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Beiträge von Pascal1980

  • Preis als Regulator - Planwirtschaft

    • Pascal1980
    • 8. Mai 2007 um 19:45

    Hi,

    diese Aussage ist falsch!

    In der realtypischen Zentralverwaltungswirtschaft wird das gesamte wirtschaftliche Geschehen durch den Staat zentral geplant und gelenkt. Es wird nach dem Maximalprinzip gearbeitet. Dies bedeutet mit gegebenen Mitteln, das maximale an Produktion zu erzielen.

    Steuern werden aus betriebswirtschaftlicher Sicht auf erbrachte Leistungen von privaten Unternehmen erhoben.

    Unternehmerische Gewinne, welche zu besteuern sind, fallen in der realtypischen Zentralverwaltungswirtschaft nicht an. Der Staat verteilt Kapital auf die Betriebe, mit dem Ziel der Planerfüllung bzw. nach Möglichkeit Überfüllung. Des weiteren wird zentral über den Anteil der Investitionen entschieden. Die hauptsächlichen Staatseinnahmen resultierten aus dem Verkauf der produzierten Güter ins Ausland (Export).

    Unterschiedliche Besteuerung der Konsumgüter im Inland zwecks Lenkungsfunktion sind nicht notwendig, da durch gezielte und somit zentral gelenkte Preisfestsetzung der jeweilig gewünschte Effekt (Absatz bestimmter Produkte durch Preissenkung oder Preisanhebung für knappe Güter) hervorgerufen werden kann.

    Es existierten unterschiedliche Steuertarife, beispielsweise für Arbeiter und Angestellte sowie Gewerbetreibende. Bei den für die Bürger wichtigsten Tarife wurde deutlich, dass eine echte Vermögensbildung durch eine privatwirtschaftliche Tätigkeit nicht möglich war. Mit dem Steuerrecht sollten "kapitalistische Ansätze" von vornherein unterbunden werden.

    Des weiteren solltest Du noch als Vergleich kurz auf die Marktwirtschaft eingehen.

  • Marktwirtschaft

    • Pascal1980
    • 27. April 2007 um 22:43

    Hi, hier meine Antwort

    Diese Aussage ist falsch.

    Ein Teil der Marktwirtschaft besteht aus dem Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage auf den Märkten. Würden alleine die Unternehmen Richtung und Umfang der Produktion bestimmen, beträfe dies ausschließlich die Angebotsseite, was entgegen dem natürlichen Gesetz des Marktes sprechen würde.

    Unternehmen produzieren in der Regel jene Art und Umfang von Gütern, welche Sie denken auf dem Markt auch absetzen zu können. Diese Art der Planung wird durch die Nachfrageseite maßgeblich beeinflusst.

    Weitere Einflussfaktoren stellen beispielsweise staatliche Umweltfaktoren, Steuern auf bestimmte Güter etc. dar.

  • Mehrwertsteuer

    • Pascal1980
    • 16. April 2007 um 22:10

    Hi, ich habe hierzu folgendes geschrieben


    Diese Maßnahme ist b) der Strukturpolitik zuzuordnen. Problem bei dieser Zuordnung ist die Tatsache, dass eine Erhöhung der Mehrwertsteuer sowohl strukturell als auch konjunkturelle Auswirkungen mit sich bringt und somit nur ein Schwerpunkt gesetzt werden kann (ausgehend von der Zielsetzung der Regierung).

    Oberstes Ziel der Bundesregierung stellt das Erreichen eines gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts „Stabilitätsgesetz“ dar. Dazu zählen die sechs bekannten Ziele zur Erreichung.

    • Stabilität des Preisniveaus
    • Hoher Beschäftigungsgrad
    • Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
    • Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum
    • Erhaltung einer lebenswerten Umwelt
    • Gerechte Einkommensverteilung


    Die Politik ist stets darum bemüht durch gezielte Eingriffe die Stabilität der Wirtschaft aufrecht zu erhalten. Konjunktur bezieht sich hierbei auf einen kurz- bis mittelfristigen Zeitraum, währenddessen sich strukturelle Änderungen auf einen langfristigen Zeitraum beziehen.

    Eine Mehrwertsteuererhebung wird grundsätzlich sowohl die laufende Konjunktur als auch aktuelle Strukturen beeinflussen und gilt als langfristige Angelegenheit. Die Frage stellt sich nur, mit welchen Absichten der Staat die Erhöhung durchsetzt.

    Hierbei kann man unterstellen, dass verschiedene strukturelle Gegebenheiten beeinflusst werden sollen. Der Osten Deutschlands stellt hier zur Verdeutlichung ein gutes Beispiel dar. In Ostdeutschland gibt es massive Probleme mit der Arbeitslosigkeit, viele Leute ziehen weg, die Infrastruktur befindet sich in einem mangelhaften Zustand etc.

    Mit der Erhöhung könnte in die ostdeutsche Infrastruktur investiert. Dies wäre notwendig um Firmen die Ansiedlung dort zu erleichtern. Gezielte Subventionen, Investionsanreize und Steuererleichterungen für Firmen wären eine andere Art um diesen Standort attraktiver zu machen und Signale zu setzen. Im Osten existieren eindeutig stark strukturelle Probleme, welche auch noch lange in der Zukunft massive Probleme mit sich bringen werden. Hierzu müssen enorme Kosten aufgewendet werden.

    Abgesehen hiervon sollte man sich auch zukünftigen negativen Entwicklung stellen. Um der Globalisierung frühzeitig entgegenzuwirken ist es notwendig Technologie Branchen und Wirtschaftszweige gezielt zu fördern.

  • Angebotsoligopol/ruinöse Wettbewerb zwischen Konkurrenten/Nutzen?

    • Pascal1980
    • 12. April 2007 um 22:49

    Hi, habe gerade die Aufgabe geschrieben, denke nachfolgendes stimmt.

    Kurzfristig: Richtig

    Langfristig: Falsch

    Bei einem Angebotsoligopol stehen wenige Anbieter vielen Nachfragern gegenüber. Bei einem ruinösen Wettbewerb würden die Anbieter mit einer aggressiven Preispolitik (Preissenkungen) versuchen die Konkurrenz vom Markt zu verdrängen. Die Konkurrenz würde hier ebenfalls mit Preissenkungen antworten. Kurzfristig profitiert der Kunde von den Preissenkungen.

    Langfristig gesehen werden jedoch viele Anbieter diesen Kampf nicht „überleben“ und vom Markt verschwinden. Dies könnte soweit gehen, dass aus dem Angebotsoligopol ein Angebotsmonopol wird. Selbst wenn es bei dem Oligopol mit wenig verbliebenen Anbieter bleiben würde, wäre die Marktmacht der einzelnen Firmen besorgniserregend. Die Folgen könnten Preis- und Mengenabsprachen zulasten der Kunden sein.

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