Original von thurman
Bewerbung um die ausgeschriebene Stelle: Projekt- und Systemmanagement IT
Kein Ansprechpartner? Gffs. Abzüge in der B-Note.
Reihenfolge: AM Ende: ...Ich stehe Ihnen nach Abschluß meines Studiums ab dem ..... zur Verfügung.
Üblicherweise 12 Wörter pro Satz. Hier sinds: zuviele! Hinzu warum beschreibst Du dem Leser das Studienbild WI? Das ist dem - mit Verlaub gesagt - schxxßegal. Er will wissen wie Du PM lebst und für die Bewerbungsfirma schaukelst. Hinzu: Viele Bereich heißt im Zweifelsfall: KEINER.
Argh, viel, viel zu flappsig. Serios, kurz und knapp beschreiben, warum
ad1: Die Firma
ad2: Das Berufsbild
ad3: Wieso Ich
Kommunikativer Mensch? Solche Phrasen muss man in Bezug setzen, ansonsten reine Phrase.
Beispiel: Meine Ausbildung als xxx (Durchschnittsnote yy) hat mir erlaubt meine Kommunikationsfähigkeiten auszubauen. Diese habe ich im Projekt z bei ABC gut nutzen können.
Vorlesungen im Anschreiben ähm wirkt auf mich recht schwach. Entweder fundierte, praktische Erfahrungen oder nicht im Anschreiben. Was für Kenntnisse in SQL,DB ? Praktische Erfahrungen? Projekte? ... Das ist entscheident.
Beschreibe doch die Kompatiblität der Praktika mit dem Berufsbild PM.
Was konkret im Bezug auf PM (mit ein wenig verbiegen) schon durchgeführt. Welche Erfolge? ZDF (Zahlen, Daten, Fakten, wo seid Ihr?). Ansonsten ist der Satz zu streichen. Unklar: Wie eine parallele Ausbildung zu sehen ist.
Eine Organisation als "Zusatzzahl" zu beschreiben, ohne die Kultur zu kennen, geht zu 99% schief. Spielst Du auf Risiko? Wenn nein, dann würde ich andere Bilder in den Köpfen wecken, als Lotto.
Mit freundlichen Grüßen
------------
Was haltet ihr davon?
Fazit: Mäßig.
zu modern?
Nein, aber zu wenig konkret, zu wenig pointiert, zu wenig Futter warum DU auf die Stellenbeschreibung passt. Für mich ein klarer C-Kandidat (ohne CV gelesen zu haben). C-Kandidat=Zurücksenden.
Aus folgenden Gründen:
Reihenfolge nicht konform, stressig für mich zu lesen (das wichtigste zuerst)
Zusatzzahl = Häh?!
Satzstil unangemessen (zu lang)
Keine Allgemeinplätzchen, Floskeln (Beispiel: Ich bin kommunikationsstark) u.ä. sonst gibts Bewerberkamikaze. Dabei verliert immer der Bewerber.
Jobangebote wenden sich an viele, aber es muss klar werden, dass Du nur damit gemeint sein kannst.
@ Andreas: Bei mir hat noch nie ein Anschreiben Eindruck gemacht, dass Floskelhaft oder originell (Lotto/Zusatzzahl) war. Warum? Es wirkt deplaziert für einen Bewerbungsprozess. Bewerbungen sprechen Personen an, deswegen kann die Bewerbung durchaus Dich ansprechen, ob sie Personaler anspricht?
Was mich eher ansprechen könnte, wäre zB eine rhetorische Frage der Art:
Planen Sie Ihr Projekt-Management-Team um einen unternehmerisch denkenden und handlungsfreudigen Berufseinsteiger zu verstärken? Oder ähnlich...
fehler drin?
S.o.
danke