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Beiträge von Consultant

  • Umlaufintensität

    • Consultant
    • 12. März 2005 um 14:29

    Die Umlaufintensität gibt den Prozentsatz des Gesamtkapitals an, der in kurzfristigen Vermögensgegenständen gebunden ist.

    Umlaufintensität = kurzfristige Aktiva/gesamte Aktiva

    Die Aussagekraft der intensitätskennzahlen (siehe komplementäre Anlagenintensität) ist gering, da von einer Kennzahl kaum auf die Ursachen geschlossen werden kann.

    Ein Rückgang der Umlaufintensität kann zB durch folgende Vorfälle eintreten:

    Von Leasing hin zum Kauf von notwendigen Material
    Absatzzuwachs
    erhöhte Investitionen
    verstärkte Eigenfertigung (Make or Buy)

    Es gibt keine Standardwerte, auch nicht branchenspezifisch, für die Intensitätswerte. So ist zumindest mein letzter Stand. Natürlich kann eine hohe Anlagenintensität für hohen Kapitaleinsatz und wenig Flexibilität sprechen. Etwas was im heutigen Unternehmenswandel als grundsätzlich negativ angesehen werden kann.
    Im Gegenzug können durch die Fixkostendegression / Skalenvorteile (auch Economies of Scale) große Kostenvorteile durch großen Anlagen und entsprechend hoher Auslastung zu erreichen sein...

    Deswegen hängt die Bedeutung konkret vom Markt, von der Branche, vom spezifischen Unternehmen und der aktuellen Betrachtungsweise (Rentabilitätssicht oder Umweltsituation/Wandel) ab. Eine darüber hinausgehende Betrachtung halte ich - wie Markus schon andeutete - für Bullshit.

    Viele Grüße,
    Con

  • Projektmanagement: Früheste Zeitpunkte und Pufferzeiten

    • Consultant
    • 12. März 2005 um 10:25

    Hallo Diony,

    das hängt letztendlich von der Ausgangsthese ab.
    Möglichkeit 1:
    Wenn mit "...frühesten Zeitpunkte" gemeint ist, dass Vorgänge direkt aneinandergerückt werden, um damit das Projektende zu berechnen -> Dann fallen die Pufferzeiten weg! Da dies kaskadierend durch alle Arbeitspakete, Vorgänge und Strukturen sich hindurchzieht.
    Fazit: 20 % Pufferzeit manuell einbauen oder die einzelnen Vorgänge (auf dem kritischen Pfad) mit festen Startterminen versehen.
    Möglichkeit 2:
    Wenn Projektende, -start und der kritische Pfad nicht berechnet werden, so hat dies grundsätzlich keine Auswirkung.

    Da die Frage nur bei Möglichkeit 1 einen inneren Sinn ergibt, würde ich von dieser Antwort ausgehen.

    Habe'd Ehre
    Con

  • Hilfe bei Bewerbung

    • Consultant
    • 8. März 2005 um 20:30

    Hallo Hahphi,

    Motivationsschreiben? Ist dies explizit in einer Ausschreibung gefordert? Sonst für ein Pflichtpraktikum eher oversized und unnötig.

    Link im Internet: https://www.study-board.de/www.jova-nova.com

    Bitte nicht kopieren, der erfahrene Personaler merkt dies sofort, wenn es beim Lesen "hakt" bzw. eine archetypische Hesse/Schrader Anschreiben-Litanei aufschlägt. Und sowas törnt tierisch ab...
    Fazit: Schreib lieber selbst, nimm Dir Zeit und formulare klar und eindeutig, warum DU (!) der richtige für die Firma / den Praktikumsplatz bist, dann bleibt mir nur noch Dir viel Erfolg zu wünschen.

    Gruß
    Con

    P.S. Stelle doch mal die fertige Bewerbung hier ein, das erlaub eine Diskussion am lebenden Objekt.

  • BWL (marketing) an FH oder Uni - und wo??

    • Consultant
    • 12. Februar 2005 um 21:51
    Zitat

    Original von Maja23
    Hi!

    Da ich gerne Marketing studieren möchte, empfielt sich wohl ein BWL Studium. Kann mir jemand sagen ob ich dies lieber an einer FH oder UNI studieren sollte? Und welche hat einen besonders guten Ruf (auch für Schwerpunkt Marketing).
    Würd mich über Hilfe von Euch freuen!

    LG,
    Maja

    Um das auch nur ansatzweise beantworten zu können, müsste der geneigte Leser wissen: Was ist das Ziel des Studiums und was sind Deine Kriterien.

    Beispiele (!) für Kriterien:

    Reisebereitschaft und/oder Umziehen = Ort

    Karrierebewusstsein = Was will ich mit meinem Studium erreichen? Also Berufswunsch: Eventmanager oder Accountmanager / Texter / Marketingassistenz bei einer großen oder kleinen Werbeagentur. Je genauer, desto besser und zielorientierter lässt sich das Studium aussteuern.

    Bisheriges Wissen = Gehe ich mit meinem abgebrochenen Mathe-GK an eine Uni, die für Ihr Aussieben in multivarianten Analysen u.ä. bekannt ist

    to be continued ... nach persönlichen Befindlichkeiten.

    Wenn Du dazu Futter lieferst, liefern wir sicherlich handfeste (!) und hilfreiche Antworten. Ansonsten ist das doch nur Geschwafel, was Dir ja auch nicht helfen würde.
    Gruß
    Consultant

  • Volkswirtschaft Ja oder Nein ?

    • Consultant
    • 9. Februar 2005 um 02:56

    Einfach ausgedrückt: Studiere, was Dir Spass macht. Um rauszufinden, was Dir Spass und Freude macht, probiere es aus. Teste es.

    Schau Dir das Fachgebiet an (priorisiert):
    1. Mag ich die einzelnen Disziplinen? Beispiel: Mathe, Englisch, ...
    2. Kann ich mir vorstellen in diesen oder angrenzenden Berufsbereichen zu arbeiten? Beispiel: Investmentbanking oder oder oder..
    3. Wie sind allg. die Zukunftsaussichten? Dies sollte nicht nach dem Motto: Hörensagen (egal über Foren oder andere Quellen für Gerüchte) laufen.

    man sollte selbst eine Entscheidung treffen, für diese ist man selbst verantwortlich. Scheuklappen (vor dem Studium oder während des Studiums) dürfen heutzutage nicht mehr sein. Man muss immer aktuell über Entwicklungen, Trends, Anforderungen des Arbeitsmarktes und der Berufsbilder informiert sein.

    Deine Frage, die nur den dritten Punkt aufzeichnet, möchte ich an dieser Stelle nicht beantworten. Vorschlag: Denk erstmal über die anderen Punkte nach und baue dann eine Entscheidungsstruktur für Dich auf.

    Viel Erfolg dabei.
    Con

  • Praxisstudie in Rechnungswesen?!

    • Consultant
    • 3. Februar 2005 um 18:06

    Ich schau mal was ich dazu finde.
    Bis moinsen,
    Con

  • Praxisstudie in Rechnungswesen?!

    • Consultant
    • 1. Februar 2005 um 22:16

    Servus Katja,

    Zu Deinem Posting "PS in RW" bräuchte ich folgende Daten:

    ad1: Welche Branche?
    ad2: Welche tiefe soll das Ganze haben?

    Dann kann ich Dir dazu - bei Angabe Deiner Email - sicherlich Informationen zukommen lassen..

    by the way. Wo liegt Wölfingerode ? *neugierig schau*

    Viele Grüße,
    Consultant

  • Einstiegsgehalt für Wirtschaftsinformatiker (BA)

    • Consultant
    • 31. Januar 2005 um 09:04

    Hallo,

    40´Brutto Jahresgehalt (inkl. tariflicher und übertariflicher Zulagen) ist bereits sehr viel. Dies ist zur Zeit nicht einmal bei den Systemintegratoren (IT-Unternehmensberater) zu erhalten. Dort pegeln sich die Gehälter Richtung 38´ /anno ein.

    Als BA´ler muss man leider noch bei einigen Unternehmen finanzielle Nachteile im Vergleich mit Fh´lern und Uni-Absolventen eingehen. Dies lässt sich allerdings nicht verallgemeinern.

    Es hängt von Deiner Rolle ab (also Software-Entwickler oder Berater oder Trainee usw.), es hängt von Deiner Region ab, von Deinen Reisespesen, von Deinen Skills. Es lässt sich kaum verallg.

    40´ anno lässt sich in München vielleicht realisieren.

    Viel Erfolg bei Deinen Verhandlungen.

  • Wo Hauptstudium?

    • Consultant
    • 30. Dezember 2004 um 07:30

    Hallo,

    gerade wenn ich ein spezielles Berufsziel anpeilen würde, dass bestimmte Anforderungen an die Alma Mater richtet, würde ich zwingend mit einem (besser mehreren) Investment-Bänker(n) sprechen. Allg. Erfahrungen hier aus dem Studentenkreis treffen wohl kaum die Erwartungsebene der IB-Branche, die doch wohl eher massiv bei den Bewerbungen "vorsortiert".

    Viel Erfolg beim Studium.
    Con

  • Neue Informations- und Kommunikationstechnologien ICT???

    • Consultant
    • 13. Dezember 2004 um 20:56

    Servus,

    Seiten zu ICT (hier gemeint als Information & Communication Technologies?!) gibt es en masse i)!) m Netz. Gerade auch auf English. Google ist Ihr Freund.

    Ein bissel spezifischer sollte die Anfrage allerdings schon sein.
    Grundsätzlich kann das Thema "ICT" von WAN, LAN ... über Voice-Over-IP bis hin zu SAN/NAS (Storage) gehen oder sich auch mit Knowlegde-Mgmt oder auch Server-based Computing beschäftigen...

    Was ist heute nicht mit IT und Kommunikationstechnologien verbunden?

    Eine spezifizierte Anfrage - gffs. auch ohne das Stille Post Prinzip - führt sicherlich zu einer höher qualitativen Antwort.

    Gruß,
    Con

  • alles zu "operative Planung"

    • Consultant
    • 23. November 2004 um 14:01

    Hallo,

    wie willst Du eine Aufgabe lösen lassen, wenn Du nicht weißt, wie diese aussieht?

    Das man von einem Thema keinen Dunst haben kann, ist vollkommen okay. Das geht schließlich jedem so. Das aber die Ausgangslage unklar ist, dafür habe ich kein Verständnis. Schließlich hat man den Mund zum fragen.

    Deswegen mein Vorschlag:
    Definiere Deinen Wunsch klar strukturiert und mit hinreichenden Informationen versehen und es wird Dir sicherlich jemand weiterhelfen können. So wird das allerdings eher nichts werden. Die Vorgaben müssen von Dir kommen.

    mfg
    Con

  • Wirtschaftsinformatik Ausssichten??

    • Consultant
    • 18. November 2004 um 16:36

    Die Tendenz ist immer persönlich und nicht zu verallgemeinern, solange die generelle Arbeitsmarktlage schlecht ist.

    Mit einem technischen Fachwirt ist in der IT-Branche zu gut wie gar nichts anzufangen.

    Gruß,
    Con

  • Projektarbeit - Tagesgehalt

    • Consultant
    • 18. November 2004 um 15:20

    Hängt von Deinem Profil und der (hoffentlich kompatiblen) Aufgabe ab. 180 Euro erscheinen mir persönlich sehr wenig.
    Gruß,
    Con

  • Abkürzung für Student der Wirtschaftsinformatik

    • Consultant
    • 18. November 2004 um 15:19
    Zitat

    Original von B.T.
    Danke für die Antworten, aber ich meinte eher den Titel, den ein Student der Wirtschaftsinformatik hat, nicht den Titel, den als fertigstudierter Akademiker hat...

    Offiziel gibt es keinen "Titel", schließlich hast Du keinen Abschluß. Wofür braucht ein Student auch einen "Titel"? Visitenkarten mit Goldrand *grins*??
    Gruß,
    Con

  • wie am besten studienmaterial erarbeiten

    • Consultant
    • 18. November 2004 um 15:17
    Zitat

    Original von anfänger
    @ wastel

    was hälst du davn wenn ich dir mal nen kleinen abschnitt aus meinem studienmaterial schicke und du mal sagen könntest welche infos du daraus entnehmen würdest?

    Auch wenn es mich nur peripher tangiert, dies sollest Du schon selbst anpacken.
    Der Lerneffekt muss bei Dir aufschlagen, nicht bei Wastel.
    Gruß,
    Con

  • Wirtschaftsinformatik Ausssichten??

    • Consultant
    • 18. November 2004 um 15:15
    Zitat

    Original von miracle
    Hallo,
    ich möchte ab nächstes Jahr Wirtschaftsinformatik (FH-Studium) studieren. Zur Zeit bin ich arbeitslos und gestern war ich bei einem Personaldienstleister. Nun sagte mir die Dame die Aussichten für Wirtschaftsinformatiker seien nicht gut, für reine Informatiker seien sie besser. Wisst ihr wie es da aussieht?

    Gruß

    Tatjana

    Hallo Tatjana,

    Personaldienstleister schauen durch ihre eigene (rosarote und subjektiv) gefärbte Brille.

    Wichtig bei der Studiumswahl ist, dass Du Dir vorher überlegst (gffs. Praktika zum Probieren startest):

    Was kann ich?
    Was will ich?
    Was ist möglich?

    Daraus baust Du Deine Motivation auf, die Du für den erfolgreichen Abschluß des Studiums benötigst. Eine Auswahl allein auf aktuellen Kriterien aufzubauen ist aufgrund der schlechten und schwankenden Arbeitsmarktdarstellungen eher unglücklich gewählt.
    In der derzeitigen Situation kann man trotzdem sagen: Die "Besten" (je Definition)
    bekommen immer eine passable Stelle zum Berufseinstieg. Jetzt hängt es vom Interesse und der Arbeitsmarktlage ab, auf welche konkrete Geschichte man sich einstiehlt (beispiel: SAP und IAS/IFRS oder Finanzdienstleister und ServerbasedComuputing... usw.) . Wer sich und sein Profil soweit schärft, dass er mit den Anforderungen einer Position zu mind. 90 % übereinstimmt, der kommt zumindest bis zum Vorstellungsgespräch. Danach entscheidet Chemie und soziale Kompetenz.
    Heißt: Jetzt noch keine Gedanken darüber machen, aber zum Abschluß des Vordiploms wissen, in welche Richtung man steuern möchte.
    Viel Erfolg bei Studium,
    Con

  • Projektarbeit - Tagesgehalt

    • Consultant
    • 15. November 2004 um 20:35
    Zitat

    Original von Strolch
    Mal ne Frage in die Runde, was für eine Gehaltsvorstellung kann man als Anfänger eurer Meinung nach bei einer Freiberuflichen Projektarbeit anbringen - wobei ich jetzt auf der Suche nach einem Tagessatz bin.
    Anreise, Unterkunft, sozial Versicherung etc. etc.müssen ja da auch mit rein.
    Jemand ne Idee oder hab ich sogar noch große Posten vergessen die zusätzlich mit rein müssen?

    Die Frage ist ad1:

    Was brauchst Du? Unternehmerlohn, Versicherungen, Risikovorsorge, Rentenvorsorge, Weiterbildung, usw. usw.

    ad2:

    Was bietet der Markt Dir?

    Beides hängt von Deinem Fachgebiet: Deinen praktischen Erfahrungen, Projektreferenzen, Lebenslauf, von Arbeitgebern, Zertifizierungen usw. ab.

    Entscheidend ist der zweite Punkt. Eine Differenz zwischen 1. und 2. zeigt auf, dass es eher der falsche Ansatz ist.
    Gerade bei Reisekosten bzw. ähnlichen Punkten die den Overhead erhöhen, muss zur Zeit knallhart kalkuliert werden.

    Der Stundensatz kann bei 23 Euro (Erfahrener Datentypist mit spezialisierten Inventarisierungsfähigkeiten im Osten) über einen jungen Management Berater (Stundensatz ca. 120 Euro) bis hin zu hunderten von Euros pro Stunden gehen (absoluter Kernspezialist mit auf den Kunden 100%ig passenden Kenntnissen).
    Eine Verallgemeinerung ist, ohne Details zu kennen, kaum realitätsnah. Die Bandbreite ist zu groß. Zu wenig der Auftrag einschätzbar. Die Reisekosten laufen üblicherweise extra, schließlich ist die Entfernung von Freiberufler zum Kunden nicht immer vergleichbar.

    Gruß,
    Con

  • Steuerfreiheit ade: Jetzt noch schnell eine Lebensversicherung abschließen?

    • Consultant
    • 15. November 2004 um 17:03

    Servus Wastel,

    es gab um 2002 einen drastischen Wandel für die staatlich garantierte BUV (die sich aus den ArbG und ArbN-Beiträgen zusammensetzt)!

    Diese Engstelle sollte zwingend über private Vorsorge abgesichert werden. Bei einer Berufsunfähigkeit, die es Dir erlaubt noch 3 h / Tag Pförtner zu spielen, wirst Du genau dazu auch gezwungen. Ob die Arbeitsmarktrealität anders aus sieht, spielt für die LVA keine Rolle. Du bekommst nur einen marginalen Satz.

    Deswegen (mein rein persönliches) Fazit: Ohne BUV zu leben ist zu risikoreich, im Vergleich zu den Versicherungssätzen.

    Gruß nach Bremen,
    Con

  • Steuerfreiheit ade: Jetzt noch schnell eine Lebensversicherung abschließen?

    • Consultant
    • 15. November 2004 um 14:26

    KLV = KapitalLebensversicherung
    (Zum angeblichen Absichern der Rente bzw. zum angeblichen Auffüllen der Rentenlücke als schwer fungibles, mit schlechter Rendite und gemächlichen Risiko im Durchschnitt versehenes Papier)
    Teilweise mit schwacher Absicherung im Todesfall versehen.

    RLV = Risikolebensversicherung
    (Zum Absichern der Invalidität bzw. des Ablebens in Bezug auf den Vorteilsnehmer zumeist Familie)

    BU = Berufsunfähigkeitsversicherung:

    Für Berufstätige (< 45 Jahre) zur Absicherung einer gffs. auftretenden Berufsunfähigkeit, die für diese Gruppe (bin ich ebenfalls zugehörig) nicht mehr über die RV/LVA abgesichert ist. Praktisch eine Pflichtversicherung für Arbeitnehmer.

    Wichtig ist in allererster Linie für Singles und noch mehr für Familienverantwortliche die BU (teilweise auch BUV - Sprich: Buff) genannt.
    Die RLV ist für Alleinstehende überlichweise quatsch.
    Die KLV lohnt sich nur in sehr spezifizierten Fällen, die sich nicht auf der grünen Wiese betrachten lassen. In Sachen Liquidität, Rendite und Sicherheit IMHO nicht wirklich interessant. Viel interessanter finde ich das Verhalten der Vermittler, die alle Marketinginstrumente spielen lassen. Die Botschaft: "Schnell sonst zahlt Ihr Steuern!" -> Diese Botschaft scheint mit der Verlustangst, wenn man diese Gelegenheit verstreichen lässt, durchaus Kunden zu finden.

    Ohne persönliche Zukunftsplanung sollte man (auch frau) besser die Finger von den KLV lassen. In den heutigen unsicheren Zeiten sind gerade Langläufer, die vom Ablösen her sehr kostspielig bzw. verlustträchtig sind, ein gewisses Risiko.

    Mit hanseatischem Gruß,
    Con

  • Steuerfreiheit ade: Jetzt noch schnell eine Lebensversicherung abschließen?

    • Consultant
    • 14. November 2004 um 19:52
    Zitat

    Original von Jens
    Also bei MLP u. Konsorten wäre ich äußerst vorsichtig....

    Viele Grüße

    Jens

    Si, die beratern gerne in Ihr eigenes Provisionsheft. Schließlich müssen die Damen und Herren auch von etwas (Deinem Input) leben.

    Ich würde mir eine KLV sehr, sehr gut überlegen. Als Single grundsätzlich eine mäßige Anlage. Wonach selektiert ich meine Anlagen? Sicherlich nicht nach der aktuellen Steuerpolitik und der Treiberei der Banken und Versicherungen.

    Nach Service.
    Nach Leistungskriterien: Liquidität, Risiko und Rentabilität.

    Eine KLV? Warum? Die letzten Ratings der deutschen (Rück-)Versicherer war geradezu katastrophal (Protektor wird nicht eine Branche retten können). Die Rendite ist zu mäßig. Von Direkt-Versicherungen ausgenommen, zahle ich Jahre bevor die Ansparrate mir zusteht. Vorher verdienen Versicherung und Provisionsnehmer (auch Deine freundliche Bank). Das der Bankkaufmann daran nicht viel verdient mag sein (Viel = interessante Definitionsfrage ;) ), aber davon hat der Kunde = Nada. Warum darf man eine KLV (Gerichtlich abgesichert) auch legalen Betruf nennen?

    Nur den 1.1.2005 im Auge zu haben, erscheint grundsätzlich (wenn die drei o.g. Faktoren nicht stimmen) durchaus blauäugig. Gerade wenn ich eine KLV abschließen würde, so würde ich neutralere Medien, als einen MLP-Berater bevorzugen, der von seinem Provisionskatalog getrieben wird.
    Dies gilt ebenso für die Bank-Zunft.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Con

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