Beiträge von Christina87

    1a) Möglichkeiten der Eigenfinzanzierung einer AG:
    Die Möglichkeiten der Eigenfinzanzierung einer AG, erfolgt auf normalen Weg durch eine ordentliche Kapitalerhöhung.D.h. Ausgabe neuer Aktien, wodurch das Grundkapital erhöht wird. Damit die alten Aktionäre durch die Kapitalerhöhung keine Nachteile erhalten, wird diesen ein Bezugsrecht auf neue Aktien im Verhältnis ihrer bisherigen Anteile eingeräumt. Diese Bezugsrechte können vor der eigentlichen Durchführung dern Kapitalerhöhung an der Börse gehandelt werden. Der Wert errechnet sich zunächst nach einer Formel, der Handel unterliegt jedoch dem Angebot und der Nachfrage an diesen Bezugsrechten.
    Eine weitere Möglichkeit bietet sich bei Umwandlung von Rücklagen in Grundkapital (Achtung: keine tatsächliche Kapitalerhöhung; Änderung des bilanzmäßigen Eigenkapitals)


    Die verschiedenen Möglichkeiten der Kapitalerhöhung bei Aktiengesellschaften:
    *ordentliche Kapitalerhöhung


    *bedingte Kapitalerhöhung


    *genehmigte Kapitalerhöhung


    *Kapitalerhöhung aus Mitteln der AG


    1b) Vorteile der Eigenfinizanzierung:

    • es werden keine Sicherheiten benötigt


    Kreditwürdigkeit steigt
    Das Kapital steht unbefristet zur Verfügung
    Die Eigenfinizanzierung ist risikosicher


    2a) Zuweisung der nicht ausgeschüttetem Gewinne zu den Rücklagen bzw. den Gewinnvortrag zugeführt. Zusätzliches Eigenkapital wird nicht von außen sondern von innen gebildet. Bei dieser Bilanz wurde die Bildung freiwillige Rücklagen in Höhe von 48 vorgenommen. Dabei ist zu beachten, dass die Höhe der freiwilligen Rücklagen max. die Hälfte des Grundkapitals (120 Grundkapital /2 )sein darf.

    • die gesetzlich erzwungene Selbstfinanzierung


    Eine AG muss nach Aktiengesetz eine gesetzliche Rücklage in Höhe von 10% des Grundkapitals bilden. 5% des Jahresgewinns sind dazu zu verwenden. (Aktiengesetz)
    Wie in der Bilanz zu sehen ist, gesetzliche Rücklagen 10.

    • Die freiwillig veranlasste Selbstfinanzierung


    Zuführung zu den freien Rücklagen aus dem Gewinn dürfen vom Vorstand und Aufsichtsrat einer AG bis zu Hälfte des „Restjahresüberschusses“ verwendet werden, ausser die Satzung des Unternehmens erlaubt einen größeren Anteil. Eine weitere freiwillige Selbstfinanzierung liegt auch dann vor, wenn die Hauptversammlung bzgl. der Gewinnverwendung Rücklagen- zuweisungen beschließt bzw. den Restgewinn nach Dividentenausschüttung als Gewinnvortrag bis zum nächsten Jahr stehen bleibt.


    2b) Stille bzw. verdeckte Selbstfinanzierung erfolgt über die Bildung stiller Rücklagen. Das kann durch die Unterbewertung von Aktiva (=Vermögen) und durch die Überbewertung von Passiva (=Schulden) erfolgen. Welches alles in der Bilanz NICHT ersichtlich ist. z.B. in Rückstellungen, sowie in der Bewertung von Wertpapieren und Vorräten. Auch können stille Reserven durch Ausnutzung von Höchstsäzen bei der AfA, Forderungen, Flüssige Mittel (Unterbewertung von Aktiva) und Ausnutzen der Ermessenspielräume bei der Bildung von Rückstellungen, Hypothekenschulden, Verbindlichkeiten (Überbewertung von Passiva).


    3a) Umschichtung materieller bzw. immaterieller Vermögenswerte, welche dadurch zu flüssigen Mitteln werden. (auch Substitutionsfinanzierung genannt). Es eignen sich nicht nur betriebsnotwendige Vermögenswerte, weil diese Veräußerung die Substanz des Unternehmens gefährden würde. Nicht betriebsnotwendige Vermögenswerte können unbebaute Grundstücke, Wertpapiere oder Beteiligung an anderen Unternehmen sein. Bei der Finanzierung durch derartigen Vermögensumschichtungen muss der Betrieb auch die marktgerechte Umsetzung des Finanzierungseffekts beachten, d.h. Die zu veräußerden Vermögensgegenstände sollten nach Möglichkeit nicht unter den Preis liquidieren. Dauerhafte Vermögensumschichtungen können auch durch Rationalisierungsmaßnahmen erreicht werden. Sollte dem Betrieb es gelingen, dass das gleiche Produktions- und Umsatzvolumen mit geringeren Kapitaleinsatz infolge von Rationalisierungsmaßnahmen durchzuführen, dann führt diese Kapitaleinsparung zu einem Finanizierungseffekt und steht widerrum für andere Zwecke zur Verfügung. Die Beschaffungsdisposition muss auch geprüft werden, evtl. ist es möglich mit geringeren Lagerbeständen (Roh-/Hilfs-/Betriebsstoffe) auszukommen. (Logistik der Großkonzerne, eisener Bestand, Just-in-time)


    3b) Wertpapiere veräußern, unbebaute Grundstücke veräußern, Vorräte bis auf den eisernen Bestand kürzen - JIT einführen.


    4) Wieder eine Umschichtung des Vermögens. Es erfolgt sozusagen eine Rückführung von Vermögen in Kapital. Es kommt aber nur in betracht, wenn die Verkaufspreise kostendeckend bzw. mit Gewinn kalkuliert und am Markt durchgesetzt werden können. Nur dann werden Abschreibungen erwirtschaftet und fließen dem Unternehmen als finanzielle Mittel wieder zu. Diese Abschreibungen können dabei einen Kapitalfreisetzungseffekt aber auch einen Kapazitätserweiterungseffekt erzielen.


    5a) [FONT=Times New Roman, serif]Es wäre sinnvoller, eine langfristige Fremdfinanzierung durchzuführen, weil Kontokorrentkredite hohe Kosten (Sollzinsen, Kredit-, Überziehungsprovision) verursachen und die Liquidität des Unternehmens verschlechtert. Ein langfristiger Kredit kaum Einfluss auf die Zahlungsbereitschaft des Unternehmens, die Zinsen sind steuerlich abzugsfähige Betriebsausgaben und damit vorteilhafter als die nichtabzugsfähigen Zinsen des Kontokorrentkredites. Eine Finanzierung von Investitionen über Fremdvermögen soll im Anlagevermögen langfristig niedergelegt werden, sonst könnten Liquiditätsschwierigkeiten in Verlustzeiten aufgrund des kurzen Rückzahlungstermins entstehen und durch einen langfristigen Kredit ist eine bessere langfristige Finanzplanung möglich. [/FONT]


    5b) Grundstücke und Gebäude:Grundpfandrecht (unbeweglichen Vermögen), Sicherung von langfristigen Krediten
    Grundstück: Hypothek, Pfandrecht für Gläubiger (Kreditgeber) wegen bestimmter Forderungen (Zinsen und Tilgung aus dem Kredit) zu befriedigen, in diesen Fall aber ungünstig schon sehr hohe Hypothekenschulden 82 vorhanden


    Grundstück: Grundschuld, Kreditgeber ist berechtigt sich aus dem Grundstück in Höhe einer Geldsumme zu befriedigen, Sicherung von Krediten
    Maschinen, Anlagen: Sicherungsübereignung, Absicherung eines Kredites (an einer beweglichen Sache)


    6a) Ausfallbürgschaft: Die Bürge wird erst in Anspruch genommen durch den Kreditgeber, wenn z.B. Maßnahmen wie Zwangsvollstreckung beim Kreditnehmer zur Eintreibung der Kreditverpflichtungen erfolglos geblieben sind. Der Bürge hat die „Einrede der Vorausklage“, er braucht erst einzutreten, wenn der Kreditgeber alles versucht hat, um an seine Forderungen zu kommen.


    Selbstschuldnerische Bürgschaft: Banken als Kreditgeber verlangen, dass der Bürge auf die Einrede der Vorausklage vertraglich verzichtet. Durch dieses Verlangen ensteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft. Bei ihr kann der Kreditgeber sich unmittelbar bei Erfüllungsstörungen an den Bürgen wenden.


    Bei beiden Arten der Bürgschaft wird in der Regel ein Höchstbetrag festgesetzt, bis zu dem der Bürge haftet. Diese Summe liegt über der vereinbarten Kreditsumme, damit Zinsen und Auslagen durch die Bürgschaft gedeckt sind. Mit der Zahlung des Bürgen an den Gläubiger erlischt die Bürgschaft.


    6b) Die selbstschuldnerische Bürgschaft, weil sich der Kreditgeber bei Erfüllungsstörungen sofort an den Bürgen wenden kann.


    2.1.a) Der Hersteller der Anlagegüter selbst oder spezielle Leasinggesellschaften.


    2.1.b) Das sozusagen eine flexible Rate vereinbart wurde. Je nachdem kleinere bzw. größere Raten, welche evtl. der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens angepasst wird, aber wahrscheinlich eine gewisse Summe welche trotzdem bis zum auslaufen des Leasingvertrages bezahlt werden muss.


    2.1.c) Eine Finanzierung von Leasing bietet sich dann an, wenn die Beschaffung von Eigen- oder Fremdkapital schwirig ist. Ausserdem ist Leasing eine wirtschaftlich sinnvolle Ergänzung zu den herkömmlichen Finanzierungsformen. Die Maschinenbau AG kann aber nur durch Gegenüberstellung des Finanzierungsaufwandes und der anderen Faktoren welche die Leasingentscheidungen beeinflussen, entscheiden, ob Leasing die vorteilhatere Finanzierungsform ist oder nicht. Wobei man auch bedenken muss, dass Leasing die Liquidität positiv beeinflussen kann, weil die Ausgaben im Gegensatz zum Kauf nicht auf einmal anfallen, sondern über einen gewissen Zeitraum von mehreren Jahren (Grundmietzeit) verteilt werden. Bei kurzen Grundmietzeiten kann sich das Unternehmen flexibler dem technischen Fortschritt anpassen. Die aktuellen betrieblichen Gegebenheiten sind für diese Entscheidung maßgeblich beeinflussend. Aber beim Kauf würde die Maschinenbau AG Eigentümer werden. Die Maschinenbau AG kann die Anschaffungskosten aktivieren und Abschreibungen tätigen. Es hätte damit die Möglichkeit des Abschreibungsrückflusses und der Finanzierung aus Abschreibungen. Beim Leasing würde die Maschinenbau AG nicht Eigentümer werden, auch nicht nach völliger Abgeltung des Kaufwertes. Die Anlagegüter können nicht aktiviert werden und die Abschreibungen würden entfallen. Wobei die Leasingraten als betrieblicher Aufwand zu erfassen sind, sie verringern den Gewinn und die Steuerschuld.


    2.2.a) Für die Maschinenbau AG würde eine Entlastung für die Kosten für der betrieblichen Verwaltung stattfinden (Wegfall von Debitorenbuchhaltung und Mahnwesen). Der Finanizierungseffekt, welcher in der vorzeitigen Kapitalfreisetzung der Forderungen liegt, würde es der Maschinenbau AG ermöglichen wegen der größerern Liquidität, beim Bezahlen von Lieferrechnungen eher Skonto auszunutzen.


    2.2.b) Die Factoring-Gesellschafft kauft eine Forderung abzüglich eines Risikoabschlags. D.h. sie wird z.B. zu 80% - 90 % gekauft. Wird die Forderung dann vollkommen bezahlt bzw. eingebracht so erhält die Factoring-Gesellschaft 100% und hat somit einen Gewinn. Das ist das eigentliche Prinzip beim Factoring. Ausserdem fällt auch eine Factoring-Provision an.


    2.2.c) In der Bilanz schlägt sich der Abschluss eines Factoringvertrages in Form eines Aktivtausches nieder. An die Stelle der verkauften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen tritt der Geldzufluss aus der Bervorschussung der Forderungen (z.B. 80%), der sich direkt als reale Liquiditätszufuhr im Bankguthaben niederschlägt. Nur wenn die zusätzliche freigesetzten Mittel verwendet werden, um etwa unter Skontonutzung Lieferantenverbindlichkeiten abzubauen oder andere Schulden zu tilgen, beudeutet das eine Bilanzverkürzung (geringeres Gesamtkapital und Gesamtvermögen) und auch eine erhöhte Eigenkapitalquote. Im Jahresabschluss müssen entsprechende Angaben zu den verkauften Forderungen gemacht werden.

    als kleine gedankenhilfe :o




    • Einem Hersteller trifft vorallem die Pflicht zur aktiven Produktbeobachtung. Durch diese Pflicht sollen Nachlässigkeiten verhindert werden. D.h. Er muss eine entsprechende Betriebsorganisation aufbauen um sicherzustellen, dass er alle relevanten Informationen über sein Produkt erreichen, z.B. wie sich sein Produkt im Alltagsgebrauch bewährt, oder ob es z.B. in irgend einer Weise gefährlich werden könnte. Wenn ein Hersteller das nicht täte (nur auf zufällige Informationen über sein Produkt), würde im Schadensfall dann das Produkthaftungsgesetz in Kraft treten und das könnte ihm im Schadensfall teuer zu stehen kommen.


    Demgegenüber steht die Pflicht zur passiven Produktbeobachtung, diese schon geringere Anforderungen stellt. Diese milde Form trifft vorallem Händler, (der noch dazu als Alleinimporteur auftritt). Die passive Produktbeobachtungspflicht verlangt lediglich, dass Beantstandungen erfasst und an die Hersteller weitergeleitet werden → ein geeignetes Berichtssystem muss geschaffen werden, damit den Reklamationen nachgegangen werden kann.
    Hieraus werden die Unterschiede deutlich:
    Der Hersteller im Rahmen der passiven Produktbeobachtung muss nur sicherstellen, dass er relevanten Infomationen erhält. Bei der aktiven Produktbeobachtung hat er alles daranzusetzen, sich die Informationen selbst beschaffen.



    • Laut §10 ProdHaftG haftet der Hersteller bis zu einem Höchstbetrag von 85 Millionen Euro. Durch diese Festlegung eines Höchstbetrages soll das Haftungsrisiko für die Produzenten eingeschränkt werden, da es sonst für diese ein unkalkulierbarer Kostenblock wäre.


    § 10 Haftungshöchstbetrag
    (1) Sind Personenschäden durch ein Produkt oder gleiche Produkte mit demselben Fehler verursacht worden, so haftet der Ersatzpflichtige nur bis zu einem Höchstbetrag von 85 Millionen Euro.
    (2) Übersteigen die den mehreren Geschädigten zu leistenden Entschädigungen den in Absatz 1 vorgesehenen Höchstbetrag, so verringern sich die einzelnen Entschädigungen in dem Verhältnis, in dem ihr Gesamtbetrag zu dem Höchstbetrag steht.



    • Hierbei handelt es sich um unsachgemäße Produktnutzung. § 1 Abs. 2 Nr. 3 ProdHaftG. Der Hersteller muss dafür nicht haften. Denn eine Mikrowelle dient dazu um Essen warm zu machen nicht um Katzen zu trocken.




    • Importeure ausländischer Produkte sind ebenfalls keine Hersteller. Der Importeur kommt einen Vertriebshändler gleich. Sie haben nichts mit der Herstellung und Fertigung zu tun. Weil sie keine Hersteller sind, können ihnen auch keine herstellerspezifischen Pflichten auferlegt werden. Einem Vertriebshändler können auch nicht die strengen Verkehrspflichten eines Herstellers auferlegt werden. Der Importeur haftet dementsprechend auch nicht für Konstruktionsfehler des von ihm eingeführten und vertriebenen Produktes. Dies gilt uneingeschränkt für Warenimporte aus Ländern mit ähnlich hohem technischen Standard und vergleichbaren Sicherheitsbestimmungen wie in Deutschland. Das trifft für Einfuhren aus der EU zu. Hier macht die Rechtssprechung keinen Unterschied zu Großhändlern, welche die Waren vertreiben. Anders ist die Einfuhr aus Entwicklungsländern oder anderen Ländern mit bekanntermaßen niedrigen technischen Stand. Hier sind entsprechende Kontrollen angebracht. Auch inländische Vertriebsgesellschaften eines ausländischen Herstellers haftet nicht für Kontruktions- und Fabrikationsfehler. Denkbar ist aber unter bestimmten Umständen eine Haftung für Intruktions- und Produktbeobachtungsfehler. Dies kommt dann zum Tragen, wenn die Vertriebstochter vertraglich von der Muttergesellschaft zur Instruktion sowohl als Vertragshändler als auch der Kunden verpflichtet worden ist. Zum anderen bestehen entsprechende Verkehrspflichten dann, wenn der Importeur die betreffenden Waren allein im Inland vertreibt. Diese Verpflichtung leitet die Rechtssprechung aus der „Monopolstellung“ als Warenverteiler ab. Er hat sozusagen die Stellung eines Bindegliedes zwischen dem ausländischen Hersteller und dem deutschen Verbrauchern.




    • Systematisch gehört die Produkthaftung zum Gebiet des Verbraucherschutzes im Kaufrecht. Im Falle einer Schädigung soll der Endverbraucher dadurch die Möglichkeit bekommen, direkt gegen den Hersteller eines fehlerhaften Produktes vorzugehen, um Schadensersatz zu erhalten. Der Hersteller hat für die Schäden einzustehen, die jemand durch die Benutzung einer fehlerhaften Ware erleidet. Dieser Produktfehler muss allerdings auf eine schuldhafte Pflicht- verletzung des Herstellers zurückzuführen sein. Da der Verschuldensnachweis für den Verbraucher fast immer undurchführbar sein dürfte, hat die Rechtssprechung die besonderen Regeln der Produkthaftung entwickelt, um dem erhöhten Schutzbedürfnis Rechnung zu tragen.


    Haftungsausschluss
    Nach § 1 Abs. 2 und 3 ProdHaftG ist die Haftung ausgeschlossen, wenn:

    • der Hersteller das Produkt nicht in den Verkehr gebracht hat (Beispiel: das Produkt wurde ihm gestohlen).


    der Fehler nach dem Inverkehrbringen des Produkts entstanden ist (Beispiel: es wurde eine unsachgemäße Reparatur durchgeführt).
    das Produkt nur für den privaten Eigenbedarf gefertigt wurde.
    der Fehler auf der Berücksichtigung von zwingendem Recht beruht.
    der Fehler nach dem Stand von Wissenschaft und Technik zur Zeit des Inverkehrbringens nicht erkannt werden konnte.

    • das Teilprodukt eines Zulieferers für sich fehlerfrei war und der Fehler erst durch die Herstellung des Endprodukts entstand; in diesem Fall haftet nur, wer das Endprodukt hergestellt hat.


    6) s.a. AGB-Gesetz; Garantie;Produkthaftung. Die vom Rat der Europäischen Gemeinschaften am 25. Juli 1985 erlassene Richtlinie zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Haftung für fehlerhafte Produkte ist durch das am 15. November 1989 vom Bundestag verabschiedete Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG) in nationales Recht umgewandelt worden. Am 1. Januar 1990 ist das Gesetz in Kraft getreten. Zuletzt geändert wurde das Produkthaftungsgesetz am 2. November 2000 (BGBl. I S. 1478).
    Quelle: Wirtschaftslexikon


    7) Also es kann sein, dass vom Produkt ausgehende Gefahren teilweise erst später erkennbar werden. Der fortgeschrittene technische Entwicklungsstand lässt unter Umständen Sicherheitsvorkehrungen möglich werden, die in der Kontruktionsphase damals noch unvorstellbar waren. In diesem Fall spricht man dann von Entwicklungsfehlern, da die schädigenden Eigenschaften erst durch fortschreitende Entwicklung von Wissenschaft und Technik zutage treten. Für derartige Entwicklungsfehler braucht der Hersteller nicht einzustehen. Der Hersteller bleibt aber zur Produktbeobachtung verpflichtet.


    8) Gesetze allein nutzen Geschädigten wenig! Er muss sein Recht auch durchsetzen können! Jede Anspruchslage hat ihre tatbestandsmäßigen Voraussetzungen § 823 Abs. 1 BGB ist Anspruchsgrundlage für den Schadensersatzanspruch des Geschädigten (Benutzer) gegen den Schädiger (Hersteller). Der Geschädigte könnte nämlich ansonsten große Schwirigkeiten haben, dass er dem Hersteller einen Pflichtverstoß nachweisen kann. Das gilt vorallem für Konstruktions- und Fertigungsfehler, da hat der Geschädigte keinen Einblick und kann die Geschehnisse/Zusammenhänge nicht aufklären. In anbetracht diesen Punktes wäre der Hersteller in sicherer Position. Der Geschädigte könnte zwar Behauptungen aufstellen, aber hätte trotzdem keine Beweise. → Beweisnot
    Die Rechtssprechung hat dem geschädigten Verbraucher in dieser Auswegslosen Situation geholfen und zwar mit der Umkehr der Beweislast.
    Durch die Beweislastumkehr bewirkt die Rechtssprechung, dass der Hersteller beweisen muss, ihm sei bei der Kontruktion und Fertigung des Produktes kein Fehler unterlaufen sei. Ohne diese Hilfe der Rechtssprechung müsste der Verbraucher dem Hersteller die Verletzung der Verkehrspflichten nachweisen.





    kann da jemand mal drüber guggen ob das stimmt?


    Aufgabe 4










    Maschine Lohnkosten Äquivalenzziffer Rechnungseinheiten Verrechnungspreis Selbstkosten 1 2 3 4 5 6 Typ 1 18000 1 2500 94,11 94,11 Typ 2 27900 1,55 5890 39,94 61,91 Typ 3 14400 0,8 2160 108,92 87,14

    mag01n lösung, hatte ne 1-, als kleiner denkanstoss



    • Text1: Kommunikation, das Produkt Yeni Raki wird mit einer „Persönlichkeit“ ausgestattet und soll emotionale Werte wecken, wie im Text schon angesprochen wird, dass Sommer als Inbegriff des südlichen Genusses Yeni Raki dient und z.B. dass man beim Genuss von Yeni Raki an den eigenen erlebten Urlaub erinnert wird. Durch diese Emotionalen geweckten Werte durch die Werbung, und sofern einem in diesem Fall Yeni Raki schmeckt, ist man als Kunde bereit den Preis hierfür zu zahlen und dem Produkt treu zu bleiben.



    Text 2: Multiplikator, sozusagen nach dem „Schneeballprinzip“. Die Zielgruppen werden im Internet angesprochen durch Werbung für ein Produkt, einen „Preiskracher“, besondere(s) güntige Dienstleistung etc., ein Teil schaut sich es an und findet es Interessant; geht drauf ein/kauft es, je nach dem, erzählt es seinenen Freund/Bekannten, denen es wiederrum gefällt, erählen es wiederum ihren Freunden und Bekannten. Und um so mehr werden darauf eingehen.


    Text 3: Marketing-Philosophie der totalen Kundenzufriedenheit
    Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe sollen total zufriedengestellt werden, d.h. Es soll auf die jeweilige Zielgruppe und ihre Bedürfnisse eigegangen werden. Denn das Freiwillifen-Marketing bassiert wie das Wort schon sagt auf freiwillig und jeden ist bekannt freiwilliges kann jeder Zeit wieder aufgegeben werden. Aus diesem Grund versucht man den Kunden total zufrieden zustellen und ihn dadurch langfristig an das Unternehmen/Produkt/Marke zu binden.


    Text 4: USP, durch die Nischen-Präsenz wollte Siemens ein Monopol schaffen.Siemens wollte seine Produkte erlebbarer machen als andere. Versuchte das Interesse bei Jugendlichen mit Erlebnisparcours zu wecken und zu sagen, dass sie „die Marke“ für die Jungendlichen sind und sich dadurch auch einzigartig zu machen. Später stellte sich jedoch heraus (Aufkauf von BenQ) die technische Weiterentwicklung von Siemens nicht wirklich konsequent durchgezogen und überwacht wurde.




    • a) Lebenszyklus:


    - Marktentwicklung
    - Marktwachstum
    - Marktreife
    - Marktrückgang
    *Die Lebensdauer beschreibt die Zeitspanne, in welcher ein einzelnes induviduelles Produkt genutzt wird.
    *Lebenszyklen sollten über mindestens 10 Jahre verfolgt werden, um die einzelnen Phasen unterscheiden können (Schema von Prof. Levitt nach Porduct Live Cycle)
    *Lebenszyklen bieten große Changen für die Anbieter, welcher seine Produkte/Marke in der Wachstumsphase am Markt etablieren wollen.


    b) - bereits von Prof. Levitt vorgeschlagen, nicht auf einzelne Marken sondern Produktkategorien anzuwenden

    • oft nur Denkfehler der Produktmanger mit dem Umgang des Konzeptes des Produktlebenszykluses (rücklaufige Verkaufszahlen bedeuten nicht sofort die Sterbephase)


    Weiterentwicklungs/Forschungsbugets werden gestrichen; Folge: weiter rückläufige Verkaufszahlen → Produkt kann mit der Konkurenz nicht mehr mithalten → Kunden reagieren mit Abwanderung-> Produktmanager minimieren das Marketingbudget weiter → Abverkäufe sinken noch tiefer
    Fazit: durch diesen Denkfehler/Teufelskreis stirbt die Marke tatsächlich, obwohl sich die Marke nicht in der Sterbephase befand, sondern die Betreuer der Marketingabteilung die Unterstützung eingestellt haben.



    • Merksatz von Procter & Gamble: „Forget the PLC“. Die meisten Marken besitzen keine Sterbephase, solange die Substanz gepflegt wird, solange ihre Vermarktung mit angemessenen Marketingbudgets unterstützt wird, sterben sie nicht. Schwankungen in den jährlichen Verkaufszahlen sollen auf keinen Fall so interpretiert werden, dass die Marke sich in irgendwelchen Phasen befindet.




    • Erfolgreiche Marken sind für ihre Kunden einzigartig und nicht austauschbar. Marken werden unaustauschbar, wenn sie sich von ähnlichen Marken und konkurrierenden Marken abgrenzen. Entscheident hierfür ist unter anderem die Positionierung (Ries/Trout). (Positionierung = Kommunikation eines Anbieters an die Zielgruppe).


    Kunden sind bereit, oft deutlich höhere Preise zu zahlen als für funktionsmäßig ähnlich konkurrierende Produkte. Kunden kaufen oft buchstäblich „blind“. Sie engen ihre Produktauswahl auf die fraglichen Marken ein unnd ziehen konkurrierende Marken nicht mehr in Betracht. Das hängt sehr stark vom Imgage einer Marke ab. Erfolgreiche Marken besitzen bereits das Vertrauen ihrer Kunden. Die Gewinnspanne bei Markenartikeln ist um einiges höher als bei No-Name Marken, das führt dazu das diese große Serien günstig fertigen können.



    • Unter der Handelsmarke versteht man im Markteing jene Marke, als deren registrierter Rechtebesitzer ein Handelsunternehmen eingetragen ist. Handelsmarken werden werden von Handelsunternehmen geführt. Unter der Herstellermarke versteht man im Marketing jene Marke, als deren Rechtebesitzer ein Herstellerunternehmen eingetragen ist. Herstellermarken werden von Herstellerunternehmen geführt. Handelsmarken werden nur in einer Handelskette verkauft, Herstellermarken werden in mehreren konkurrierenden Handelsketten gleichzeitig verkauft.




    • a) Die Mineralwasser „Rosbacher“ wird erfolg haben, wenn sie sich für ihre Kunden einzigartig und nicht mehr austauschbar ist. Was sie bereits mit dem Kalzium- und Magnesiumgehalt versucht schmackhaft zu machen. Idealerweise sichert sich „Rosbacher“ hiermit eine sogenannte Monopolstellung in der Psyche der Verbraucher. Die Positionierung (Ries/Trout) der Marke „Rosbacher“ versucht sich bei ihren Kunden und ihrer Zielgruppe von konkurrierenden Angeboten abzuheben. Wichtig bei der Positionierung ist der Inhalt der Kommunikation des „Rosbachers“ an ihre Zielgruppe. Damit die Positionierung „Rosbacher“ zu Markterfolgen führt, müssen mehrere Vorraussetzungen erfüllt sein:


    - Die Positionierung muss von der Zielgruppe verstanden und geglaubt werden, sie muss überzeugend sein
    - Die Positionierung muss einen Aspekt des Angebots thematisieren, der Kaufverhalten auslöst
    - Schließlich sollte eine Positionierung einen Anbieter vom Wettbewerb differenzieren.
    b) Hier wäre auf bezüglich des Inhaltspunktes „2:1“ das USP (Unique Selling Proposition) anzuwenden, damit „2:1“ zum zentralen Motiv des gesamten Werbeauftrittes wird. Damit das USP wirksam erfüllt wird, müssen 3 Anforderungen erfüllt werden.
    - Jede Anzeige muss an dem Verbraucher ein Versprechen machen (Hier „2:1“) Jede Anzeige muss dem Leser sagen: „Kaufe dieses Erzeugnis und du wirst den hier genannten spezifischn Nutzen (Das Verhältnis von „2:1“ ist ideal für eine körperliche Aufnahme beider Spurenelemente) daraus ziehen“.
    - Es muss ein Versprechen sein, das die Konkurrenz nicht erheben kann oder nicht erhebt. Es muss wie hier „2:1“ einzigartig sein – muss entweder etwas einzigartiges in der Marke beinhalten oder aber was, welches auf diesem speziellen Gebiet nirgendwo in der Werbung geltend gemacht wird.
    - Das Versprechen muss so stark sein, dass es die Millionenmassen bewegt und neue Kunden zu dem Mineralwasser herüberziehen kann. Außerdem muss es Verkaufswirksam sein.
    Eine weitere Anforderung an „Rosbacher“, möglichst in Packung, Art der Nutzenlösung, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, im Internetauftritt oder im direkten Kundengespräch jeweils „mit einer Zunge“ zu sprechen. In allen Teilen der Kunden- kommunikation sollte dieselbe Positionierung „2:1“ angewendet werden.



    • Das ist die psychologische Markenführung. Marken haben im Kern eine paraoxe Aufgabe zu meistern. Sie sind für die Verbraucher attraktiv, weil sie „immer gleich“ scheinen! Dadurch wirken Marken verlässlich. Sie sind immer nach der gleichen „bewährten“ Rezeptur hergestellt, schmecken immer gleich, sind immer gleich gut, wenn eine Packung geöffnet wird. In Wahrheit ist die Immergleichheit einer Marke nur eine psychologische Fiktion. Eine Marke die im Wortsinne unverändert bleibt, dürfte nach gewisser Zeit auch von treuen Kunden als veraltet wahrgenommen wird. Das beginnt schon beim äußerlichen Auftritt. Die Farb- und Formsprache ist ja in jeden Jahrzehnt eine andere, desbezüglich muss auf die Kunden eingegangen werden. Das gesamte „Gesicht“ einer Marke muss regelmäßig überarbeitet werden, der wissenschaftliche Fortschritt etc. muss ebenso beachtet werden.


    Die paradoxe Situation für Marken ist also die, dass sie sich laufend verändern müssen, um den Eindruck der Konstanz aufrecht zu erhalten. Aber jede einzelne Änderung muss so behutsam und graduell erfolgen, dass die Kunden die vollzogene Veränderung nicht wahrnehmen. Kunden, die irgendwann plötzlich feststellen, dass sich ihre geliebte Marke spürbar verändert wurde, sind sehr irritiert. Viele Kunden wechseln nach so einer solchen Erfahrung die Marke. Die Veränderungen sollten also deswegen sehr dezent bis unmerklich ausfallen. Desweiteren werden alte Packungen der Marke meist zu irgendeinen Stichtag aus den Regalen geräumt und durch Produkte mit neuer Packung ersetzt. Seltener können Verbraucher einer Marke mit zwei verschiedenen Packungen, alter und neuer, im Regal nebeneiander vergleichen. Sofern eine graduelle Änderung im Sinne einer Verbesserung des Packungsauftritts gelingt, erzeugt sie bei den Kunden lediglich ein diffuses positives Gefühl. Ohne die Ursache zu erkennen, freuen sich plötzlich die Kunden wieder besonders über die Marke, sie glauben etwa, z.B. der Kaffee schmecke plötzlich besonders gut. Das wichtigste Detail im „Gesicht der Marke“ ist der Name. Den Namen der Marke zu ändern, bedeutet für die Kunden: Das ist nun eine andere Marke! Das löst bei Kunden Iritationen aus. Der konstant beibehaltene Markenname ist für die Kunden ein greifbares Symbol dafür, dass er es nach wie vor mit demselben, vertrauten Markenartikel zu tun hat.



    • Infomercials: Hier handelt es sich um Verkaufssendungen, in denen ein Produkt ausführlich im Gebrauch vorgestellt wird und eine eingeblendete Telefonnummer dem Zuschauer ermöglichst ohne Zeitverzug zu kaufen. Küchengeräte, Reiseuntensilien, Schmuck, Reisen etc. werden über Infomercials verkauft. Einzelne TV-Kanäle sind ausschließlich der Ausstrahlung von Infomercials reserviert. Andere TV-Kanäle strahlen Infomercials in Sendezeiten mit wenigen Zuschauern aus.


    Documercials sind für dem Zuschauer nicht auf den ersten Blick der Werbesendungen zu erkennen. Dokumentationen scheinen der Sache zu gelten, werden aber in Wahrheit von werbetreibenden Partnern produziert und auf Kosten dieser Werbepartner ausgestrahlt. Häufig werben touristische Destinationen, Hotels oder Vergnügungsparks mit Documercials.



    • a) – Werbung


    - Verkaufsförderung
    -Öffentlichkeitsarbeit


    b) – Product Placement


      • CI-Design und Eventmarketing



    Internetwerbung

    mag1n lösung hatte ne 1-. als denkanstoss :)



    • Text1: Kommunikation, das Produkt Yeni Raki wird mit einer „Persönlichkeit“ ausgestattet und soll emotionale Werte wecken, wie im Text schon angesprochen wird, dass Sommer als Inbegriff des südlichen Genusses Yeni Raki dient und z.B. dass man beim Genuss von Yeni Raki an den eigenen erlebten Urlaub erinnert wird. Durch diese Emotionalen geweckten Werte durch die Werbung, und sofern einem in diesem Fall Yeni Raki schmeckt, ist man als Kunde bereit den Preis hierfür zu zahlen und dem Produkt treu zu bleiben.



    Text 2: Multiplikator, sozusagen nach dem „Schneeballprinzip“. Die Zielgruppen werden im Internet angesprochen durch Werbung für ein Produkt, einen „Preiskracher“, besondere(s) güntige Dienstleistung etc., ein Teil schaut sich es an und findet es Interessant; geht drauf ein/kauft es, je nach dem, erzählt es seinenen Freund/Bekannten, denen es wiederrum gefällt, erählen es wiederum ihren Freunden und Bekannten. Und um so mehr werden darauf eingehen.


    Text 3: Marketing-Philosophie der totalen Kundenzufriedenheit
    Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe sollen total zufriedengestellt werden, d.h. Es soll auf die jeweilige Zielgruppe und ihre Bedürfnisse eigegangen werden. Denn das Freiwillifen-Marketing bassiert wie das Wort schon sagt auf freiwillig und jeden ist bekannt freiwilliges kann jeder Zeit wieder aufgegeben werden. Aus diesem Grund versucht man den Kunden total zufrieden zustellen und ihn dadurch langfristig an das Unternehmen/Produkt/Marke zu binden.


    Text 4: USP, durch die Nischen-Präsenz wollte Siemens ein Monopol schaffen.Siemens wollte seine Produkte erlebbarer machen als andere. Versuchte das Interesse bei Jugendlichen mit Erlebnisparcours zu wecken und zu sagen, dass sie „die Marke“ für die Jungendlichen sind und sich dadurch auch einzigartig zu machen. Später stellte sich jedoch heraus (Aufkauf von BenQ) die technische Weiterentwicklung von Siemens nicht wirklich konsequent durchgezogen und überwacht wurde.




    • a) Lebenszyklus:


    - Marktentwicklung
    - Marktwachstum
    - Marktreife
    - Marktrückgang
    *Die Lebensdauer beschreibt die Zeitspanne, in welcher ein einzelnes induviduelles Produkt genutzt wird.
    *Lebenszyklen sollten über mindestens 10 Jahre verfolgt werden, um die einzelnen Phasen unterscheiden können (Schema von Prof. Levitt nach Porduct Live Cycle)
    *Lebenszyklen bieten große Changen für die Anbieter, welcher seine Produkte/Marke in der Wachstumsphase am Markt etablieren wollen.


    b) - bereits von Prof. Levitt vorgeschlagen, nicht auf einzelne Marken sondern Produktkategorien anzuwenden

    • oft nur Denkfehler der Produktmanger mit dem Umgang des Konzeptes des Produktlebenszykluses (rücklaufige Verkaufszahlen bedeuten nicht sofort die Sterbephase)


    Weiterentwicklungs/Forschungsbugets werden gestrichen; Folge: weiter rückläufige Verkaufszahlen → Produkt kann mit der Konkurenz nicht mehr mithalten → Kunden reagieren mit Abwanderung-> Produktmanager minimieren das Marketingbudget weiter → Abverkäufe sinken noch tiefer
    Fazit: durch diesen Denkfehler/Teufelskreis stirbt die Marke tatsächlich, obwohl sich die Marke nicht in der Sterbephase befand, sondern die Betreuer der Marketingabteilung die Unterstützung eingestellt haben.



    • Merksatz von Procter & Gamble: „Forget the PLC“. Die meisten Marken besitzen keine Sterbephase, solange die Substanz gepflegt wird, solange ihre Vermarktung mit angemessenen Marketingbudgets unterstützt wird, sterben sie nicht. Schwankungen in den jährlichen Verkaufszahlen sollen auf keinen Fall so interpretiert werden, dass die Marke sich in irgendwelchen Phasen befindet.




    • Erfolgreiche Marken sind für ihre Kunden einzigartig und nicht austauschbar. Marken werden unaustauschbar, wenn sie sich von ähnlichen Marken und konkurrierenden Marken abgrenzen. Entscheident hierfür ist unter anderem die Positionierung (Ries/Trout). (Positionierung = Kommunikation eines Anbieters an die Zielgruppe).


    Kunden sind bereit, oft deutlich höhere Preise zu zahlen als für funktionsmäßig ähnlich konkurrierende Produkte. Kunden kaufen oft buchstäblich „blind“. Sie engen ihre Produktauswahl auf die fraglichen Marken ein unnd ziehen konkurrierende Marken nicht mehr in Betracht. Das hängt sehr stark vom Imgage einer Marke ab. Erfolgreiche Marken besitzen bereits das Vertrauen ihrer Kunden. Die Gewinnspanne bei Markenartikeln ist um einiges höher als bei No-Name Marken, das führt dazu das diese große Serien günstig fertigen können.



    • Unter der Handelsmarke versteht man im Markteing jene Marke, als deren registrierter Rechtebesitzer ein Handelsunternehmen eingetragen ist. Handelsmarken werden werden von Handelsunternehmen geführt. Unter der Herstellermarke versteht man im Marketing jene Marke, als deren Rechtebesitzer ein Herstellerunternehmen eingetragen ist. Herstellermarken werden von Herstellerunternehmen geführt. Handelsmarken werden nur in einer Handelskette verkauft, Herstellermarken werden in mehreren konkurrierenden Handelsketten gleichzeitig verkauft.




    • a) Die Mineralwasser „Rosbacher“ wird erfolg haben, wenn sie sich für ihre Kunden einzigartig und nicht mehr austauschbar ist. Was sie bereits mit dem Kalzium- und Magnesiumgehalt versucht schmackhaft zu machen. Idealerweise sichert sich „Rosbacher“ hiermit eine sogenannte Monopolstellung in der Psyche der Verbraucher. Die Positionierung (Ries/Trout) der Marke „Rosbacher“ versucht sich bei ihren Kunden und ihrer Zielgruppe von konkurrierenden Angeboten abzuheben. Wichtig bei der Positionierung ist der Inhalt der Kommunikation des „Rosbachers“ an ihre Zielgruppe. Damit die Positionierung „Rosbacher“ zu Markterfolgen führt, müssen mehrere Vorraussetzungen erfüllt sein:


    - Die Positionierung muss von der Zielgruppe verstanden und geglaubt werden, sie muss überzeugend sein
    - Die Positionierung muss einen Aspekt des Angebots thematisieren, der Kaufverhalten auslöst
    - Schließlich sollte eine Positionierung einen Anbieter vom Wettbewerb differenzieren.
    b) Hier wäre auf bezüglich des Inhaltspunktes „2:1“ das USP (Unique Selling Proposition) anzuwenden, damit „2:1“ zum zentralen Motiv des gesamten Werbeauftrittes wird. Damit das USP wirksam erfüllt wird, müssen 3 Anforderungen erfüllt werden.
    - Jede Anzeige muss an dem Verbraucher ein Versprechen machen (Hier „2:1“) Jede Anzeige muss dem Leser sagen: „Kaufe dieses Erzeugnis und du wirst den hier genannten spezifischn Nutzen (Das Verhältnis von „2:1“ ist ideal für eine körperliche Aufnahme beider Spurenelemente) daraus ziehen“.
    - Es muss ein Versprechen sein, das die Konkurrenz nicht erheben kann oder nicht erhebt. Es muss wie hier „2:1“ einzigartig sein – muss entweder etwas einzigartiges in der Marke beinhalten oder aber was, welches auf diesem speziellen Gebiet nirgendwo in der Werbung geltend gemacht wird.
    - Das Versprechen muss so stark sein, dass es die Millionenmassen bewegt und neue Kunden zu dem Mineralwasser herüberziehen kann. Außerdem muss es Verkaufswirksam sein.
    Eine weitere Anforderung an „Rosbacher“, möglichst in Packung, Art der Nutzenlösung, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, im Internetauftritt oder im direkten Kundengespräch jeweils „mit einer Zunge“ zu sprechen. In allen Teilen der Kunden- kommunikation sollte dieselbe Positionierung „2:1“ angewendet werden.



    • Das ist die psychologische Markenführung. Marken haben im Kern eine paraoxe Aufgabe zu meistern. Sie sind für die Verbraucher attraktiv, weil sie „immer gleich“ scheinen! Dadurch wirken Marken verlässlich. Sie sind immer nach der gleichen „bewährten“ Rezeptur hergestellt, schmecken immer gleich, sind immer gleich gut, wenn eine Packung geöffnet wird. In Wahrheit ist die Immergleichheit einer Marke nur eine psychologische Fiktion. Eine Marke die im Wortsinne unverändert bleibt, dürfte nach gewisser Zeit auch von treuen Kunden als veraltet wahrgenommen wird. Das beginnt schon beim äußerlichen Auftritt. Die Farb- und Formsprache ist ja in jeden Jahrzehnt eine andere, desbezüglich muss auf die Kunden eingegangen werden. Das gesamte „Gesicht“ einer Marke muss regelmäßig überarbeitet werden, der wissenschaftliche Fortschritt etc. muss ebenso beachtet werden.


    Die paradoxe Situation für Marken ist also die, dass sie sich laufend verändern müssen, um den Eindruck der Konstanz aufrecht zu erhalten. Aber jede einzelne Änderung muss so behutsam und graduell erfolgen, dass die Kunden die vollzogene Veränderung nicht wahrnehmen. Kunden, die irgendwann plötzlich feststellen, dass sich ihre geliebte Marke spürbar verändert wurde, sind sehr irritiert. Viele Kunden wechseln nach so einer solchen Erfahrung die Marke. Die Veränderungen sollten also deswegen sehr dezent bis unmerklich ausfallen. Desweiteren werden alte Packungen der Marke meist zu irgendeinen Stichtag aus den Regalen geräumt und durch Produkte mit neuer Packung ersetzt. Seltener können Verbraucher einer Marke mit zwei verschiedenen Packungen, alter und neuer, im Regal nebeneiander vergleichen. Sofern eine graduelle Änderung im Sinne einer Verbesserung des Packungsauftritts gelingt, erzeugt sie bei den Kunden lediglich ein diffuses positives Gefühl. Ohne die Ursache zu erkennen, freuen sich plötzlich die Kunden wieder besonders über die Marke, sie glauben etwa, z.B. der Kaffee schmecke plötzlich besonders gut. Das wichtigste Detail im „Gesicht der Marke“ ist der Name. Den Namen der Marke zu ändern, bedeutet für die Kunden: Das ist nun eine andere Marke! Das löst bei Kunden Iritationen aus. Der konstant beibehaltene Markenname ist für die Kunden ein greifbares Symbol dafür, dass er es nach wie vor mit demselben, vertrauten Markenartikel zu tun hat.



    • Infomercials: Hier handelt es sich um Verkaufssendungen, in denen ein Produkt ausführlich im Gebrauch vorgestellt wird und eine eingeblendete Telefonnummer dem Zuschauer ermöglichst ohne Zeitverzug zu kaufen. Küchengeräte, Reiseuntensilien, Schmuck, Reisen etc. werden über Infomercials verkauft. Einzelne TV-Kanäle sind ausschließlich der Ausstrahlung von Infomercials reserviert. Andere TV-Kanäle strahlen Infomercials in Sendezeiten mit wenigen Zuschauern aus.


    Documercials sind für dem Zuschauer nicht auf den ersten Blick der Werbesendungen zu erkennen. Dokumentationen scheinen der Sache zu gelten, werden aber in Wahrheit von werbetreibenden Partnern produziert und auf Kosten dieser Werbepartner ausgestrahlt. Häufig werben touristische Destinationen, Hotels oder Vergnügungsparks mit Documercials.



    • a) – Werbung


    - Verkaufsförderung
    -Öffentlichkeitsarbeit


    b) – Product Placement


      • CI-Design und Eventmarketing



    Internetwerbung

    :) nee ich muss es ja schließlich auch verstehen sonst nützt ja nix, aber war beruhigend und meine fehler hab ich auch endeckt, war eigentlich dann im nachhinein logisch, aber wenn ma einmal aufm schlauch steht ...Danke :) und die die abpinseln sind selber schuld :)