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Beiträge von Consultant

  • begriffserläuterung

    • Consultant
    • 30. Mai 2004 um 19:09
    Zitat

    Original von enesi
    Danke schön!
    Damit ich mal weiß :Owas der Unterschied ist zw. Aufwand, Ausgaben und Kosten ist. ich muß leider bei null anfangen.

    Wenn Du Nägel mit Kopfen machen willst, empfehle ich dieses Exemplar als Einstieg (!). Für 9,90 Euro lohnt sich der Kauf.


    https://www.study-board.de/community/short/44/
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    Im (finanziellen, zeitlichen) Notfalle reicht vielleicht auch H.Zingel:
    http://www.zingel.de/pdf/04kart.pdf
    http://www.zingel.de/pdf/04kst.pdf

    Viel Spass und Erfolg beim Numbercrunchen.

    mfg
    C.

  • Diplomarbeit

    • Consultant
    • 29. Mai 2004 um 01:27
    Zitat

    Original von thurman
    das Problem bei den absolut Top Adressen ist, das man sich bis zu 6 Monate vorher bewerben muss. Und die Chancen stehen dort bestimmt auch nicht zum besten, leider :(

    Bei den "Top-Adressen" sollte CV, möglichst vorher ein Praktikum im Wunschunternehmen, Vorschläge für Themen eher früher als sechs Monate vor Ort sein...

    btw. Kontakte/Vitamin B hilft in so einer Situation eher weiter... Sich mit tausenden auf wenige Möglichkeiten zu bewerben und dabei noch die Personalabt. überspringen zu müssen, kann sehr nervig und noch langwieriger sein.

    Hinzu würde ich beim Wunsch einer Übernahme mit dem Arbeitsgesetz bzgl. der befristeten Übernahme von Diplomanden, Werkstudenten und Praktikanten auseinander setzen.

    Viel Erfolg beim Suchen,
    C.

    Dazu folgender Extract aus dem Spiegel (20/2004). Kein Link, da es sicherlich in nächster Zeit ein Paid4View wird:

    Fahndung im Lebenslauf

    Das vor gut drei Jahren verabschiedete Befristungsgesetz wird zum Jobkiller für ehemalige Praktikanten, Werkstudenten und Aushilfskräfte.

    Annette Schendel, 38, freute sich darauf, ihren ersten Falschparker zu erwischen. Im vergangenen Juli hatte es die arbeitslose Druckformherstellerin nach monatelanger Suche scheinbar geschafft, einen - auf ein Jahr befristeten - Job als Politesse beim Ordnungsamt Hannover zu ergattern. Der Bewerbungstest, erinnert sie sich, war "super gelaufen". Am Ende des Vorstellungsgesprächs durfte sie probehalber sogar ein Knöllchen ausfüllen.

    Umso größer war Schendels Enttäuschung, als ihr die Behörde wenig später nicht den erhofften Arbeitsvertrag, sondern einen Ablehnungsbescheid zuschickte. "Ihre persönliche Eignung steht nicht in Frage", teilte das Amt mit. Doch bei genauer Überprüfung von Schendels Unterlagen sei man leider auf Informationen gestoßen, die "einer Einstellung entgegenstehen".

    Der dunkle Fleck in ihrem Lebenslauf, so musste die Hannoveranerin lernen, ist ihre Teilnahme an einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM). Sechs Monate lang hatte sie Anfang 2003 geholfen, einen vernachlässigten Hinterhof zu begrünen - als Wiedereinstiegshilfe ins Berufsleben, wie Schendel glaubte.

    Tatsächlich aber hat sie sich mit ihrer ABM disqualifiziert, und zwar auf Lebenszeit: Für eine befristete Anstellung bei der Stadt Hannover, beschied das Ordnungsamt ("Wir bedauern sehr"), komme sie nicht mehr in Frage.

    Was klingt wie ein böser Scherz der Kommunalbürokratie, ist die bizarre Nebenwirkung eines rot-grünen Regulierungsversuchs, der nach Schätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages bundesweit 250 000 Jobs kostet. Ende 2000 hatte sich der damalige Sozialminister Walter Riester mit der ihm eigenen Gründlichkeit daran gemacht, das komplizierte deutsche Arbeitsrecht um Paragraf 14, Absatz 2, Satz 2 des "Teilzeit- und Befristungsgesetzes" zu ergänzen. Um zu verhindern, dass Chefs ihren Leuten nur noch Zeitverträge anbieten, sollte fortan jeder nur einmal im Leben ohne sachlichen Grund beim selben Arbeitgeber auf Zeit beschäftigt werden.

    Drei Jahre später ist der Riester-Plan mit voller Wucht durchgeschlagen. Weil vor allem die öffentlichen Arbeitgeber wegen knapper Kassen fast nur noch Zeitverträge anbieten, müssen sie die Lebensläufe ihrer Bewerber penibel durchleuchten. Doch auch Personalchefs von Großkonzernen verlangen eine schriftliche Erklärung, dass der Kandidat niemals zuvor auch nur ein bezahltes Praktikum im Unternehmen gemacht hat. Zu groß ist die Angst, dass ein ehemaliger Werkstudent unerkannt bleibt, zunächst einen Vertrag als Zeitarbeiter unterschreibt - und sich dann auf eine Dauerstelle einklagt.

    Aussortiert werden dabei auch all jene Bewerber, die - verzweifelt über ihre Arbeitslosigkeit - freiwillig bereit wären, auf eine unbefristete Anstellung zu verzichten. Das ist für die Betroffenen umso schlimmer, je größer ihr früherer Arbeitgeber ist. Eine 50-jährige Frau aus Frankfurt (Oder) hätte gern für ein Jahr beim Amt für Soziales und Versorgung gearbeitet, darf für das gesamte Land Brandenburg aber nicht mehr befristet tätig sein, nur weil sie Mitte der neunziger Jahre kurzzeitig in der Verwaltung der dem Land unterstellten Universität Viadrina aushalf.

    Noch mehr ins Abseits hat sich eine junge Juristin aus Karlsruhe manövriert, als sie nach ihrem Staatsexamen beim Bundesvermögensamt in Potsdam jobbte. Die komplette Bundesverwaltung, Deutschlands größter Arbeitgeber mit allen nachgeordneten Behörden, darf ihr Zeit ihres Lebens keinen befristeten Job mehr geben.

    Selbst den Gewerkschaften gilt das Riester-Gesetz inzwischen als Musterbeispiel dafür, wie ursprünglich zum Arbeitnehmerschutz erdachte Klauseln in Wahrheit das Entstehen neuer Jobs verhindern. Eine Arbeitsgruppe beim Deutschen Gewerkschaftsbund kommt intern zu der Ansicht, dass sich das Zeitarbeitsgesetz leider zum "Karrierekiller" entwickelt habe.

    "Das Gesetz schadet mehr, als es nutzt", urteilt auch Frank Conrad, Chef des Sächsischen Beamtenbunds.

    Erst kürzlich beklagte die Landesregierung Sachsens, dass der Freistaat jedes Jahr fast sechs Millionen Euro in die Ausbildung angehender Staatsdiener investiere, nur um den Nachwuchs nach einer Kurzlaufbahn von maximal zwei Jahren auf Nimmerwiedersehen vor die Tür zu setzen. Doch die Spitzenpolitiker in Berlin halten sich bislang zurück. Als sich der Petitionsausschuss des Bundestages wegen einer Flut von Bürgerbeschwerden über das Befristungsgesetz an die Bundesregierung wandte, wiegelte die Ministerialbürokratie ab: "Eine besondere Untersuchung der Auswirkungen der Befristungsregelungen ist derzeit nicht vorgesehen."

    Für angehende Berufseinsteiger hält der Bundesarbeitgeberverband Chemie deshalb klare Verhaltensregeln parat. Während man früher, so ein Sprecher, stets empfohlen habe, sich seinem Traumjob via Werkspraktikum zu nähern, müsse man von dieser Strategie inzwischen dringend abraten: "Wer später unbedingt zur BASF will, sollte um Himmels Willen sein Praktikum woanders machen."

  • Karrieretipp benoetigt...

    • Consultant
    • 29. Mai 2004 um 01:23
    Zitat

    Original von Andreas82
    Der Unterschied koennte schon immens sein. Zusaetzlich zu dem theoretischen Wissen das ich mehr haette, weil ich waehrend des Studiums mehr Zeit investieren kann, koennte ich noch ein Semester in Frankreich arbeiten und dann die Diplomarbeit wieder in China schreiben.
    Dann waeren meine Chinesischkenntnisse von mittelmaessig (etwa 1000 Woerter, knapp 600 Zeichen) auf warscheinlich knapp das Doppelte angestiegen und mein Franzoesisch auch endlich mal stolperfrei...

    Somit haette ich auch ein Jahr "Arbeitserfahrung" mehr. OK, aber dieses Jahr kann ich im Prinzip genauso nach dem Studienabschluss verbringen, nur, dass ich dann schon Geld verdienen kann...

    Ich denke ich werde mich bald an die Diplomarbeit setzen...

    Merci,

    Andreas

    Hallo Andreas,

    was ist für Sie wichtiger?

    In welche Branche wollen Sie gehen?

    Welche Projekte (Praktika) bieten sich als Wegbereiter an?

    Die Bereiche: Beratung, int.Marketing, HR lassen sich wohl kaum einen Topf werfen. Sie haben zwar gewisse Überschneidungen (HR -> Personalentwicklung + Cons. -> Coaching) sind aber nicht auf einer Ebene zu sehen. In der Beratung benötigen Sie ganz andere Fähigkeiten, als in der HR-Abt. eines Großkonzerns, in der Sie diametral entgegen gesetzte Aufgaben und Rollen übernehmen müssen.

    Plakativ:
    Grundsätzlich ist man mit unter 25 Jahren nur schwer zu verrechnen und wird demzufolge auch eher weniger gern akzeptiert. "Milchbubis" stehen in Kommunikation mit dem Top-Management an der falschen Stelle.

    Int. Marketing in einem Großkonzern ist belagert, d.h. die statistischen Chancen dort oder gezielt bei den großen Agenturen einzusteigen ist minimal, selbst bei persönlich höchstem Engagement.
    Tipp: In Business Units ist auch bei großen Corporations oftmals noch Einstieg möglich. In den meisten Marketingabt. wird allerdings zur Zeit an den Fixkosten gespart. Das ist bekanntermaßen im Marketing: Personal.

    Zu Ihren Chin. Kenntnissen: Sehr löblich, für den Berufseinstieg selbst im Ausland recht unwesentlich. Dort werden bei Expatriats oftmals Übersetzer oder Englisch gebrabbelt eingesetzt, da selbst 1000 Zeichen nicht zum Lesen eines Memos reichen werden. Demzufolge Englisch = Corporate Language = Chin. nett für Integrationszwecke für den Arbeitsalltag eher nebensächlich, dafür steigert es natürlich deutlich die Lebensqualität im Feierabend, wenn man sein Xin´Dao wirklich kalt bekommt (Nanjing ist in dieser Hinsicht durchaus eine Katastrophe) : drink

    Ihre Franz. - Kenntnisse sind dagegen in der Beratung von hoher Bedeutung. Auch Ihre interkulterellen Erfahrung zu einem Kulturbild wie China und Ihre offensichtliche Anpassungsfähigkeiten sprechen durchaus für Beratung. An diese Stelle deshalb: Was für eine Beratung? HR? Marketing? Intern oder Extern? Strategisch oder Nicht-Strategisch? Deutsches Unternehmen oder nicht-Deutsch?, Klein oder Groß?...

    Lange Rede kurzes Fazit:

    Wo wollen Sie hin, dafür müssen Sie konkrete Ziele setzen. Da Ihre Ziele - für einen Berater viel zu diffus sind - wären konkrete Ziele für den Berufseinstieg, der Weg zu ebenfalls konkreten Entscheidungen Ihrer Fragestellung .

    btw: Diplomnote * Abinote <= 2,0 , überlicherweise gutes Überstehen des ersten Screenings der Unterlagen. Eine gute Verteidigung lohnt die Arbeit.

    Viel Erfolg beim (Rest-)Studium,
    C.

  • Karrieretipp benötigt

    • Consultant
    • 29. Mai 2004 um 01:02
    Zitat

    Original von AndyBeck
    Hallo Leute,

    Jetzt will ich meine Produktideen selbst vermarkten, aber wie und wann?

    Ich will mich selbstständig machen nach meinem Zusatzstudium zum Wirtschaftingenieur. Aber es ist auch möglich schon jetzt denn Sprung in kalte Wasser zu wagen und parallel weiter zu studieren. Zur Zeit lebe ich von der Substanz und eine Lücke in der Berufstätigkeit von 2 Jahren ist bestimmt auch keine Werbung für mich.

    Also noch mal die Frage weitermachen, Job suchen oder Selbstständigkeit und parallel weiter machen?


    Grüße Andy

    Alles anzeigen

    Hallo Andy,

    eine defintive und allgemeingültige Antwort kann dieses Board aufgrund der Kommunikationsform nicht leisten. Für Ihren spezifischen Fall würden mir ZDF* fehlen, um auch nur eine Tendenz aufzuzeigen.

    Grundsätzlich ist es unumgänglich die eigenen Ziele genau zu definieren, damit man wirklich auf diese Ziele zu bewegen kann. Konkrete Zielsetzung und darauf basierendes Persönliches Verhalten sind notwendige Grundlagen einer erfolgreichen Geschäftseröffnung.
    Sonst ist ein ggf. kontraproduktives Verhalten nicht zu bemerken. Bei einer Geschäftseröffnung wäre dies dann der persönliche Gang nach Canossa.

    Demzufolge ein gewisses Framework für die Abschätzung der Situation:

    Was ist das konkrete Ziel? Das konkrete Ziel (Was wollen Sie? Wo wollen Sie hin?) muss das brennende Verlangen nach der Selbstständigkeit sein, sonst würde ich dies noch einmal im Detail konkret bedenken und ggf. im Zweifelsfall vergessen.

    STUDIUM/SELBSTSTÄNDIGKEIT

    Können Sie parallel 20 h / Woche studieren (üblicherweise für ein Teilzeit-Fernstudium: Nicht postgradual) und ein Geschäft aufbauen?

    Was für ein Zeitplan steht für den Geschäftsaufbau? Wieviele Stunden müssen pro Woche - über den Daumen - eingeplant werden?

    Welches (wirklich) notwendiges Wissen wird über das Zusatzstudium generiert? Ist der Titel für das persönliche Image im Markt wirklich nötig?

    SELBSTSTÄNDIGKEIT

    Was sind meine Stärken/meine Persönlichkeit (Top Ten) ? Kann ich auf die Stärken aufbauenden Fähigkeiten setzen, die im Business unabdinglich sind und mir helfen meine Ziele zu erreichen?

    -> kritische Selbstreflektion, am besten in einem mind. eine Woche dauerden Seminar mit anderen Teilnehmern.

    Ist ein Business Plan fertig und für Business Angels/Banken interessant? Wieviel Liquidität wird für den Geschäftsaufbau benötigt?

    -> Business Plan-Fähigkeit ggf. aufbauen und schreiben.

    Welche Schwellen für das Scheitern werden definiert? (Heißt: Wann wird abgebrochen, um keine persönlichen Schulden aufzubauen?)

    -> Drop-out-Criteria festlegen.

    Welche "Berater" (Freunde, Bekannte, "Personen") aus der Branche stehen für Markteintritt und -aufbau zur Verfügung?

    -> Kontaktliste recherchieren und Kontakte einbeziehen.

    Wie sieht es mit Branchenwissen, Steuern + Buchhaltung, Marketingwissen, Verhandlungswissen, rechtlichen Grundlagen aus?

    -> Start-Up-Berater.

    Welche (logischen) Kooperationspartner fallen ins Auge? Gibt es Mitbewerber und wie beinflussen diese mein Geschäft?

    -> Marktanalyse.

    ANGESTELLTENVERHÄLTNIS bez. auf Selbstständigkeit.

    Habe ich Chancen auf einen Job, der mir Spass macht?

    Welche Perspektiven eröffnet dieser Beruf für mein Business?

    Sammele ich Kontakte für dieses Business?

    .... t.b.c.

    Ohne diese Fragen und weitere zu beantworten - am Besten in einer Coachee + Coach Atmosphäre - würde ich Ihnen grundsätzlich abraten und in einer festangstellten Position auf die Erreichung Ihres Ziel zu arbeiten.

    btw. ohne Branche/Produktart/Käufer und Marktbeschreibung/Kapitalbedarf und vorhandenes Kapital/Fähigkeiten Firmengründer usw. kann hier keine faktenbasierte "Expertenberatung" eingephast werden.

    Unter uns: Dabei ist mir nicht ganz klar, warum Sie die Diplomarbeit explizit erwähnen? Steht diese in Verbindung mit dem Produkt?

    Mögen die Fragen weiterhelfen.

    mfg
    C.
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