MFW01

  • Hallo,


    bin an den Einsendeaufgaben und könnte ein paar Denkanstöße gebrauchen:


    1. Ein renommiertes deutsches Markenunternehmen des Werkzeugmaschinenbaus (Hochpreissegment) stellt fest, dass der europäische Markt immer mehr schrumpft. Immer weniger neue Maschinen werden verkauft. Man expandiert nach Asien, will aber perspektivisch den europäischen Markt nicht aufgeben. Welche Schritte muss das Unternehmen gehen, um strategisch sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen? Beschreiben Sie kurz den Inhalt der einzelnen Schritte.

    ...

    2. McDonald’s ist seit Jahrzehnten eine der bekanntesten Marken der Welt. Immer wieder werden die Marketinginstrumente auf höchstem Niveau eingesetzt und garantieren dem Unternehmen seit Jahren eine einmalige Marktpräsenz. Um 2014 gab es einige Rückschläge. Die Marke wirkte veraltet, Produktinnovationen gab es kaum und die Umsatzzahlen gingen zurück. McDonald’s hat sich daraufhin selbst neu erfunden. Nennen Sie für jedes der folgenden Marketinginstrumente eine Maßnahme von McDonald’s und zeigen Sie kurz, was das Unternehmen damit bewirkt hat.

    a) Produktpolitik

    ...

    b) Preispolitik

    ...

    c) Kommunikationspolitik

    ...

    d) Distributionspolitik

    ...

    3. Sie haben das Beispiel von P&G in Kapitel 3 studiert und dort auch den aktuellen Marktführer gesehen. Informieren Sie sich, welche Maßnahmen dieses Unternehmen einleitet, um Marktführer zu bleiben, und nennen Sie seine strategischen Ansätze.



    Ist leider so gar nicht mein Themadash

  • Vielleicht findest Du ja auch hier eine Antwort:
  • Hallo Juliane1975, hast du denn schon die Lösungen für diese Aufgaben? Ich hänge nämlich auch total an den Aufgaben, weil das Thema auch nicht sooo meins ist 🤷‍♀️ wäre super nett wenn du mir dabei helfen könntest 😊

  • Hallo Pinark 88,


    habe die Aufgaben noch nicht gelöst, aufgrund Zeitmangel habe ich die Aufgaben hinten angestellt und bearbeite erstmal die anderen Hefte.

    Sollte ich Lösungen / Ansätze haben, melde ich mich gerne noch einmal bei Dir.

  • Hallo Sunny22w,


    ich habe mittlerweile die ESA abgegeben und sehr gut bewertet bekommen.


    Bei Aufgabe 1 habe ich den Marketingprozess (Analyse, Planung, Implementierung, Kontrolle) aufgezeigt und die darunter liegenden Schritte erklärt. War zwar knapp 1,5 Seiten lang, aber soweit korrekt.


    Bei Aufgabe 2 habe ich einfach in kurzen Sätzen erklärt, was McDonalds umgesetzt hat. Bei Preispolitik z.B. dass Menüs angeboten werde und die Kunden so sparen können, weil die einzelnen Produkte teurer wären, wenn man diese einzeln kauft. Oder bei Kommunikationspolitik, dass McDonalds auf sozialen Medien setzt um so schneller und ohne Umwege mit den Kunden kommunizieren und einfach Werbung spielen kann.


    Die Aufgabe 3 ist auch etwas länger, aber durch etwas recherchieren der Nestle Seite (ist laut Lernheft Marktführer), lassen sich hier viele Informationen sammeln, was Nestle macht und worauf die sich konzentrieren, um Marktführer zu bleiben. Hier kann man echt viel erwähnen, da diese sich für die Umwelt einsetzen, aber auch sich digital sehr schnell weiterentwickeln wollen.



    Konnte ich dir helfen?

    Sonst gebe ich dir gerne noch etwas mehr Hilfestellung :)


    Viele Grüße,

    Bina

  • Hallo zusammen,


    habe meine ESA zur MFW01 zurückbekommen und bin gerade komplett demotiviert.

    Allein bei der ersten Aufgabe bekam ich nur halbe Punktzahl.

    Geschrieben habe ich folgendes:

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    Das Unternehmen muss einen Marketingprozess durchlaufen wobei die Reihenfolge einzuhalten ist und das internationale Umfeld betrachtet werden muss.


    Erster Schritt im Marketingprozess ist die Analyse der internen und externen Rahmenbedingungen, die Marktforschung sowie die Marketingforschung.

    Des weiteren muss man sich einen klaren Überblick über die makroökonomischen Faktoren des neuen Marktes in Asien verschaffen.


    Folgendes sollte Analysiert werden:

    Wie hoch sind Steuern und Zölle?

    Welche Möglichkeit der Subventionen gibt es?

    Wie steht es um die Währungsstabilität?

    Wie ist die politische Lage?

    Wie hoch ist die Kaufkraft und wie sieht die Einkommensverteilung aus?


    Nicht zu vernachlässigen ist auch das Mikroumfeld des Unternehmens.

    Hier sollten folgende Faktoren analysiert werden.

    Wie groß ist der Wettbewerb?

    Welche Kapazitäten stehen zur Verfügung?

    Welche Lieferanten sind zu erwägen?

    Welcher Kundenkreis ist zu erwarten?



    Schritt Zwei ist die Planung.

    Diese beinhaltet die Zieldefinition, die Festlegung der Strategie und die Bestimmung der Taktik.

    Für das Unternehmen und das Marketing werden die strategischen Ziele (SMART) formuliert. Diese müssen: Spezifisch

    Messbar

    Akzeptiert

    Realistisch und

    Terminiert sein.

    Sie müssen sich außerdem in die Unternehmensphilosophie und das Corporate-Identity-Konzept eingliedern. Dies bedeutet das sie sowohl den kulturellen Werten des Unternehmens entsprechen müssen (Corporate Culture), als auch das Image des Unternehmens festigen und damit die Position des Unternehmens am Markt festigen sollen.


    Nach der Definition der Ziele folgt die Entwicklung einer Strategie zur Zielerreichung.

    Zunächst gilt es den Markt in Käufergruppen aufzuteilen (Marktsegmentierung).

    Dies ermöglicht einen hohen Grad der Übereinstimmung zwischen Produkt und Kundenansprüchen.

    Diese Segmentierung kann beispielsweise nach regionalen, demografischen oder psychografischen Kriterien oder auch nach Verhaltensmerkmalen erfolgen.


    Im Anschluss erfolgt die Produktpositionierung der/des Produkte/s am Markt.

    Ziel sollte es hierbei sein das Produkt so in der Wahrnehmung des potenziellen Kunden zu platzieren, das seine am meisten geschätzten Eigenschaften direkt erkennbar sind und sich von der Masse abheben.


    Nun muss das Marketingbudget geplant werden. Hierzu gibt es zwei Herangehensweise.

    Entweder geht man von den vorgegebenen Marketingzielen aus und schätzt, wie Groß das Budget sein muss, um die Ziele zu erreichen oder man gibt ein Budget vor und versucht damit, die Ziele so weit wie möglich zu erreichen.


    In der Phase der Implementierung werden die Marketinginstrumente festgelegt und konkrete Pläne für taktische Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt.

    Die vier klassischen Marketinginstrumente sind hierbei : Product, Price, Place, Promotion. (4P)

    Ergänzt werden diese durch drei weitere Marketinginstrumente speziell für Dienstleistungen: People, Physical Evidence und Process.


    Die letzte Phase im Marketingprozess ist die Kontrolle (Marketingcontrolling), welche sich in Controlling, Feedback entlang der definierten Ziele und der Steuerung/Kontrolle unterteilt.

    Der Abgleich mit den Zielen und die Zurverfügungstellung von Informationen, die den Prozess optimieren, sind dabei die wesentlichen Aufgaben. Diese Informationen dienen dabei nicht nur der Optimierung bestehender Prozesse, sondern auch der Verbesserung künftiger Planungen.

    Informationsversorgung, Strategische und operative Planung, Überwachung, Koordination, Markencontrolling und Vertriebscontrolling sind die zu betrachtenden Punkte für eine optimale Kontrolle.


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    Könntet Ihr mir dazu bitte ein Feedback geben?


    VG

    Kay

  • Meine Antwort, auf die ich von meiner Fernlehrerin volle Punktzahl erhalten habe, ist relativ ähnlich, daher poste ich dir mal meine Antwort, dass du evtl. die Unterschiede findest. Obwohl dies wirklich nicht viele sind. Seltsam wie unterschiedlich die Fernlehrer benoten.


    Hier meine damalige Antwort:



    Zu aller erst muss das Unternehmen ein Marketingprozess durchlaufen, die festgelegte Reihenfolge beachten und dabei das internationale Umfeld betrachten.


    Als erstes steht die Analyse an. Hier ist die Marktforschung, die Marketingforschung und die Analyse der externen und internen Rahmenbedingungen enthalten. Ebenfalls müssen die makroökonomischen Faktoren des neuen Marktes in Asien analysiert werden.

    Es müssen sich folgende Fragen gestellt werden:

    • Wie sehen die Steuern aus und welche Abgaben müssen gezahlt werden (Einfuhr, Zoll etc.)?
    • Wie ist die politische Lage und die allgemeine Handelspolitik?
    • Welche Form der Förderung und Subventionen gibt es?
    • Wie ist die Wirtschaftlichkeit des Landes?
    • Welche Kunden sprechen wir an und wie sieht die Einkommensverteilung aus?
    • Ist jedes Produkt auf Grund der Kultur möglich?


    Wichtig ist es, sich ein breites Übersichtsfeld zu verschaffen und auf jede ersichtliche Problematik reagieren zu können.


    Neben den makroökonomischen Faktoren ist auch das Mikroumfeld des Marketings zu analysieren.

    • Welche Kapazitäten stehen mir zur Verfügung?
    • Wie sind die Lieferanten zu bewerten?
    • Wie ist es um die Absatzmittler bestellt?
    • Welche Zielmarktentwicklung ist zu erwarten?
    • Wie ist der Wettbewerb aufgestellt?




    Die nächste Phase ist die Planung und damit beinhaltet die Definition der Ziele, Festlegung der Strategie und Bestimmung der Taktik.

    Im Rahmen der Zieldefinition werden die strategischen Ziele nach SMART formuliert


    • Spezifisch
    • Messbar
    • Akzeptiert
    • Realistisch
    • Terminiert


    Ebenfalls muss alles der Corporate Identity entsprechen, dem kulturellen Wert des Unternehmens entsprechen (Corporate Culture), die Position des Unternehmens am Markt stärken und das Image des Unternehmens festigen. Auch sollen die Ziele klar im Sinne der Unternehmenswerte und des Erscheinungsbildes des Unternehmens kommuniziert werden und den Compliance-Regeln des Unternehmens entsprechen.


    Nach der Definition der Ziele folgt die Entwicklung der Strategie zur Zielerreichung. Hierzu gilt es dafür eine Marktsegmentierung durchzuführen, d.h. Aufteilung des Marktes in Käufergruppen durchzuführen, um einen möglichst hohen Übereinstimmungsgrad zwischen Produkt und Kundenansprüchen zu erreichen. Dies kann z.B. nach unterschiedlichen Kriterien geschehen:


    • regionale (geografische) Segmentierung
    • demografische Segmentierung
    • psychografische Segmentierung
    • Segmentierung nach Verhaltensmerkmalen


    Anschließen erfolgt nun die Produktpositionierung der einzelnen Produkte bzw. der Produktlinien am Markt. Die Produkte sollten immer so platziert werden, dass die Käufergruppe die am meisten geschätzte Eigenschaft direkt erkennen kann und sich von der Masse abhebt.


    Natürlich müssen nun noch das Marketingbudget planen und dafür gibt es zwei Herangehensweisen. Entweder man geht von vorgegebenen Marketingzielen aus und schätzt, wie hoch das Budget sein muss, um die Ziele zu erreichen oder man gibt ein Budget vor und versucht die Ziele damit soweit wie möglich zu erreichen.




    In der Phase der Implementierung werden die Marketinginstrumente festgelegt und konkrete Pläne für die taktische Maßnahme erarbeitet und umgesetzt.

    Hierzu gibt es vier klassische Marketinginstrumente (4 P)


    • Product
    • Price
    • Place
    • Promotion


    Diese vier klassischen Marketinginstrumente werden durch folgenden drei Dienstleistungssektoren ergänzt


    • People
    • Physical Evidence
    • Process


    Jedes Unternehmen versucht einen eigenen perfekten Marketingmix zu wählen, daher gibt es von Unternehmen zu Unternehmen unterschiede, da Ziele und Vorangehens Weisen sehr unterschiedlich sein können.

    Die Kontrolle ist die letzte Phase im Marketingprozess und unterteilt sich in das Controlling, das Feedback entlang definierter Ziele und der Steuerung/Kontrolle.


    Der Abgleich mit den Zielen und der Zurverfügungstellung von Informationen, die den Prozess optimieren, sind dabei die wesentlichen Aufgaben. Diese Informationen dienen dabei nicht nur der Optimierung bestehender Prozesse, sondern auch der Verbesserung künftiger Planungen.


    Für eine optimale Kontrolle werden folgende Punkte betrachtet:

    • Informationsversorgung
    • Strategische und operative Planung
    • Überwachung
    • Koordination
    • Markencontrolling


    Die Analyse der Vertriebs- und Absatzvorgänge durch die Betrachtung von Kennziffern erfolgt durch das Vertriebscontrolling. Dabei soll das Vertriebsmanagement durch die Bereitstellung von Informationen supportet und der Außendienst zielorientiert gesteuert werden.

  • Hallo zusammen,


    das Thema liegt zwar schon ein ganzes Stück zurück aber vielleicht kann mir trotzdem noch jemand helfen. Ich mache zur Zeit meinen Technischen Betriebswirt und sitze am Heft MFW01. Bei der Einsendeaufgabe habe ich etwas meine Probleme. Um genau zu sein geht es um die Aufgabe 1.


    Ein renomiertes deutsches Markenunternehmen des Werkzeugmaschinenbaus (Hochpreissegment) stellt fest, dass der europäische Markt immer mehr schrumpft. Immer weniger neue Maschinen werden verkauft. Man will künftig den Markt China erobern, den europäischen Markt aber nicht aufgeben.


    a) Beschreiben Sie drei mikroökonomische Aspekte für jeden der beiden Märkte und erläutern Sie pro Aspekt je zwei Faktoren, die situationsbedingt untersucht werden müssen.


    b) Beschreiben Sie anhand von zwei Kriterien für jeden Markt die Marktsegmentierung, die das Unternehmen anstreben sollte.


    c) Wählen Sie zwei Marketinginstrumente für jeden Markt aus und beschreiben Sie, warum diese für diesen speziellen Markt wichtig sind.



    Vielen Dank für eure Hilfe.



    Gruß, Martin

  • Hallo Tine,


    etwas weiter bin ich gekommen aber fertig bin ich noch nicht. Ich vermute ganz stark, das mit den mikroökonomischen Aspekten die Faktoren gemeint sind die analysiert werden müssen. Sprich: Das Unternehmen selber, die Lieferanten, die Kunden, die Vertriebspartner, die Konkurrenz usw. So habe ich zumindest meine Fernlehrerin verstanden.

    Ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter :)

    Hast du die gleiche Aufgabe? Hast du schon 1b und 1c ?


    Viele Grüße,

    Martin