Die Umlaufintensität gibt den Prozentsatz des Gesamtkapitals an, der in kurzfristigen Vermögensgegenständen gebunden ist.
Umlaufintensität = kurzfristige Aktiva/gesamte Aktiva
Die Aussagekraft der intensitätskennzahlen (siehe komplementäre Anlagenintensität) ist gering, da von einer Kennzahl kaum auf die Ursachen geschlossen werden kann.
Ein Rückgang der Umlaufintensität kann zB durch folgende Vorfälle eintreten:
Von Leasing hin zum Kauf von notwendigen Material
Absatzzuwachs
erhöhte Investitionen
verstärkte Eigenfertigung (Make or Buy)
Es gibt keine Standardwerte, auch nicht branchenspezifisch, für die Intensitätswerte. So ist zumindest mein letzter Stand. Natürlich kann eine hohe Anlagenintensität für hohen Kapitaleinsatz und wenig Flexibilität sprechen. Etwas was im heutigen Unternehmenswandel als grundsätzlich negativ angesehen werden kann.
Im Gegenzug können durch die Fixkostendegression / Skalenvorteile (auch Economies of Scale) große Kostenvorteile durch großen Anlagen und entsprechend hoher Auslastung zu erreichen sein...
Deswegen hängt die Bedeutung konkret vom Markt, von der Branche, vom spezifischen Unternehmen und der aktuellen Betrachtungsweise (Rentabilitätssicht oder Umweltsituation/Wandel) ab. Eine darüber hinausgehende Betrachtung halte ich - wie Markus schon andeutete - für Bullshit.
Viele Grüße,
Con