohne grosse Chinesischkenntnisse zurechtzufinden, und es gibt unzaehlige Restaurants (sowohl chinesische wie auch westliche, oft auch mit westlichen Preisen), Bars, Clubs, Gallerien, Geschaefte und Maerkte ohne Ende. Es gibt eine gute Expat-community in Shanghai und gute websites, ueber die man sich ueber alle Events und Restaurants etc. informieren kann.
    Die Infrastruktur ist gut, man kommt ganz leicht ueberall mit der Metro oder einem Bus hin, und Taxis sind auch sehr billig und leicht zu bekommen.
    In Shanghai zu leben ist nicht so billig wie der Rest von China, besonders die Mietpreise im Zentrum. Auswaerts essen kann man allerdings (verglichen mit Deutschland) sehr guenstig, besonders in den urig-chinesischen kleinen Restaurants oder Imbissstaenden an der Strasse – je dreckiger die Bude von aussen aussieht, desto besser hat es meistens geschmeckt. Es gibt auch viele auslaendische Supermaerkte (z.B. Tesco, Carrefour), wo man Produkte aus dem Ausland erhalten kann.
    Der einzige Nachteil an Shanghai ist, dass es kaum wirklich alte Sehenswuerdigkeiten gibt, aber dafuer kann man leicht mal einen Wochenendausflug in die umliegenden Staedte machen, z.B. nach Hangzhou, Suzhou und Nanjing.
    Die meisten Chinesen sind mir immer sehr nett begegnet und waren auch immer sehr interessiert, wo ich herkomme und was ich in China mache. Wenn man nach China kommt, um Chinesisch zu lernen, sollte man vielleicht eher nach Beijing gehen als nach Shanghai, denn der Shanghaier Dialekt ist selbst für Chinesen kaum zu verstehen.
    Mein Praktikum war sehr gut, ich habe viel gelernt, was mir für meine berufliche Zukunft nützlich sein wird, auch wenn es nicht nur meiner Studienrichtung entsprochen hat. Meine Aufgaben waren meistens interessant und mir wurde viel Verantwortung übertragen. Meine Kolleginnen waren stets freundlich und haben mir nicht nur in arbeitsbezogenen Fragen geholfen, sondern auch privat. Meine Chefin hat mich sehr gut betreut und wird mir auch über meinen China-Aufenthalt hinaus eine gute Freundin bleiben. Mir war es wichtig die Produktionsstaetten zu sehen und die Realitaet der Modebranche zu erleben, und das konnte ich in diesem Praktikum verwirklichen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Organisation und Vermittlung des Praktikums durch World of XChange
    Ich bin sehr gluecklich ein paar Monate in Shanghai gelebt und gearbeitet zu haben und die chinesische Kultur kennengelernt zu haben – das nuetzt mir nicht nur spaeter im Berufsleben, sondern auch als Lebenserfahrung, die mich gepraegt hat und die ich mein Leben lang nicht vergessen werde.

    [FONT=&quot]Internship by World of XChange- Mission, Tasks and Learning Objectives[/FONT]
    [FONT=&quot]Advertising was a totally new area for me. On my first working day I had absolutely no knowledge about what people actually do in the business of ads which has a fabulous shin to the outside world. I was thrown in at the deep end by my boss into different projects. And I realized this business is anything but fabulous. As an account executive who is the correspondence between the client and the team needs to have a clear mind and cannot lose track of all the projects which are in different stages of the ad-production. It is his responsibility to satisfy the client and to let the team know what needs to be done. My boss decided to let me learn by doing and I was handling a project on my own after I had sit in for meetings, took part of creative executions and observed the actual advertisement productions. The company gave me space to unfold my ability which I really appreciate, they only interfered when I had troubles. In this way I could really see what I’m capable of. [/FONT]
    [FONT=&quot]Today, on my last day of work, I can say with proud that I have seen all the stages of different types of advertisement. My boss was really giving effort that this could be made possible. But I also realized that in this business there is a lot of susceptibility demanded which you can only learn with working experience. Beside this I was really lucky that I was working for a regional agency which means we advertised for different countries in South East Asia because this is also how I got to know the variety of the culture since we need to understand the ethics first before attracting the folks with our ads.[/FONT]
    [FONT=&quot][/FONT]
    [FONT=&quot]Life in Singapore- Food, Transportation & Visa[/FONT]
    [FONT=&quot]Life in Singapore is quite unique. What people do the most here is shopping and eating. For lunch I mostly went with my colleagues to the food courts/coffee shops. They serve all different kinds of food but for very cheap, the average spent in a food court would be 5S$. I usually take the MRT to work which is the metro. Surprisingly the amount of money I spent on the public transportations is quite a lot (approx. 50S$/month). In other hand the taxis here are really affordable.[/FONT]
    [FONT=&quot]First I had trouble to get the work permit hence I couldn’t get into the country for a while and that’s how my internship was shortened by one month. But the company didn’t give up and once the application was approved everything went smoothly and there were no extensions required since the internship only lasted for three months. Also I want to say many thanks for the support to the team of World of XChange that enabled the organisation and placement of my internship.[/FONT]
    [FONT=&quot][/FONT]
    [FONT=&quot]General Satisfaction: VERY POSITIVE[/FONT]
    [FONT=&quot]I must say to have taken an internship in Singapore was definitely one of the best decisions in my life. I have learned so much and met so many lovely people. I was never treated like a foreigner, I always felt like one of them. It was a one-time experience that I will never forget.[/FONT][FONT=&quot][/FONT]

    Ich war mit Hilfe von World of XChange von Ende August 2010 bis Ende Februar 2011 in Kapstadt. Dort habe ich ca. 5 Monate ein Praktikum bei einem Hersteller von LED-Techniken absolviert und die restliche Zeit habe ich mit Reisen und Afrika entdecken verbracht.
    In Kapstadt wurde ich sehr freundlich vom Word of XChange-Team empfangen und zu meinem Haus gebracht. Gewohnt habe ich mit 9 weiteren Studenten. Vom Haus und den Leuten war ich von Anfang an begeistert. Wir waren eine bunt gemischte Gruppe (Amerikaner, Franzosen, Holländer, Südafrikaner, Deutsche, etc.) und wir hatten neben einem großen Balkon, einem sehr schönen Wohnzimmer und einer tollen Küche, einer riesigen Terrasse mit Blick auf den Tafelberg und sogar einem Pool!
    Mein Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht. Meine Arbeitskollegen waren alle sehr freundlich und wir waren wie eine kleine Familie. Es gab eine Weihnachtsfeier und an Geburtstagen brachte jeder immer einen Kuchen. Mit meinem Chef bin ich sogar 1 bis 2 mal die Woche während der Mittagspause joggen gegangen. Da ich als ausländischer Praktikant kein Geld verdienen durfte, stellte mein Chef mir ein Auto zur Verfügung, was in Kapstadt einem Geldwert von ca. 350 Euro pro Monat entsprach. Bei meinen Aufgaben während des Praktikums durfte ich zwischen zwei Projekten wählen. An meinem ersten Tag fragte mich mein Chef was ich für Erwartungen habe, in welchen Bereichen ich gerne arbeiten möchte und schlug mir dann zwei Projekte vor. Ich entschied mich an beiden Projekten mitzuarbeiten um einfach mehr zu lernen. Ich wirklich sehr froh, dass ich mein Praktikum in Südafrika absolvieren durfte! Es war eine klasse Zeit und ich werde auf alle Fälle wieder nach Kapstadt reisen und dort dann auch meine Kollegen besuchen!
    Jedem der sich für einen Auslandsaufenthalt in Kapstadt entscheidet, kann ich nur sagen, dass es die richtige Entscheidung war! Die Stadt ist traumhaft. Abwechslungsreich, schön und es wird nie langweilig. Man sollte sich aber auch die Zeit nehmen und reisen. Ich habe die Garden Route gemacht, die sehr schön ist, jedoch hatte ich Pech mit dem Wetter. Es hat durchgehend geregnet. Gemeinsam mit meiner Freundin und einem holländischen Pärchen bin ich nach Johannesburg geflogen und habe von dort aus ein Auto gemietet um nach Mosambik zu fahren. Auf dem Weg nach Mosambik haben wir noch die Panorama Route gemacht und sind dann nach Maputo und Ponta d’ouro in Mosambik. Die Panorama Route und die traumhaften Strände Mosambiks sollte man gesehen haben und Maputo sollte man erlebt haben! In Maputo sind man das „wahre Afrika“.
    Andere Studenten sind nach Namibia und haben davon mindestens so geschwärmt wie ich von Mosambik! Deswegen empfehle ich wirklich, sich viel Zeit zu nehmen und auch herumreisen. Südafrika und die Nachbarländer sind es auf alle Fälle wert.
    In Kapstadt habe ich mein zweites zu Hause gefunden und werde auf alle Fälle regelmäßig hinfliegen, wenn nicht sogar für ein paar Jahre hinziehen.

    Erfahrungsberichte von 5 Praktikanten in China:


    - Andi: Hey ich heiße Andi und war über World of XChange für 9 Wochen in Qingdao. Um das echte Gefühl zu erleben, wie es ist in China zu leben, habe ich mich entschieden bei einer Gastfamilie zu wohnen. Und ich muss sagen, es war eine großartige Erfahrung!

    In dieser kurzen Zeit habe ich mehr von China gesehen, als ich erwartet hätte. Wir haben Ba Da Ling (chinesische Mauer), Qu Fu (die Heimatstadt von Konfuzius), Tianjin, Tai An und die Jian Xi Provinz besucht.



    Auch werde ich niemals das Essen vergessen! Gut... manchmal musste ich mich überwinden das Essen zu probieren, welches ich niemals in Deutschland angerührt hätte. Aber zum großen Teil war es unglaublich gut!



    Ich habe eigentlich keine negativen Erfahrungen gemacht, höchstens merkwürdige (der Verkehrz. B. !). Überall wohin ich kam, habe ich mich willkommen gefühlt.



    Ich hatte eine großartige Zeit in China und freue mich darauf, noch einmal wieder zu kommen.



    Danke World of XChange-Team, dass ihr es möglich gemacht habt und für eure stetige Unterstützung.



    Andi




    - Elise: Vor 2 Jahren habe ich mir gewünscht, nach China zu kommen, um hier meine Masterarbeit hier zu schreiben. Also fing ich an zu forschen, wie ich diese Erfahrung verwirklichen kann, vor allem wohin ich in China gehen kann (denn es ist ja nun doch ein ziemlich großes Land J) und was für ein Praktikum ich in Verbindung mit meiner Arbeit machen könnte.
    Dann sendete ich einige Lebensläufe an verschiedene Unternehmen in China und kontaktierte letztendlich auch World of XChange.
    Nur eine Woche später bekam ich schon die ersten passenden Vorschläge ein Praktikum absolvieren zu können.
    Dann fand ich heraus, dass ich das Praktikum auch mit einem Chinesisch-Sprachkurs kombinieren konnte und auch in einer Gastfamilie leben könnte (ein eigenes Appartement wäre auch gegangen). So entschied ich mich dafür und kam für 4 Monate nach Qingdao, ganz alleine.
    Aber ich fühlte mich nie einsam. Was nicht in meinem Vertrag mit World of XChange stand war, dass ich wesentlich mehr von Ihnen bekommen würde, als das, was vertraglich festgehalten wurde.
    Sie baten uns mehrere Abendessen und Freizeitaktivitäten an und achteten auf mich, als wäre ich ein wirkliches Familienmitglied. Selbst wenn ich jemanden von Ihnen mitten in der Nacht angerufen habe, waren Sie immer da für mich!
    Ich würde Qingdao wegen dem Lebensstil (ganz anders als in Shanghai oder Peking), wegen den Menschen, die Du kennenlernen wirst und den Freunden, die Du finden wirst, wegen den Gebirgen, den Stränden, der Altstadt, dem Bier und den tausenden extraordinären Überraschungen, die es mit sich bringt empfehlen.
    Also echt Leute, verpasst nicht eure Chance, wenn Ihr die Möglichkeit habt!

    Elise
    Montréal, Canada


    P.S.: Und übrigens… Wenn Du nach Qingdao kommst, musst Du:
    - Ein Wochenende auf dem Berg Laoshan genießen
    - Bergsteigen gehen
    - Dir die Zeit nehmen auf der „Coffee Street“ einen Kaffee zu trinken
    - versuchen nie länger als 2 Std. Shoppen zu gehen… Aber lass Dich zumindest einmal im Nachtmarkt gehen ;)
    - Versuchen ein wenig Geld für die Shangrila Hotelbar (Qbar) zur Seite zu legen (Mittwochs ist Ladies-Night
    - World of XChange fragen, ob Sie ein Strand BBQ organisieren können und verpass es auf gar keinen Fall
    - Geh ins Kayu Hostel und frag nach dem Zimmer 401. Du kannst „den Frieden“ für weniger als 80 Yuan mieten und bekommst einen der schönsten Ausblicke auf Qingdao (Der Strand, die Gebirge, die alte und die neue Stadt, alles zu sehen aus diesem Zimmer) und Sie servieren Amerikanisches Frühstück
    - Kauf dir in einem chinesischen Supermarkt ein Fahrrad und genieße, wie einfach und schnell es ist überall hin zu kommen
    - Wenn Du mal wieder europäisches Essen haben willst, dann geh zu La Villa; genieß deinen australischen Wein und eine Carbonara (auch Pizza ist sehr gut hier)
    - Triff Deine Freunde am „The Corner Restaurant“ (frag Internchina nach dem richtigen Namen, denn ich weiß ihn leider nicht mehr) und danach könnt Ihr zur Freeman Bar gehen und einen Cuba Libre (15 Yuan) genießen; danach kann man auch zu LPG und Jazz Corner gehen: Diese Nacht wird einfach nur perfekt werden!
    - Vergiss jedoch nicht, dass Du in China bist… versuche ein wenig chinesisch zu lernen und zu sprechen, trink baijo, iss gallas und lass Dir eine Fußmassage geben!
    - Als letztes grüß mir bitte das World of XChange-Team. Ich vermisse euch Leute!



    Erst jetzt wirst Du fühlen, warum Qingdao so großartig ist!



    - Max: Wenn ihr chinesisch lernen wollt, ist es das naheliegendste selbst nach China zu gehen. Es gibt hier viele Möglichkeiten und Angebote Sprachkurse an Universitäten oder privaten Schulen zu machen, die schon Jahrelang „Ausländern“ Chinesisch beibringen. Da ich schon letztes Jahr, an einem vierwöchigem Sprachkurs an einer chinesischen Universität teilgenommen hatte, suchte ich nach etwas neuem, vielleicht sogar besserem als das.
    Als ich von World of XChange gehört hatte, wusste ich das es genau das ist, wonach ich gesucht hatte. Die Kombination von Praktikum, Familie und Sprachschule hat mich überzeugt. Innerhalb nur weniger Wochen hat World of XChange ein Praktikum in einem Übersetzungsbüro und eine Gastfamilie für mich gefunden.
    Rückblickend kann ich sagen, dass eine Gastfamilie die richtige Wahl war. Mit der Familie verstand ich mich von Anfang an super und sie taten alles um mich in die Kultur und ihre Lebensweise zu integrieren, aber auch mir die Sprache beizubringen. China zusammen mit Chinesen zu erleben ist zehn mal so bereichernd und lecker, als alleine.

    Der Sprachkurs hat mir das Vokabular verschafft, welches ich für das alltägliche Leben brauchte. Es war ein sehr intensives lernen, da ich meist Einzelunterricht hatte. Ursprünglich machte ich das Praktikum nur als Ergänzung zum Sprachkurs, da es glücklicherweise von Seiten meiner Universität anerkannt wurde. Ich hätte nie erwartet, dass ich so schnell und stark integriert werden würde. Nach nur einer Woche konnte ich mich als ein gleichberechtigter Mitarbeiter betrachten. Meine Kollegen dort waren die nettesten Menschen die ich mir hätte wünschen können und ich habe die Zeit echt genossen. Jetzt, da ich zurück in Deutschland bin, vermisse ich es mit ihnen und meinem Chef zu quatschen.
    In einer chinesischen Firma zu arbeiten, hat mir einen guten Einblick verschafft, wie die Dinge in China laufen und wie wichtig Essen in Geschäftsbeziehungen ist. Das war auch das, was ich am meisten am Praktikum mochte: die geschäftlichen Abendessen!
    Zudem ist Qingdao eine fantastische Stadt. Qingdao hat genau die Größe, die eine Stadt haben sollte. Und zusätzlich die Lage, mit wunderbaren Stränden, lädt zu allen möglichen Freizeitaktivitäten ein, wobei Strandspaziergänge mit meiner Familie mir am liebsten waren.
    Im Anschluss möchte ich mich bei World of XChange für die großartige Zeit und die Unterstützung bedanken. Nicht nur, dass sie bei Problemen immer für uns da waren, man konnte auch immer in der Mittagspause vorbei schauen und noch einen Kaffee mit ihnen dort trinken (welcher der Beste ist, den ich wärend meines Aufenthaltes genießen durfte). Das Konzept von World of XChange, Sprachkurs, Gastfamilie und Praktikum miteinander zu verbinden und dadurch „notgedrungen“ die Sprache und Kultur zu lernen und zu erleben, hat für mich einfach gepasst.



    - Sonja: Was das Leben in Zhuhai anbelangt, hatte ich Glück mit der Gastfamilie und erst recht mit der Firma.
    Die Eltern meiner Gastfamilie waren supernett, Shirley hat mir z. B. beim Essen immer neue Dinge zu probieren gegeben und ich glaube es hätte keinen Wunsch gegeben, den sie dir abgeschlagen hätte. Verständigungsmäßig war's vielleicht nicht zu einfach, aber Shirley hatte immer ihr Handy und ich immer mein Wörterbuch dabei. Ihr Mann war nur am WE daheim. Er kann nicht fließend sprechen, aber wir haben viel geschrieben und uns auf dem Weg verständigt. Die Tochter war o.k. und konnte Englisch, ab und zu wenn ihr das Übersetzen zuviel wurde ist sie einfach gegangen, was mich 2-3 x schon genervt hat. Naja, sie ist halt 13 und vielleicht sollte man es so sehen, dass man sich dann mehr ans****t, mehr Chinesisch zu sprechen.

    Zu Firma: sie war super und ich war froh dorthin gekommen zu sein. Selina war für uns zuständig und sie hat sich super um uns gekümmert.
    Wir haben 1000 RMB pro Monat bekommen und mussten nichts für Unterkunft bezahlen. Auch Frühstück und Mittagessen waren "inklusive". In den 3 Wochen, in denen wir im Dorm wohnten, wurden wir fast jeden Abend zum Essen eingeladen. Für Transport war immer gesorgt. In der ersten Woche wurden wir 3 immer vom Firmenfahrer abgeholt und gebracht, als wir in den letzten 4 Wochen bei unseren Vorgesetzten zu Hause wohnten sind wir immer mit dem Firmenbus gefahren und sogar als wir nach Shanghai geflogen sind haben sie uns zum Flughafen gebracht und wieder abgeholt.
    Auch wenn wir Probleme hatten, waren sie immer für uns da.
    Zu Zhuhai kann ich eigentlich nicht viel sagen; die Shopping Mall in Gongbei ist Hammer, was Bars anbelangt ist die Cohiba-Bar cool (wird Frank vielleicht bestätigen ;-))

    Beste Grüße!
    Sonja.
    - Steve:
    Meine anfänglichen Sorgen und Überlegungen waren:
    Was mache ich hier in China überhaupt? Werde ich hier überleben können (nicht im physischen Sinne natürlich) – werde ich mental in der Lage sein das alles zu überstehen, was auf mich zukommen wird? Werde ich die Sprache lernen, sodass ich zumindest meine alltäglichen Dinge erledigen kann? Fragen über Fragen und ich weiß überhaupt nicht, was mich erwarten wird.
    An unserem ersten Tag zeigte Jamie uns die Karte der Stadt, gab uns Informationen über alle möglichen Anlaufstellen, die wir im täglichen Alltag brauchen würden und beantwortete unsere Fragen. Von diesem Zeitpunkt an kam eine Flut neuer Erfahrungen auf mich zu, welche ich niemals vergessen werde.
    An meinen Erfahrungen in Qingdao bin ich nicht nur gewachsen, diese Erfahrungen haben mir meine Augen geöffnet, bezüglich anderer Kulturen, neuer Leute, von allen möglichen Teilen der Erde und haben mir gezeigt, dass ich mich selbst vorantreiben muss um Selbstbewusstsein zu gewinnen. Am Ende habe ich, meines Erachtens einige wirklich gute Freunde gewonnen, welche ich wirklich wie eine Art erweiterte Familie ansehe, meine Gastschwester eingeschlossen. Ich würde jedem Studenten empfehlen, der über sich hinauswachsen will, ein Praktikum bei World of XChange und diese spektakulären Städte, ob Qingdao oder Zhuhai in China zu besuchen.

    Organisation
    Mit der Organisation und Unterstützung von World of XChange war ich von Anfang an sehr zufrieden. Da ich mich sehr kurzfristig dazu entschieden hatte, ein Praktikum über World of XChange zu machen und ich mich darüber hinaus gerade in meiner Klausurenphase befand, war ich sehr froh darüber, stets einen Ansprechpartner zu haben. Obwohl noch immer viel Arbeit selbst zu erledigen ist (Flug, Visum…) war ich froh über hilfreiche Informationen, die mir bereitgestellt wurden. Es gab mir im Vorfeld auch ein gutes Gefühl, zu wissen, dass es auch in Australien Ansprechpartner gibt.
    Von der Partnerorganisation in Sydney wurde ich zunächst etwas enttäuscht, da mir statt in Sydney ein Praktikum in Brisbane angeboten wurde. Zunächst hieß es, dass dies das einzige sei, was sie mir bieten könnten. Doch wenige Tage später bekam ich ein Angebot in Sydney und das war mein Traumpraktikum. Es lohnt sich also nochmal nachzuhaken, wenn es nicht dass ist, was man sich vorstellt. Schließlich zahlen wir viel Geld für die Vermittlung und sollten erwarten können, dass alles versucht wird, um uns das zu bieten, was wir uns vorstellen.
    In Sydney dann war das Partnerbüro stets hilfsbereit und trug mit regelmäßigen „social evenings“ dazu bei, dass man andere Praktikanten kennenlernen konnte. Für viele wahrscheinlich sehr angenehm, für mich eher negativ, war, dass bei diesen Abenden fast ausschließlich Deutsche anzutreffen sind.

    Wohnen
    In Deutschland entschloss ich mich für Homestay. Ich entschied mich gegen ein Appartement mit anderen Praktikanten, da ich fürchtete, dass ich dort mit zu vielen Deutschen zusammenwohnen würde. Nicht, dass ich meine Landsleute nicht mag, aber es war mir wichtig in den 3 Monaten, die ich in Australien verbracht habe, soviel wie möglich für meine Sprache zu tun und andere Kulturen kennen zu lernen.
    Von Homestay erwartete ich mir, in einer australischen Familie untergebracht zu sein, vielleicht mit anderen Internationals zusammen dort zu wohnen und einfach zu erleben, wie man in Sydney als Einheimischer lebt. Zunächst wurde ich bei einer Anfang 60-jährgen Frau untergebracht, die sehr freundlich und herzlich war. Da sie ihre Wohnung ein paar Wochen später verließ, konnte ich dort nur 2 Wochen bleiben und zog dann zu einer zweiten Anfang 60-jährigen alleinstehenden Frau. Dort wohnte eine französische Studenten mit mir und wir waren sehr froh, dass wir uns hatten, denn diese Frau war nicht nur undankbar und gab uns ständig das Gefühl, dass wir ihr eine Last sind, sie war auch gemein und hat uns regelmäßig angemotzt. Sofort in der ersten Woche hatte ich entschieden, dass ich dort nicht bleiben möchte und habe mich an das Partnerbüro in Sydney gewendet. Die sagten mir, sie würden sich an die Homestay Organisation wenden, aber baten mich auch darum, mich selbst nach etwas Neuem umzuschauen. Das habe ich dann getan und fand sehr schnell eine WG. Allerdings gab es bei Homestay die Regel, dass man, sobald man ‚kündigt‘, noch zwei Wochen weiter zahlen muss. Da ich nicht doppelt zahlen wollte, bin ich dann noch 2 quälende Wochen bei dieser Frau geblieben. Ich weiß, dass ich sehr viel Glück hatte mit der WG, denn dort konnte ich dann tatsächlich erst 2 Wochen später einziehen ohne bis dahin Miete zu zahlen.
    Mit der WG war ich absolut glücklich. Ich wohnte dort bei einer Australierin und einem Neuseeländer und hatte tolle 7 Wochen mit den beiden. Das einzige, was man dazu vielleicht noch anmerken sollte ist, dass es natürlich nicht so sauber war, wie bei den zwei Frauen. Jedoch kann einem das auch in einer Familie passieren, wie ich von anderen gehört habe.

    Praktikum
    Mein Praktikum hat mir sehr gut gefallen. Ich wurde dort sehr nett aufgenommen, meine Kollegen waren freundlich und hilfsbereit und die Arbeitsatmosphäre sehr angenehm. Positiv war, dass dieses Praktikum zu meinem Studienschwerpunkt passte und ich mit vielen Sachen schnell etwas anfangen konnte. Meine ‚Betreuerin‘ war super und stand mir stets zur Seite, vor allem, wenn sie merkte, dass ich mit etwas unzufrieden war. Natürlich hatte ich, wie in jedem Praktikum, einige stupide Aufgaben, aber wir haben von Anfang an abgesprochen, dass ich die Hälfte des Tages diese stupiden, aber leider notwendigen Aufgaben erledige und die andere Hälfte dazu nutze, interessante Sachen zu machen, die mir Spaß machen und mich in irgendeiner Weise weiterbringen.
    Großer Nachteil ist natürlich die fehlende Vergütung. Doch dies ist ja von Anfang an bekannt und da australische Firmen so etwas wie ein Praktikum kaum kennen, war es mir unmöglich selbst etwas zu finden. Daher war ich einfach froh, auf anderem Wege diese tolle Erfahrung machen zu können. Und das war mir auch das Geld wert, beziehungsweise in dem Fall das fehlende Geld.

    Leben
    Da ich nach meinem 12-wöchigen Praktikum nur noch 2 Wochen in Australien zur Verfügung hatte, versuchte ich in der Zeit während meines Praktikums so viel zu sehen, wie möglich. Dadurch, dass ich während der Woche von 9 bis 5 gearbeitet habe, musste ich meine Stadterkundungen meist aufs Wochenende verschieben. Dadurch war ich samstags und sonntags meist nur unterwegs und mein Mitbewohner sagte immer, ich sei unglaublich, denn ich würde in 3 Monaten machen, was der normale Sydney Bewohner in 3 Jahren erlebt. Aber es war einfach eine tolle Zeit und eine lange to-do Liste.
    Sydney ist eine geniale Stadt, von der man nicht genug bekommt. Es gibt wunderschöne Plätze zum Relaxen, Stände, ein super Nachtleben… definitely a place to be!
    Wohnen ist etwas teurer als in Deutschland denke ich; natürlich je nachdem wo man wohnt. Lunch und dinner bekommt man meinst für einen guten Preis. Besonders Sushi ist um einiges billiger als in Deutschland. Da muss man zuschlagen! Alkohol ist allerdings meist teurer als bei uns und auch nur in extra Bottle Shops zu bekommen.
    Die Leute sind freundlich und hilfsbereit. Steht man mit Karte und verzweifeltem Blick an einer Straßenecke wird einem oft gleich ***** angeboten. Im Großen und Ganzen habe ich mich nie fremd gefühlt. Natürlich gibt es kulturelle Unterschiede, doch die Australier leben schon europäisch und man sieht sich als Deutscher nicht mit einer völlig fremden Kultur konfrontiert.
    Und ja, es stimmt was man so hört. Die Surfer am Bondi Beach sind verdammt ***y und man bekommt es oft zu hören, das so berühmte ‚No worries mate!‘

    Praktikum Vancouver September – Dezember 2009



    Nachdem ich mein Studium im Großbritannien beendet habe, wollte ich meinen Lebenslauf mit einem Auslandspraktikum noch aufwerten. Deshalb entschied ich mich nach Kanada, Vancouver zu gehen und 3 Monate in einer Eventagentur zu arbeiten. Nach nur einigen Wochen konnte mir World of XChange ein Praktikum anbieten, das ich direkt annahm. Der ganze Ablauf klappte super, so dass ich mir überhaupt keine Gedanken machen musste. So ging es am 14. September für mich über den großen Teich.
    Angekommen in Vancouver bezog ich die von meiner Praktikumsbetreuerin empfohlene Unterkunft. Eine Studentenresidenz im Zentrum von Vancouver. Mein Zimmer war ok. Man sollte keinen Luxus erwarten wenn man in ein Studentenwohnheim geht und ab und an hatten wir in dem ein oder anderen Zimmer auch ein unerwünschtes Haustier, aber wenn man nicht in einer Gastfamilie wohnen möchte und keine Lust auf stressige Zimmersuche hat ist die Residence im Herzen von Vancouver wirklich ok. Man bezahlt natürlich für die Location aber in meinen Augen machen die Menschen, die man dort kennenlernt alles andere wieder gut.
    Während eines Praktikums kann es schwierig sein Leute kennenzulernen. In meiner Firma waren nur meine Chefin und 2 andere Mädels die dort gearbeitet haben. Mit denen habe ich mich auch super verstanden, aber ohne meine Freunde, die ich größtenteils in der Residence kennengelernt habe wäre die Zeit nur halb so toll gewesen. In der Residence lebt eine bunte Mischung aus der ganzen Welt. Ich habe nun Freunde in Mexico, Brasilien, Spanien, Frankreich usw. wenn man also auch gerne andere Kulturen kennenlernt, empfehle ich die Residence.
    Ein weiterer Tipp an alle, die nach Kanada gehen…. REISEN… Land entdecken. Kanada ist wunderschön und es gibt viele Reiseagenturen die super Angebote für junge Leute haben. Man lernt schnell Gleichgesinnte kennen und sieht unglaublich viel zu fairen Preisen. Als Tipp: Vancouver Island, Whistler (im Winter) und die Rocky Mountains sollten unbedingt auf eurem Programm stehen.
    Vancouver selbt bietet natürlich auch unglaublich viele Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Strände, Parks, Berge, Shoppingcenter und die vielen Sehenswürdigkeiten lassen kaum Langeweile aufkommen. Auch ein ausgeprägtes Nachtleben mit vielen Bars, Pubs und Clubs ist vorhanden. Allerdings ist es teuer als in Deutschland.
    Zu meinem Praktikum ist zu sagen, die Aufgaben die ich hatte, waren anfangs wirklich Praktikantenaufgaben und nicht so anspruchsvoll, was ich aber durch ein Gespräch mit meiner Chefin nach kurzer Zeit ändern konnte. Für Leute, die noch keine Erfahrung in der Eventbranche haben, kann ich das Praktikum weiter empfehlen. Für mich war es keine wirkliche Herausforderung, da ich schon über ein Jahr Erfahrung hatte und ein wenig unterfordert war. Aber um einen Einblick in die Branche zu erhalten ist es eine gute Gelegenheit. Für mich stand eher das Businessenglisch im Vordergrund und dafür hat es sich alle mal gelohnt, denn um das Reden und Telefonieren kommt man bei dem Job nicht drum rum.
    Ansonsten sind die Menschen in Vancouver super freundlich, hilfsbereit und ich habe mich sofort zu Hause gefühlt.
    Allen die mit dem Gedanken spielen ins Ausland zu gehen, würde ich immer raten: Macht es!
    Und wenn ihr euch zwischen den Staaten und Kanada entscheiden wollt… nehmt KANADA. Ich hatte das Glück, während meines Aufenthaltes auch ein paar Mal in die Staaten zu reisen und muss leider sagen, dass viele Klischees stimmen und Kanada wesentlich europäischer ist als die USA. :)

    Ein Abenteuer in Irland


    Hallo, mein Name ist Thomas, ich bin 18 Jahre alt und habe ein wunderschönes Praktikum in Irland, Dublin verbracht.
    Vor mittlerweile einem halben Jahr fragte ich mich wie ich meine Sommerferien nützlich und interessant gestalten kann. Im Internet bin ich dann auf World of Xchange gestoßen, einer tollen Organisation, die unter anderem Auslandspraktika anbietet. Mein Interesse war sofort geweckt. Ohne wirklich zu wissen was auf mich zu kommen würde, habe ich mich mit World of Xchange in Verbindung gesetzt…schon ein paar Monate später saß ich im Flugzeug in Richtung Irland, wo ich für circa fünf Wochen in einer netten Gastfamilie gelebt habe und ein unglaublich erfolgreiches Praktikum als Activity Leader für MLI International Schools absolviert habe.
    MLI ist eine internationale Organisation, die für Teenager aus der ganzen Welt ein vielseitiges Sommerprogramm anbietet. Meine Aufgabe war es für unterschiedlich große Gruppen aus verschiedensten Ländern das Nachmittags- und Abendprogramm zu gestalten. Am Nachmittag standen oft kulturelle Ausflüge auf dem Plan, über die ich im Folgenden gerne einen kleinen Überblick geben möchte:
    Für gerade neu angekommene Gruppen stand zunächst eine Dublin City Orientation Tour an. Dabei habe ich (natürlich am Anfang noch mit Hilfe von anderen Activty Leadern) den Jugendlichen bei einem angenehmen Sparziergang die wichtigsten Punkte Dublins nahe gebracht. Darunter war z.B. das berühmte Trinity College, die wunderschönen Brücken über den River Liffey namens Ha’Penny Bridge oder O’Connell Bridge, The Spire, General Post Office (G.P.O.) und noch vieles mehr.


    An anderen Tagen haben wir uns dann viele interessante Museen, Parks, Schlösser und Kirchen angeschaut.
    Eine russische Gruppe habe ich z.B. zum berühmten Kilmainham-Gefängnis begleitet.


    In der Geschichte Irlands spielte es eine bedeutende Rolle, da viele irische Rebellenführer und nationalistische Politiker im Kilmainham inhaftiert waren und mehrere von ihnen hier hingerichtet wurden. Nach der Unabhängigkeit Irlands wurde das Gefängnis im Jahr 1924 geschlossen.
    Natürlich durfte auch das für Irland berühmte und überaus wichtig Guinness Store House nicht fehlen, welches ich dieses Mal mit einer netten italienischen Gruppe besuchen durfte.


    Kein Bier ist so legendär wie Guinness. Bereits seit 1759 von Arthur Guinness gebraut, ist es heute das weltbekannte Kult-Produkt der Guinness Brauerei.


    Einen weiteren Nachmittag habe ich im Phoenix Park verbracht, welcher zu den größten innerstädtischen Parkanlagen der Welt zählt. Neben diversen Sportgeländen für Cricket und Polo befindet sich der Dubliner Zoo, das Wellington Monument, das Papst Kreuz als auch die Residenz des irischen Präsidenten in der enormen Grünanlage.


    Das war ein kleiner Einblick in das vielseitige Nachmittagsprogramm. Die Schüler und ich hatten immer sehr viel Spaß.
    Natürlich gab es auch große Sporttage, bei denen ein Fußballturnier zwischen den verschiedenen Nationen ein Muss war.


    Auch bei der Gestaltung des Abendprogramms durfte ich mithelfen.
    Neben spannenden Schatzsuchen, entspannenden Videoabenden, lustigen Spielen und tollen Talent Shows durfte die Disco natürlich nicht fehlen. Es war jedes Mal ein Highlight wie Jugendliche von 8 bis 18 Jahren zusammen feiern können. Man hat sich gegenseitig Volkstänze beigebracht, eine Laolawelle hat die andere gejagt und Limbo wurde zu internationaler Musik getanzt.
    Es gab auch so genannte „Themed Discos“ wie z.B. irische Nacht, „fancy dressed Disco“ oder Karaoke Party.


    Am Wochenende haben wir dann mit den Gruppen längere Touren unternommen.
    Eine italienische Gruppe habe ich z.B. nach Galway, eine wunderschöne Stadt an der Westküste Irlands begleitet, wo wir unter anderem die Aran-Inseln mit dem Fahrrad erkundet haben.


    Auch der Ausflug zu den gigantischen Cliffs of Moher war spektakulär!


    Im Allgemeinen habe ich eine wunderschöne Zeit in Irland verbracht und freue mich jetzt schon auf den Tag an dem ich zu meiner grünen Insel zurückkehren kann.
    Ich habe mit vielen Freunden aus unterschiedlichsten Nationen sehr viel Spaß gehabt.
    Auch wenn die Arbeitstage an denen ich um 7 Uhr morgens aus dem Haus ging und abends gegen 12 Uhr nach Hause kam sehr anstrengend und nicht immer einfach waren, habe ich jede Sekunde genossen.
    Im diesem Sinne möchte ich jeden, der an so einer unvergleichbaren Erfahrung interessiert ist ein Praktikum wie das meinige, am Besten sogar in diesem wunderschönen Land Irland empfehlen.
    Ich bedanke mich bei all denen Leuten, die das ganze überhaupt möglich gemacht habe. Natürlich geht dabei ein ganz großes Lob an World of Xchange, an meiner irischen Gastfamilie, an meiner Arbeitskollegen und natürlich auch an meine deutsche Familie.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas