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Thema: Aufgabe zum Stufenleiterverfahren

  1. #1
    diana80 ist offline Neuer Benutzer
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    Aufgabe zum Stufenleiterverfahren

    Hier die unklare Aufgabe




    a.)Bringen Sie bitte die Hilfskostenstelle in die für das Stufenleiterverfahen am besten geeignete Reihenfolge
    b.)Bestimmen Sie die innerbetrieblichen Verrechnungspreise mit dem Stufenleiterverfahren
    c.)Für die Hauptkostengrößen gelten folgende Bezugsgrößen
    Material 1 16000 Materialeinzelkosten
    Fertigung 350 Maschinenstunden
    Ermitteln sie die Kalkulationssätze


    Ich blicke bei der Aufgabe leider nicht wirklich, was ich machen soll…
    Es hapert sogar schon daran, dass ich den Inhalt der Tabelle nicht wirklich verstehe… Bin grad frustriert. Kann mir jemand bitte helfen?

    Ich habe die Theorie zum Stufenleiterverfahen in der Wikipedia gelesen und so weit ich das verstanden habe, soll man mit der Kostenstelle anfangen, die am wenigsten von den anden empfängt... Gibts vielleicht sonst noch irgendwo eine leicht verständliche Erklärung?

    Habe ich das richtig verstander. Der BAB ist quasie das Stufenleiterverfahren???
    Besten Dank im Voraus.

    LG Diana
    Geändert von diana80 (04.07.2007 um 18:39 Uhr)

  2. #2
    diana80 ist offline Neuer Benutzer
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    ???

    Kann mir niemand helfen

  3. #3
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    Markus ist offline Erfahrener Benutzer
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    Besorg Dir mal Kostenrechnung 1 von Däumler/Grabe bzw. Haberstock. Da werden die Verfahren ausführlichst mit Beispielen+Lösungen erklärt.

    Gruß
    Markus
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  4. #4
    diana80 ist offline Neuer Benutzer
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    Den Haberstock habe ich.
    Allerdings habe ich schon ein ganz anderes Problem. Da ich nicht deutsch Muttersprachlerin bin, habe ich massiver Probleme beim Textverständis wirtschaftlich geschribener Texte.
    Ich verstehe schon die Aufgabenstellung in der Tabelle nicht.
    Wie kann es sein, dass Strom etwas an sich selbst liefert?
    Fürs Warmwasser, für die Reperatur und für die Fertigung benötigt man Strom. Aber Strom benötigt doch nicht sich selbt?

    Im Buch steht, mit der Stelle anfangen, die am wenigsten emmpfängt. Das kann ich aber schon nicht sehen.
    Könnte mir vielleist bitte jemand die Aufgabestellng in der Tabelle ausführlicher in Textform erklären und eine Musterlösung posten.
    Ich bin auch bereit dafür euch Geld zu bezahlen. Ich möchte die Aufgabe halt nun endlich verstehen...

    Wäre mega nett von euch, wenn ihr mit bitte helfen könntet.
    Mit einer Musterlösung könnte ich dann an andere Aufgabentypen gehen. In der Klausur kommt bei uns immer ähnliches dran

  5. #5
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    Markus ist offline Erfahrener Benutzer
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    Wenn Du ein Kraftwerk hast, dass Strom "herstellt" so benötigt diese doch auch für den Herstellungsprozess und Anlagen etc. Strom, nicht wahr? Eigenverbrauch von Kostenstellen ist immer zu berücksichtigen.

    Gruß
    Markus
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  6. #6
    Lamoure ist offline Neuer Benutzer
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    es gibt 3 Arten der innerbetrieblichen Leistungsverrechung
    1.) Gleichsetzungsverfahen alle innerbetrieblichen Leistungen werden direkt berücksichtigt

    2.) Beim Stufenleiterverfahen werde im Gegensatz zu dem Gleichsetzungsverfahren nur teilweise die ibL. berücksichtigt.

    3.) Beim Anbauverfahren gar nicht. D.h. Man legt dort direkt die Hilfskostenstellen auf die Kostenträger um



    Der Gesamtleistung des Stroms beträgt gemäß Aufgabenstellung 7100kWh, der des Wasserverbrauches 190cbm und die Reperaturstunden 50 St.

    Du musst mit der Hilfskostenstelle anfangen, die am wenigsten empfängt!

    Wobei ich die Tabelle auch nicht wirklich verstehe. Kann mir vielleicht bitte jemand erklären, wie ich die Tabelle zu lesen habe, damich sehe, wer von wem am wenigsten bekommt?

  7. #7
    Lamoure ist offline Neuer Benutzer
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    Da gibts auch noch etwas, was ich nicht verstehe!
    Mein "schlaues" Buch vom Lothar H. schreibt als Formel für das Stufenleiterverfahren:



    K Pj + [ Summe(i=1 bis j-1) xij*qi]
    qj= -----------------------------------
    xj - [Summe(i=1 bis j-1) xji

    oder speziell für Hilfskostenstelle 1

    q1= Kp1 / ( x1 - x11)

    ist der exakte Ausdruck für q1, nämlich die gesamten ( primären und sekundären) Gemeinksoten der Hilfskostenstelle 1 dividiert durhc die gesamte Lesitungsabgabe ( Gesamterzeugung - Eigenverbrauch)

    Analog erhält man die Verrechnungssätze für die zweite , dritte Hilfskostenstelle

    Kpm + x1m*q1 + x2m*q2 + .... + xm-1,m * q m-1
    qm = ------------------------------------------------
    xm - xm1 - xm2 - ..... -xmm


    m = Anzahl der Hilfskostenstellen
    J = Indes der Hilfskostenstellen ( J?1,2,m)
    KpJ = Summe der primären Gemeinskosten der Hilfskostenstelle j
    xj= Gesamterzeugungs menge der innerbetrieblicer Leistungseinheiten in der Hilfskostenstelle j
    x ij = Anzahö der vpm der Hilfskostenstelle i an die Hilfskostenstelle j abgegebenen innerbetrieblichen Leistungseinheiten
    Kj = GEsamte Gemeinkosten ( primär und sekundär) der Hilfskostenstelle j ( unbekannt!)

    qj = Innerbetrieblicher Verrechnungssatz der Hilfskostenstelle j ( unbekannt!)



    Leute ich bin reif für die Klappse... Kann mir bitte jemand helfen und das rätsel Lösen.
    1.) Die Tabelle bitte erklären, wie man die richtig zu lösen hat
    2.) Die Aufgabe vorrechnen.
    Wäre sehr nett, denn auch bei uns komme oftmals Aufgaben dieser Art in der Klausur dran...

    Besten Dank im Voraus

  8. #8
    Lamoure ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo

    Mittlerweile glaube ich, dass ich die Aufgabe besser lesen kann, aber so ganz ist es mir immer noch nicht klar. Vielleicht kann mir das jemand bitte erklären.

    Die Kostenstelle Strom verursacht Primäre Gemeinkosten von 1200€ , sie hat einen Stromverbrauch von 400kWh , keinen Wasserverbauch und benötigt 10 Stunden zum reparieren von irgendwelchen Geräten
    Die Kostenstelle Wasser verursacht primäre Gemeinkosten von 650€ , sie hat einen Stromverbrauch von 500kWh , keinen Wasserverbauch und benötigt 30 Stunden zum reparieren von irgendwelchen Geräten
    Die Kostenstelle Reperatur verursacht primäre Gemeinkosten von 400€ , sie hat einen Stromverbrauch von 200kWh , einen Wasserverbauch von 40ccm und benötigt keine Reperaturstunden
    Die Kostenstelle Material verursacht primäre Gemeinkosten von 3100€ , sie hat einen Stromverbrauch von 2000kWh , einen Wasserverbauch von 100ccm und benötigt keine Reperaturstunden
    Die Kostenstelle Fertigung verursacht primäre Gemeinkosten von 5950€ , sie hat einen Stromverbrauch von 4000kWh , einen Wasserverbauch von 50ccm und benötigt keine Reperaturstunden

    Ich weiss nun, dass ich mit der Stelle anfagen muss, die am wenigsten empfängt
    Aber woher weiss ich das, welche das eindeutig ist. Ich würde mal auf Reperatur tippen, dann auf Wasser und dann auf Strom.
    Stimmt das?

    Gut hier sehe ich es denke ich auch, da bei Reperatur 3 freie Kästchen sind, bei Wasser 2 und bei Strom keines.
    Was ist aber, z.b. bei beiden 2 freie Kästchen wären?


    Was ich bisher herausgefunden habe, ist dass ich die Hilfskostenstellen auf die Hauptkostenstellen umlegen muss.

    Da fange ich mit den primären Gemeinkosten an, dann mit den sekundäten Gemeinkosten. Dann summiere ich am Spaltenende alle auf...



    Aber ich blicke es trotzdem noch nicht so wirklich und bräuche eine Musterlösung. Gibt es denn hier in diesem Board niemanden, der sich mir Kostenrechnung auskennt und mir helfen kann? Ich werde bald wahnsinnig...

  9. #9
    Tobias23 ist offline Neuer Benutzer
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    Richtige Reihenfolge - Verrechnungssätze

    Zunächst ermittelt man die gesamten erbrachten Leistungen, d.h. man bildet Spaltensummen. Der Eigenverbrauch wird nicht berücksichtigt:

    Strom: 7100 - 400 = 6700 kwh
    Wasser: 190 ccm
    Reparaturstunden: 40 h


    Dann bildet man die sogen. primären Kostensätze, d.h. man berücksichtigt die gegenseitig erbrachten Leistungen erst mal nicht.

    Strom: 1200/6700 = 0,179 EUR/kwh
    Wasser: 650/190 = 3,42 EUR/ccm
    Rep.stunden: 400/40 = 10 EUR/h

    Bis hier ist es mit dem Anbauverfahren identisch. Dieses endet hier. Beim Stufenleiterverfahren wird jetzt von den primären Kostensätzen ausgehend eine Reihenfolge für die Abrechnung gebildet, die den Fehler der Näherungsrechnung minimiert. Dazu bewertet man die gegenseitig erbrachten Leistungen auf Basis der primären Kostensätze:

    Strom: 10*10 = 100 EUR
    Wasser: 500*0,179 + 30*10 = 389,5 EUR
    Rep.werkstatt: 200*0,179 + 40*3,42 = 172,6 EUR

    Weil die Kostenstelle Strom am wenigsten bewertete Leistungen erhält, wird diese als erstes abgerechnet. Für die beiden verbleibenden wird jetzt genauso die gegenseitig erbrachte Leistung bewertet und verglichen. Strom wird einfach ignoriert:

    Wasser: 30*10 = 300 EUR
    Rep.: 40*3,42 = 136,8 EUR

    Die Reihenfolge ist also Strom, Reperaturwerkstatt, Wasser. Für Strom ist daher der oben angegebene Kalkulationssatz schon der endgültige. Für die Reparaturwerkstatt ergibt sich

    Gesamtkosten = 400 + 200*0,179 = 435,80 EUR

    und somit als Verrechnungssatz

    435,80/40 = 10,90 EUR/h



    und für Wasser

    Gesamtkosten = 650 + 500*0,179 + 30*10,90 = 1066,5 EUR

    und somit als Verrechnungssatz

    1066,5/190 = 5,61 EUR/ccm


    Der Aufgabenteil c) ist dann (hoffentlich) einfach.


    Jetzt hoffe ich noch, ich hab mich nicht verrechnet ;-)

    Abschl. Bemerkung: Man sieht schön, wie die wertmäßig kleinste beanspruchte Leistung unter den Tisch fällt, dann die zweitkleinste usw., nur bei der letzten Hilfskostenstelle wird *richtig* abgerechnet. Das Stufenleiterverfahren ist also ein Näherungsverfahren und liefert kein exaktes Ergebnis. Das erhält man nur mit dem Gleichungsverfahren.

  10. #10
    Lamoure ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo
    Danke für deine Hilfe indem du die Lösung gepostet hast
    Kannst du mir bitte erklären, woran du diese Reihenfolge in der Tabelle erkennen kannst?
    Besten Dank im Voraus

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