Beiträge von Consultant

    Zitat

    Original von Bubumaus
    Ich schreibe meine Diplomarbeit zum Thema "Basel II". Speziell geht es da um den Faktor "Personal".

    Ich hab schon ein wenig Material gesammelt, aber es ist sehr schwierig Material zu bekommen...

    Kennt jemand eine gute URL oder ein gutes Buch darüber?

    Vielen Dank für Eure Hilfe
    Bubumaus

    Wie definierst Du konkret den Zusammenhang von Basel II und Personal?

    Kannst Du die Zielsetzung der Arbeit konkretisieren?

    Gruß
    C

    Zitat

    Original von NextOne
    Hallo!

    Ich wurde soeben für den Studiengang an der RFH in Köln und an der FH Fresenius in Köln angenommen.

    Und verrätst Du auch WAS Du studieren willst?

    Also bitte konkretisiere Fach und Dein Berufsziel (branchenübliche Bezeichnung). Damit lassen sich dann gffs. Trends skizzieren und der "Fit" zwischen Studiengang und Ziel aufzeigen.

    Gruß
    C

    Zitat

    Original von Steffen
    Solange du nicht differenzierst halte ich es ebenso für unwahrscheinlich, dass man Unis nach dem Schwierigkeitsgrad einteilen kann.

    Mit differenzieren meine ich so etwas wie z.B.:

    Wie mathelastig ist der jeweilige Studiengang an der jeweiligen Uni?

    oder

    Wie sind die Prüfungsordnungen gestaltet? Kann man mehr als einmal durchfallen? Muss man alles in einer Prüfungsperiode schreiben (ist z.B. bei den Hauptfächern bei uns in Jena so, dass man diese nur in einer Periode bestehen kann >>Blocksystem)? etc. etc.

    Vollkommen korrekt, den Schwierigkeit ist nunmal persönlich und nicht unbedingt verallgemeinerbar. Und wenn man dann die Zeitplanung ( siehe Fax morgen) so missachtet und dann noch auf Hilfe hofft, muss man schon eine sehr optimistische und "Druck auf andere" Lebenseinstellung haben. *kopfschüttel*

    Hallo Tom aus Stuttgart,

    Deine Fragen sind durchaus komplex und von vielen persönlichen Faktoren abhängig, die hier nicht sinnvoll durchdiskutiert werden können.
    Demzufolge mein Vorschlag:

    Geh zu einer Beratungsstelle für das Auslandsbafög und schau Dir die entsprechenden Seiten im Internet an. Die durchaus von vielen Verwaltungsverordnungen geprägte Situation ist mW nicht für dieses Kommunikationsform (Forum) geeignet.

    Ob das Auslandsbafög überhaupt noch nach Abbruch eines Studiums gewährt wird, ist eine Frage die vom Einzelfall abhängt. Dazu findest Du unter dem Unispiegel (https://www.study-board.de/www.spiegel.de) einige für Dich vielleicht interessante Fälle. Die entsprechenden Artikel dürften noch kostenfrei sein.

    Viel Erfolg beim Wechsel.
    C.

    Zitat

    Original von tekk
    Gut dann ist es etwas anderes. Ich behaupte ja auch nicht, dass die Arbeitsteilung hundertprozentig abzulehnen ist. Aber als eigenständiger Ansatz ist diese in der heutigen Zeit einfach nicht mehr aktuell. Die gesunde Mischung aus traditionellen Erkenntnissen, verhaltenswissenschaftlichen und modernen Methoden hat sich in der heutigen Zeit als ziemlich effektiv erwiesen. [..]

    Betrachtet man die "aktuelle" Wissenschaftliche Diskussion dazu. Dann ist ab 1990 ein Umschwenken weg von Taylor und hin zu zu voll oder teilautonomen Arbeitsgruppen erkennbar. Für einige ähem Dienstleister mag dieser Zeitraum zu kurz zu sein *ggg* Grundsätzlich ist eine extreme Arbeitsteilung (oder heute Prozesszerstückelung) in Zusammenarbeit mit hochqualifzierten Mitarbeitern grundsätzlich abzulehnen und zu innerorganisatorisch zu bekämpfen.

    C.

    Zitat

    Original von leon
    Hallo,

    wollte mal fragen wie ihr an Jobs kommt. Ich habe nämlich leichte Hemmungen einfach irgendwo vorbeizuschauen oder anzurufen. Gibt es da eine Gute Internetseite? Es geht ierbei nur um Nebenbeschäftigungen.

    Leon

    Was willst Du Wo ausüben?

    Grundsätzlich sind https://www.study-board.de/www.meinestadt.de oder https://www.study-board.de/www.jobpilot.de nicht falsch. Schwarze Bretter und ähnliches können hilfreich sein. Ansonsten gibt es Unmengen an fachspezifischen Portalen und Möglichkeiten, die aber nicht alle hier aufzuführen sind. Dazu müsstest Du schon spezifischer werden.
    mfg
    C.

    Viele Fragen, die größtenteils von den Unis abhängen und nicht pauschalisierbar sind. Ob das Studium für das "Richtige" ist, können vielleicht die folgenden (durchaus pessimistischen) Beiträge klarstellen.

    > Wie groß ist der Anteil an Mathe, Bio, Chemie etc..?

    Der Matheanteil ist üblicherweise sehr tiefgehend und sehr komplex. Wer grundsätzlich gar keine Lust auf Mathe hat, sollte Psychologie lieber auslassen.

    > Alles, was wichtig erscheint, oder Du erlebt hast wäre mir wichtig.

    DreiErfahrungsberichte (nicht von mir)

    ====


    Ich bin im Oktober 2002 fertig geworden, Note 2.8, 16 Semester, ist mir schwergefallen. Seit dem suche ich wie bekloppt. Über 250 Bewerbungen, ein großer Teil davon blind, dazu noch unzählge erfolglose Anfragen per Mail.
    Mein derzeitges Resümee ist (auch durch Nachfragen bestätigt), daß man
    1. sehr gute Noen haben muß (hat man die nicht, fliegt man sofort raus)
    2. dann schnell studiert haben muß (hat man das dann nicht, ist man raus)
    3. eine geradlinige Biographie haben muß, z.B. wenn Abbruch, dann innerhalb der ersten beiden Semester, sonst bist Du raus
    4. gute, viele Praktika, Engagement neben dem Studium ohne Ende etc. (wann soll man das noch alles machen?)
    5. bei Bewerbung im Bereich Beratung, Praxis, Klinik, Therapie, Reha usw. oft aber auch Weiterbildung und Training läuft ohne zumind. begonnene Therapieausbildung gar nichts mehr; in Bereichen der Wirtschaft ist mind. BWL Vordiplom Pflicht.

    Und was ich so mitbekommen habe, hat man dann als Frau sogar noch die besseren Chancen (wie zynisch).

    Ich selbst fühle mich jetzt auch irgendwie als Studienabbrecherin, da mein Diplom ganz offenbar nichts wert ist. Allerdings sind bislang auch alle Bemühungen, eine Ausbildung zu machen, gescheitert. Als "echte" Abbrecherin hätte ich noch Chancen gehabt, mit einem wertlosen Diplom ist auch der Zug abgefahren. Ich weiß echt nicht mehr, was ich noch machen soll.

    Ich kann nur allen, die notenmäßig nicht so gut dastehen raten, so früh wie möglich abzubrechen. Danach hat man zu gar nichts mehr Chancen!

    Bei Psychologie muß man eben sehr gut sein (unter sehr guten Leuten!) und zwar so gut, daß man nebenbei in seinem Berich noch viel neben dem Studium machen kann, bei Wirtschaftsschwerpukt auch noch BWL studieren, bei klinischer Ausrichtung am besten ehrenamtlich früh in einer Klinik mitarbeiten (Dauerpraktikantin) und dann auch genug Geld für die gesamte Therapieausbildung auf dem Konto haben (das Sozialamt zahlt da nämlich nicht und Geld z.B. vom Arbeitsamt gibt es auch nicht!).

    Wer heute Psychologie studiert, sollte sich echt sehr genau überlegen, worauf er oder sie sich einläßt!
    =====
    =====

    Ähm, ich bin ja auch kein Schwarzseher, wirklich nicht, aber meine Statistik sagt mir, dass über 50% der derzeit berufstätigen Psychologen nur in Teilzeit arbeiten. Zudem ist hier *nicht* ausgewiesen, wer davon Psychotherapeut ist (oder im Zuge von Übergangsregelungen wenigstens über eine Heilpraktikerzulassung verfügt). Diese Statistik sagt weiterhin, dass die Langzeitarbeitlosenquote 11% beträgt, was eklatant viel ist und nicht einmal von Soziologen oder Germanisten überrundet wird (auch hier keine Nennung, wer davon Therapeut ist oder eben nicht). Unklar ist, wie viele von den freiwerdenden Stellen (ca. 1.400 pro Jahr bei ca. 3.000 Absolventen) überhaupt neu besetzt werden, wie viele dieser Stellen Teilzeitstellen sind und / oder inwieweit hier eine zusätzliche Reduzierung der verbleibenden vollen Stellen auf Teilzeit stattfinden wird, auch nicht, wieviele dieser Stellen entweder durch Psychotherapeuten besetzt werden oder sogar durch andere Berufsgruppen ausgetauscht werden. Bekannt ist auch, dass letztlich keine neuen Stellen geschaffen werden. Insofern muss man selbst unter optimistischem Blick davon ausgehen, dass künfitg mehr als 50% der Absolventen definitiv nicht in den Arbeitsmarkt hineinkommen werden. Spitzt sich die Reduzierung auf Teilzeit und der Druck, apporbiert sein zu müssen weiter zu, so schnellt die Zahl vermutlich auf bis zu über 60% hoch, partialisiert man diejenigen heraus, die nicht auf eine volle Stelle angewiesen sind, so dürfte sich die Zahl derer, die auf Vollzeitbeschäftigung angewiesen sind, dann aber nicht in den Markt hineinkommen werden, auf rund 90% belaufen: das bedeutet, nur die besten 10% eines Jahrgangs haben eine reelle Chance auf einen "normalen" Job, wieviele davon aber dann approbiert sein müssen, ist ja wieder nicht bekannt. Wenn diese Perspektiven nicht ganz so düster sind, dann weiß ich nicht, was es dann ist. Sicher, bezieht man die Teilzeitstellen mit ein, dann hat man wohl ein eher durchschnittiches Verhältnis (allerdings muss man sich eben im Klaren sein, dass man hier dann z.B. im Bereich BWL, Jura oder sogar auch Germanstik Vollzeit- mit Teilzeitstelen vergleicht), allerdings gilt hier, wie auch für das eben festgestellte, dass niemand weiß, wieviele dieser Stellen die Approbation voraussetzen (werden).

    Hinzu kommt, dass nur wenige Psychologen-Jobs konjunkturabhängig sind. Zudem hat die Psychologie keine demografische Entwicklung wie z.B. bei Medizin (weil im Ggs. dazu die Studienplätzen in Psychologie kontinuerlich sehr deutlich aufgestock wurden), weil man die Studienplätze um mehr als die Hälfte reduzieren müßte, um ein Negativsaldo zu erhalten (Einsparungen von Stellen nicht mitgerechnet). Psychologen/-therapeutenstellen sind bis 1999 kontinuierlich aufgebaut worden, auch über den Bedarf hinaus (v.a in den 80er Jahren). Trotzdem sind bundesweit nur etwa 46.000 Psychologen aktiv. Gleichzeitig nahm die Zahl der Studienplätze rasant zu. Jetzt, bei ca. 3.000 Absolventen pro Jahr, kann man sich ausrechnen, wie schnell diese Stellen wieder besetzt sind (wie gesagt, ohne Wegfall, Teilzeitreduzierung etc.). Selbst ab 2020 bis 2030, wenn der größte Peak ausscheidet, werden nur etwa 2500 Stellen als Maximum frei (davon rein statistisch eben nur Teilzeitjiobs).

    Ich persönlich vertrete auch die Auffassung, dass man dem Nachwuch die Tatsachen darstellen sollte und nicht mit dem "1x1 des 'so lügt man mit Statistik' " kommen darf. Es bringt einfach nichts.

    Es hat sich auch gerade im Zuge der Rangeleien um das Therapeutengesetz gezeigt, wie schwach die Psychologenlobby / der Berufsverband (der sich außerdem noch gerade aufspaltet) ist. Der nicht ordentlich angelaufenen A&O Bereich (der, wie schon zurecht gesagt wurde, zum Nebenfach für BWLer verkommt), weil es den Psychologen nicht gelungen ist, sich mit entsprechender Lobby und v.a. Qualität durchzusetzten, macht ebenfalls wenig Mut, dass tatsächlich nocht mehr Stellen (insbes. für reine Dipl.-Psychs. entstehen werden).

    Insofern muss man einfach ganz ehrlich sein und sagen, dass die Perspektiven nicht rosig sind und das, anders als in vielen anderen Bereichen, auch keine Besserung in Sicht sein wird, egal wie stark die Konjuktur anspringen wird.
    ====
    ====

    > Hallo,

    >

    > dein Beitrag schreckt mich gerade total ab,Psychologie zu studieren.

    > Könntest du das mit den Berufsaussichten für Psychologen mal

    > konkretisieren;denn meiner Meinung nach hört man sowohl

    > Negatives wie von dir beschrieben oder auch Positives wie vom

    > Arbeitsamt(Beratungsstelle).


    Ja, weil die zu blöd sind Psychologe und Psychotherapeut auseinanderzuhalten. Außerdem ist mir passiert, dass die Leute beim Arbeitsamt nicht mal gut bezahlte Beratung in Consultingfirmen (die zudem vorweigend von BWLern augeübt wird) und Beratung in Beratungsstellen außeinanderhalten können. Beratungsstellen haben bis vor ca. einem Jahr recht gut Psychotherapeuten nachgefragt (diese jetzt aber wieder entlassen, was auch Dir vermutlich nicht entgangen sein dürfte, denn es ging ja durch die Presse). Das AA hat diese mies bezahlten Sozialpädagogenjobs mit hochbezahlter Unternehmensberatung gleichgesetzt und kam zu Phantasiezahlen.

    > Ich muss ehrlich gestehen,dass ich nunmehr

    > noch perplexer bin.

    > 1.Was haben dir die Praktiker gesagt,

    > ist man wirklich den Ärzten generell untergeordnet,

    > wieviel Mitspracherecht hat man als Psychologe?


    Psychologen arbeiten nicht in Kliniken, Du meinst vermutl. Psychotherapeuten oder PiPs, da ist das Diplom nur die Eintrittskarte, mit dem Diplom kannst und darfst Du gar nichts machen.

    Mitspracherecht: Keins. Der ärztliche Kollge (oft "nur" ein AiP frisch von der Uni, wird jetzt wohl durch Assistenzärzte frisch von der Uni abgelöst) sagt dem Psychologischen Therapeuten was er tun soll, der kriegts vom stationsleitenden Arzt gesagt, der vom Oberarzt, der vom Chefarzt ... Weisungsbefugnis gegenüber Pflegepersonal besteht in der Regel nicht.
    Als PiP bist Du Praktikant und machst Handlangerdienste auch fürs Pflegepersonal, wobei Du bei unzähligen Leute in der Kreide stehst, dass die Dich überhaupt genommen haben (denn ohne Mögl. zur Therapieausbildung bist Du Sozialhilfeempfänger und um in so ein Programm reinzukommen, muss Dich 1. ein Institut annehmen (Bewerbungen plus Auswahlgespräch dort kosten übrigens richtig Gebühr!) und dann muss Dich 2. noch die Klinikleitung einer angeschlossenen Lehrklinik akzeptieren (nochmal Auswahlverfahren und das bei notgedrungem totalem Run auf die Ausbildungen (trotz Kosten von ca. 20.000 EUR und drei Jahren arbeiten ohne Bezahlung, diese Versprechen, man bekäme Geld, sind nämlich nicht bindend und stimmen gar nicht!), die ihrerseits schon wieder doppelt so viele Therapeuten ausbilden, wie überhaupt gebraucht werden, weitere Einsparungen nicht mitgerechnet)). Es ist da eben zudem schwer, einen Platz zu bekommen (viel zu viele Bewerber, und kaum Plätze).

    > 2.An sich könnte man doch ABO-Psychologe,Schulpsychologe,....

    > werden?


    ABO ist ein Rohrkrepierer. Ohne BWL Studium kriegst kein Rad an die Erde (zzgl. Top-Biografie, dh. USA Aufenthalt als Schüler, Studium in den USA, z.B. über DAAD, jung, dynamisch, extrem gut, schnell etc.).
    Außerdem schießen Master Studiengänge in ABO für Ingenieure, BWLer usw. wie Pilze aus dem Boden. Da machen die den Psychokram nebenbei und gut ists. Der Bereich ist für Nur-Psychologen verloren (falls er überhaupt je bestand, denn die Praktiker aus dem Bereich sagen, dass eh immer schon nur solche mit außerordentlich guten BWL Kenntnissen genommen wurden, Psychologie mir ABO Schwerpunkt auf BWL draufgesetzt sei eher die Kirsche auf der Sahnetorte gewesen).

    Schulpsychologen sind heute meistens Lehrer mit entsprechender Ausbildung. Psychologen in den Diensten werden eingespart, die therapeutischen und psychologsischenLeistungen von Praxen mit entsprechenden Schwerpunkten übernommen, was obendrein künftig über Ausschreibung erfolgen soll, d.h. jüngere haben kaum eine Chance, zudem werden künftige Therapeuten eh keine Gelegenheit bekommen, eine Praxis aufzumachen, da Deutschlöand statistisch überversorgt ist (wegen der Zulassungsquote); wenn doch, mußt Du wieder mal zahlen (eine Kassenzulassung, die noch zur Verfügung steht, kostet wohl je nach Volumen und Niederlassugsgebiet zwischen 60.000 und 100.000 EUR und das bei Budgetierung der Stundenzahl und einer Bezahlung bei derzeit um die 58 EUR pro Stunde (Vor- u. Nachbereitung Papierkram etc. wird nicht bezahlt, bzw. ist damit abgegolten). Sprich, wenn Du das Geld nicht aus einer Erbschaft oder vom Ehepartner bekommst, dann wirst Du bei dem Einkommen die Schulden nicht mehr los.

    Alle anderen neuen Bereiche (wie Notfallpsychologie, Sportpsychologie usw.), boomten nur, weil eine Steigerung von fast keine Beschäftigten auf einige wenige Prozentual eben so üppig ausfällt. Ansonsten gilt auch hier, dass ohne Approbation der Zugang verwehrt ist. Geliches gilt für Gutachtenschreiben, das heute an den Titel Rechtspsychologe gebunden ist, eine mehrjährige Ausbildung, die auf den Therapeuten draufgesetzt wird (Du mußt nämlich nach neuer Regelung auch Straftäter behandelt haben, das geht aber nur als Therapeut). Das heißt auch, dass diese Leute nicht mehr Gutachten nebenbei schreiben, sondern künftig in der Regel auf einen Job in einer forensischen Psychiatrie angeweisen sind. Da bist Du wieder in der Ärzteknechtschaft und auch da wird weiter gespart (genauer sind hier wohl auch noch Überkapazitäten aus den spätern 80er Jahren vorhanden, die dann erst in den nächsten 15 bis 20 Jahren abgebaut werden, bevor überhaupt, bis auf vereinzelte Ausnahmen, neue Stellen entstehen. Um es nochmal zu betonen: dies alles keine Jobs für Psychologen, sondern für Therapeuten!

    Ich könnte jetzt noch weitere Dinge aus den Berufskunfeveranstaltungen berichten, aber ich hab jetzt irgendwie keine Lust mehr. Ist ja eh schon recht viel geworden.

    Fazit ist jedenfalls: wenn Du "flexibel" bist, d.h. Deinen Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten musst, sondern mit Honorarstellen zufireden bist, weil Du einfach eine Aufgabe suchst, von der Du aber nicht leben musst, ist Psychologie eine recht feine Sache. Wenn Du nach dem Studium Chancen auf einen Beruf haben möchtest, ist Psychologie derzeit das Letzte, was Du studieren solltest.
    =====

    Sicherlich können andere Beteiligten positvere Nachrichten beisteuern.

    mfg
    C.

    Zitat

    Original von Tanja
    Das mit der Umfrage ist mir irgendwie nicht gelungen...

    Danke für dir bisheringen Antworten.
    Mir ging es speziell um die Verwedung in der Hochschule.
    Ich hatte auch nicht damit gerechnet, das jemand in der Vorlesung sein Laptop aufklappt, denn ich stelle mir das getippe und geklicke nervig und laut vor - wenn das jeder machen würde...
    Ich brauch das Ding nicht, um mich in den Mittelpunkt zu stellen (meide diesen) - und auf diese Weise schon gar nicht...

    Daher interessiert mich, welche Verwendung es noch so gibt. Meine Vorstellung vom Studentenleben ist noch etwas unklar. Habe keine Ahnung, wieviel Zeit man außerhalb der Vorlesung noch in der FH verbringt.
    Mein Fahrweg ist etwa 20 Min mit der Bahn.

    Tanja

    Hallo,

    für 20 min in der DB (!) das Ding auszupacken, bringst meistens nicht. Viel effektiver ist eine kurze Pause, um danach gestärkt und motiviert weiterarbeiten zu können.

    Ob ein NB (immerhin 2-3x so teuer, wie ein Desktop: Qualität lohnt sich!) sich für Dich lohnt, sollten die folgenden Fragen klären:

    Ihr habt sehr viele (Gemeinschafts-)Projekte?
    Ihr habt sehr viele Case-Studies im Studium?
    Viele Präsentationen (aktiv) werden im Studium folgen?
    Eure Daten/Skripte/u.ä. werden bevorzugt digital transportiert?
    Ihr meldet Euch über das Intranet zurück?
    Du verfügst in der uni/fh über einen kabellosen Zugang (Wireless-Lan) und Dein NB unterstützt dieses Merkmal?
    Du findest einen NB cool :D ?

    Dann lohnt sich der Kauf. Ansonsten würde ich - gerade in der meist orientierungslosen, ersten Zeit - lieber darauf verzichten und mein Geld in einen vernünftigen Desktop investieren. Einen Notebook später dazu zu bestellen, ist dann sicherlich einfacher, wenn Anforderungen Deiner Kommilitonen und Profs klarer sind.

    Ansonsten muss das jeder für seinen Fall entscheiden. Eine Pauschalierung wie BWL = Notebookbesitzer ist sicherlich Unsinn. Vielleicht kann man sagen: Praxisnähere und kleinere Studiengänge mit viel Gruppenarbeit benötigen eher einen, als an einer Massenuni im Grundstudium... ;o) Aber auch das wäre ev. gewagt *grins*

    Viel Erfolg bei Deinem Studium

    Gruß
    C.

    Bitte, gern geschehen...

    Allerdings bei einem freiem Auditorium, gibt diesem doch was es will und nicht was Du für einfach hälst.

    Eine wirkliche überzeugende Präsentation (für knapp 10 min) geht notfalls auch ohne Klicki-Bunti (PowerPoint u.ä.) und ziehlt auf das Publikum - Nicht auf die Animationen und ähnliches...

    Welches Thema beschäftigt Deinen Kurs?

    Welche Zuhörer sitzen vor Dir und müssen sich etwas anhören? Was kann diese dazu bewegen Dir zu zuhören?

    Welches Thema ist vielleicht nur implizit für viele etwas Neues, Faszinierendes?

    Was bewegt Zuhörer und natürlich Referent dazu Dich mit einer guten Note und einem guten Eindruck zu bedenken...

    btw: Im AC darfst Du damit rechnen zwei Stunden o.m. ohne Vorbereitung auf Englisch zu präsentieren, nutz doch die Gelegenheit zum Üben...

    Interessantes Thema (bez. auf Dein Auditorium), eine sog. NICHT-PRÄSENTATION (Flipchart-Nutzung) kommen zumeist besser an.

    Vielleicht ein wenig Denkstoff für die nächste Präsentation, für diese könnte die Zeit ein wenig knapp werden :O *grins*

    mfg
    C.

    Zitat

    Original von Sherlock Holmes
    @ Consultant

    Danke sehr, aber irgendwie habe ich keine Mail bekommen... Kannst mir wenn Du Lust hast das ja vielleicht noch mal zusenden...

    Habe jetzt auch selber eine Idee gehabt... "Selbständigkeit vs. Arbeit als Angestellter" ... Dazu kann man jedenfalls viel machen, ohne wirklich Ahnung davon zu haben - d.h. man kann es schnell fertig bekommen...

    Gruß
    Sherlock


    'Sherlock.Holmes@study-talk.de'

    Ist die Email aktiv?

    mfg
    C.

    P.S.
    Habs nochmal versandt.

    Zitat

    Original von Sherlock Holmes
    @ *misszz*

    Was beinhaltete dieses Thema denn genau? Hast Du noch irgendwelche Materialien? Würde mir wirklich sehr helfen!!!!! :O

    Viele Gruß
    Sherlock

    Habe Dir eine Mail mit PPTs geschickt. Viel Spass beim *Auseinanderknössern*

    Gruß
    C.

    Zitat

    Original von enesi
    [...] den Wöhe.
    also danke erstmal!

    Gern geschehen. Der Wöhe und das Gabler-Kompendium ist allerdings eher für den Nachschlagezweck gedacht.

    Vernünftig thematisch geführt wird man v.a. beim Gabler nicht. Ich würde mir für alle Fachgebiete ein paar kleinere Kompendien zu legen. Beispiel für Controlling, der Link oben.
    Dazu ein übergreifendes Buch, dass die Schnittstellen diskutiert.
    Viel Spass dabei.

    Zitat

    Original von enesi
    :depp Ja, also eben die Grundbegriffe die anscheinend vorrausgesetzt werden. Was Ertrag, Gewinn, Jahresüberschuß, Betriebserfolg oder Kosten, Aufwand, Ausgaben sind. Ich kann die Begriffe kaum auseinanderhalten. Die kommen ja in allg. BWL und auch in Buchhaltung oder anderen Vorlesung vor!
    Da fällt mir jetzt kein bestimmtes Thema ein!

    Bzgl. Controlling helfen Dir hoffentlich die o.g. Links weiter. Wenn Du grundsätzlich zu allen Themen der BWL die Grundbegriffe erarbeiten willst, rate ich Dir eher zum Kauf eines grundsätzlichen BWL-Einstiegsbuches, das ist nicht nur besser und schneller zu lesen, sondern auch mit validierteren Infos versehen und kann auch an der FH-Nürnberg (Georg-Simon-von-Ohm oder so?) sicherlich noch häufiger von Dir eingesetzt werden.

    Gruß
    C.

    Zitat

    Original von enesi
    Danke schön!
    Damit ich mal weiß :Owas der Unterschied ist zw. Aufwand, Ausgaben und Kosten ist. ich muß leider bei null anfangen.

    Wenn Du Nägel mit Kopfen machen willst, empfehle ich dieses Exemplar als Einstieg (!). Für 9,90 Euro lohnt sich der Kauf.


    https://amzn.to/2LHPf1p
    Basiswissen Kostenrechnung
    von Germann Josse

    Amazon-Preis: EUR 9,50
    Alle Angebote ab EUR 7,00


    Versandfertig bei Amazon in 24 Stunden.

    Broschiert - 254 Seiten - DTV-Beck
    Erscheinungsdatum: März 2003
    ISBN: 3423508116
    Amazon.de-Verkaufsrang 1.253
    Erhöhen Sie Ihre Verkäufe!


    Im (finanziellen, zeitlichen) Notfalle reicht vielleicht auch H.Zingel:
    http://www.zingel.de/pdf/04kart.pdf
    http://www.zingel.de/pdf/04kst.pdf

    Viel Spass und Erfolg beim Numbercrunchen.

    mfg
    C.

    Zitat

    Original von thurman
    das Problem bei den absolut Top Adressen ist, das man sich bis zu 6 Monate vorher bewerben muss. Und die Chancen stehen dort bestimmt auch nicht zum besten, leider :(

    Bei den "Top-Adressen" sollte CV, möglichst vorher ein Praktikum im Wunschunternehmen, Vorschläge für Themen eher früher als sechs Monate vor Ort sein...

    btw. Kontakte/Vitamin B hilft in so einer Situation eher weiter... Sich mit tausenden auf wenige Möglichkeiten zu bewerben und dabei noch die Personalabt. überspringen zu müssen, kann sehr nervig und noch langwieriger sein.

    Hinzu würde ich beim Wunsch einer Übernahme mit dem Arbeitsgesetz bzgl. der befristeten Übernahme von Diplomanden, Werkstudenten und Praktikanten auseinander setzen.

    Viel Erfolg beim Suchen,
    C.

    Dazu folgender Extract aus dem Spiegel (20/2004). Kein Link, da es sicherlich in nächster Zeit ein Paid4View wird:

    Fahndung im Lebenslauf

    Das vor gut drei Jahren verabschiedete Befristungsgesetz wird zum Jobkiller für ehemalige Praktikanten, Werkstudenten und Aushilfskräfte.

    Annette Schendel, 38, freute sich darauf, ihren ersten Falschparker zu erwischen. Im vergangenen Juli hatte es die arbeitslose Druckformherstellerin nach monatelanger Suche scheinbar geschafft, einen - auf ein Jahr befristeten - Job als Politesse beim Ordnungsamt Hannover zu ergattern. Der Bewerbungstest, erinnert sie sich, war "super gelaufen". Am Ende des Vorstellungsgesprächs durfte sie probehalber sogar ein Knöllchen ausfüllen.

    Umso größer war Schendels Enttäuschung, als ihr die Behörde wenig später nicht den erhofften Arbeitsvertrag, sondern einen Ablehnungsbescheid zuschickte. "Ihre persönliche Eignung steht nicht in Frage", teilte das Amt mit. Doch bei genauer Überprüfung von Schendels Unterlagen sei man leider auf Informationen gestoßen, die "einer Einstellung entgegenstehen".

    Der dunkle Fleck in ihrem Lebenslauf, so musste die Hannoveranerin lernen, ist ihre Teilnahme an einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM). Sechs Monate lang hatte sie Anfang 2003 geholfen, einen vernachlässigten Hinterhof zu begrünen - als Wiedereinstiegshilfe ins Berufsleben, wie Schendel glaubte.

    Tatsächlich aber hat sie sich mit ihrer ABM disqualifiziert, und zwar auf Lebenszeit: Für eine befristete Anstellung bei der Stadt Hannover, beschied das Ordnungsamt ("Wir bedauern sehr"), komme sie nicht mehr in Frage.

    Was klingt wie ein böser Scherz der Kommunalbürokratie, ist die bizarre Nebenwirkung eines rot-grünen Regulierungsversuchs, der nach Schätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages bundesweit 250 000 Jobs kostet. Ende 2000 hatte sich der damalige Sozialminister Walter Riester mit der ihm eigenen Gründlichkeit daran gemacht, das komplizierte deutsche Arbeitsrecht um Paragraf 14, Absatz 2, Satz 2 des "Teilzeit- und Befristungsgesetzes" zu ergänzen. Um zu verhindern, dass Chefs ihren Leuten nur noch Zeitverträge anbieten, sollte fortan jeder nur einmal im Leben ohne sachlichen Grund beim selben Arbeitgeber auf Zeit beschäftigt werden.

    Drei Jahre später ist der Riester-Plan mit voller Wucht durchgeschlagen. Weil vor allem die öffentlichen Arbeitgeber wegen knapper Kassen fast nur noch Zeitverträge anbieten, müssen sie die Lebensläufe ihrer Bewerber penibel durchleuchten. Doch auch Personalchefs von Großkonzernen verlangen eine schriftliche Erklärung, dass der Kandidat niemals zuvor auch nur ein bezahltes Praktikum im Unternehmen gemacht hat. Zu groß ist die Angst, dass ein ehemaliger Werkstudent unerkannt bleibt, zunächst einen Vertrag als Zeitarbeiter unterschreibt - und sich dann auf eine Dauerstelle einklagt.

    Aussortiert werden dabei auch all jene Bewerber, die - verzweifelt über ihre Arbeitslosigkeit - freiwillig bereit wären, auf eine unbefristete Anstellung zu verzichten. Das ist für die Betroffenen umso schlimmer, je größer ihr früherer Arbeitgeber ist. Eine 50-jährige Frau aus Frankfurt (Oder) hätte gern für ein Jahr beim Amt für Soziales und Versorgung gearbeitet, darf für das gesamte Land Brandenburg aber nicht mehr befristet tätig sein, nur weil sie Mitte der neunziger Jahre kurzzeitig in der Verwaltung der dem Land unterstellten Universität Viadrina aushalf.

    Noch mehr ins Abseits hat sich eine junge Juristin aus Karlsruhe manövriert, als sie nach ihrem Staatsexamen beim Bundesvermögensamt in Potsdam jobbte. Die komplette Bundesverwaltung, Deutschlands größter Arbeitgeber mit allen nachgeordneten Behörden, darf ihr Zeit ihres Lebens keinen befristeten Job mehr geben.

    Selbst den Gewerkschaften gilt das Riester-Gesetz inzwischen als Musterbeispiel dafür, wie ursprünglich zum Arbeitnehmerschutz erdachte Klauseln in Wahrheit das Entstehen neuer Jobs verhindern. Eine Arbeitsgruppe beim Deutschen Gewerkschaftsbund kommt intern zu der Ansicht, dass sich das Zeitarbeitsgesetz leider zum "Karrierekiller" entwickelt habe.

    "Das Gesetz schadet mehr, als es nutzt", urteilt auch Frank Conrad, Chef des Sächsischen Beamtenbunds.

    Erst kürzlich beklagte die Landesregierung Sachsens, dass der Freistaat jedes Jahr fast sechs Millionen Euro in die Ausbildung angehender Staatsdiener investiere, nur um den Nachwuchs nach einer Kurzlaufbahn von maximal zwei Jahren auf Nimmerwiedersehen vor die Tür zu setzen. Doch die Spitzenpolitiker in Berlin halten sich bislang zurück. Als sich der Petitionsausschuss des Bundestages wegen einer Flut von Bürgerbeschwerden über das Befristungsgesetz an die Bundesregierung wandte, wiegelte die Ministerialbürokratie ab: "Eine besondere Untersuchung der Auswirkungen der Befristungsregelungen ist derzeit nicht vorgesehen."

    Für angehende Berufseinsteiger hält der Bundesarbeitgeberverband Chemie deshalb klare Verhaltensregeln parat. Während man früher, so ein Sprecher, stets empfohlen habe, sich seinem Traumjob via Werkspraktikum zu nähern, müsse man von dieser Strategie inzwischen dringend abraten: "Wer später unbedingt zur BASF will, sollte um Himmels Willen sein Praktikum woanders machen."

    Zitat

    Original von Andreas82
    Der Unterschied koennte schon immens sein. Zusaetzlich zu dem theoretischen Wissen das ich mehr haette, weil ich waehrend des Studiums mehr Zeit investieren kann, koennte ich noch ein Semester in Frankreich arbeiten und dann die Diplomarbeit wieder in China schreiben.
    Dann waeren meine Chinesischkenntnisse von mittelmaessig (etwa 1000 Woerter, knapp 600 Zeichen) auf warscheinlich knapp das Doppelte angestiegen und mein Franzoesisch auch endlich mal stolperfrei...

    Somit haette ich auch ein Jahr "Arbeitserfahrung" mehr. OK, aber dieses Jahr kann ich im Prinzip genauso nach dem Studienabschluss verbringen, nur, dass ich dann schon Geld verdienen kann...

    Ich denke ich werde mich bald an die Diplomarbeit setzen...

    Merci,

    Andreas

    Hallo Andreas,

    was ist für Sie wichtiger?

    In welche Branche wollen Sie gehen?

    Welche Projekte (Praktika) bieten sich als Wegbereiter an?

    Die Bereiche: Beratung, int.Marketing, HR lassen sich wohl kaum einen Topf werfen. Sie haben zwar gewisse Überschneidungen (HR -> Personalentwicklung + Cons. -> Coaching) sind aber nicht auf einer Ebene zu sehen. In der Beratung benötigen Sie ganz andere Fähigkeiten, als in der HR-Abt. eines Großkonzerns, in der Sie diametral entgegen gesetzte Aufgaben und Rollen übernehmen müssen.

    Plakativ:
    Grundsätzlich ist man mit unter 25 Jahren nur schwer zu verrechnen und wird demzufolge auch eher weniger gern akzeptiert. "Milchbubis" stehen in Kommunikation mit dem Top-Management an der falschen Stelle.

    Int. Marketing in einem Großkonzern ist belagert, d.h. die statistischen Chancen dort oder gezielt bei den großen Agenturen einzusteigen ist minimal, selbst bei persönlich höchstem Engagement.
    Tipp: In Business Units ist auch bei großen Corporations oftmals noch Einstieg möglich. In den meisten Marketingabt. wird allerdings zur Zeit an den Fixkosten gespart. Das ist bekanntermaßen im Marketing: Personal.

    Zu Ihren Chin. Kenntnissen: Sehr löblich, für den Berufseinstieg selbst im Ausland recht unwesentlich. Dort werden bei Expatriats oftmals Übersetzer oder Englisch gebrabbelt eingesetzt, da selbst 1000 Zeichen nicht zum Lesen eines Memos reichen werden. Demzufolge Englisch = Corporate Language = Chin. nett für Integrationszwecke für den Arbeitsalltag eher nebensächlich, dafür steigert es natürlich deutlich die Lebensqualität im Feierabend, wenn man sein Xin´Dao wirklich kalt bekommt (Nanjing ist in dieser Hinsicht durchaus eine Katastrophe) : drink

    Ihre Franz. - Kenntnisse sind dagegen in der Beratung von hoher Bedeutung. Auch Ihre interkulterellen Erfahrung zu einem Kulturbild wie China und Ihre offensichtliche Anpassungsfähigkeiten sprechen durchaus für Beratung. An diese Stelle deshalb: Was für eine Beratung? HR? Marketing? Intern oder Extern? Strategisch oder Nicht-Strategisch? Deutsches Unternehmen oder nicht-Deutsch?, Klein oder Groß?...

    Lange Rede kurzes Fazit:

    Wo wollen Sie hin, dafür müssen Sie konkrete Ziele setzen. Da Ihre Ziele - für einen Berater viel zu diffus sind - wären konkrete Ziele für den Berufseinstieg, der Weg zu ebenfalls konkreten Entscheidungen Ihrer Fragestellung .

    btw: Diplomnote * Abinote <= 2,0 , überlicherweise gutes Überstehen des ersten Screenings der Unterlagen. Eine gute Verteidigung lohnt die Arbeit.

    Viel Erfolg beim (Rest-)Studium,
    C.

    Hallo Andy,

    eine defintive und allgemeingültige Antwort kann dieses Board aufgrund der Kommunikationsform nicht leisten. Für Ihren spezifischen Fall würden mir ZDF* fehlen, um auch nur eine Tendenz aufzuzeigen.

    Grundsätzlich ist es unumgänglich die eigenen Ziele genau zu definieren, damit man wirklich auf diese Ziele zu bewegen kann. Konkrete Zielsetzung und darauf basierendes Persönliches Verhalten sind notwendige Grundlagen einer erfolgreichen Geschäftseröffnung.
    Sonst ist ein ggf. kontraproduktives Verhalten nicht zu bemerken. Bei einer Geschäftseröffnung wäre dies dann der persönliche Gang nach Canossa.

    Demzufolge ein gewisses Framework für die Abschätzung der Situation:

    Was ist das konkrete Ziel? Das konkrete Ziel (Was wollen Sie? Wo wollen Sie hin?) muss das brennende Verlangen nach der Selbstständigkeit sein, sonst würde ich dies noch einmal im Detail konkret bedenken und ggf. im Zweifelsfall vergessen.

    STUDIUM/SELBSTSTÄNDIGKEIT

    Können Sie parallel 20 h / Woche studieren (üblicherweise für ein Teilzeit-Fernstudium: Nicht postgradual) und ein Geschäft aufbauen?

    Was für ein Zeitplan steht für den Geschäftsaufbau? Wieviele Stunden müssen pro Woche - über den Daumen - eingeplant werden?

    Welches (wirklich) notwendiges Wissen wird über das Zusatzstudium generiert? Ist der Titel für das persönliche Image im Markt wirklich nötig?

    SELBSTSTÄNDIGKEIT

    Was sind meine Stärken/meine Persönlichkeit (Top Ten) ? Kann ich auf die Stärken aufbauenden Fähigkeiten setzen, die im Business unabdinglich sind und mir helfen meine Ziele zu erreichen?

    -> kritische Selbstreflektion, am besten in einem mind. eine Woche dauerden Seminar mit anderen Teilnehmern.

    Ist ein Business Plan fertig und für Business Angels/Banken interessant? Wieviel Liquidität wird für den Geschäftsaufbau benötigt?

    -> Business Plan-Fähigkeit ggf. aufbauen und schreiben.

    Welche Schwellen für das Scheitern werden definiert? (Heißt: Wann wird abgebrochen, um keine persönlichen Schulden aufzubauen?)

    -> Drop-out-Criteria festlegen.

    Welche "Berater" (Freunde, Bekannte, "Personen") aus der Branche stehen für Markteintritt und -aufbau zur Verfügung?

    -> Kontaktliste recherchieren und Kontakte einbeziehen.

    Wie sieht es mit Branchenwissen, Steuern + Buchhaltung, Marketingwissen, Verhandlungswissen, rechtlichen Grundlagen aus?

    -> Start-Up-Berater.

    Welche (logischen) Kooperationspartner fallen ins Auge? Gibt es Mitbewerber und wie beinflussen diese mein Geschäft?

    -> Marktanalyse.

    ANGESTELLTENVERHÄLTNIS bez. auf Selbstständigkeit.

    Habe ich Chancen auf einen Job, der mir Spass macht?

    Welche Perspektiven eröffnet dieser Beruf für mein Business?

    Sammele ich Kontakte für dieses Business?

    .... t.b.c.

    Ohne diese Fragen und weitere zu beantworten - am Besten in einer Coachee + Coach Atmosphäre - würde ich Ihnen grundsätzlich abraten und in einer festangstellten Position auf die Erreichung Ihres Ziel zu arbeiten.

    btw. ohne Branche/Produktart/Käufer und Marktbeschreibung/Kapitalbedarf und vorhandenes Kapital/Fähigkeiten Firmengründer usw. kann hier keine faktenbasierte "Expertenberatung" eingephast werden.

    Unter uns: Dabei ist mir nicht ganz klar, warum Sie die Diplomarbeit explizit erwähnen? Steht diese in Verbindung mit dem Produkt?

    Mögen die Fragen weiterhelfen.

    mfg
    C.
    *Zahlen Daten Fakten