Beiträge von mg0608

    Also, ich studiere (immer noch) Wirtschaftsinformatik in Bocholt.


    Ich persönlich würde das kein zweites Mal tun. Meine Erfahrung ist, dass das Studium sehr mathe- und informatiklastig und "trocken" ist, vor allem die Veranstaltungen des Hauptstudiums (aber auch schon "Grundlagen der Informatik" oder "Betriebssysteme/Netze" im Grundstudium sind sehr harte Brocken). Persönlich habe ich im Laufe der Semester festgestellt, dass mir der BWL-Teil mehr zusagt. Ich habe mich jedoch gegen einen Wechsel entschieden, weil ich schon relativ alt bin (habe etliche Jahre gearbeitet), viele Semester hinter mir habe, auch schon Informatik-Scheine - und man beim reinen BWL-Studium in Bocholt auch gewisse "Killerfächer" (Mathe, Statistik, VWL, bei mir im Diplomstudiengang auch noch Recht) nicht umgehen kann, die sind in beiden Studiengängen dieselben!


    Mein Motiv war damals nämlich auch, dass ich mich im Beruf sehr für die innerbetriebliche IT interessierte. Ich bin Industriekaufmann mit Zusatzausbildung zum PC-Systembetreuer, hatte auch schon mal Gelegenheiten, in EDV-Abteilungen zu arbeiten. Das machte mir auch viel Spaß. Ich interessiere mich aber eher für Systembetreuung, Rechnerarchitekturen, eben die EDV-Abläufe in einem Unternehmen, als nur "rund um die Uhr" zu programmieren.
    Ich begann das Studium allerdings aus einer längeren Arbeitslosigkeit heraus.


    Und eben dieses Programmieren zieht sich wie ein roter Faden durch den Studiengang. Programmiert wird ab dem ersten Semester in Java, und meine Erfahrung ist, wenn man keine Java-Vorkenntnisse mitbringt, sieht man ziemlich alt aus. Mir haben meine Kenntnisse in Basic und Pascal jedenfalls gar nichts gebracht, denn das objektorientierte Programmieren ist was ganz anders.


    Wenn man schon eine Ausbildung als Fachinformatiker etc. hat, dann müssten die Informatikfächer auf jeden Fall wesentlich leichter zu meistern sein, als wenn man wie ich "nur" Kaufmann ist und keine Vorkenntnisse mitbringt. Gute Mathekenntnisse sollte man auch haben, auch hier gibt es oft Probleme, wenn man schon etwas länger aus der Schule ist und/oder keinen Mathe-LK belegt hat. Die lineare Algebra z.B. war ein für mich völlig neues Gebiet. An der VWL (Mikroökonomik) scheiterten auch viele, da ebenfalls sehr mathematisch. Bei Betriebssystemen/Netzen ist der Matheanteil auch sehr hoch (Warteschlangenberechnung).


    Das Unternehmen fürs Praxissemester bzw. jetzt die Praxisphase sollte man sich selbst suchen, d.h. wenn's im Ausland gewünscht ist und man bekommt dort eine Stelle, wäre das kein Problem.


    Der Bachelor wird erst seit dem laufenden Semester angeboten, ist also noch ganz frisch (d.h. noch keine Erfahrungen).


    Gruß
    Michael

    Ich gehöre zwar zu den Leuten, die umsonst eine Wohnung bezogen haben (Eigentum der Eltern), aber dafür bin ich auch schon über 30 und muss daher die Krankenkasse selbst bezahlen (dreistellig pro Monat, dafür kann man auch schon fast ein kleines Zimmer mieten).


    Aktuell brauche ich noch 500 € pro Monat, aber wenn jetzt die Studiengebühren kommen, wird es in den beiden Monaten, wo der Beitrag zu zahlen ist, das Doppelte sein. D.h. im Durchschnitt brauche ich dann ca. 600 € pro Monat.


    Was Weg- bzw. Ausgehen betrifft, so habe ich mich schon ziemlich einschränken müssen. Gleiches gilt für größere (technische) Anschaffungen. Essen tue ich überwiegend in der Mensa, gelegentlich bei meinen Eltern, oder es sind bei meinen nicht vorhandenen Kochkünsten auch schon mal Tiefkühlgerichte angesagt.


    Gruß
    Michael

    Hallo,


    ich befinde mich in einer ähnlichen Situation. Ich studiere auch Wirtschaftsinformatik und habe nach einigen Semestern etwas das Interesse am Studienfach verloren - allerdings geht das bei mir in die entgegengesetzte Richtung, ich fühle mich eher zum wirtschaftlichen Teil dieses Studiengangs hingezogen und hätte viel lieber reine BWL studiert (das wusste ich aber erst nach ca. 2 Jahren).


    Ich versuche auch, den Winfo-Studiengang abzuschließen, denn auch ich bin weniger jemand, der mittendrin aufgibt.


    Ich kann ja bei diesem "hybriden" Studiengang im späteren Beruf mich durchaus auf den wirtschaftlichen Bereich spezialisieren. Kenntnisse hat man ja dann in beiden Bereichen (BWL/Technik).


    Gruß
    Michael

    Zitat

    Original von florijan
    Habe dann nach 2 Semestern den Absprung zu reiner BWL gemacht. Dort habe ich mich durch techn. geprägte Schwerpunkte (Prozessmanagement/Qualitätsmanagent) das Wissen in dem Maße angeeignet, wie ich es mir eigentlich von einem WiIng vorgestellt habe.


    Das wäre an unserer FH nicht ganz so einfach gewesen. Wenn reine BWL, dann hätte ich es auch ganz gern mit einer technischen Spezialisierung (IT) gemacht. Bei uns werden nur die BWL-Schwerpunkte Marketing (wäre evtl. auch noch was für mich gewesen), Controlling (habe es nicht so damit) oder Tourismus (für mich völlig irrelevant) angeboten.


    Bei uns war das so, dass der vierte BWL-Studienschwerpunkt Wirtschaftsinformatik leider ganz abgeschafft wurde, stattdessen führten sie den eigenständigen Winfo-Studiengang ein. Und der ist wie gesagt sehr techniklastig.
    Der alte BWL-Studiengang mit Winfo-Schwerpunkt wäre eher auf mich zugeschnitten gewesen.


    Gruß
    Michael

    Ich studiere Wirtschaftsinformatik (FH Gelsenkirchen/Bocholt), aber wahrscheinlich hätte ich heute eher reine BWL gewählt, wenn ich noch mal bei Null anfangen könnte.


    Im Grundstudium ist der Anteil bei uns noch 50/50% BWL und Informatik.


    Im Hauptstudium ändert sich das, da sind nur noch 25-30% BWL.


    Mich stört auch ein wenig, dass in unserem Informatikteil sehr viel gecodet wird (Java). Das ist nicht so sehr meine Stärke, ich muss auch noch dazu sagen, dass mein Informatik- bzw. EDV-Unterricht vor dem Studium bereits in den 90er Jahren stattfand, da war alles noch anders. Die Informatik ist nun mal schnelllebig. Bei uns haben es die Leute mit Informatikausbildung (z.B. Fachinformatiker) wesentlich leichter.


    Ein bisschen mehr Hardware-Anteil hätte ich mir auch gewünscht, denn das liegt mir mehr als "Coden". Und mehr BWL im Hauptstudium auch, denn ich bin Kaufmann. Etwas mehr Querverbindungen, z.B. Anwendung der IT bezogen auf die Wirtschaft, hätte ich mir auch gewünscht.


    Der Wechsel zu BWL in den unteren Semestern schied damals für mich aus, da sowohl BWL als auch Winfo SEHR mathe-lastig bei uns sind, und das ist auch nicht meine Stärke. Und mein allgemeines Interesse an der EDV ist vorhanden, möglichst auch in meinem späteren Beruf.


    Zu Wing kann ich nichts sagen, mit einigen hatte ich zwar zusammen BWL-Vorlesungen, aber persönliche Kontakte ergaben sich nicht. Nur so viel: Physik ist bei denen eine sehr große Hürde, die Mathematik natürlich auch.

    Hallo,


    für mich trifft das nur teilweise zu.


    Vor allem die Klausuren, wo Mathekenntnisse und logisches Denken angesagt sind, sind bei uns der Hammer! Da bringt Auswendiglernen nicht viel.


    Das wären im Grundstudium: Mathe, Statistik, VWL, Grundlagen der Informatik, Betriebssysteme.
    Und Recht ist noch so ein Spezialfall. Es gibt in der Klausur nur 1 Fall zu lösen (und der ist weder in einer Übung noch einer alten Klausur schon mal dagewesen), ein Skript o.ä. haben wir auch nicht.


    Ich studiere übrigens Wirtschaftsinformatik an einer FH.


    In den Fächern mit reinen "Wissensfragen" bin ich bisher gut durchgekommen, aber die oben genannten erweisen sich als schwierig.


    Manchmal denke ich schon, ob es vielleicht nicht besser gewesen wäre, wenn ich reine BWL studiert hätte, z.B. Schwerpunkt Marketing.
    Denn hier kommt man eigentlich mit Auswendiglernen auch durch in den Schwerpunktfächern.
    Andererseits blieben einem die meisten "harten" Grundstudiumsfächer auch nicht erspart (ich könnte lediglich GdI und BS streichen, aber Mathe & Co. sind gleich wie in meinem Studiengang).


    Wortwörtlich auswendig lernen kann ich übrigens nicht (konnte das früher schon nicht), mir geht es in diesen Fächern eher darum, mir den Inhalt so gut wie möglich einzuprägen und dann mit eigenen Worten wiedergeben zu können.


    Gruß
    Michael

    Hallo!


    Meines Wissens ist es nicht möglich, nach dem 30. Geburtstag als Student noch weiterhin pflichtversichert zu sein. Du musst nach dem 4. Semester den vollen Beitrag der freiwilligen Versicherung zahlen.
    Ich bin selbst über 30, habe kein Einkommen, trotzdem muss ich die KK aus eigener Tasche zahlen, das sind über 130 Euro im Monat. Härtefallregelungen gibt es auch nicht.
    Auch wirst Du ab 30 kein Bafög mehr bekommen, es sei denn, Du hast Dein Abi erst vor kurzem nachgemacht. Ich habe mein Abi seit fast 13 Jahren, ging danach arbeiten (Ausbildung und dann Angestelltenverhältnis), so hatte ich nun keine Chance, doch noch Bafög zu bekommen.


    Das hört sich alles hart an, aber so sind nun mal die deutschen Gesetze. Da kann man sich anhören, "man hätte ja gleich nach dem Abi studieren können" oder "mit 30 kann man sich auch eine Arbeit suchen anstatt zu studieren". Ich habe mich darüber auch aufgeregt, aber da kann man wohl nichts machen, wenn man über 30 ist und studiert.


    Gruß
    Michael

    Mangels Elektroherd (und Kochkünste) sind bei mir Tiefkühl-Gerichte für die Mikrowelle angesagt (gern Nudeln, Lasagne etc.) oder auch mal Fertiggerichte (Hacksteaks, Rouladen mit Nudeln).


    In der Mensa bin ich aber auch häufig, vor allem wenn es was mit Pommes gibt. An manchen Tagen gibt es aber nichts (für mich) Genießbares in der Mensa, z.B. wenn beide Gerichte, die zur Auswahl stehen, Salzkartoffeln als Beilage haben (die mag ich nun mal nicht), oder für Eintöpfe bin ich auch nicht zu haben (gibt es auch mal).


    Wenn ich eine etwas längere Pause zwischen 2 Vorlesungen habe, dann gehe ich auch mal zum Italiener oder Chinesen, zumal auch recht günstig. Seltener gehe ich auch mal in ein bestimmtes Steakhaus (ca. 30 min. von FH entfernt, daher nur wenn ich nur "halbtags" Vorlesung habe), die Spare Ribs sind dort lecker und günstig.

    Ich wohne zwar im Elternhaus, aber nicht mehr im elterlichen Haushalt (das ist schon ein kleiner Unterschied).


    Ich wohne eine Etage über meinen Eltern. Habe dort eine 80 m² Wohnung mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad, Flur, 2 kleineren Abstellräumen, Balkon. Dazu habe ich im Keller noch ein Arbeitszimmer, das sind noch mal ca. 20 m² zusätzlich. Eigene Garage habe ich auch. Die Wohnung habe ich von meinen Großeltern übernommen (es war immer schon so, dass 2 Generationen in diesem Zweifamilienhaus gewohnt haben). 1996 wurde die Wohnung komplett renoviert (so lange wohne ich auch schon hier).


    Auch wenn meine Eltern im selben Haus wohnen, so habe ich nun doch mehr Rechte als Pflichten und bin weitestgehend selbstständig.


    Ich habe bewusst einen Studienplatz in Heimatnähe gesucht. Es mag sich zwar für einige nicht nachvollziehbar anhören, aber eine Mietwohnung könnte ich mir definitiv nicht leisten. Meine Krankenkassengebühren betragen etwa 50% von dem, was meine Kollegen für eine 1-Zimmer-Wohnung bezahlen. Und aus dem Bafög-Raster fiel ich auch von Anfang an, denn ich begann mein Studium bereits mit Ü30 (daher auch die hohen Krankenkassengebühren, denn nur bis 29 ist das vergünstigt). Natürlich hatte ich vorher einen Vollzeitjob (kaufm. Bereich), aber mit dem Gehalt konnte man auch keine großen Sprünge machen. Daher kommt mir diese Wohnsituation sehr gelegen (zahle keine Miete, da das Haus Eigentum meiner Eltern ist).


    Ich wohne und studiere in meiner Heimatstadt Bocholt. Der Weg zur FH ist sogar noch kürzer als damals zu meinen bisherigen Arbeitsstellen (Raum Hamminkeln, ca. 20 km entfernt).


    Gruß
    Michael


    Dann bin ich in diesem Thread mal der Dritte im Bunde, der in Bocholt studiert (habe hier in diesem Forum aber auch noch ein paar weitere Bocholter "getroffen").
    Ich studiere hier Wirtschaftsinformatik.


    Das mit den schwierigen Klausuren und hohen Durchfallquoten kann ich nur bestätigen.
    Mir fiel jedoch der BWL-Teil relativ leicht. Dafür habe ich in den "mathelastigen" Fächern noch ziemliche Probleme. Bin nämlich "Quereinsteiger", stürzte mich bereits vor über 10 Jahren erst mal ins Berufsleben und hatte daher jahrelang Analysis & Co. komplett verdrängen können!
    Die Informatik entwickelte sich in der Zeit auch enorm weiter. Was ich in der Schulzeit gelernt habe (PASCAL auf'm DOS-Rechner), ist für diesen Studiengang/-ort heute nutzlos. Daher empfinde ich die aktuellen Informatikfächer als "gewöhnungsbedürftig".
    Aber ansonsten finde ich das Studieren in Bocholt auch ganz nett.


    Gruß
    Michael

    Ich studiere dasselbe und auch an derselben FH wie Krabbel, kann zu den späteren Semestern nur so viel sagen:


    Beim Schwerpunkt Winfo (bei uns eigener Studiengang seit einigen Jahren, vorher gab es bei uns den Studiengang BWL mit Schwerpunkt Winfo) ist das Fach "Betriebssysteme" noch sehr mathelastig (es geht hauptsächlich um Warteschlangenberechnung). In den Grundlagen der Informatik (bei uns in Winfo im Grundstudium) sollte man auch mathematische Problemstellungen verstehen können und in einen Algorithmus in einer Programmiersprache umsetzen können.


    Beim Schwerpunkt Controlling kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass man in einigen Fächern gute Mathe-Kenntnisse mitbringen sollte.


    Oder auch bei uns in einigen Management-Modulen im Hauptstudium (die sind für BWL und Winfo gleich).

    Wir haben in Bocholt die Wirtschaftsveranstaltungen (inkl. Mathe, Statistik) im Grundstudium überwiegend zusammen mit den BWLern. Ausnahmen sind Einführung in die BWL und Kostenrechnung, da haben wir Winfos eine "abgespeckte" Vorlesung zusammen mit den Wirtschaftsingenieuern. Mit denen haben wir auch die Fachsprache Englisch gemeinsam, aber die Kurse waren nach Winfos und Wings getrennt wegen der Gruppengrößen.


    Viele Informatikveranstaltungen ab dem 3. Semester haben wir mit den Elektrotechnikern zusammen (Informations- und Kommunikationstechnik). Ab dem 3. Semester lässt der BWL-Anteil auch stark nach, es wird immer technischer im weiteren Studienverlauf. Man könnte auch bei uns sagen, dass wir auf Logik getrimmt werden. Das beginnt schon mit den Grundlagen der Informatik ab dem 1. Semester.

    Bei uns in Bocholt/Gelsenkirchen ist das so, dass der Informatik- und BWL-Anteil im Grundstudium etwa bei 50/50% liegt.
    Einen großen Teil macht sicher bei uns die Java-Programmierung aus, was vielen Leuten schwer fällt, die vorher keine IT-Ausbildung hatten. Eine Hürde ist auch das Fach Betriebssysteme, das bei uns sehr mathe-lastig ist (Warteschlangenberechnung) und zusammen mit den E-Technikern stattfindet.
    In den Grundlagen der Wirtschaftsinformatik und in der Softwaretechnik beschäftigt man sich viel mit gewissen Modellen, z.B. dem Entity-Relationship-Modell. Auch lernt man den Umgang mit Datenbanken in SQL, und ein bisschen HTML und PHP wird auch noch behandelt.
    Im Bereich Wirtschaft lernt man die Grundlagen des Rechnungswesens (Kostenrechnung, Bilanzen und Buchführung), allgemeine BWL, Grundlagen des Marketing, der Produktionswirtschaft und der Finanzierung. Als Fremdsprache hat man 2 Semester lang Fachsprache Englisch.
    Dann kommen noch die mathematischen Fächer wie Mathe und Statistik, auch VWL (Mikroökonomik) zähle ich noch dazu, denn ohne Analysis-Kenntnisse geht da nichts. An unserer FH müssen auch die Winfos 1 Semester lang Recht belegen (Zivil- und Vertragsrecht).


    Im Hauptstudium liegt der Schwerpunkt etwa bei zwei Dritteln in der Informatik. Man kann hier den Studienschwerpunkt zwischen E-Business und Kommunikations-/Contentmanagement wählen. Es gibt im HS auch noch einige Fächer, in denen man gute Programmierkenntnisse braucht (z.B. grafische Benutzeroberflächen). BWL gibt es nur noch für den Wahlpflichtbereich (Marketing oder Controlling, 1 Semester lang), und man muss im HS halt noch ein paar Management-Blöcke belegen.


    Als sehr zeitintensiv haben sich bei uns die Praktika erwiesen (praktische Übungen am PC), bei denen Anwesenheitspflicht besteht, um die Teilnahmenachweise zu bekommen.

    Hallo,


    ich höre vieles bunt gemischt aus den Charts der letzten 50 Jahre, allerdings liegt der Schwerpunkt bei den 70er und 80er Jahren. Von den aktuellen Charts gefallen mir vielleicht noch max. 5-10%.


    Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich schon ein "älteres Semester" bin (Jahrgang 1970, Student seit 2002, vorher berufstätig). So bin ich mit der Musik der 70er und 80er halt aufgewachsen.


    Mein Lieblingskünstler ist Mike Oldfield. Sehr gut gefallen mir auch U2. Ansonsten höre ich noch gern Pink Floyd, Enya, Enigma, J.M. Jarre, Supertramp, Genesis (vor allem mit Peter Gabriel), Queen, R.E.M. (eher die älteren Sachen), Alanis Morissette, O.M.D., Simple Minds, The Cure (nur die älteren Sachen), Alphaville, Depeche Mode (nur die 80er-Alben), auch einiges von Jethro Tull oder Fischer-Z, u.v.a.


    Ich interessiere mich schon seit ca. 30 Jahren für Musik und habe inzwischen eine stattliche Sammlung (ca. 800 CDs und 170 LPs). Ich höre die unterschiedlichsten Richtungen. Das kann auch mal ein alter deutscher Schlager aus meiner Kindheit sein, oder auch mal Klassik.
    Was ich gar nicht mag, sind die heute aktuellen Coverversionen "meiner" Oldies (z.B. No Angels, Groove Coverage und Konsorten). Techno und Rap/HipHop sind mir auch nur wenig sympathisch (bis auf ein paar Ausnahmen).


    Gruß
    Michael

    Zitat

    Original von Daemon
    Deshalb hat ein Freund, meiner Schwester, deren Onkel, dessen Sohn, dessen Bruder früher mal sein Fussballtrainer war, einfach die asf Dinger auf CD gebrannt und als mp3 wieder runtergezogen.


    So ähnlich mache ich das auch.


    Ich bin da noch etwas "konservativ" und höre meine Musik am liebsten über einen CD-Player einer HiFi-Anlage, Schallplatten besitze ich auch noch. Der PC ist nicht mit einer Anlage verbunden (geht schon aus raumtechnischen Gründen nur sehr schlecht).


    Ich spiele die heruntergeladenen Musicload-Files mit dem Mediaplayer ab, nehme sie gleichzeitig mit einem WAV-Editor auf. Danach werden Anfang und Ende des Liedes sauber abgeschnitten, so dass es keine Leerstellen mehr gibt, das Ganze wird dann als WAV abgespeichert. Sobald ich genügend Material (auch Aufnahmen von Schallplatten etc.) für eigene CD-Zusammenstellungen habe, werden dann diese Tracks auf gemischte Audio-CDs gebrannt. Danach werden die Files wieder von der Festplatte gelöscht.


    Aber das ist wirklich schon SEHR zeitaufwändig, und eine gute Vinyl-Schallplatte oder Original-CD hat eine bessere Klangqualität als diese Files. Deshalb lade ich auch nur einzelne Songs herunter, für komplette Alben lohnt das eigentlich nicht. Mein Interesse gilt sowieso überwiegend älteren Veröffentlichungen, und da kann ich die meisten interessanten Alben auch bei eBay für weniger Geld bekommen, und zwar in besserer Qualität, mit Cover...


    Gruß
    Michael

    rockhount:


    Es kommt ganz auf das Fach an. Als empfehlenswert haben sich die Mathe- und Statistik-Tutorien erwiesen. Die Mathe-Professorin händigt jede Woche 3 Aufgabenblätter aus (1x Analysis, 1x Lineare Algebra, 1x Finanzmathe; diese Blätter muss man von der Wirtschafts-HP herunterladen, Link und Passwort wird wohl in den O-Wochen bekanntgegeben). Diese Aufgaben sollte man zu Hause bearbeiten.
    In der folgenden Woche werden im Tutorium/der Übung (3 Blöcke à 90 Min.) die Aufgaben besprochen, wobei immer 1 Lösung von einem Studenten/einer Studentin vorgetragen wird (mit der Möglichkeit, die richtige Lösung mitzuschreiben). Moderiert wird das Tutorium von einem Tutoren oder einer Tutorin, das sind Studenten aus höheren Semestern mit besonders guten Mathe-Kenntnissen, die sich freiwillig zu diesem "Job" gemeldet haben.
    Evtl. kann man auch für gut gelöste und vorgetragene Aufgaben ein paar Bonuspunkte für die Klausur bekommen (ich glaube, die gelten nur, wenn man diese in der frühestmöglichen Klausurperiode schreibt).


    Eine VWL-Übung gibt es erst im 2. Semester, diese wird vom Prof selbst abgehalten. Mein Eindruck ist, dass sowohl die Vorlesung als auch die Übung in einem etwas zu schnellen Tempo abgehalten wird und man somit schon gut aufpassen und "dranbleiben" muss. In dieser Übung kann man auch durch Referate Bonuspunkte bekommen.


    Zur Übung "BWL Einführung" kann ich nichts sagen, da ich WInfo studiere und damals eine etwas "abgespeckte" BWL-Einführung bei einem anderen Prof hatte.


    Der Besuch der Übungen ist freiwillig (wer Winfo studiert, hat allerdings auch einige Pflicht-Übungen mit Teilnahmenachweis, nur mal zur Information, falls noch andere Neu-Studenten aus Bocholt mitlesen).


    Viele Profs stellen ihre Skripte online zur Verfügung. In vielen Vorlesungen ist ein Mitschreiben aber hilfreich, und so eine Mitschrift ist oft eine besonders gute Lernunterlage, gerade in den BWL-Fächern des 1. und 2. Semesters (ist meine Erfahrung).


    Gruß
    Michael

    Zitat

    Original von Krabbel
    rockhount
    Ich denke das klärt sich auch noch nicht in der nächsten Woche wie es mit VWL aussieht, da die Gruppen normalerweise in der ersten Vorlesung aufgeteilt werden. Aber im normalfall wird das auch nicht so eng gesehen. Es geht hauptsächlich darum, dass nicht 100 in der einen Übung sind und in der anderen nur 10. Und solltest du doch in der für dich ungünstigen Gruppe landen, dann kannst du bestimmt noch mit jemanden tauschen, ist ja schliesslich nicht so, als ob es in Stein gemeißelt ist.


    Gerade bei Vorlesungen ist das gar kein Problem, einfach in diejenige zu gehen, die einem zeitlich am besten passt. Ich gehe auch mal davon aus, dass VWL im Hörsaal stattfindet und nicht im kleineren Seminarraum, also wird es wohl auch keine Platzprobleme in der "beliebteren" Gruppe geben.


    Auf möglichst gleich große Gruppen wird eher in den Übungen Wert gelegt und nicht in den Vorlesungen. Und VWL ist im 1. Semester eine reine Vorlesung (eine zusätzliche Übung gibt es erst im 2. Semester für Mikroökonomie, das ist bei einem anderen Prof).


    Gehe einfach in die VWL-Vorlesung, die Dir zeitlich am günstigsten erscheint.


    Gruß
    Michael

    Hallo,


    ich habe sogar mit 32 noch ein Studium ANGEFANGEN. Ich war in meinem alten Beruf als kaufmännischer Angestellter sehr unglücklich, wurde dazu dann auch noch arbeitslos und fand so schnell keine neue Stelle. Ich habe mich dann fürs Studium (Winfo) entschieden und befinde mich nun "mittendrin".


    Als Nachteil sehe ich persönlich die lange "Abstinenz" von der Schule (waren bei mir ca. 10 Jahre), daher fällt es mir schwerer, z.B. Defizite in der Mathematik aufzuholen, und die Informatikinhalte sind ganz andere als zu meiner Schulzeit (da hat man wirklich noch in BASIC und PASCAL programmiert). Ein weiterer Nachteil ist der finanzielle: ab 30 bekommt man i.d.R. kein Bafög mehr und muss auch die Krankenkasse selbst bezahlen (keine Ermäßigung mehr dabei). Das muss man natürlich gründlich abwägen, ob das finanziell überhaupt machbar ist.


    Ein Vorteil ist ganz klar, dass man im Gegensatz zu den meisten jüngeren Kommilitonen schon einiges an Berufserfahrung hat.


    Viele Grüße
    Michael

    Hallo,


    ich studiere auch in Bocholt, allerdings ebenfalls Wirtschaftsinformatik (wie Krabbel). Vor allem im Grundstudium gibt es aber viele Veranstaltungen, die die BWLer und die Winfos gemeinsam haben. Wir werden uns dann wohl sehen, ich bin zwar in höherem Semester, muss aber meinen Mathe-Schein noch machen und werde die Vorlesung mit Euch noch mal besuchen.


    Ich finde die FH auch ganz OK. Ich habe sie damals wegen Heimatnähe gewählt.


    Wie Krabbel schon sagte, ist Bocholt keine Studentenstadt, das Partyleben an der FH hält sich auch in Grenzen (ca. 4-5 "Events" pro Semester). Die Mensa ist durchwachsen, könnte besser sein (nur sehr kleine Auswahl an Menüs und speziell an Beilagen, Anzahl Plätze in "Stoßzeiten").


    Unter den Professoren sind "solche" und "solche", wie wohl an allen anderen Hochschulen auch. Ein paar sind nicht ganz so "pflegeleicht", aber andere sind OK.


    Die kleine Studentenzahl kann auch zum Vorteil werden. Am vollsten sind die Hörsäle in den ersten 3 Semestern (Mathe, VWL, Marketing mit ca. 120 Leuten), aber vor allem im Hauptstudium nimmt die Gruppengröße nachher ab (wir waren schon mit 5-6 Leuten in einer Vorlesung). Die kleineren Gruppen werden meist in Seminarräumen untergebracht, die dem guten alten Klassenzimmer ähneln.


    Gruß
    Michael

    Also, bei uns war das so, dass die Vorbereitungskurse (an unserer FH allerdings nur in Mathe) nicht mitten in den Ferien waren, sondern in den ersten 2 Wochen nach den Semesterferien, den sogenannten Orientierungswochen (O-Wochen) für Erstsemester. Die höheren Semester haben in der Zeit eine Prüfungsphase, so dass die offiziellen Vorlesungen erst 2 Wochen nach den Semesterferien anfangen.


    Vielleicht ist das bei Dir auch so (und bis dahin hat man normalerweise auch längst den Bescheid erhalten).