Beiträge von Laura25

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    Das Thema gilt als erledigt... Habt ihr einen Lösungsansatz gefunden? Ich arbeite auch gerade daran und finde die Theorie nicht gerade hilfreich für die Einsendeaufgaben.

    Ich habe ja schon im Artikel Fallstudien zum Heft STW02F-XX5 geschrieben, dass das Heft mich fertig macht. Der Letzte Sachverhalt zu Umsatzsteuer ist mir sehr suspekt.


    Der Unternehmensberater U errichtete im Jahr 2014 ein Bürogebäude, welches zum 31.12.2014 fertiggestellt wurde. U hat das Gebäude umsatzsteuerrechtlich ab Januar 2015 in vollem Umfang seinem unternehmerischen Bereich zugeordnet. Bereits bei der Planung des Gebäudes stand unstrittig fest, dass dies später durch die Versicherungsgesellschaft V angemietet wird und eine Option zur Umsatzsteuer daher ausscheidet. Während der Bauzeit hatte U die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer von 720.000,00 € nicht als abziehbare Vorsteuer geltend gemacht.

    Ab Januar 2019 konnte U 50 % der Bürofläche durch Option (§ 9 UStG) steuerpflichtig an einen Steuerberater für dessen Kanzlei vermieten.

    An diesem Nutzungsverhältnis hat sich seither nichts geändert.

    Hinweis:

    Beurteilen Sie den Vorgang nur für den Veranlagungszeitraum 2019 hinsichtlich der Vorsteuer. Falls sich Auswirkungen auf den Voranmeldungszeitraum ergeben könnten, dann nehmen Sie auch hierzu kurz Stellung.


    Mein erster Gedanke war: Das geht doch gar nicht! Aber dann würden die guten Leute ja diesen Sachverhalt nicht schreiben.

    Hallo ihr Lieben,


    ich bin jetzt seit einem Jahr bei der SGD im Studiengang geprüfter Betriebswirt eingeschrieben. Die Noten sind recht gut und liege auch recht gut im vorgegeben Zeitplan... aber dieses Studienheft treibt mich in den Wahnsinn. Ich weis nicht, wo ich im Einkommensteuerfall überhaupt ansetzen soll. Die Hefte, die die Grundlagen vermitteln sollen, waren recht gut zu verstehen und zu lösen, aber mit dem komplexen Fall habe ich auf einmal eine Sperre im Kopf.


    Aufgabe:

    Persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse der Familie Müller im Kalenderjahr 2018

    Manfred Müller, geb. 01.01.1957, und Helga Müller, geb. 23.02.1957, wohnen in Mainz. Die Tochter Eva geb. am 10.05.1983 wohnt noch bei den Eltern.

    Die Eheleute Manfred und Helga Müller unterliegen beide der Kirchensteuerpflicht (9 %).

    Da alle drei Personen einen gemeinsamen Haushalt führen, wollen auch alle drei Personen zusammenveranlagt werden.

    Bäckerei

    Manfred Müller betreibt in Mainz in eigenen Räumen eine Bäckerei.

    Zum 31.12.2017 und zum 31.12.2018 wurden folgenden Bilanzen erstellt: (alle Angaben in €):

    Aktiva

    31.12 2017

    Passiva

    Grund und Boden

    50.000,00

    Darlehen

    40.000,00

    Gebäude

    80.000,00

    Lieferantenschuld

    10.000,00

    Pkw

    10.000,00

    Umsatzsteuer

    5000,00

    Warenbestand

    10.000,00

    Kapital

    135.000,00

    Bank

    30.000,00



    Kasse

    10.000,00




    190.000,00


    190.000,00

    Aktiva

    31.12 2018

    Passiva

    Grund und Boden

    50.000,00

    Darlehen

    30.000,00

    Gebäude

    75.000,00

    Lieferantenschuld

    8000,00

    Pkw

    7500,00

    Umsatzsteuer

    5000,00

    Warenbestand

    15.000,00

    Kapital

    142.500,00

    Bank

    25.000,00



    Kasse

    13.000,00




    185.500,00


    185.500,00

    Manfred Müller hat Anfang 2018 zu privaten Zwecken 40.000,00 € entnommen.

    Die Einkommensteuererstattung für das Jahr 2017 in Höhe von 20.000,00 € ging im März 2018 auf dem betrieblichen Bankkonto ein und wurde nicht entnommen.

    Mietwohnungen

    Manfred Müller kaufte im Jahr 2003 in Mainz ein 1000 m2 großes Mietwohngrundstück (Baujahr 1990) mit 8 Wohnungen für 2.000.000,00 €. Der Wert des Grund und Bodens beträgt 500,00 €/m2.

    Alle Wohnungen sind für eine monatliche Kaltmiete von je 1100,00 € vermietet, zuzüglich 500,00 € Nebenkosten. Die Miete und die Nebenkosten sind zum Monatsanfang zu zahlen und wurden von allen Mietern pünktlich gezahlt.

    Zur Finanzierung des Kaufpreises hatte Manfred Müller zwei gleich hohe Kredite aufgenommen, die monatliche Zinsbelastung betrug 3000,00 €. Außerdem tilgte er die Darlehen mit monatlich 2000,00 €. Die monatlichen Betriebskosten (Wasser, Strom, Heizung) betrugen 3200,00 €.

    Mit notariellem Vertrag vom 15.11.2018 verkaufte er das Haus für 2.300.000,00 €. Der Übergang von Besitz, Gefahr, Nutzen und Lasten fand am 01.12.2018 statt.

    Einer der beiden Kredite wurde von Manfred Müller getilgt. Hierfür musste er eine Vorfälligkeitsentschädigung von 10.000,00 € an die finanzierende Bank bezahlen. Für das verbleidende Darlehen entstanden im Dezember Zinsaufwendungen von 1.500,00 €.

    Geldanlage

    Am 30.12.2018 wurden auf einem Konto von Manfred Müller bei der schweizerischen SBU Bank in Genf 6.000,00 € an Zinsen gutgeschrieben.

    Keiner der drei beteiligten Personen hat weitere Zinserträge.

    Zur Finanzierung seiner Wertpapiere bei der SBU Bank hat er einen Effektenkredit in Anspruch genommen. Für das Jahr 2018 wurden ihm hierfür 1500,00 € berechnet.

    Helga Müller

    Helga Müller hat vom 01.01. bis zum 30.04.2018 bei der XY AG gearbeitet. Sie erhielt ein monatliches Bruttogehalt von 2500,00 €. Sie war an 80 Tagen mit dem PKW zur Arbeit gefahren, die einfache Entfernung betrug 35 km.

    Vom 01.05. bis zum 31.07. erhielt sie monatlich 1300,00 € Arbeitslosengeld. Seit dem 01.08.2018 bezieht sie monatlich 1200,00 € Altersrente.

    Sonderausgaben

    Manfred Müller hat im Jahr 2018 in eine nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 b EStG begünstigte Rentenversicherung 8000,00 € eingezahlt. Für eine private Krankenversicherung zahlte er 5500,00 €, wovon 500,00 € auf Chefarztbehandlung entfallen.

    Helga Müller hat 1870,00 € in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt, wovon jeweils 935,00 € auf den Arbeitnehmeranteil und auf den Arbeitgeberanteil entfielen. Darüber hinaus zahlte Helga Müller während ihrer Berufstätigkeit 1460,00 € Krankenversicherungsbeitrag und 2000,00 € für die Zeit danach. Außerdem zahlte sie 200,00 € Pflegeversicherungs- und 150,00 € Arbeitslosenversicherungsbeitrag. Helga Müller hatte während ihres Arbeitsverhältnisses Anspruch auf Krankengeld.

    Manfred Müller musste in 2016 2000,00 € Kirchensteuervorauszahlungen an das Finanzamt leisten, Helga Müller wurden im Rahmen ihres Arbeitsverhältnisses 200,00 € Lohnkirchensteuer einbehalten.

    Kurz vor Weihnachten spendeten die Eheleute 400,00 € an das Deutsche Rote Kreuz.

    Tochter Eva (EM)

    EM hat Elektrotechnik studiert und erstellt als Elektroingenieurin für mehrere Unternehmen technische Gutachten. Sie erzielte im Kj. 2018 Einnahmen in Höhe von 70.000,00 € zuzüglich 13.300,00 € Umsatzsteuer.

    • Am 10.02.2018 erstattete ihr das Finanzamt 350,00 € Umsatzsteuer für Dezember 2017. Folgende Ausgaben sind im Zusammenhang mit ihrer Berufstätigkeit angefallen:

    • 6500,00 € Fahrtkosten


    • 400,00 € Büromaterial


    • 300,00 € Telefonkosten


    Am 02.01.2018 hat sie ein elektronisches Prüfgerät für 8000,00 € zuzüglich 1520,00 € USt angeschafft. EM geht davon aus, dass sie das Gerät 5 Jahre nutzen kann. Umsatzsteuervorauszahlungen wurden in Höhe von 8500,00 € an das Finanzamt gezahlt. Wegen Geschwindigkeitsüberschreitung auf einer beruflichen Fahrt musste sie ein Bußgeld in Höhe von 150,00 € bezahlen.

    Im Dezember 2018 unterzeichnet Sie einen Mietvertrag für Büroräume. Am 28.12.2018 überwies sie die Miete für den Monat Januar in Höhe von 750,00 €.

    Eine private Krankenversicherung bzw. eine private Rentenversicherung hat sie nicht.




    Eigene Ideen:


    Tochter muss für sich betrachtet werden - soviel ist klar. Ingenieurin nach § 18 EStG. Wahrscheinlich Einnahmen-Überschuss-Rechnung


    Die Eheleute zusammen Veranlagung.

    Manfred:

    Einkünfte aus Gewerbebetrieb §15(1)Nr.1EStG


    Betriebsvermögen 2018 185.500,00€

    ./. Betriebsvermögen 2017 190.000,00€


    =Betriebsvermögen -4.500,00€


    +Entnahmen 40.000,00€

    ./. Einlagen 20.000,00€


    =Gewinn 15.500,00€



    Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung §21(1)EStG


    Einnahmen


    8 Wohnung*11 Monate*1.600,00€ Miete inkl. Nebenkosten =140.800,00€


    ./. Werbungskosten


    Betriebskosten 11*3.200,00€ = 35.200,00€


    Zinsen auf Kredit 11*2.000,00 = 22.000,00€


    Zinsen auf Kredit im Dezember = 1.500,00€


    =gesamt 58.700,00€


    Einkünfte = 140.800,00€-58.700,00€=82.100,00€



    Veräußerungsgeschäft §23(1)Nr.1 EStG


    Verkauf des Hauses zum Jahresende


    Veräußerungspreis 2.300.000,00 €


    ./. Anschaffungspreis 2.000.000,00 €


    = Veräußerungsgewinn 300.000,00 €




    Was soll mir der Teil mit der schweizer Bank sagen?

    Sie hat 4 Monate gearbeitet §19EStG und hatte Werbungskosten. Was mache ich mit dem Arbeitslosengeld? Wie mach ich das mit der Rente ab August?


    Ich würde mich über Hilfe und Denkanstöße wirklich freuen